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R. I. P. Kobe Bryant

27. Jänner 2020 in Jugend, 5 Lesermeinungen
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Gestern kam der weltbekannte Basketballstar ums Leben. Der Sport-Gigant hatte 2003 sein Krisenjahr. Seine Ehe stand vor dem Abgrund, er wurde der Vergewaltigung einer Frau beschuldigt. Doch dann gab es ein Gespräch mit einem katholischen Priester


Los Angeles (kath.net/rn)
Der weltbekannte Basketballstar Kobe Bryant ist am gestrigen Sonntag beim Absturz seines Hubschraubers bei Los Angeles ums Leben gekommen. Der 41-jährige Basketballstar hinterlässt seine Ehefrau und drei Kinder, unter den Opfern war auch seine älteste Tochter Gianna Maria (13 Jahre). Kobe Bryant wurde katholisch geboren und ist katholisch erzogen. 2003 schlitterte er aber in ein gewaltiges Tief. Er wurde beschuldigt, eine Frau vergewaltigt zu haben. Das Gericht hat die Anschuldigung schließlich fallengelassen. Zu diesem Zeitpunkt wandten sich seine Sponsoren von ihm ab, seine Frau Vanessa wollte die Scheidung. Doch dann passierte etwas, mit dem er nicht gerechnet hatte. Er ging zur Kirche und sprach mit einem katholischen Priester. Dies war das einzige, was ihm laut eigenen Aussagen wirklich bei diesem Prozess geholfen hat. Der Priester sagte damals zu ihm, dass Gott ihm nichts abverlangen werde, was er nicht tragen können. "Dies ist etwas, was Du nicht kontrollieren kannst."


Gegenüber dem GQ Magazin bekannte der Star später, dass dies der Wendepunkt war. Er versöhnte sich mit seiner Frau wieder, beide gründeten eine eigene Stiftung, die sich um die physische und soziale Entwicklung von Kindern durch Sport und Caritas-Tätigkeiten kümmert.

Bryant betonte später gegenüber Medien mehrfach, dass Jeder eine zweite Chance verdienen würde. Der Messbesuch wurde ihm so wichtig, dass er immer wieder auch unter der Woche beim Messbesuch von Gläubigen in der Kathedrale in Orange gesehen wurde.

Foto: (c) Von Keith Allison - Flickr: Kobe Bryant, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37278765


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