Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  4. Der entschärfte Gott
  5. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  6. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  7. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  8. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  9. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  10. Realitätsverlust im Bistum Chur
  11. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  12. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  13. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  14. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  15. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen

Wallner gegen pantheistische Darstellung von Muttergottheiten

8. November 2019 in Aktuelles, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Missio-Nationaldirektor: "Götzenstatuen, Figuren, die ein archaisches und abergläubisches religiöses Bild darstellen, sind nicht Sache von uns Christen" - Zölibat nicht aufweichen


Wien (kath.net/KAP) Gegen eine Aufweichung des Zölibats hat sich "Missio"-Nationaldirektor P. Karl Wallner ausgesprochen. Anstelle einer Lockerung der Zugangsbestimmungen zu Weiheämtern plädierte Wallner im "Tagespost"-Interview "für ein überzeugtes, verkündigendes Laientum". Es brauche "keine neue Form einer klerikalen Beamtenschaft, sondern eine missionarische Kirche".
Er orte, "dass das Wesen der Heiligen Messe als unblutige Darstellung des Kreuzesopfers Christi und des Opfer-Priestertums nicht verstanden werden", so Wallner. Ein zölibatäres Priestertum werde sinnlos, wenn man ein "ausgedünntes Verständnis der Eucharistie" habe. "Der Priester hat die Totalhingabe Christi am Kreuz existenziell zu bezeugen", betonte der Ordensmann. Das werde unverständlich, "wo die Eucharistie nur mehr als gemeinschaftliches religiöses Tun gesehen wird".


Angesprochen auf die umstrittenen Pachamama-Darstellungen, die von einem Aktivisten in Rom aus einer Kirche entwendet und in den Tiber geschmissen wurden, wandte sich Wallner gegen eine pantheistische Verehrung der Natur als Gottheit und Darstellungen von Muttergottheiten. Wörtlich sagte Wallner: "Götzenstatuen, Figuren, die ein archaisches und abergläubisches religiöses Bild darstellen, sind nicht Sache von uns Christen." Er wisse aus Afrika, "welche Heidenängste Götzenstatuen und Dämonenmasken auslösen, und wie sehr es eine Befreiung ist, an einen Gott zu glauben, der über den Himmeln thront."

Zur Forderung von Bischof Erwin Kräutler nach einer "Kirche mit indigenem Antlitz" meinte der Missio-Nationaldirektor, dass eine gewisse Regionalisierung durchaus in Ordnung sei, es wäre aber problematisch, "wenn die Einheit in Frage gestellt wird. Das betrifft vor allem die Glaubenslehre, die Sakramente und die sakramentale Praxis. Die Aufgabe der Inkulturation sei es, "herauszufinden, was in den noch nicht christlichen Kulturen wirklich wahr und heilig ist, was bewahrenswert ist, was umgewandelt und getauft werden kann, aber auch auszusondern, was nicht mit den grundliegenden Prinzipien des Glaubens in Einklang ist", so Karl Wallner zur "Tagespost".

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto (c) Missio


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bischofssynode

  1. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  2. Kardinal Fernandez, Präfekt des Glaubensdikasteriums: „Synodalität: Warum nein und warum ja?“
  3. Synodenrat gibt Auftrag für allgemeine Kirchenversammlung 2028
  4. Das Schweigen der Synode zum Alten Ritus
  5. Bischof Barron in ‚offenem Widerspruch’ zum Abschlussbericht der Synode über die Synodalität
  6. Erzbischof Fisher/Sydney: Nicht alles dem Heiligen Geist zuschreiben
  7. ‚Verwirrt und verwirrend’ – Kardinal Zen äußert Bedenken zur laufenden Bischofssynode
  8. Mexikanischer ‚Dubia’-Kardinal: Synode hat keine lehramtliche Autorität
  9. Kardinal Zen befürchtet Manipulation der Synode über die Synodalität
  10. Bischof Bonnemain: Sexualmoral ‚kann und muss ... vertieft und weiterentwickelt werden’






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  5. Realitätsverlust im Bistum Chur
  6. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  7. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  8. Vom Elend der Fürbitten
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  11. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  12. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  13. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  14. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
  15. Achtung, Christfluencer!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz