Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  3. 'Einige sähen mich lieber tot'
  4. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  5. Genderkompatible Monstranz
  6. Vatikan führt "Grünen Pass" gegen Covid-19 ein
  7. „Die Feier des Gottesdienstes ist der zentrale Auftrag der Kirche“
  8. Ein 'Katholik aus dem Rheinland'
  9. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  10. DBK-Kopf Bätzing: „Die Themen, die das aufzeigen, liegen alle auf dem Tisch des Synodalen Weges“
  11. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  12. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  13. Franziskus wünscht sich lebendige und kreative Kirche in Europa
  14. Bischof, der Flüchtling war: Migranten als Hoffnungsträger sehen
  15. Nuntius bei DBK: Es geht um „die kirchliche Gemeinschaft, den katholischen Glaube und Heiligkeit“

Der ideale Schutzpatron für die Pro-Life-Bewegung: Johannes Paul II.!

29. Oktober 2019 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Ich bin aktive Lebensrechtlerin und kämpfe mit vielen anderen für das Menschenrecht auf Leben. Ich finde, dass der hl. Johannes Paul II. ein guter Schutzpatron für uns Lebensrechtler wäre.“ Gastkommentar von Susanne Wenzel


Köln (kath.net) Die polnische Bischofskonferenz bittet in diesen Tagen Papst Franziskus darum, den Heiligen Papst Johannes Paul II. zum Kirchenlehrer zu erheben und auch zum Schutzpatron Europas zu machen.

Es ist unbestreitbar: Sein Wirken hat wesentlich zum Fall des Kommunismus beigetragen. Auch des Papstes ständige Mahnung „Europa, vergiss deine christlichen Wurzeln nicht!“ als es um den Gottesbezug in der Europäischen Verfassung ging, habe ich noch in Erinnerung. Und gerade in einer Zeit, in der wir den Verfall des christlichen Glaubens immer mehr, immer unmittelbarer in unserem Alltag spüren, ist ein guter und wirkmächtiger Schutzpatron wichtig. Doch Europa kann sich dabei schon an einige der „großen Namen“ des Heiligenregisters wenden: Benedikt von Nursia, Kyrill und Methodius, Katharina von Siena, Birgitta von Schweden und Teresia Benedicta vom Kreuz (Edith Stein).

Johannes Paul II. war ein durchaus politischer Papst, das kann man nicht anders sagen, finde ich. Doch seine Botschaft war nicht die des wirtschaftlichen Wachstums oder ähnlichem. Er wusste, dass die Politik für die Menschen gemacht werden soll. Die Beziehung Gottes zu uns Menschen, der Mensch als Kind Gottes, stand im Mittelpunkt seiner Überlegungen und Bemühungen. Um uns die Botschaft der Liebe des Vaters zu überbringen kam der Papst „nur“ mit seinem Kreuz – gut in Erinnerung habe ich Bilder, auf denen er bei großen Freiluft-Messen seinen Hirtenstab weit nach oben reckt, damit die Menge bis in die letzten Reihen hinein unseren Erlöser am Kreuz sieht und weiß, er ist da. Die Botschaft des Heiligen Papstes war die von der Liebe Gottes: „Das Evangelium der Liebe Gottes zum Menschen, das Evangelium von der Würde der Person und das Evangelium vom Leben sind ein einziges, unteilbares Evangelium“, schrieb er in seiner großen Enzyklika „Evangelium Vitae“, in der es um das Lebensrecht geht.


Der Papst hat uns gelehrt, dass das Lebensrecht des Menschen uneingeschränkt gilt. Immer. Ohne Ausnahme. Er schrieb und sprach über den „heiligen Wert des menschlichen Lebens“, der „vom ersten Augenblick bis zu seinem Ende“ gilt. Es sei ein „Recht jedes Menschen…, dass dieses sein wichtigstes Gut in höchstem Maße geachtet werde. Auf der Anerkennung dieses Rechtes beruht das menschliche Zusammenleben und das politische Gemeinwesen.“

Er wusste um die Gefahren und die Angriffe, denen das Lebensrecht immer wieder und fortwährend ausgesetzt ist und welche Auswirkungen dies auf unsere Gesellschaft hat: Abtreibung und Euthanasie als „Recht“ einzufordern und gesetzlich anzuerkennen, wie wir es gerade in unseren Tagen immer wieder erleben, und das als „Freiheit“ zu propagieren, benannte er klar als „der menschlichen Freiheit eine perverse, abscheuliche Bedeutung zuzuschreiben: nämlich die einer absoluten Macht über die anderen und gegen die anderen. Aber das ist der Tod der wahren Freiheit“. Der Heilige Papst Johannes Paul II. mahnte uns vor der „Verfinsterung des Sinnes für Gott und den Menschen“, die dazu führen wird, dass „man bald auch den Sinn für den Menschen, für seine Würde und sein Leben“ verliert. Der sich immer weiter ausbreitenden „Kultur des Todes“, wie er sie nannte, sollten wir eine „Kultur des Lebens“ entgegensetzen.

Ich bin aktive Lebensrechtlerin und kämpfe mit vielen anderen gemeinsam für das Menschenrecht auf Leben, arbeite an der „Kultur des Lebens“. Gerade wir katholischen Lebensrechtler berufen uns immer wieder auf die Lehre von Papst Johannes Paul II., bringen sie in Erinnerung. Doch wir haben nicht nur Enzykliken wie „Evangelium Vitae“ oder „Veritatis Splendor“ („Der Glanz der Wahrheit“). Mit der von Papst Johannes Paul II. 1997 veranlassten Herausgabe des Katechismus der Katholischen Kirche kann sich jeder täglich auch zu den Fragen der Moral und des Lebensrechtes immer wieder informieren und orientieren.

Ich finde deshalb, dass der Heilige Papst Johannes Paul II. ein guter Schutzpatron für uns Lebensrechtler wäre.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Gipsy 30. Oktober 2019 

Ja, das würde passen

Seine Ausstrahlung , voller Güte , Liebe und Wärme, auch Stärke,Strenge und Konsequenz ,würde ihn zu einem guten und glaubhaften Schutzpatron für die Pro-Life-Bewegung und den Lebensschutz allgemein machen.

Eine sehr gute Wahl.


4

0
 
 nazareth 29. Oktober 2019 
 

Ja! Beten wir!

Dieser Sohn Mariens, totus tuus, hl. Papst, Anwalt und Stützer der Familien, der die Heiligkeit des Lebens und der Familie hochhielt und verkündete, der die Schönheit der Schöpfung und die Weisheit Gottes in seiner Liebe zu uns Menschen wie selten jemand in einer Tiefe verkündete, dieser Papst ist glaubwürdiger Patron für den Lebensschutz! Und er liebte die Menschen vor allem die Kinder und Jugendlichen!


3

0
 
  29. Oktober 2019 
 

!!! John Paul two - we love you !!!


3

0
 
 Adamo 29. Oktober 2019 
 

Unseren Heiligen Papst Johannes Paul II.

können wir selbstverständlich als hervorragenden Patron des Lebensschutzes anrufen!

Wir alle kennen ja seine Einstellung und seine Haltung noch gut von seiner irdischen Lebenszeit her.

Mit ihm haben wir ja so ungeheuer viele heilige Helfer im Himmel, die wir für unsere dringenden und schieflaufenden Angelegenheiten stets anrufen können, sie warten ja nur auf unsere Fürbitten!

Warum tun wir das so selten ?

Den Wunsch der polnischen Bischofskonferenz sollte jeder katholische Christ im Gebet mithelfend unterstützen, dass er zum Kirchenlehrer und weitereren Patron Europas von Papst Franziskus ernannt wird.


6

0
 
 CALIFAX 29. Oktober 2019 

Absolut!

Seine gottverbundene + frohe Ausstrahlung haben Mut zum Leben gemacht, allen Widerwärtigkeiten zum Trotz.


8

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Johannes Paul II.

  1. Dziwisz 40 Jahre nach Papst-Attentat: Höre die Schüsse noch immer
  2. Der Papst war unbequem
  3. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  4. Busek: Mit Johannes Paul II. Barrieren in Mitteleuropa überwinden
  5. Lech Walesa: Papst hatte 'riesige Rolle' bei Wende in Polen
  6. Nach Papst Johannes Paul II. benannte Rose vor dem Weißen Haus
  7. Israelischer Botschafter in Polen äußert sich sehr wertschätzend über Papst Johannes Paul II.
  8. Polens Bischöfe feiern Messe im Geburtsort von Johannes Paul II.
  9. Ein Heiliger für unsere Zeiten
  10. Papst Franziskus: Johannes Paul II. war 'Geschenk Gottes'







Top-15

meist-gelesen

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  3. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  4. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  5. Genderkompatible Monstranz
  6. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  7. 'Einige sähen mich lieber tot'
  8. „Willkommen bei Maria vom Sieg!“
  9. Mel Gibson: ‚Ich bin ein Sünder, aber ich kenne den Unterschied zwischen Hirten und Mietling’
  10. 4.500 Teilnehmer beim 17. Marsch für das Leben in Berlin
  11. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  12. "Mit grosser Sorge verfolgen wir die Skandale um das kathol. Nachrichtenportal kath.ch"
  13. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  14. Eucharistischer Kongress: Großes Glaubenszeugnis einer protestantischen Pastorin, jetzt katholisch
  15. Nuntius bei DBK: Es geht um „die kirchliche Gemeinschaft, den katholischen Glaube und Heiligkeit“

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz