Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof an Kanzler Schallenberg: Bitte Schluss mit Folterrhetorik!
  2. Impfpflicht? (Höchste) Zeit zum Widerstand!
  3. Corona-Wahn
  4. SPD, GRÜNE und FDP - KEIN HERZ für UNGEBORENE KINDER!
  5. Der "2G-Virus' - Das Erzbistum Berlin beginnt mit dem Aussperren von den Ungeimpften!
  6. Lebensschützer Tschugguel gegen Impfpflicht
  7. „Priesterlicher Zölibat: Liebesangelegenheit zwischen dem Hass der Welt und kirchlichem Selbsthass“
  8. Impfaktion IM Paderborner Dom – Hat der Dom keine Ausweichräume?
  9. Bischof Timmerevers: Impfpflicht ist ethisch vertretbar
  10. Pariser Erzbischof vor Rücktritt? Was macht Papst Franziskus?
  11. Österreich nach Covid-Großdemo - Medialer Wind of Change?
  12. I had a dream: Ständiger Rat der Deutschen Bischofskonferenz ruft zur Umkehr auf!
  13. Exorzist Ripperger: Satan wird die Zeit knapp
  14. Erzbischof Schick ruft Katholiken und Protestanten zur gegenseitigen Amts-Anerkennung auf
  15. Herr Sternberg und die biologische Lösung – „Das, Herr Sternberg, ist ungeheuerlich!“

Sei nicht feige, lebe deine Berufung!

2. Oktober 2019 in Jugend, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im Dienst Gottes wirst du zu dem Menschen, der du tief in deinem Innersten schon immer sein wolltest - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)
Kennst du das, wenn die Zeit vergeht und du während dessen das Gefühl hast, das sich einfach nichts tut und im Rückblick war diese Zeit so voller Auf- und Umbrüche? Schön, dass dir das auch vertraut ist! Bei mir war‘s jedoch diesmal ganz anders.

Vor ein paar Wochen las ich die Autobiographie der hl. Therese von Lisieux und etwas in mir begann zu arbeiten. Es war als wäre meiner Seele ein Schleier genommen worden, der bislang ihre Sicht beeinträchtigt hatte. Es war als durfte ich mit Christus ins Wasser des Jordan steigen, um erneuert zu werden. In mir fand sich etwas eigenartig Neues - eigenartig, weil es als Christ eigentlich selbstverständlich sein sollte, neu, weil es in eine Reinheit gekleidet wurde, die es bisher nicht kannte: Ein Sehnen mein ganzes Leben ein Dienen für Gott sein zu lassen.

Therese von Lisieux brachte sich Gott in einem Gebet an die barmherzige Lebe einst als ungeteilte Feuergabe dar. Ich begann täglich dieses Weihegebet zu beten und merkte, wie Gott mich aufrichtete, um in seinem Licht zu gehen.

Meine größte Sehnsucht war es immer Licht zu sein. Wenn ich Menschen sah, die von Gott so erfüllt waren, dass es sich in ihrer Ausstrahlung widerspiegelte, schlich sich oft der Neid in mein Herz. So wollte ich auch sein!


Aber so war ich nicht. Auf meinem Gesicht schien viel mehr ein Ausdruck die Norm zu sein, bei dem man sich fragte, welche Laus mir denn über die Leber gelaufen sei. Ein Nebel von Zurückgezogenheit gegenüber meinen Mitmenschen umhüllte mich und meine Komfortzone zu verlassen, erschien mir als unnötig. Meine Realität und meine größte Sehnsucht divergierten dermaßen, dass es schon irgendwie ein Paradoxon war.

Oft fragte ich mich, wie diese und jene Person so ein Charisma haben konnte und ich nicht.

Hast du schon erkannt, was deutlich falsch lief in meinem Denken? Ich eiferte anderen Menschen nach und wollte Licht sein, weil i c h eben so sein wollte. Ich wollte keinen kleinen Weg beschreiten, ich wollte den großen, ich wollte alles.
Doch in den letzten Wochen begann sich alles zu verändern, ich begann mich zu verändern. Was in mir nicht rein war, legte Gott mir offen, damit ich von nun an gottgefälliger Leben konnte. Möchte ich noch Licht sein? Ja! Für mich? Nein! Für Gott alleine.

Weißt du, um ehrlich zu sein, habe ich immer daran gezweifelt, dass Gott mich für sein Reich gebrauchen kann, doch er hat mich eines besseren belehrt. In den vergangenen Wochen ist mein Leben ein Zeugnis dafür geworden, dass Gott sich derer bedient, die seiner nicht würdig sind.

Auf mein Sehnen folgte Gebet. Aus meinem Gebet erwuchs ein Sehnen. Auf beides folgten Taten.

Mit einem ganz neuen, klaren Blick konnte ich auf einmal jene Talente wahrnehmen, die Gott mir geschenkt hatte. Als das geschah, begann ich auch zu begreifen, dass ich nicht vollkommen nutzlos für Gott bin.
Kurzerhand legte ich mir meine eigene Website zu und begann regelmäßig zu bloggen. Scheint nichts Außergewöhnliches zu sein in einer Zeit, die durch soziale Medien bestimmt ist. Aber für mich war es das, weil ich sah wie Gott sich meiner bediente, sobald ich bereit war aufrichtig in den Weinberg Gottes einzutreten.

Seitdem ich Gott mein Leben nach dem Beispiel der kleinen Therese als Opfergabe darbringe und meine Talente aktiv nutze, um ihn zu verherrlichen, erfüllt Gott mein tiefes Verlangen danach, Licht zu sein. Regelmäßig erreichen mich Nachrichten darüber, wie meine Texte das Leben anderer Menschen berühren, bereichern, ihnen Hoffnung spenden, Mut machen und sie wieder zu Gott führen.
Als mir das erste Mal jemand schrieb, dass ich eine „Ermutigerin“ sei, dankte ich Gott, denn er hatte die Sehnsucht, Licht zu sein in einer Welt, die oftmals in die Dunkelheit der menschlichen Schwäche gehüllt ist, nicht grundlos in mich gelegt.

Was ich gelernt habe: Im Dienst Gottes wirst du zu dem Menschen, der du tief in deinem Innersten schon immer sein wolltest. Im Weinberg Gottes musst du dich nicht abschuften, um irgendein Ideal zu leben, dem du nacheiferst, sondern du wirst ganz natürlich gewandelt, geformt. Wenn du mutig genug bist, um in den Weinberg einzutreten, nimmt dich Gott in die Sanftheit seiner Hände und beginnt selbst zu arbeiten - nämlich an dir.
Sei nicht feige, lebe deine Berufung!



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Matthäus 3. Oktober 2019 

Werde,

was du schon bist. Suche ihn, der bereits dein ist. Höre auf ihn, der nimmer aufhört, zu dir zu sprechen.

Gregor vom Sinai)


4

0
 
 gebsy 3. Oktober 2019 

Vergelt's Gott!

Die tägliche Chance zu nützen, Gottes HELFENDE Liebe zu erleben, ist Licht für unsere Zeit.
"Würde mich Gott einen Augenblick vergessen, ich wäre nicht mehr da" hat mich bleibend beeindruckt …
Meine Dankbarkeit gilt zuerst der Langmut Gottes; er kennt mich ganz!


3

0
 
 Diadochus 2. Oktober 2019 
 

Licht sein

Der Artikel ist eine Ermutigung für ein erfüllendes gelingendes Leben. Gott hat mit jedem einen Plan, einen ganz eigenen. Wir leben nicht das Leben einer hl. Therese von Lisieux. Gleichwohl kann sie ein Vorbild, ein Anstoß sein. Das Leben muss nicht außergewöhnlich sein. Das eigentliche Leben spielt sich in der Stille des eigenen Herzens ab. Das klingt nicht spektakulär. Das Spektakuläre ist die Begegnung mit Gott an jenem Ort im Gebet. Er verwandelt uns, entzündet Sein Licht, ohne dass uns das selbst bewusst ist. Ein ehrliches Lächeln im Gesicht verrät es. Das bleibt nicht unbemerkt. Ist das nicht außergewöhnlich? Für Gott ist niemand nutzlos. Wenn jemand ein Talent hat, hier eine Affinität für das Internet, ist das umso schöner. Das Talent wird leuchten, leuchten für Gott. Frau Preineder hat in Ihrem Artikel das Weihegebet angesprochen. Das ist ungemein wichtig. Es so eine Art Einwilligungserklärung nach dem Motto: "Herr, forme und wandle mich, benütze mich!"


6

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jugendkolumne

  1. Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut
  2. ER weiß alles. ER weiß um alles. ER kennt mein Herz.
  3. Maria hatte kein Spezialwissen, um das Leben zu meistern
  4. Wen suchst DU?
  5. Die Chance auf etwas Außergewöhnliches
  6. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt. (Joh 16,33)
  7. Gott, bist du dabei? Gibst du deinen Segen?
  8. Gespräch mit Gott vor dem Allerheiligsten
  9. "Wenn wir uns bekreuzigen, proklamieren wir den Sieg des Kreuzes über uns"
  10. Der Herr gibt zur rechten Zeit







Top-15

meist-gelesen

  1. Bischof an Kanzler Schallenberg: Bitte Schluss mit Folterrhetorik!
  2. Exorzist Ripperger: Satan wird die Zeit knapp
  3. Impfpflicht? (Höchste) Zeit zum Widerstand!
  4. Corona-Wahn
  5. Der "2G-Virus' - Das Erzbistum Berlin beginnt mit dem Aussperren von den Ungeimpften!
  6. Bitte unterstützen Sie kath.net via AmazonSmile-Programm
  7. Österreich nach Covid-Großdemo - Medialer Wind of Change?
  8. Die Antwort auf die Not unserer Zeit ist JESUS CHRISTUS
  9. Erzbischof Schick ruft Katholiken und Protestanten zur gegenseitigen Amts-Anerkennung auf
  10. Pariser Erzbischof vor Rücktritt? Was macht Papst Franziskus?
  11. Treffen der Hoffnung - Mai 2022 - kath.net-Lesertreffen in Kroatien
  12. Herr Sternberg und die biologische Lösung – „Das, Herr Sternberg, ist ungeheuerlich!“
  13. Spanischer Bischof Novell heiratet geschiedene Autorin von Erotik- und Satanismusromanen
  14. Lebensschützer Tschugguel gegen Impfpflicht
  15. Gebetsaktion für ein Ende der Coronakrise in oberösterreichischer Pfarrei

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz