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Identität vom Institut Johannes Paul II. ernstlich bedroht

1. August 2019 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
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Vize-Präsident P. Jose Granados: Man müsse mit Respekt, aber klar darauf hinweisen, dass durch die Strukturänderungen die ursprüngliche Mission des Instituts bedroht ist.


Rom (kath.net)
P. Jose Granados, der Vize-Präsident des Päpstlichen Instituts Johannes Paul II., hat gegenüber CNA gewarnt, „dass die Identität des Instituts ernstlich bedroht ist.“ Man müsse mit Respekt aber klar darauf hinweisen, dass damit die ursprüngliche Mission des Instituts bedroht sei. Granados, der seit 2013 Berater der Glaubenskongregation und seit 2018 auch Berater des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben ist, zeigte sich über die Statuten, die vor kurzem veröffentlicht wurden, völlig überrascht. Viele Mitarbeiter des Instituts hatten diese vor der Anerkennung durch die katholische Bildungskongregation nicht einmal einsehen können.


Vor allem sei die Moraltheologie „drastisch reduziert“ worden. „Die Moral hat sich jetzt halbiert, und nicht nur das: Sie haben die Lehrer, die sie bisher lehrten, hinausgeworfen: Melina, Noriega und für die Bioethik Maria Luisa di Pietro.“ Ausdrücklich setzte sich Granados für Melina ein, die Abschaffung seines Lehrstuhls für Fundamentalmoral nannte er „besonders besorgniserregend“. „Es ist ein entscheidender Lehrstuhl. Wenn die Grundlagen der Moral nicht bekannt sind und diese nicht gut platziert sind, schwebt die Moral der Ehe in der Luft.“

Die neuen Statuten, so erläuterte Granados im Einzelnen, „verringern die Präsenz von Professoren im Führungsgremium des Instituts“. „Die Ernennung neuer Professoren, die für eine akademische Gemeinschaft entscheidend sind, steht jetzt unter dem direkten Einfluss des Großkanzlers. Wenn das Verfahren sorgfältig geprüft wird, kann die Fakultät kaum gegen einen vom Großkanzler beförderten Kandidaten vorgehen.“

Granados wies darauf hin, dass Kardinal Ratzinger die Rolle des Instituts bei der Entwicklung der Fundamentalmoraltheologie gelobt hatte und dass im Gegensatz zu den neu verabschiedeten Statuten in einer 2011er Version des Instituts festgelegt wurde, dass diese Moraltheologie zu den Hauptzielen der Schule gehören sollte.


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 5. August 2019 
 

Der em. Papst Benedikt XVI. sprach eine Einladung

an den Moraltheologen Livio Melina aus, erteilte ihm den Segen, versicherte ihm seine persönliche Solidarität und seine
Nähe im Gebet, so geschehen am 01.08.2019!

Quelle: Die engl. Seite von CNA v. 5.8.19!

Ich erinnere nochmals daran, daß die 5 Dubia fundamental-moraltheologische Grundsatzfragen beinhalten, die richtig
nur im Sinne der überlieferten, verbindlichen kath. Sittenlehre beantwortet werden könnnen!

Diese Überlieferung wurde lehramtlich
bis zum 28.02.2013 korrekt befolgt!


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 Hadrianus Antonius 3. August 2019 
 

"Evangelium gaudii " (sic @kerknet 3 Monate lang...)

Bei diesem flackernden Kerzenlichtchen von anständigem Aufbäumen gegen die Zerstörung letzten Resten von katholischer Moral fällt mir nur die Aussage von PF betr. den Heiligen Geist bei der für PF schwernegativ verlaufenen 1. Synode für die Familie in 2014 ein:
"Ipse harmonia est".
Das ist natürlich nicht der Hl. Geist, sondern etwas total anderes.
Tibi Christe Splendor Patris


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 mariam 1. August 2019 
 

Vielen Dank kath.net fuer diesen Artikel!


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 Diadochus 1. August 2019 
 

Feines Gespür

Der Abschied der katholischen Kirche von der traditionellen Morallehre tätigt verhängnisvolle Folgen. Die Auswirkungen sind überall sichtbar. In Amoris Laetitia und den nicht beantworteten Dubia ist der Abschied fest zementiert. Das ließe sich sogar noch verschmerzen. Noch viel verhängnisvoller finde ich die Aufgabe des täglichen Gebetes. Ich meine, wer täglich betet und regelmäßig beichtet, entwickelt automatisch ein feines Gespür für das, was Gott von einem gerne möchte, was gut und richtig ist. Ich mag mir einfach nicht vorstellen, dass es Priester und Theologen gibt, die nicht täglich beten. Es fehlt das feine Gespür für die gute Moral. Es fehlt das Gespür für Gott. Das lässt sich nun absolut nicht mehr verschmerzen. Ohne tägliches Gebet kann ein Katholik nicht leben, kann ein Priester nicht leben, gibt es keine Moral mehr. Papst Franziskus enttäuscht mich.


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 SalvatoreMio 1. August 2019 
 

Moraltheologie "halbiert"

Das scheint recht gut zu passen zu dem, was die wildgewordenen Frauen "Maria 2.0" oder "Maria schweige nicht" lauthals fordern: die Moral der heutigen Gesellschaft anpassen, und der gleichen Meinung sind auch viele Bischöfe; daran wird "gebastelt". HERR, ERBARME DICH!


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 zeitblick 1. August 2019 

Erfüllte Prophezeiungen

Das Ganze erinnert mich sehr an die Vision von P. Pio und Katharina Emmerich über die zwei Kirchen die es in der Endzeit geben wird. Eine wahre und eine falsche Kirche. Zwei Päpste die regieren werden, ein guter und ein falscher. Die falsche Kirche wird viele Anhänger haben, letztlich aber keinen Bestand haben. Während die gute, wahre Kirche schrumpfen, bis zerstört werden wird, dann aber von der Mutter Gottes selber neu aufgebaut wird.


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 hape 1. August 2019 

Seltsam.

Noch nie wurde in Theologie und Verkündigung das Joch des Lehramts so gründlich abgeschüttelt wie heute, wo es so viele Moraltheologen gibt, die das Lehramt schmähen. Doch von einem Aufschwung im Glauben ist gerade in jenen Ortskirchen nichts zu spüren, in denen die moderne Moraltheologie besonders stark ist. Im Gegenteil, die Krise verschärft sich dort, wie die letzten Austrittszahlen zeigen.

Hätte die Befreiung von der traditionellen Moral nicht längst zu einem Aufblühen des wahren Gottesglaubens führen müssen? Aber das Gegenteil ist der Fall. Umso erstaunlicher und unverständlicher ist, dass man jetzt im reformatorisch getrimmten Rom genau auf jene Moral setzt, die ihre Fruchtlosigkeit längst erwiesen hat. – Irgendwie rückständig, das Pontifikat unter Franziskus.


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 schlicht 1. August 2019 
 

@Diadochus

Bedeutungslosigkeit wäre nicht so schlimm wie das eigentliche Ziel, die Herde mit einer selbstgebastelten "Morallehre" in die Irre zu führen.


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 Diadochus 1. August 2019 
 

Elegante Vorgehensweise

Das Institut wird zwar nicht geschlossen. Das wäre nun doch zu auffällig. Dafür wird das Institut elegant in die Bedeutungslosigkeit befördert, was auf das Gleiche hinaus läuft. Papst Franziskus schafft Fakten und er bekommt, was er will. Er wird auch auf der Amazonien-Synode das bekommen, was er will. Die Kirche fällt mit dem Papst. Er bekommt, was er will.


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 Smaragdos 1. August 2019 
 

"Wenn die Grundlagen der Moral nicht bekannt sind und diese nicht gut platziert sind, schwebt die Moral der Ehe in der Luft.“

Das dürfte genau die Absicht sein, um in und ausserhalb der Ehe alles Mögliche zu erlauben... und zwar von höchster Stelle. Paradigmenwechsel eben: Moral ade!


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 hortensius 1. August 2019 
 

"Die letzte Stunde"?

Die Gegner dieses Instituts sind auch Gegner der Kirche. Bei 1 Joh.2 Vers 19 steht: "Sie kamen zwar aus unserer Mitte, sie haben aber nie zu uns gehört." Vielleicht ist es doch ein Anzeichen dafür, dass die letzte Stunde kommt.


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 schlicht 1. August 2019 
 

Oje,

P. Granados ist wohl die längste Zeit Vize-Präsident des Instituts gewesen...
aber ein mutiger Mann!
So viel zur Kontinuität mit den Vorgängern im Papstamt...


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 wedlerg 1. August 2019 
 

Der Feind sitzt im Inneren der Kirche

Allerdings ist er ein ziemlich plumper Elefant, der offenbar außer Macht und Einfluss keine Betätigungsfelder hat.

Gut, dass sich die Betroffenen hier wehren. Es kommt immer klarer zum Vorschein, dass in diesem Pontifikat die Ungläubigen die Kirche kapern wollen. Allerdings wirkt da auf die Gläubigen abstoßend.

Die Maske ist ab.


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