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Papst plant Nachhaltigkeits-Kongress in Assisi

21. Juli 2019 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
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Nobelpreisträger, UN-Experten, Top-Ökonomen und Sozialpioniere treffen sich im März 2020 unter dem Motto "The Economy of Francesco" zum Austausch über alternative Wirtschaftsformen


Rom (kath.net/KAP) Junge Wirtschaftswissenschaftler und Unternehmer sollen auf Anregung von Papst Franziskus kommendes Frühjahr über einen globalen Pakt für nachhaltige Wirtschaft beraten. Zu einem Vortreffen am 24. und 25. März sind bis zu 500 Teilnehmer bis 35 Jahre ins mittelitalienische Assisi eingeladen. Am anschließenden dreitägigen Kongress nehmen international namhafte Ökonomen und Sozialaktivisten wie der Wirtschafts-Nobelpreisträger Amartya Sen, UN-Sonderberater Jeffrey Sachs und die Globalisierungskritikerin Vandana Shiva teil. Auch die Anwesenheit des Papstes sei bestätigt, sagte ein Sprecher der Organisatoren in Assisi auf Anfrage am Samstag.


Zu den Vortragenden und Diskussionspartnern zählen nach derzeitigem Stand der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus, Förderer der Mikrofinanz-Idee, der Schweizer Wirtschaftswissenschaftler und Glücksforscher Bruno S. Frey, Slow-Food-Begründer Carlo Petrini, die Nachhaltigkeits-Forscherin Kate Raworth und Tony Meloto, Initiator eines philippinischen Programms zur Armutsbekämpfung.

Organisiert wird die Veranstaltung vom Konvent der Franziskaner-Minoriten in Assisi. Im Unterschied zu herkömmlichen Kongressen sollten bei dem Treffen in der umbrischen Kleinstadt auch Elemente wie Reflexion und Stille, Kunst und Spiritualität Raum finden, hieß es in einer Mitteilung am Samstag.

Papst Franziskus hatte die Initiative bereits Mitte Mai mit einer Botschaft publik gemacht. Von einer neuen Wirtschaft hänge das Schicksal des Planeten ab. Das Treffen solle jene zusammenbringen, die sich in Studium und Praxis um eine alternative Wirtschaft bemühten, "die leben lässt und nicht tötet, die einschließt und nicht ausschließt", so das Kirchenoberhaupt. Nötig sei ein neues Wirtschaftsmodell auf der Grundlage von Solidarität und Gleichheit.

Der Kongresstitel "The Economy of Francesco" verweist auf den Ordensgründer Franz von Assisi (1181/82-1226), der durch seine radikale Armut und seine Schöpfungszugewandtheit bekannt wurde. Papst Franziskus nannte ihn ein "Musterbeispiel für die Sorge um die Schwachen und eine ganzheitliche Ökologie".

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 JP2B16 22. Juli 2019 
 

Intensivierung der Verweltlichung (statt Entweltlichung, wie Benedikt XVI. es einst forderte)

... vervollständigt:
Achso: es fehlen in der Teilnehmerliste derer bis 35 Jahre: Greta und Carola!


2

0
 
 ecclesiam 22. Juli 2019 
 

Kommunismus reloaded

"Nötig sei ein neues Wirtschaftsmodell auf der Grundlage von Solidarität und Gleichheit."

Das hatten wir doch schon. Das ist DDR 2.0. Dieser atheistische, menschenfeindliche Marxismus ist einfach nicht wegzukriegen, obwohl er schon 100 Mio. Tote gefordert hat.

Und der Papst mit wehender Fahne zuvorderst. Das ist doch alles nicht mehr normal.


5

0
 
 wedlerg 21. Juli 2019 
 

Komplett durchgedreht?

Irgendwie ist das ein Irrenhaus, was da vorgeschlagen wird. Der Planet wird mit solcher Ideologie nicht besser. Und mit CHristus hat das alles Null zu tun.


10

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 Montfort 21. Juli 2019 

Der Kongress-Titel "The economy of Francesco"

wird den hl. Franziskus nicht freuen - und falls er auf Papst Franziskus bezogen wäre, wäre er jedenfalls peinlich.


12

0
 
 Stefan Fleischer 21. Juli 2019 

Hoffentlich geht dabei nichts vergessen

"Im Unterschied zu herkömmlichen Kongressen sollten bei dem Treffen in der umbrischen Kleinstadt auch Elemente wie Reflexion und Stille, Kunst und Spiritualität Raum finden."
Hoffentlich geht dabei nicht vergessen: "An Gottes Segen ist alles gelegen!" oder anders ausgedrückt: "Wo der Herr das Haus nicht baut, bauen die Bauleute umsonst!" wie meine Eltern uns immer wieder ans Herz gelegt haben.


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