Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Kirchen verfehlen die Lebensrealität vieler Christen in Deutschland
  2. Umwandlung der Hagia Sophia löst Proteste in Ost und West aus
  3. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  4. Kritik: „Gewissensfreiheit durch die Hintertür eines faktischen Teilberufsverbots aushebeln“
  5. Das Priestertum in Deutschland leidet an kranken Strukturen
  6. Diözese Linz verlinkt umstrittenes Bekenntnis zur LGBT-Propaganda
  7. Keine Solidarität der Muslime in Deutschland
  8. Papst: Schmerz wegen der Geschehnisse in Istanbul um die Hagia Sophia
  9. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“
  10. Grüne wollen Ärzte zur Abtreibung zwingen!
  11. Hagia Sophia: Zerstörung der 1300 Jahre alten Mosaiken befürchtet
  12. Entbehrliches Christentum?
  13. Der Glaube ist „verdunstet, verdampft, verflüchtigt“, auch an den katholischen Schulen
  14. Türkisches Gericht annulliert Museumsstatus der Hagia Sophia
  15. Johannes Hartl: „Männer und Frauen sind verschieden“

Schönborn: Gebet für Politiker sinnvoll ‘und auch notwendig’

22. Juni 2019 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal in "Heute"-Kolumne: Viel mehr Menschen beten als angenommen.


Wien (kath.net/ KAP)
"Viel mehr Menschen beten, als wir im Allgemeinen annehmen": Darauf wies Kardinal Christoph Schönborn in seiner Freitags-Kolumne für die Gratiszeitung "Heute" (21. Juni) hin und nannte unbewusste sowie ausdrückliche Gebete etwa angesichts von Problemen. "Und sicher beten wir für andere", schrieb Schönborn: "Eltern für die Kinder, für Kranke um Genesung (das habe ich selber dankbar erfahren)." Auch das Gebet für jene, die uns regieren, gehöre in diese Kategorie. "Es muss nicht gleich so spektakulär sein wie am letzten Sonntag in der Stadthalle", nahm der Kardinal Bezug auf die eine "riesige Debatte" auslösende freikirchliche "Awakening"-Veranstaltung. Nachsatz: "Ich halte es aber für sinnvoll und eigentlich auch für notwendig."


Zum spontanen Gebet des freikirchlichen Pastors für den "davon offensichtlich überraschten" Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz erklärte Schönborn, er wolle nicht auch noch seine Meinung zu den vielen Wortmeldungen dazulegen. Ihn interessierten vielmehr die durch diesen Anlass als Nachdenk-Anstoß dienende Fragen wie: "Wie halten wir's mit dem Gebet? Beten wir überhaupt? Wenn ja wann, wo, wie? Und wozu?"

Bereits zum Abschluss der Sommervollversammlung der Bischofskonferenz am Mittwoch in Mariazell hatte der Kardinal betont, dass das Gebet für politisch Verantwortliche zum Grundbestand der christlichen Lehre gehöre. "Und das machen wir jeden Sonntag", so Schönborn: "Was sollen wir denn auch sonst machen, als dass wir für Politiker um Weisheit, Klugheit, Augenmaß und Gottes Segen beten?" Das habe er etwa auch bei der neuen Regierung so gehandhabt, sagte Schönborn.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Kirchental 22. Juni 2019 

Unterschied

Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen anonymer Fürbitte im Gottesdienst und privaten Gebet im stillen Kämmerlein einerseits und diesem öffentlich Eingriff andererseits, der dann auch noch tausendfach im Netz verbreitet wird.

Ich empfand dieses sogenannte Gebet als absolut übergriffig, aggressiv geradezu. Kurz wurde ja nicht mal gefragt. Er hatte keine Chance, sich dagegen zu wehren. Er wurde geradezu vorgeführt.

Man hätte den armen Kerl mindestens vorher fragen müssen, ob ihm das überhaupt recht ist!

Wenn ich konkret für einen Bekannten bete, frage ich vorher, ob ihm das recht ist.


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Kardinal Napier warnt vor ‚Black Lives Matter’-Organisation
  2. Unverändert hohe Unterstützung für Trump bei Evangelikalen
  3. US-Vizepräsident Pence: ‚Betet für Amerika’
  4. US-Priester: Wahl im November ist Richtungsentscheidung
  5. „Sehr geehrte Frau Flachsbarth, mit Überraschung lese ich…“
  6. "Rot-grünes Politiker- und Funktionärstreffen"
  7. Respektlos gegenüber Katholiken, die in DDR-Zeit Repressalien erfuhren
  8. „Auch die Linke hetzt“
  9. Die CDU im Sinkflug: Wenigstens reicht es für Schwarz-Grün nicht mehr
  10. „Änderung des Grundgesetzes ist überflüssig!“








Top-15

meist-gelesen

  1. Benedikt XVI.: „Vergelt’s Gott, lieber Georg, für alles“
  2. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“
  3. Grüne wollen Ärzte zur Abtreibung zwingen!
  4. Kirchen verfehlen die Lebensrealität vieler Christen in Deutschland
  5. Das Priestertum in Deutschland leidet an kranken Strukturen
  6. „Herr, ich bin da!“ – Georg Ratzinger über seine Primiz
  7. Wir knien nur vor dem allmächtigen Gott nieder!
  8. Entbehrliches Christentum?
  9. Umwandlung der Hagia Sophia löst Proteste in Ost und West aus
  10. „Unser aller aufrichtige Anteilnahme gilt dem Papa emerito Benedikt XVI.“
  11. „Black Lives Matter“ fordert Auflösung der Kernfamilie
  12. Hagia Sophia: Zerstörung der 1300 Jahre alten Mosaiken befürchtet
  13. Türkisches Gericht annulliert Museumsstatus der Hagia Sophia
  14. Johannes Hartl: „Männer und Frauen sind verschieden“
  15. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz