Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. Bätzing gegen Papst Leo
  8. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  9. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  10. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  11. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  12. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  13. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  14. „Wir werden erwartet“
  15. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein

Wien: Umstrittenes König-Abdullah-Zentrum soll geschlossen werden

13. Juni 2019 in Österreich, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein entsprechender Antrag im österreichischen Parlament mit Stimmen von SPÖ, FPÖ, Neos und Jetzt angenommen, nur die ÖVP stimmte dagegen – Grund ist die bevorstehende Hinrichtung eines Teenagers in Saudi-Arabien


Wien (kath.net)
In Wien soll wegen der bevorstehenden Hinrichtung eines Teenagers in Saudi-Arabien das umstrittene König-Abdullah-Zentrum (KAICIID) in Wien geschlossen werden. Ein entsprechender Antrag der Liste Jetzt wurde am Mittwoch im österreichischen Parlament mit Stimmen von SPÖ, FPÖ, Neos und Jetzt angenommen, nur die ÖVP stimmte dagegen. Das Zentrum gilt rechtlich als zwischenstaatliche Organisation mit Österreich, Spanien und Russland als Vertragsparteien. Laut Eigendefinition hat es sich dem Kampf für internationale "Menschenrechte" verschrieben. Der überwiegende Teil der Finanzierung des Zentrums kommt aus Saudi-Arabien.


Der 18-jährige Murtaja Qureiris hat als Zehnjähriger unter anderem an einer Fahrraddemonstration teilgenommen, jetzt soll er geköpft, gekreuzigt und öffentlich zur Schau gestellt werden. In dem Antrag wird die österreichische Bundesregierung aufgefordert, angesichts der schweren und permanenten Menschenrechtsverletzungen durch das Königreich Saudi-Arabien vom entsprechenden Errichtungsübereinkommen mit dem Abdullah-Zentrum in Wien zurückzutreten und das diesbezügliche Amtssitzabkommen zu kündigen.

Ein Sprecher des umstrittenen Zentrums kündigte gegenüber dem KURIER an, die rechtlichen Auswirkungen des Entschließungsantrags prüfen zu lassen. Der Sprecher meinte, außerdem, dass man seitens des Zentrums aufgrund des "des zwischenstaatlichen Charakters" des Zentrums nicht über Menschenrechtsverletzungen in Saudi-Arabien sprechen könne.

Foto: Symbolbild Gefängnis


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 antonius25 14. Juni 2019 
 

Die ÖVP hat da wohl noch ein paar Funktionärspöstchen

Ekelhaft, wie sich manche kaufen lassen. Oder glauben die wirklich, dass man mit Saudi-Arabien und einem solchen Dialogzentrum etwas positives bewirken kann? Bandion-Ortner hat ja zu den Hinrichtungen in Saudi-Arabien verlautet: "Das ist nicht jeden Freitag!"


3
 
  13. Juni 2019 
 

Die Schließung ist längst überfällig.

Es ist mir bis heute unverständlich wie sehr sich der Vatikan und die Republik Österreich derart eng mit den Terrorfinanzierern des IS ins Bett legen konnten. Wobei es nur eine Erklärung dafür gibt, - das Mammon.


13
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Saudi-Arabien

  1. Saudi-Arabien: 15 Jahre Haft für Verbreitung von ‚Apostasie, Unglauben und Atheismus’
  2. Vatikan-Diplomat mahnt in Saudi-Arabien zu Menschenrechte-Schutz
  3. Kardinal: Westen muss Saudis zu Menschenrechte-Einhaltung zwingen
  4. Wirtschaftskrise am Golf drückt Zahl der Christen
  5. Vatikan: Abkommen mit Saudi Arabien ermöglicht Errichtung von Kirchen
  6. Saudi-Kronprinz rüttelt an Verhüllungspflicht für Frauen
  7. Saudischer Kronprinz empfängt libanesischen Patriarchen Rai
  8. Besuch Kardinal Rais in Saudi-Arabien wird mit Spannung erwartet
  9. König-Fahd-Akademie in Bonn wird schließen
  10. Grüne und Linke verurteilen Hinrichtungen in Saudi-Arabien







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  3. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  4. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  5. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  6. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  7. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  8. Erzbischof von Vilnius als CCEE-Präsident wiedergewählt
  9. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  10. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  11. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  12. 'Junge Menschen sehnen sich danach, mit etwas Zeitlosem verbunden zu sein'
  13. Jesus begegnen im Stift Kremsmünster
  14. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  15. „Die Kirche sieht Medjugorje heute aus geistlicher und aus pastoraler Sicht positiv“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz