Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  4. Kirche im Verfall
  5. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  8. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  9. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  10. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  11. THESE: Warum die UNO weg muss!
  12. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  13. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  14. Dürfen Nicht-Katholiken das Aschermittwochs-Aschekreuz empfangen?
  15. Frankfurt: „Happy Ramadan“ statt Fastenzeit – Kritik an Halbmond-Beleuchtung wächst

Pinterest zensuriert religiöse und konservative Organisationen

13. Juni 2019 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nutzer können Links zu Lebensschutzorganisation wie Live Action nicht über Pinterest teilen. Christliche Begriffe wie ‚christliches Ostern’ oder ‚Bibelverse’ werden als ‚bedenklich’ eingestuft.


San Francisco (kath.net/jg)
Die soziale Plattform Pinterest hat Links zu Internetseiten konservativer und religiöser Organisationen blockiert. Das haben interne Dokumente der Plattform ergeben, die auf Project Veritas veröffentlicht worden sind.

Internetseiten wie die Lebensschutzorganisation Live Action oder die konservative Nachrichtenseite Zero Hedge werden von Pinterest auf einer Liste gesammelt, die ursprünglich dazu gedacht war, die Plattform von pornographischen Inhalten frei zu halten. Nutzer von Pinterest können in ihren Einträgen keine Links zu den Seiten setzen, die auf der genannten Liste verzeichnet sind.


Project Veritas erhielt weiters eine lange Liste von so genannten „heiklen Begriffen“ (engl. „sensible terms“). Diese Begriffe werden in drei Kategorien eingeteilt, in „beleidigend“ („abusive“), „heikel“ („sensitive“), und „bedenklich“ („brand unsafe“). Je nach Kategorie werden die Suchen nach diesen Begriffen auf der Pinterest-Seite verändert. Es kann sein, dass die automatische Vervollständigung blockiert wird, dass eine Warnung erscheint, wenn der Begriff gesucht wird oder dass der Begriff aus den Empfehlungen für die Nutzer gestrichen wird.

Auf der Liste der „heiklen Begriffe“ fand Project Veritas auch christliche wie „christliches Ostern“ und „Bibelverse“. Diese wurden als „bedenklich“ kategorisiert.

Pinterest hat derzeit ungefähr 300 Millionen aktive Nutzer pro Monat.

In einer Reaktion auf die Berichterstattung von Project Veritas hat Pinterest bekannt gegeben, dass religiöse Inhalte auf der Plattform zulässig seien. „Zum Schutz unserer Nutzer“ würden Inserate und Empfehlungen nicht mit bestimmten Begriffen gekoppelt. Die Nutzer sollten nicht aufgrund ihres Glaubens oder anderer persönlicher Charakteristika gezielt Werbung und Empfehlungen erhalten, heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens.

Link zum Artikel auf Project Veritas (englisch):

Tech Insider Blows Whistle on How Pinterest Listed Top Pro-Life Site as Porn, “Bible Verses“ Censored


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  2. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  3. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  4. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  5. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  6. "Hassprediger und Hofnarr"
  7. Die BBC hatte eine Trump-Rede gezielt frisiert, so dass sie zum angeblichen Gewaltaufruf wurde
  8. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  9. WELT-Reporter Bojanowski: Die Welt ist viel besser, als behauptet wird
  10. Aktuelle Daten zeigen: Keine Übersterblichkeit in Europa während der Hitzewelle







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Kirche im Verfall
  9. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  10. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  11. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  12. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  13. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  14. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  15. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz