Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  13. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  14. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  15. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela

Pinterest zensuriert religiöse und konservative Organisationen

13. Juni 2019 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nutzer können Links zu Lebensschutzorganisation wie Live Action nicht über Pinterest teilen. Christliche Begriffe wie ‚christliches Ostern’ oder ‚Bibelverse’ werden als ‚bedenklich’ eingestuft.


San Francisco (kath.net/jg)
Die soziale Plattform Pinterest hat Links zu Internetseiten konservativer und religiöser Organisationen blockiert. Das haben interne Dokumente der Plattform ergeben, die auf Project Veritas veröffentlicht worden sind.

Internetseiten wie die Lebensschutzorganisation Live Action oder die konservative Nachrichtenseite Zero Hedge werden von Pinterest auf einer Liste gesammelt, die ursprünglich dazu gedacht war, die Plattform von pornographischen Inhalten frei zu halten. Nutzer von Pinterest können in ihren Einträgen keine Links zu den Seiten setzen, die auf der genannten Liste verzeichnet sind.


Project Veritas erhielt weiters eine lange Liste von so genannten „heiklen Begriffen“ (engl. „sensible terms“). Diese Begriffe werden in drei Kategorien eingeteilt, in „beleidigend“ („abusive“), „heikel“ („sensitive“), und „bedenklich“ („brand unsafe“). Je nach Kategorie werden die Suchen nach diesen Begriffen auf der Pinterest-Seite verändert. Es kann sein, dass die automatische Vervollständigung blockiert wird, dass eine Warnung erscheint, wenn der Begriff gesucht wird oder dass der Begriff aus den Empfehlungen für die Nutzer gestrichen wird.

Auf der Liste der „heiklen Begriffe“ fand Project Veritas auch christliche wie „christliches Ostern“ und „Bibelverse“. Diese wurden als „bedenklich“ kategorisiert.

Pinterest hat derzeit ungefähr 300 Millionen aktive Nutzer pro Monat.

In einer Reaktion auf die Berichterstattung von Project Veritas hat Pinterest bekannt gegeben, dass religiöse Inhalte auf der Plattform zulässig seien. „Zum Schutz unserer Nutzer“ würden Inserate und Empfehlungen nicht mit bestimmten Begriffen gekoppelt. Die Nutzer sollten nicht aufgrund ihres Glaubens oder anderer persönlicher Charakteristika gezielt Werbung und Empfehlungen erhalten, heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens.

Link zum Artikel auf Project Veritas (englisch):

Tech Insider Blows Whistle on How Pinterest Listed Top Pro-Life Site as Porn, “Bible Verses“ Censored


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode
  3. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  4. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  5. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  6. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  7. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  8. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  9. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  10. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Warum der Todestag des Franz von Assisi nicht sein Gedenktag ist
  3. Wo der Mensch nicht berechenbar ist
  4. Wenn das Nein nicht mehr zählt
  5. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  6. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  7. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  8. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  9. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  10. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  11. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  12. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  13. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  14. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  15. Frankreich: Über 23 Millionen Seher verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz