Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. Wir können NICHT schweigen!
  10. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  14. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  15. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete

Rechtsexperte: Pell hat gute Chancen, Berufung zu gewinnen!

1. März 2019 in Weltkirche, 35 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bizarres Urteil gegen Kardinal Pell: Auch für angebliches Vergehen an zweitem Burschen verurteilt, der ausdrücklich erklärte, dass er nicht missbraucht war – Australischer Juraprofessor: Jury hat ein nicht von Beweisen gestütztes Urteil gefällt


Sydney (kath.net)
Kardinal George Pell hat gute Chancen, in der Berufung zu gewinnen. Dies erklärt jetzt Jeremy Gans, ein australischer Rechtsexperte, in der Zeitung "The Guardian". Gans, Rechtsprofessor der Universität von Melbourne erklärte, dass es am besten sei, wenn die Verteidigung das "Argument der Unvernunft" bringe. Laut Gans sei es offensichtlich, dass die Jury ein Urteil gefällt habe, welches nicht von Beweisen gestützt wird. Falls das Argument in der Berufung akzeptiert wird, werde Pell nicht nur den Fall gewinnen, der Fall sei dann auch abgeschlossen und es kann normalerweise kein neues Verfahren mehr geben. Bei der Abschlussansprache des Prozesses soll es außerdem eine verbotene Video-Animation durch die Anklage gegeben haben. Auch dies sei laut Gans verboten gewesen, da beim Schlussplädoyer keine neuen "Beweise" mehr zugelassen werden dürfen. Der Rechtsexperte stellte auch in den Raum, ob die Jury möglicherweise befangen gewesen war. Das Berufungsverfahren werde laut dem Professor sicher kommen. "Kein Richter würde entscheiden, bei so einem brisanten Fall dies nicht zu erlauben." Der neue Prozess könne dann weiter 8 bis 10 Monate andauern, Pell könnte dabei wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Hier müssen laut Gans 2 von 3 Richtern dem zustimmen.


Gans sieht gute Chancen, dass Pell den Prozess gewinnen werde. Denn es gäbe hier nur einen einzigen Zeugen und das zweite Opfer hat immer abgestritten, von Pell missbraucht worden zu sein. Wie absurd das Urteil ist, zeigen auch Details in der Urteilsbegründung selbst. So wurde Pell ausdrücklich auch dafür verurteilt, den zweiten Burschen missbraucht zu haben – obwohl dieser aber immer klar gemacht hat, dass es keinen Missbrauch gab. Es gab auch dazu keine Polizei-Akte.

Video - Befragung von Kardinal Pell durch die Polizei in Rom - Oktober 2016




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pell

  1. ‚Dieses Pontifikat ... eine Katastrophe’ – Franziskus-kritische Denkschrift von Kardinal Pell
  2. Pell unmittelbar vor seinem Tod: Die Kirche muss sich von diesem ‚toxischen Albtraum’ befreien
  3. Kardinal Pell zum Synodalen Weg: Papst wird eingreifen und Schisma verhindern
  4. Kardinal Pell: Deutsche Bischöfe haben die Pflicht, die Lehre der Kirche zu verkünden
  5. Kardinal Pell: Anhaltspunkte, aber keine Beweise für vatikanische Intrige
  6. ‚Dem Vatikan droht eine langsame Pleite’ – Kardinal Pell
  7. ‚Prison Journal’ – die Bulldogge und ein katholischer ‚Haka’
  8. "Ich danke Ihnen für Ihr Zeugnis!"
  9. Eine finstere Affäre, befeuert von Gerüchten
  10. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  3. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  4. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  5. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  6. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  7. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  8. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  9. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  10. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  11. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  12. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  13. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  14. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  15. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz