Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  4. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. Écône, zum Zweiten
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  9. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  10. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  11. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  12. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  13. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  14. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  15. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft

Wie sind sich Joseph und Maria begegnet?

25. Februar 2019 in Spirituelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Es gibt verschiedene Überlieferungen, darunter das Protoevangelium des Jakobus. Wesentlich ist, dass Gott die beiden zueinander geführt hat, schreibt Philip Kosloski.


New York City (kath.net/jg)
Wie haben Joseph und Maria einander kennen gelernt? Philip Kosloski ist dieser Frage für die englische Version des katholischen Portals Aleteia nachgegangen. Er zieht das Protoevangelium des Jakobus als Quelle heran.

Nach dieser Überlieferung kam Maria als kleines Mädchen in den Tempel in Jerusalem und wuchs dort in der Obhut der Priester auf. Die Tempeljungfrauen blieben nur bis zur Pubertät im Dienst des Tempels. Als Maria dieses Alter erreichte, suchten die Priester einen Ehemann für sie.


Der Hohepriester Zacharias betete für Maria. Dabei erschien ihm ein Engel, der ihn aufforderte, die Witwer des Volkes Israel zu versammeln. Jeder von ihnen solle einen Stab mitbringen. Gott werde ein Zeichen senden, welchen von ihnen Maria heiraten solle, berichtet das Protoevangelium des Jakobus.

Die Priester sandten Herolde nach ganz Judäa aus. Auch Joseph „warf mitten in der Arbeit sein Beil hin“ und zog zum Tempel. Dort versammelten sich alle um den Hohepriester. Dieser nahm die Stäbe, welche die Witwer mitgebracht hatten, ging damit in den Tempel und betete. Dann kam er wieder heraus und gab sie den Männern zurück. Joseph bekam seinen Stab als letzter. Aus seinem Stab schlüpfte eine Taube und flatterte auf seinen Kopf. Dies war für den Hohepriester das Zeichen, dass Gott Joseph erwählt hatte. Er sagte zu Joseph: „Du bist dazu erlost, die Jungfrau des Herrn heimzuführen, um sie dir jungfräulich zu behüten.“

In anderen Quellen würden die Ereignisse ähnlich geschildert, manchmal mit einem jüngeren Joseph, während er im Protoevangelium des Jakobus als alter Mann dargestellt wird. Der wesentliche Punkt sei die Erwählung Josephs durch Gott, der „ein gerechter Mann“ war und würdig, Maria zu sich zu nehmen, die der Welt den Erlöser gebären würde. Auch wenn es nach modernen Gesichtspunkten keine romantische Begegnung gewesen sei, hätte doch die göttliche Vorsehung die beiden zueinander geführt. Sie seien in der Liebe zueinander gewachsen und hätten Jesus ein wunderbares Heim gegeben, schreibt Kosloski.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Heilige

  1. USA: Schülerin bemalt in Großprojekt ihre katholische Schule mit lebensgroßen Heiligenfiguren
  2. „Von den Möglichkeiten, die wir heute haben, konnten Ansgar und Bonifatius nur träumen“
  3. Episode über Carlo Acutis als TV-Debüt von Scorseses Tochter
  4. Papst Leo XIV.: „Von den Berufungen ist die Ehe eine der edelsten und höchsten“
  5. Wird die PlayStation von Carlo Acutis die erste Gaming-Reliquie in der Kirchengeschichte?
  6. Vatikan: Carlo Acutis ist glaubwürdiges Vorbild für Jugendliche
  7. "Wenn ich keine Hoffnung im Herrn hätte, was würden wir in dieser Welt tun?"
  8. 'Ihr größter Wunsch war es, zu erkennen und zu tun, was Gott gefällt'
  9. Großes Interesse an Heiligsprechung von Carlo Acutis unter jungen US-Katholiken
  10. Papst macht Weg für weitere Selig- und Heiligsprechungen frei






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  3. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  4. Écône, zum Zweiten
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  7. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  8. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  9. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  10. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  11. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  12. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  13. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  14. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  15. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz