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Deutscher Gesundheitsminister möchte Konversions-Therapien verbieten

19. Februar 2019 in Deutschland, 78 Lesermeinungen
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Spahn, der sich innerhalb der CDU als "Vorzeigekonservativer" präsentieren möchte, vertrat in der linken "taz" die Auffassung, dass Homosexualität keine Krankheit sei.


Berlin (kath.net)
Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn will Konversions-Therapien gegen Homosexualität in Deutschland verbieten. Spahn, der sich innerhalb der CDU als "Vorzeigekonservativer" präsentieren möchte, vertrat in der linken "taz", dass Homosexualität keine Krankheit sei. Deswegen dürfe man diese nicht therapieren. Bis zum Sommer möchte er einen Vorschlag für eine Verbotsregelung erarbeiten. "Ich halte nichts von diesen Therapien, schon wegen meines eigenen Schwulseins", meinte Spahn.


Pressefoto Jens Spahn (c) Jens Spahn/Maximilian König


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Lesermeinungen

 Mr. Incredible 25. Februar 2019 
 

Ist alles nicht so tragisch.

Lasst die Therapien für Personen, die nicht mehr homphil empfinden wollen, bestehen. Bietet parallel dazu Therapien für Heteros an, die homophil empfinden wollen. Wahlfreiheit statt Bevormundung.

Die Politiker wollen immer mehr verbieten, das geht immer mehr in die Richtung lingksgerichteter Diktatur. Der Mensch ist frei. Da sollen die Politiker ihre Finger davon lassen.

Hr.Spahn ist einfach zu engstirnig, finde ich. Er sollte lernen, über seinen Tellerrand hinauszuschauen.

Hinweis: Kann Spuren von Erdnüssen, Humor, Wahrheit und Ironie enthalten.


4
 
 Diasporakatholik 25. Februar 2019 
 

Sorry, Schreibfehler

Ich meinte u.a. nicht Poster "habe" sondern "hape".

Bitte um Entschuldigung, dass ich diesen Fehler der Schreibautomatik zu spät entdeckte.


3
 
 Bernhard Joseph 25. Februar 2019 
 

@Diasporakatholik - Genau so ist es!


3
 
 Diasporakatholik 25. Februar 2019 
 

Martin K. versucht hier, die Leser und Kommentatoren dieses Threads massiv zu verunsichern

Er vergleicht dabei u.a. pauschal und ohne Beleg Konversionstherapien (KT) mit dem für Schwangere zu recht verbotenen Arzneimittel Contergan, das ja bekanntlich zu schwersten körperlichen Missbildungen bei den ausgetragenen Kindern geführt hat.

Ich bin selbst kein Experte in Psychologie oder Psychotherapie und schon gar nicht bzgl. sog. KT.

Aber hier gebe ich sowohl dem Poster antony als auch habe oder Bernhard Joseph recht:

Letzterer verweist richtigerweise auf Drogenentzugstherapien, die auch nicht immer und in jedem Fall 100%ige Heilungschancen von der betr. Sucht garantieren (können) und ggf. auch manche Nebenwirkungen haben (können) aber selbstverständlich nicht per se deshalb verboten sind.

Ich habe den Eindruck, dass Martin K. selbst zur Homolobby gehört und uns hier verunsichern und "ins Bockshorn jagen" will mit seinen unbewiesenen Horrorgeschichten.

Das ist aber nicht zielführend - vielmehr ist offen und angstfrei über Chancen und Grenzen sog. KT aufzuklären


6
 
 Bernhard Joseph 25. Februar 2019 
 

Werter @hape, sollte natürlich Danke für den Hinweis auf den kath.net Artikel heißen!


1
 
 Bernhard Joseph 25. Februar 2019 
 

Werter @hape - Anke für den Hinweis auf den kath.net Artikel

Seitens bestimmter Interessengruppen werden immer wieder pseudowissenschaftliche Behauptungen aufgestellt, so auch die, dass eine Therapie bei Homosexuellen zu massiven Schäden führe. Ein eindeutiger wissenschaftlicher Nachweis zu dieser Behauptung fehlt.

Nach der Logik von Jens Spahn und @Martin K. müsste man auch jede Therapie zum Drogenentzug verbieten, da ja eine Mehrzahl der Drigenabhängigen in der Therapie extrem leidet und sie daher abbricht. Die Heilungsquote bei Drogentherapien liegt keinesfalls bei 100 Prozent, sondern eher bei höchsten 30 Prozent. Jede Drogentherapie hat nachweislich gravierende Nebenwirkungen.

Hat aber Jens Spahn ein Verbot von Drogentherapien gefordert?

Warum nicht, wo er das nach seiner Logik doch zwingend müsste!


6
 
 lesa 25. Februar 2019 

Beim Thema bleiben

Ob man nun Homosexualität als Krakheit einstuft oder nicht ist m.E. nicht die Frage. Um mdikamntös Nbnwirkungn braucht man hier auch nicht zu debattirn. Kern der Problematik ist angesichts solcher Vorschläge das Dmokratieverständnis. Es muss die Freiheit erhalten bleiben, eine Therapie, die schon so manche zu einem erfüllteren Leben geführt hat, zu wählen.


4
 
 St. Hildegard 25. Februar 2019 
 

@Martin K.

Ich nenne die Zahlen gerne nochmals: Der Psychologe Gerard van den Aardweg (ist der prominenteste Vertreter, ich wäre dankbar für weitere Hinweise) nennt aus seiner Erfahrung folgende Zahlen: ca. 10% wurden vollständig heterosexuell, bei ca. 30% nahmen die homosex. Gefühle stark ab und die Heterosexualität nahm zu. Bei anderen veränderte sich die Orientierung nicht - aber die hs Gefühle nahmen zumindest so stark ab, dass die Klienten eine stabile homosexuelle Beziehung leben konnten (nach häufigen Partnerwechseln zuvor). "Heftige Nebenwirkungen" gibt es wohl v.a. dort, wo unerfahrene Therapeuten am Werk sind und die Leute religiös stark unter Druck gesetzt werden.
Man kann doch aber nicht andauernd darauf beharren, dass die o.g. Zahlen einem "breiten Konsens" widersprechen - wie sollen denn da weitere Forschungen ermöglicht werden? Wenn ein Medikament nicht die gewünschten Ergebnisse bringt, wird nachgeforscht - aber man sagt doch nicht, die Krankheit sei eben unheilbar!


3
 
 Martin K. 25. Februar 2019 
 

@lesa

Ob Sie Homosexualitt als Krankeit ansehen oder nicht: Das Problem bei jeder Therapie sind Nebenwirkungen. Wenn ein Medikament oder eine Therapie bei einem signifikant großen Teil der "Patienten" nachweislich gravierende Nebenwirkungen hat, wird es in der Regel verboten. Zu Recht! Drastisches Beispiel: Contergan. Contergan hilft super gegen Übelkeit bei Schwangerschaft. Aber es ruft auch nachweislich Missbildungen hervor.

Genauso ist es mir Therapien mit dem Ziel, eine bestehende sexuelle Orientierung zu ändern. Diese führen nach den gleichen Standarst der Wissenschaftlichkez bei einem signifikant hohen Anteil der Behandelten zu massiven Schäden, während der Nutzen (anders als bei Contergan) wissenschaftlich nicht nachweisbar ist. Wenn Sie das nicht glauben, müssen Sie wissenschaftlich das Gegenteil beweisen. Sonst machen Sie den gleichen Fehler wie die Atomwaffengegner, welche behaupteten, dass die Häufungen von Missbildungen von Contergan auf Atomwaffentests zurückgingen.


0
 
 lesa 24. Februar 2019 

Denken verboten?

Es gab Psychotherapeuten, die ihren Patienten jahrelang rieten, es einfach immer und immer wieder zu versuchen nach jeder zerbrochenen Homo-Beziehung (mit jeweiligem seelischem Desaster), bis der oder die Richtige kommt. Knapp vor dem vollkommenen Ruin der Betroffenen wurde erkannt, dass die Lehre der Kirche doch das Beste wäre. Aber eine solche Konversion des Denkens und der therapeutischen Beratung wäre im Sinne des Einfalls von Herrn Spahn wohl auch strafbar?
Mit solchen totalitären Drohungen leistet Herr Spahn sich und den anderen Homosexuellen einen Bärendienst. Keine gute Idee. So unfrei?
Frage:"wenn eine Regierung es für statthaft hält, dass Ärzte gegen Honorar(!) unschuldige und wehrlose ungeborene Kinder töten, wenn sich die Eltern nicht bereit finden, sie als Gott gegeben anzunehmen, mit welchem Recht kann dann diese Regierung Therapeuten verbieten, Menschen Hilfe anzubieten, die nicht bereit sind, re sexuellen Neigungen als Gott gegeben anzunehmen?"(St. Rehder, TP 22.2.)


6
 
 Martin K. 23. Februar 2019 
 

Zur Schau stellen

"Ich halte es i.Ü für peinlich, ständig die eigene Form von Sexualität öffentlich zur Schau zu stellen."

Ich wüsste nicht, wo Herr Spahn seine Sexualität zur Schau stellen würde. Es gibt ein paar Fotos von seiner Hochzeit, aber selbst da habe ich keines gefunden, wo er seinen Mann küssen würde. Wie diskret wollen Sie es denn noch haben?


2
 
 alfons.schaefers1 22. Februar 2019 
 

Berufsverbot für Homoheiler

Zu den Ideen von JS (Domradio Köln): Soeben haben die Grünen wieder einen Gesetzentwurf eingebracht, der die Therapie von HS bei Minderjährigen mit Sanktionen belegt. Neuauflage eines Entwurfs aus der letzten Legislaturperiode (Federführung: VoBe, Köln). Ausdrückliches Vorbild: Gesetzgebung in Kalifornien , USA. Verfassungsrechtlich abwegig. JS hat auch mit einer Unionsminderheit für "Ehe für alle" gestimmt, ein verfassungswidriges Gesetz (AM, LdM) das Art. 6 GG unterläuft. Eigene Eheschließung auf Grundlage dieses Gesetzes. JS verfolgt also konsequent sein privates Interesse. Er sollte bei seiner Orientierung den Grünen beitreten und Position als BMin aufgeben. Ich halte es i.Ü für peinlich, ständig die eigene Form von Sexualität öffentlich zur Schau zu stellen. Männliche HS kann ggf. Anzeichen einer neurotischen Persönlichkeitsschwäche sein: Hemmung vor dem anderen (weiblichen) Geschlecht (Huber, Psychiatrie 2005 S. 574: Hemmungs-HS).Auch eine Art von Phobie. AS Bonn


7
 
 Steve Acker 21. Februar 2019 
 

ein paar Anmerkungen

ein Psychologe erzählte mir mal,dass alle lesben die er kennt,als Kind Opfer von Missbrauch waren.
Das "schwulen-gen" ist nach wie vor unentdeckt.
Wie vorher aufgeführt, gibt es sehr wohl Beispiele von Homos die von der Neigung loskommen,und umgekehrt.
Jens Spahn ist mir nicht geheuer. Hin und wieder kommt gutes von ihm, und dann wieder sowas. Die Haltung ist: wenn ein Homo von der Neigung weg kommt, ist er ein böser Verräter.

Dank an Antony für die fundierten Infos in Ihren Posts.


10
 
 Steve Acker 21. Februar 2019 
 

ich kenne jemand der früher

homosexuell lebte. Dann hat er eine nette Frau gefunden, sie geheiratet und eine Familie gegründet. Er hat sich sehr zu seinem Vorteil entwickelt, ist ein lustiger fröhlicher Mensch geworden.

Ich weiss auch von Familienvätern die plötzlich beschliessen homosexuell zu leben. aber immerhin haben es diese geschafft mehrere Kinder zu zeugen. So schlimm kann es also nicht gewesen sein, mit einer Frau Verkehr zu haben.


6
 
 Geroni 21. Februar 2019 
 

Wo sind wir denn,

dass der Gesundheitsminister jetzt Therapien verbietet nur, weil er selbst parteiisch ist?


9
 
 stephanus2 20. Februar 2019 
 

Homosexuelle Männer oft durch zu starke Mutterbindung

Ich habe mir schon früh die Meinung und Erfahrung gebildet, dass die mangelnde Identifikation von homosexuellen Männern mit dem eigenen Gesclecht durch eine zu starke, von der Mutter ausgehende, den Sohn als Ersatzpartner nutzende (da schwacher Vater)Vereinnahmung ausgeht. Ich halte das Vorgehen von Spahn für ideologisch und egoistisch, schade ! Ich bin auf jeden Fall dafür,dass jedem die Wahl bleiben sollte, ob er damit leben oder eine Therapie machen will.Für gläubige Christen halte ich aber homosexuelles Sexualverhalten, auch von Frauen, tatsächlich für gestört und nicht im Sinne Gottes, wenn ich mir erlauben darf als kleiner Mensch, das so zu schreiben.


6
 
 Martin K. 20. Februar 2019 
 

@antony

"Und da gibt es nun zwei denkbare Lösungen: Veränderung der sexuellen Orientierung oder Bearbeitung der Mechanismen, die das Leiden verursachen."

Auch hier weichen Sie von der Mehrheitsmeinung der Ärzte und Wissenschaftler ab, nach der eine Veränderung der sexuellen Orientierung eben nicht möglich und der Versuch der Veränderung gefährlich ist. Genau deswegen haben wir ja die Debatte.

Aber auch die Bennnung der Ursachen, die zum Leiden an einer Situation führen, müssen in einer Therapie wissenschaftlichen Kriterien genügen und selbstverständlich muss das Leiden auch Krankheitswert haben. Sonst wird Quacksalbern Tür ud Tor geöffnet.

@BernhardJoseph: Belegt ist nur, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Junge homosexuell wird, mit der Anzahl seiner biologischen älteren Brüder steigt. Dieser Zusammenhang ließe sich durch das epigenetische Modell erklären, wobei es sich bisher nur um eine Hypothese handelt. Auch Zwillingsstudien lassen (epi)genetische Einflüsse möglich erscheinen.


2
 
 Diasporakatholik 20. Februar 2019 
 

@antony

Volle Zustimmung von meiner Seite zu Ihren Ausführungen hier in diesem Thread.

Sie haben m.E. völlig recht:

In einem freiheitlichen Land, wie es die Bundesrepublik Deutschland derzeit noch ist, sollte es dem einzelnen Bürger freigestellt sein und bleiben, ob und wofür er sich in eine Therapie begibt und eben nicht die staatliche Obrigkeit gouvernantenhaft für den Bürger entscheiden.

Sollten bestimmte Therapie-Angebote nachgewiesenermaßen unwirksam sein, so soll gerne darüber seriös aufgeklärt werden dürfen und auch z.B. keine Förderung durch die Krankenkassen erfolgen.

Aber ein generelles Verbot, wie es Minister Spahn offenbar anstrebt, ist m.E. verfassungswidrig.


7
 
 Bernhard Joseph 20. Februar 2019 
 

Werter Zeitzeuge - Habe den Artikel soeben gelesen

Sehr lesenswert!


7
 
 Zeitzeuge 20. Februar 2019 
 

Werter Bernhard Joseph!

Ohne in diese Diskussion hier groß eingreifen zu wollen, gestatte ich
mir, auf einen Artikel in

katholisches.info vom 04.10.13

Ex-Pornostar der Homo-Szene warnt vor

"Betrug der Homo-Lobby ubd dem Trugbild
Homosexualität"

Mehr beabsichtige ich nicht, zu dieser
Meldung zu sagen!


9
 
 Bernhard Joseph 20. Februar 2019 
 

@Martin K.

Nochmals, welchen stichhaltigen wissenschaftlichen Nachweis gibt es, dass Homosexualität vererbt wird. Nennen Sie ihn bitte!

Auch der Weltärztebund ist nicht frei von ideologischen Einflüssen. Ärzte haben schon so manches von sich gegeben, was wissenschaftlich nicht haltbar war, denken Sie hier nur mal an die NS Zeit und die Rassentheorie, die ja von zahlreichen Ärzten vertreten wurde.

Theologisch gesehen stellt Homosexualität eine Ungeordnetheit in Bezug auf die Schöpfungsordnung dar. Da es für einen säkular ausgerichteten Arzt oder positivistischen Wissenschaftler eine Schöpfungsordnung nicht gibt, ordnen diese Homosexualität wertneutral ein.

Wer an der Schöpfungsordnung festhält, wird diese Neigung eben als ungeordnet empfinden und einen Weg suchen, wieder in die Ordnung zurück zu finden.

Kein Staat kann ihm dies verbieten, denn dann setzte sich der Staat an die Stelle Gottes. Nicht Herrn Spahn muss ein Christ gehorchen, sondern dem Willen Gottes!


7
 
 antony 20. Februar 2019 

@ Martin K.: Therapieanlass ist nicht die HS, sondern das Leiden daran.

Und da gibt es nun zwei denkbare Lösungen: Veränderung der sexuellen Orientierung oder Bearbeitung der Mechanismen, die das Leiden verursachen.

Die Entscheidung, welcher Weg eingeschlagen wird, sollte der Klient treffen, nicht der Bundesgesundheitsminister. So gehört sich das für ein freies Land.

Zur Wirksamkeit und Sicherheit von Therapien habe ich ja schon hinreichend geschrieben.


10
 
 glauholie7771 20. Februar 2019 
 

Guter Weg?

Meiner Meinung nach wäre es vielleicht ein guter Weg, keine K.-Therapie als Therapie anzuerkennen, doch Angebote (die man aus eigener Tasche bezahlen muss) zu erlauben, die sich mit diesem Thema beschäftigen und, wie hier schon erwähnt, zu verschiedenen Ergebnissen führen können. Wichtig wäre aber, dass es solche Angebote gibt.


2
 
 glauholie7771 20. Februar 2019 
 

Um was geht es?

Ich hatte es zuerst eigentlich so verstanden, dass J.Spahn K-Therapien bei Minderjährigen verbieten lassen möchte, was ich auch richtig finde, da dann z.B. kein Minderjähriger von seinen Eltern dazu angehalten werden kann, sich einer Therapie zu unterziehen, auch wenn die Eltern der Meinung sind, dass nur das der richtige Weg sein könne.

Mich würde aber interessieren, ob es um die Bezeichnung als Therapie geht, die verboten werden soll (keine Kassenleistung) oder ob man mit dem Gesetz jegliche Behandlung, die man (wie auch heilpraktische Leistungen) selbst zu zahlen bereit ist, verbieten möchte.
Was ist gemeint?
Eine Bioresonanztherapie heißt auch Therapie, muss aber auch aus eigener Tasche gezahlt werden.

Geht es um die Nicht-Anerkennung als Kassenleistung oder um das generelle Verbot einer Behandlung?
Das würde ich dann eigentlich diktatorisch nennen.


2
 
 Martin K. 20. Februar 2019 
 

@antony, BernhardJoseph, St. Hildegard

@antony: Nach sehr klarer Auffassung sowohl des Weltärztebundes als auch der Bundesärztekammer stellt Homosexualität keine Krankheit dar. Wo aber keine Krankheit ist, da verbietet sich auch der Name Therapie. Sie behaupten zudem Wirkungsmechanismen, die einer unabhängigen Überprüfung offensichtlich nicht standhalten. Sie bewegen sich schlicht außerhalb eines breiten wissenschaftlichen und ärztlichen Konsenses. In so einem Fall muss eine Regierung, die ja über die Qualität des therapeutischen Angebots zu wachen hat, Stellung beziehen - so wie sie es bei anderen umstrittenen Heilmethoden wie z. B. der LSD-Therapie auch tut. Alles andere wäre fahrlässig.

@BernhardJoseph: Ein Homosexuellen-Gen wird mit Sicherheit nicht gefunden werden, da für die menschliche Sexualität, die komplex ist, nicht ein isoliertes Gen verantwortlich ist und zudem mit epigentischen Prozessen zu rechnen ist.


3
 
 BBM 20. Februar 2019 
 

@Michael: Versuch einer Antwort

Das Zusammenleben homosexueller Menschen ist a priori kein Problem, solange sie sich sexueller Akte enthalten. Denn wie für alle (auch heterosexuelle) Menschen ist außerhalb der Ehe (im christlichen Sinn) sexuelle Enthaltsamkeit geboten. Dies mag für homosexuell Empfindende ein schweres Los sein, das aber für sie sicher nicht schwerer zu erdulden ist als für Menschen, die keinen Partner oder Partnerin fürs Leben finden, oder für Eheleute, die z.B. wegen Krankheit zu zeitweiliger oder gar ständiger Enthaltsamkeit gezwungen sind. So wie bei Zolibatären wird das Leben eines gläubigen Menschen dennoch gelingen, wenn die Triebbefriedigung nicht zum alles dominierenden Faktor erhoben wird.


4
 
 Marcus, der mit dem C 20. Februar 2019 
 

@Michael.

Wir müssen das weder anerkennen noch akzeptieren (i.e. gutheißen), sondern gemäß der Lehre der Kirche ist jeder außerhalb einer echten Ehe (zwischen einem Mann und einer Frau) zur Keuschheit berufen. Allenfalls müssen wir tolerieren, daß jemand nicht den Weg der Kirche wählt, aber akzeptieren und damit gutheißen müssen wir es auf keinen Fall!


3
 
 Michael. 20. Februar 2019 
 

@ antony

Herzlichen Dank für Ihre Antwort, ich stimme Ihnen in allen 3 Punkten zu.
Ich wiederhole aber meine Frage und stelle sie nicht an den Therapeuten sondern an die Verteidiger der bestehenden Lehre der kath. Kirche zur Homosexualität.

Was ist mit denen, die ernsthaft Veränderung suchen und bei denen die Therapie versagt?
Wenn als Ergebnis der Therapie ein Mensch seine tiefe Anlage anerkennt und auch akzeptiert und wenn er in Folge dessen eine Beziehung sucht und eingeht, weil er, wie die meisten Menschen, nicht allein leben will. Könnten Sie das dann auch anerkennen und akzeptieren?


1
 
 Kleine Maus 20. Februar 2019 
 

Veranlagung muss nicht "Krankheit" sein - Hilfe suchen darf ich doch trotzdem, oder ???

Also, wenn ich hektisch und zappelig bin, ist das nicht unbedingt eine Krankheit, sondern ich bin halt so veranlagt. Niemand zwingt mich, dass ich Abhilfe suche. Wenn ich mich o.k. so finde, ist das meine Sache. Aber wenn ich mich mit dieser Veranlagung zappelig und hektisch zu sein nicht so wohl fühle, darf ich doch nach Methoden suchen, die mir vielleicht helfen, ruhiger und konzentrierter zu werden, oder??? Nun bitte das Ganze parallel zur Homosexualität denken.


5
 
 antony 20. Februar 2019 

@ Michael. Eine Therapie setzt ein Therapieanliegen voraus.

Insofern zu Ihrer Frage:

1. Nein, Therapien sind nur für Menschen, die diese wünschen, nicht für alle Menschen mit einem bestimmten Merkmal. Ihr Vorschlag: "sollte... generell für Homosexuelle angezeigt sein" klingt totalitär. Mit solchen Vorschlägen sind sie schnell auf dem Weg in die Sowjetpsychiatrie, in der Autoritäten entschieden haben, dass Menschen mit einer bestimmten Gesinnung behandelt werden müssen.

2. "K-Therapien" werden sie nicht finden. Der Begriff wird von Therapeuten nicht verwendet und das, was damit insinuiert wird, wird von Therapeuten nicht angeboten.

3. Therapien vermitteln keine moralischen Vorstellungen. Von daher: Selbstverständlich können Therapeuten akzeptieren, wenn Klienten welche Beziehungsform auch immer eingehen. Genauso, wie ein Therapeut, der der Linkspartei angehört, es akzeptiert, wenn ein Klient der AfD beitritt. Alles andere wäre Manipulation, und die gilt zurecht als eklatanter berufsethischer Verstoß.


6
 
 Michael. 20. Februar 2019 
 

Eine Frage:

Die meisten hier sind der Meinung die K-Therapie muss erlaubt bleiben. Vielleicht sollte sie sogar generell für Homosexuelle angezeigt sein, weil es einige Fälle gibt, in denen eine wirkliche Veränderung der Anlage erkennbar scheint? Auch einem, der absolut keine musikalische Begabung besitzt, kann man ja eine Tonleiter beibringen. Viel häufiger kommt aber eine nur geringe Begabung vor, und da geht dann schon was mit viel Übung.


Was ist aber mit denen, bei denen die Therapie versagt?
Wenn nun als Ergebnis der Therapie ein Mensch seine tiefe Anlage anerkennt und auch akzeptiert und wenn er in Folge dessen eine Beziehung sucht und eingeht, weil er, wie die meisten Menschen, nicht allein leben will. Könnten Sie das dann auch akzeptieren?


3
 
 St. Hildegard 20. Februar 2019 
 

@Martin K. II

Van den Aardweg geht davon aus, dass sich bei den Letztgenannten bei entsprechender Therapie-Dauer womöglich die Heterosexualität irgendwann auch noch einstellt. Je nach Wunsch und Ziel des Betroffenen ist aber vielleicht sogar schon bei schwach ausgeprägter Heterosexualität eine Familiengründung möglich.
Sie sehen also, wie "ergebnisoffen" das Ganze in Wirklichkeit ist. Der Leidensdruck entsteht vor allem bei Klienten, die die Therapie zu früh abbrechen. Die sitzen dann sozusagen "zwischen den Stühlen". Übrigens empfiehlt van den Aardweg seinen Klienten auch, während der Therapie die homosexuellen Kontakte abzubrechen, weil das dem Therapieerfolg zuwiderläuft. Möglicherweise empfinden manche dies bereits als "Unterdrückung" bzw. halten das nicht durch.
So differenziert muss man das Ganze schon betrachten, um zu einer seriösen Einschätzung zu kommen!


4
 
 antony 20. Februar 2019 

@ Martin K.: Schauen Sie doch mal auf die Seite von Joseph Nicolosi Jr.

Dessen Vater war Pionier bei solchen Therapien, und sein Sohn führt das fort.

Sie werden alles bestätigt finden, was ich geschrieben habe. Link unten.

www.reintegrativetherapy.com/


1
 
 antony 20. Februar 2019 

@ Martin K.: Warum sollte man also solche Therapien verbieten?

Sie gehen zu jeder Zeit vom Wunsch des Klienten aus, haben Aussicht auf das gewünschte Ergebnis. Und: Sie sind ebenso sicher, wie Psychotherapien es eben sind.

Natürlich kann es bei Psychotherapien zu anfänglichen Destabiliserungen kommen, wenn Konflikte bewusster werden.

Was würden Sie denn jemandem sagen, der...
... unter seinen homosexuellen Empfindungen leidet und deshalb Hilfe sucht
... innere Gründe und Motive hat, keinen homosexuellen Lebensstil anzunehmen
... lebensgeschichtliche Konflikte mitbringt, die homosexuelle Empfindungen fördern und heterosexuelle blockieren
... sich nach Information über die verschiedenen Möglichkeiten bewusst keine gay-affirmative Behandlung möchte?

Wollen Sie ihm sagen: "Du musst deine Empfindungen ausleben"? Obwohl es eine realistische Chance auf die Veränderung gibt, die er sich wünscht?
DAS wäre in der Tat psychische Gewalt! DAS würde den Menschen schlimmstenfalls in den Suizid treiben.

Und dahin steuert Herr Spahn.


9
 
 Bernhard Joseph 20. Februar 2019 
 

@Martin K. - II

Es gibt viele Neigungen des Menschen, die, sich einmal im Charakter verfestigt, nicht mehr therapierbar sind, doch darum muss man diese Neigungen nicht als gut ansehen.

Wer für sich die Entscheidung fällt, sich wegen einer ihm belastenden Neigung sich therapieren zu lassen, dem kann man doch nicht als mündiger Mensch diese Therapiemöglichkeit verweigern.

Zudem ist der Forschungsstand bezüglich Homosexualität viel zu dürftug, gerade auch, weil eine bestimmte Lobby hier alles unternimmt, um eine objektive und ideologiefreie Forschung zu unterbinden.

Einen schlüssigen Nachweis, dass Homosexualität angeboren ist, gibt es nicht.

Lesen Sie einmal die Biographie von C.S Lewis. Er beschreibt, wie in den englischen Schulen homosexuelle Parktiken unter den Schülern üblich waren, diese Praktik sich aber später meist wieder legte. Er sah die Ursache darin, dass der Trieb bei einigen so domant war, dass sie in einr reinen Jungenschule aus Mangel eben diese Triebabfuhr wählten.


9
 
 antony 20. Februar 2019 

@ Martin K.: Meine Postings hier gehen alle von der gleichen Voraussetzung aus.

Wenn Sie mir Inkonsistenz vorwerfen, dann stellt sich die Frage, mit welcher Brille Sie meine Beiträge gelesen haben.

Kein Therapeut verwendet den Begriff "Konversionstherapie", sondern nur Kritiker wie Spahn.

Wenn jemand zu einem Therapeuten kommt, weil er mit seinen homosexuellen Empfindungen unzufrieden ist, dann geschieht das, was ich zuletzt geschildert habe: Die Identifikation von ungelösten inneren Konflikten, die zu den homosexuellen Empfindungen führen können, und deren Bearbeitung.

Kein Therapeut kann zu Beginn irgendeiner Therapie für das Ergerbnis garantieren. Und er wird offen dafür sein, dass sich für den Klienten das Ziel ändert, oder das er sich mit dem Status quo (in dem Fall: hs. Empfindungen) anfreundet.

In jedem Fall wird die Freheit des Klienten zu jeder Zeit geachtet und gefördert.

Solche Behandlungen haben eine beträchtliche Aussicht auf das gewünschte Ergebnis. Und auch, wenn das nicht erreicht wird, profitieren die Klienten in der Regel von der Therapie.


8
 
 antony 20. Februar 2019 

@ Martin K.: Der von Ihnen beschriebene Fall zeigt recht gut, was bei Therapien passiert. (3)

Übrigens wird jeder seriöse Therapeut zu Beginn die Motivation zur Veränderung besprechen. "Es steht in der Bibel" wird dem Therapeuten nicht reichen. Für eine Therapie braucht es eine von innen kommende Motivation, äußere moralische Standards reichen nicht.

Und alles, was ich geschrieben habe, können Sie in gleicher Weise auf jede andere Therapie anwenden. Manchmal wird das Ziel erreicht, manchmal nicht. Wenn nicht, wird die Therapie trotzdem meist als hilfreich erlebt. Auch vielleicht dabei, den status quo anzunehmen.


3
 
 antony 20. Februar 2019 

@ Martin K.: Der von Ihnen beschriebene Fall zeigt recht gut, was bei Therapien passiert. (2)

Wie gesagt, der Fokus der Therapie liegt dabei nicht auf der homosexuellen Anziehung, dennoch erleben viele, dass sich diese durch die Bearbeitung der lebensgeschichtlich bedingten Konflikte verändert.

Im Verlauf der Therapie wird ein Teil der Klienten eine Veränderung der sexuellen Anziehung erleben. Ein anderer Teil wird sich entscheiden, sich mit seiner homosexuellen Rolle zu identifizieren. Und jeder seriöse Therapeut wird beide Möglichkeiten ermöglichen! Und zu Beginn der Therapie besprechen, dass beides passieren kann.

Bemerkenswert (eigentlich aber selbstverständlich): Auch diejenigen, die mit dem Wunsch nach Veränderung kamen, dies aber nicht erreichen, sich am Ende mit ihrer homosexuellen Orientierung identifizieren oder vielleicht auch weiter in einem inneren Spannungsfeld leben, bewerten die Therapie im Nachhinein in der Regel als hilfreich, weil sie viel über sich gelernt haben.


3
 
 antony 20. Februar 2019 

@ Martin K.: Der von Ihnen beschriebene Fall zeigt recht gut, was bei Therapien passiert. (1)

Menschen kommen in Therapie, weil sie leiden. In dem von Ihnen beschriebenen Fall nicht unter den homosexuellen Empfindungen. Aber in anderen Fällen schon. Was dann passiert, ist aber das, was Sie beschreiben:

In (psychodynamischen) Therapien wird der hinter dem Leiden liegende Konflikt identifiziert und bearbeitet. Und bei einer erheblichen Anzahl der homosexuell Empfindenden zeigt sich eine gebrochene Identifikation mit der eigenen Geschlechterrolle aufgrund früherer Konfliktkonstellationen, die sehr häufig bis ins Kleinkindalter reichen.

Nun werden diese Konflikte bearbeitet. Die sexuelle Orientierung ist dabei überhaupt nicht im Fokus der Therapie.

Als Ergebnis, fast als "Nebenprodukt" der Konfliktbearbeitung, erleben viele, wie homosexuelle Anziehung abnimmt, viele auch, dass heterosexuelle Anziehung zunimmt.


3
 
 Martin K. 19. Februar 2019 
 

@Ad Verbum Tuum

Es geht gar nicht um 100% Wirksamkeit, sondern um einen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Konsens in der Definition von Krankheit/Störung einerseits und um eine realistische Einschätzung von Wirkmechanismen. Von mir aus kann sich z.B. gerne jeder erwachsene (!) Mensch seine Nase umoperieren lassen, wenn ihm deren Form nicht gefällt. Trotzdem erscheint es mir als gesellschaftlicher Konsens, dass der Staat darüber zu wachen hat, das niemand eine solche Operation ausführt, der nicht zum einen mit einer großen Wahrscheinlichkeit das angestrebte Ergebnis liefert und zum anderen den "Patienten" über Risiken und Nebenwirkungen aufklärt. Ebenso sehe ich die Sache mit der Sexualität. Sollte es eines Tages tatsächlich möglich sein, die eigene sexuelle Orientierung medizinisch zu verändern, so wie man heute schon Kinder mit Down Syndrom abtreiben kann - na bitte. Ich bin froh und dankbar, dass ich nicht vor diese Entscheidung gestellt bin.


3
 
 antony 19. Februar 2019 

@ Petrusbinsfeldus: So what?

Jones und Yarhouse haben bei über der Hälfte der Probanden eine Veränderung in der gewünschten Richtung nachgewiesen. Das, wohlgemerkt, bei relativ gering ausgebildeten Beratern, nicht einmal approbierten Psychotherapeuten.

Dass sich 20% im Verlauf mit ihrer homosexuellen Orientierung versöhnten, beweist eindrucksvoll, dass kein religiöser Druck ausgeübt wurde.

Sie sagen, dass bei anderer Zusammensetzung der Stichprobe die Ergebnisse vermutlich geringer ausgefallen wären. Mag sein, aber das widerlegt nicht, dass solche Interventionen grundsätzlich wirksam sind.

Fazit: Wer den Betroffenen, die in Freiheit eine Veränderung wünschen, die gewünschte Hilfe dazu verweigert, verhält sich intolerant und undemokratisch. Er diskriminiert eine Minderheit im Namen einer Ideologie - eine bedenkliche Nähe zu faschistoidem Gedankengut.


5
 
 Ad Verbum Tuum 19. Februar 2019 

Fragwürdigkeit einer Therapie

@Martin K.
wenn nur Therapien erlaubt sind, bei welchen zu 100% Wirksamkeit festgestellt ist, dann können wir die meisten Behandlungen in die Tonne treten, bzw. müssten sie VERBIETEN.
Dass dies nicht der rechte Weg sein kann, muss man denke ich nicht weiter ausführen.
Gerade im psychologischen Bereich ... den müsste man dann ersatzlos streichen.


7
 
 Paul-Lukas 19. Februar 2019 
 

-

Gute Kommentare!
Ich füge noch ergänzend hinzu, dass er damit die Homosexualität weiter "normalisieren" möchte. Also, etwas ganz normales, gesundes, vernünftiges.. usw.

Das will er uns damit klarmachen und verkaufen.

Aber ist Homosexualität wirklich, normal, moralisch vernünftig und gesellschaftstauglich!?

Absolut NICHT. 0%
Warmum?
Weil es nicht der Ordnung der Natur entspricht.

Auch haushaltsübliche Maschinen haben eine "Bedienungsanleitung". Der "Erschaffer bzw Erfinder" einer Maschine hat sich etwas dabei gedacht und dieses Ding dann erschaffen, gebaut und fertiggestellt.

Niemand würde auf die Idee kommen, eine Waschmaschine als Badewanne zu verwenden, oder einen Staubsauger als Fahrrad - warum? Weil der Erschaffer eine ganze andere Funktion dafür hat und weil es keinen Sinn macht?1

Der Mensch ist zwar keine Maschine, aber dafür weit aus höher und komplizierter.
Als Frau und Mann sind sie erschaffen und sollen Nachkommen zeugen. Das ist die Normalität. Nichts anderes.


9
 
 Gambrinus 19. Februar 2019 
 

Als AIDS noch als "unheilbar galt...

... hat niemand nach einem Verbot gerufen, nach möglichen Therapien zu forschen.

Die Frage ist demnach nicht, ob (bzw. mit wie grosser Erfolgswahrscheinlichkeit) heutige Konversionstherapien funktionieren, sondern ob eine sexuelle Fehlorientierung als "krankhaft" oder "therapiewürdig" angesehen werdenn darf.

Spahn, der selbst ein Schwulenaktivist ist, will seine Position dazu verwenden, der restlichen Gesellschaft Denk- und Redeverbote zu erteilen. In Wirklichkeit gibt es viele homosexuelle Menschen, die sich eine solche Therapie sehnlichst wünschen. Die sind die Opfer einer solchen Politik.


16
 
 Petrusbinsfeldus 19. Februar 2019 
 

@ antony

Danke für den Hinweis, die Studie von Jones & Yarhouse kenne ich, wenn man sie genau liest, stellt man allerdings fest, dass sie keineswegs so eindeutige Ergebnisse geliefert hat, wie es diejenigen, die sich darauf berufen, gerne hätten. Zitat: "The authors urge caution in projecting success rates from these findings, as they are likely overly optimistic estimates of anticipated success."

Problematisch finde ich bei dieser Studie, dass vor allem Personen aus dem evangelikalen Umfeld als Probanden teilgenommen haben, was m. M. die Gefahr nahelegt, dass es sich nicht um eine "echte" Veränderung der Orientierung handelt, sondern bloß um eine auf Druck des Umfelds eingenommene "Rolle".

@ Marcus, der mit dem C: Ja, das ist natürlich die Universalerklärung für alles! Die böse Lügenpresse und der Mainstream sind schuld, dass die Wahrheit sich nicht durchsetzen kann. Das christlich-konservative Spektrum verfügt durchaus auch über entsprechende Verbreitungsmöglichkeiten....


5
 
 Diasporakatholik 19. Februar 2019 
 


1
 
 St. Hildegard 19. Februar 2019 
 

@Adamo

Diese Frage kann man auch nicht klar beantworten. Wenn Sie die Schriften bzw. die Erfahrungen von Joseph Nicolosi bzw. Gerard van den Aardweg lesen, dann gilt grundsätzlich einmal "ja" - wenn dies auch nicht in allen Fällen gelingt, aus welchen Gründen auch immer. Deshalb wären entsprechende Studien ja auch so wichtig. Für weitere Fragen bzw. Literatur empfehle ich Ihnen das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft.


3
 
 Diasporakatholik 19. Februar 2019 
 

Verfassungswidrigkeit eines generellen Verbots sog. Konversionstherapien?

Ein allgemeines und somit generelles Verbot von allen Konversionstherapien wäre m.E. verfassungswidrig und eine entsprechende Klage bis hin zum Bundesverfassungsgericht hätte gute Erfolgsaussichten.


7
 
 credoindio 19. Februar 2019 
 

Demokratische /wissenschaftliche Entscheidungsgrundlage ?

Spahn: Ich halte nichts von diesen Therapien, schon wegen meines eigenen Schwulsein.
@Aegidius (Ich halte nichts von Homosexualismus und Gendererziehung - schon wegen meines Heteroseins) Wie lange werden wir so etwas sagen können?
https://www.lifesitenews.com/blogs/transgender-insanity-police-now-jailing-people-for-laughing-at-men-in-women
Ich habe für alle Fälle den taz-Artikel gespeichert.


2
 
 Adamo 19. Februar 2019 
 

Für mich stellt sich nur eine Frage:

Ist Homosexualität heilbar ja oder nein!

Diese Frage hat mir noch niemand klar beantwortet.


5
 
 antony 19. Februar 2019 

@ Martin K.: Die "Unveränderbarkeit der sexuellen Orientierung" ist ein Mythos.

Kennen Sie keine Menschen, die z. B. ihre Familie verlassen haben, um eine gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft einzugehen? Ich kenne einige. Und die empfanden zuvor heterosexuell, jetzt homosexuell.

Ebenso kenne ich Menschen, die früher homosexuell empfanden, jetzt heterosexuell.

Das beweist: Sexuelle Orientierung kann sich verändern. Spontan, aber auch aktiv erwünscht mit therapeutischer Unterstützung.


14
 
 Martin K. 19. Februar 2019 
 

@St. Hildegard

"Rothaarigkeit ist genetisch bedingt und unveränderbar - was aber für Homosexualtät erwiesenermaßen nicht gilt,"

Es geht mir bei dem Vergleich nicht um Genetik, sondern um Unveränderbarkeit.

"Es mag unseriöse Methoden geben, die von den Klienten als Zwang empfunden wird, aber ich möchte darauf hinweisen, dass es sehr wohl Therapien bzw. Fälle gibt, die dem Betroffenen hinterher ein glückliches heterosexuelles Leben ermöglichen."

Es gibt auch Wahrsager, Schamanen und Wunderheiler, bei denen Menschen mal individuelle Heilung erfahren (und mal nicht). Aber alle diese Dinge verdienen nicht den Namen Therapie. Therapie muss wissenschaftlichen Kriterien entsprechen. Die "Konversionstherapie" tut dies nach wissenschaftlicher Mehrheitsmeinung nicht. Darauf muss ein Gesundheisminister reagieren.


6
 
 Aegidius 19. Februar 2019 
 

Ich halte nichts von Homosexualismus und Gendererziehung - schon wegen meines Heteroseins.


12
 
 antony 19. Februar 2019 

@ Petrusbinsfeldus: Dem Wunsch des Betroffenen zu folgen, ist eine Selbstverständlichkeit in...

... Psychotherapien.

Das ist ja der entscheidende Punkt: Wenn ein Betroffener Veränderung möchte, muss der Therapeut das ernst nehmen (oder den Therapieauftrag ablehnen). Das gleiche, wenn sich der Betroffene eine Bestärkung in seiner sexuellen Orientierung wünscht.

Genau um diese Freiheit der Betroffen geht es ja!

Und deshalb müssen beide Therapieziele erlaubt sein.


16
 
 Marcus, der mit dem C 19. Februar 2019 
 

@Petrusbinsfeldus

Bei einem angeblichen Nicht-Vorhandensein professioneller Studien, muß man natürlich auch die Frage stellen, warum die Studien nicht vorhanden sind! Die gleiche Schiene fährt man beim Post-Abortion-Syndrom, in dem jeder vom Fach, der versucht eine Studie zu erstellen, ruiniert wird, weil er den Es-kann-nicht-sein,-was-nicht-sein-darf-Kodex gebrochen hat. Desgleichen beim Genderunwesen: John Money hat seinen Schwachsinn veröffentlicht, Brian und David(Bruce) Reimer, seine Opfer haben jahrelang versucht ihre Gegendarstellung, daß sie nicht glücklich seien nicht veröffentlichen können, weil es gegen die vorherrschende Meinung und political correctness ging. Beide Zwillinge beginnen schließlich Suizid. Bei dem Thema PAS wird aktuell auf Spahn eingehackt, weil er von seinem Ministerium eine mehrjährige Studie bezahlen lassen will. Zitat aus der MoPo: "Kritiker von SPD, Grünen, der Linken und der FDP sprechen von einer „ideologisch motivierten Studie“ – und von Geldverschwendung"


11
 
 antony 19. Februar 2019 

@ Petrusbinsfeldus: Doch, die Wirksamkeit solcher Therapien ist belegt.

Es gibt eine Reihe wissenschaftlicher Studien, die die Wirksamkeit belegen, z. B. die von Jones & Yarhouse oder die von Karten & Wade.


14
 
 antony 19. Februar 2019 

@ Martin K.: Es gibt verschiedene Gründe, warum Menschen die Sehnsucht nach heterosexuellen...

... Empfindungen haben.

Z. B. die Sehnsucht nach Familie, nach eigenen Kindern, gemeinsam mit dem anderen leiblichen Elternteil.

Z. B. die Enttäuschung über die Instabilität homosexueller Beziehungen

z. B. die Erfahrung, im schwulen Umfeld ganz überwiegend dem Wunsch nach raschen, anonymen Sexualkontakten ausgesetzt zu sein.

z. B. im eigenen Leben die Komplementarität von Mann und Frau zu leben.

Oft das schwer zu fassende Gefühl, dass es sich für den Betroffenen "nicht richtig", "nicht rund" anfühlt, der Gedanke an eine weiblich-männliche Partnerschaft dagegen rund, trotz er fehlenden Anziehung zum anderen Geschlecht.

Das auch bei solchen, die gegen Homosexuelle Kontakte überhaupt keine moralischen Einwände haben und deren Umfeld einen homosexuellen Lebensentwurf gut heißt.


10
 
 scheinfrager 19. Februar 2019 
 

Ich frage mich immer noch,

wie man das gesetzlich eigentlich sauber hinbiegen will.

Wem genau verbietet man da was?

Denn was genau soll ein Therapeut sagen, der ehrlich davon überzeugt ist, dass "Konversions"-Therpie möglich ist, wenn ihm ein Patient sagt:

"Es nervt mich total, dass ich auf alte, dicke Männer steh; kann man da nicht irgendwas machen, dass ich in Zukunft mehr vollbusige Mittzwanziger ansprechend finde?"

Mit welchem Recht sollte man es dem Therapeuten verbieten zu antworten mit: "Es gibt Konversions-Therapien; viele meinen zwar, dass die überhaupt nicht funktionieren können; aber ich habe damit gute Erfahrungen gemacht, vielleicht funktioniert es ja bei ihnen"

Kapier ich nicht.

Ein Werbeverbot hingegen ist natürlich möglich.

Ist ja auch passend, wenn eine Gesellschaft, die findet dass das Verbot reißerischer Werbung für Abtreibung ausreichend ist, Konversions-Therapie total verbietet - man muss schließlich Prioritäten setzen und nur unsittliches wirklich verbieten. Andernfalls droht Anstand


8
 
 Petrusbinsfeldus 19. Februar 2019 
 

@ MSM

Nun, wenn Sie solche Therapien gut finden, weil Ihre Kirche Homosexualität ablehnt, dann ist das ebenso ihre persönliche Meinung. Und genauso würden Sie es vermutlich gut finden, wenn ein Gesundheitsminister mit der kirchlichen Lehre argumentieren würde. Damit will ich sagen: Niemand kann in einer solchen Frage völlig frei von seiner persönlichen Meinung sein.

Wobei allerdings nach wie vor kein wirklicher Beweis für die Wirksamkeit solcher Therapien vorliegt (und nein, @ pamir, irgendwelche pathetischen youtube-Videos aus den USA, in denen irgendwer irgendwas erzählt, sind kein Beweis). Insofern wäre ein Verbot der Anwendung bei Personen unter 18 Jahren angebracht, ebenso, und das natürlich überhaupt, eine Anwendung gegen den Willen des Betroffenen.


2
 
 Ad Verbum Tuum 19. Februar 2019 

Krank(heit)

Hr. Spahn leidet wohl wirklich an einer Krankheit ... das sich nicht-behandeln-lassen dürfen vorschreiben zu wollen ist wirklich krank!
Vorsorglich sollte man dann bitte auch gleich alle Hormonbehandlungen zur Geschlechtsumwandlung verbieten...

Hat der Schritt, Homosexualität nicht als Krankheit bezeichnen zu dürfen irgend jemandem geholfen? Ist es nicht am Ende eben doch: eine psychische Erkrankung? Und wird mit dem Axiom der Nicht-Krankheit auch jede Chance vertan darauf heilende Antworten zu finden, finden zu wollen, finden zu dürfen?

Man stelle sich die gleiche Situation bei anderen Krankheiten vor - zwanghaft verordnetes krank-bleiben-müssen.
Aber wahrscheinlich kommt das auch noch - eine Krankheit als Krankheit zu bezeichnen ist schließlich diskriminierend ...
So ist dann diskriminierend einen von Geburt an Blinden zu heilen - weil das ja gleichzeitig aussagt, dass er als Blinder weniger wert war/ist.

Heiliger Geist, hilf du dieser verwirrten Welt.


17
 
 Marcus, der mit dem C 19. Februar 2019 
 

@Martin K.

Ein Therapeut sieht sich aber auch der Situation konfrontiert, daß der Patient möglicherweise gar nicht fähig ist, eine vernunftbegründete Entscheidung zu treffen, weil er in seiner bisherigen Situation gefangen ist. Ihr lächerlichmachender Vergleich mit dem Rothaarigen soll a) implizieren, daß alle Konversiontherapien vom Therapeuten per Zwang aufgedrückt werden und b) das es überhaupt möglich ist, einen Schwul-Empfindenden erfolgreich davon zu befreien. In dem von Ihnen gewählten Beispiel "Wenn er aber behauptet, er könne den Patienten "eventuell von seiner Rothaarigkeit heilen" bezeichnen sie das Angebot(!) einer Therapie als übergriffig. Dies ist Ihrerseits übergriffig!


9
 
 St. Hildegard 19. Februar 2019 
 

"Zwangsbeglückung" statt echte Therapie?

Wie hier schon mehrfach geschrieben wurde: Erlaubt wäre dann nur noch eine Therapie, die dem Patienten vermittelt, dass er sein "So-Sein"gefälligst "annehmen" soll - und überhaupt leide er ja nur, weil die Gesellschaft dies nicht als "normal" ansieht.
Und was ist, wenn der Klient das in seinem tiefsten Innern nicht akzeptieren kann und will? Ist das dann nicht viel eher eine "zwanghafte Umpolung?"
Hat man Angst davor, dass eventuell doch die Wahrheit ans Licht kommt - nämlich, dass HS nicht einfach eine "Spielart" der Natur ist?
Sollte sich dieses Verbot tatsächlich durchsetzen, kann man nur hoffen, dass sich möglichst viele Betroffene öffentlich zu Wort melden!


15
 
 MSM 19. Februar 2019 
 

Bigotterie

Zitat Spahn in der Taz: "Das Berufsrecht sollte regeln, dass es Konsequenzen für die Ausübung des Berufs hat, wenn jemand diese Therapien anbietet. Im Sozialrecht sollte erklärt werden, dass es keine Vergütung für diese Angebote geben darf. Für das Strafrecht ist noch fraglich, welches Strafmaß angemessen ist. Die Grünen wollten damals eine Geldbuße in Höhe von 500 Euro. Das finde ich nicht übermäßig abschreckend."

Das Töten unschuldiger Kinder inklusive das Werben dafür ist dagegen doch halb so wild.(Ironie aus!)

Erschreckend aber nicht ungewöhnlich für sein Klientel, mit welcher Aggression J.Spahn hier seine persönlichen Ansichten durchsetzten will (Zitat: "Ich halte nichts von diesen Therapien...").


19
 
 Herbstlicht 19. Februar 2019 
 

Spahns Forderung ist unverschämt! und autoritär.

Ein Politiker ist dem Wohl der Bürger verpflichtet und nicht seinem eigenen.
Nur weil Minister Spahn selbst schwul ist, kann er nicht seine eigenen Ziele und Interessen verfolgen.
Er hat sich als Person zurückzunehmen.


25
 
 agora 19. Februar 2019 
 

Spahn-Wahn

Heutzutage kann man doch das Geschlecht jeden Tag frei wählen... Warum also sollen Homos nicht Hetero wählen können?? Alles einfach irre!


23
 
 St. Hildegard 19. Februar 2019 
 

Eigenes Empfinden als Maßstab

Und wenn ein Psychologe nun einem Betroffenen dabei hilft, die männliche bzw. weibliche Identität zu stärken und sich die Heterosexualität dabei quasi als "Nebeneffekt" einstellt (das soll's geben) - werden solche Therapien dann auch verboten?
"Ich halte nichts von diesen Therapien, schon wegen meines eigenen Schwulseins". Das eigene Empfinden dient hier also als Maßstab.


20
 
 antony 19. Februar 2019 

@ elmar69: Die einzig erlaubte Therapie wäre dann eine, ...

... die dem Klienten vermittelt, sich mit seiner sexuellen Orientierung anzufreunden.

Das Problem dabei: Der Klient bestimmt den Therapieauftrag. Und wenn der Klient sagt "Ich wünsche mir Veränderung", dann müsste der Therapeut ihm sagen: "Ich könnten Ihnen evtl. helfen, aber das ist leider neuerdings verboten."

Letztlich plant Spahn ein Gesetz zur Bevormundung von Pychotherapieklienten. Ein gesetz, was ihnen sagt, welchs Therapieziel sie sich wünschen dürfen und welches nicht.

Das ist totalitär!

Die Botschaft wäre: Ein unglücklicher Schwuler ist gesetzlich dazu gezwungen, glücklich mit seiner sexuellen Orientierung zu werden. Das erinnert an die Sowjetunion, als die Psychiatrie missbraucht wurde, um Antikommunisten zu Kommunisten umzupolen.


29
 
 julifix 19. Februar 2019 

Das wäre genauso...

...falsch, wie wenn man Therapieen gegen heterosexuelle Sexsucht und psychotischer sexueller Zwangshandlungen verbieten würde. Der Leidensdruck Betroffener ist immens. Wenn diese keine Hilfe mehr bekommen könnten, stiege die Suizidrate stark an.
Wer den Wunsch hat sich therapieren zu lassen, MUSS auch die Möglichkeit dazu bekommen können.


26
 
 JohannBaptist 19. Februar 2019 
 

Der Typ hat noch mehr verbrochen

beispielsweise die allgemeine Organentnahme. Das sollte uns doch allen zu denken geben.


26
 
 Maxim 19. Februar 2019 
 

gegen den Willen von Betroffenen

In den USA gibt es eine Vereinigung von ehemaligen "Homos". Leider weiß ich jetzt nicht mehr genau, von welchem Jahr die Zahlen stammen. Es waren zu der Zeit um die 16000 . Aber es hatten sich ehemalige Homes vereinigt, die inzwischen normal verheiratet und Familien hatten, ja sogar regelmäßig mit mehreren Kindern .
Sie hatten sich vereinigt, weil sie inzwischen erkannten, dass sie froh sind, ein natürliches Verhältnis zu Frauen zu haben und eben verheiratet und mit ihren Kindern glücklich sind.
Deren entscheidende Erkenntnis,Motivation und These:
"Wir waren eigentlich nicht schwul, sondern sind nur verführt worden."
Dass die Homosexualität nicht angeboren ist und nicht sein kann, ist inzwischen wissenschaftlich bewiesen, auch wenn dies die LGBT nicht wahrhaben will und dementsprechend agiert.
Dass von Spahn eines Tages eine derartige Reaktion kommen würde, was mir klar.
Seine konservatives Gebaren war und ist doch nur die Leiter zum Ministerposten in der CDU( Volksverblödung).


22
 
 elmar69 19. Februar 2019 
 

Unzufriedenheit mit sexueller Ausrichtung

das bleibt vermutlich dann trotzdem ein Therapiegrund - es gibt auch keinen sinnvollem Grund, dass ein Psychologe jemandem nicht helfen darf, der mit seiner sexuellen Ausrichtung nicht glücklich ist. Davon ist dann auch abgedeckt, wenn ein homosexueller lieber zooophil sein möchte.


10
 
 griasdigott 19. Februar 2019 

Konversion

Konversion kannte ich bisher nur im religiösen Bereich, beim Wechsel zu einer anderen Religion.

Hat die ganze Homo/Hetero-Sache jetzt schon irgendetwas religiöses?


15
 
 JuM+ 19. Februar 2019 
 

"Vorzeigekonservativer" der CDU

Das ist doch krank!

"Ich halte nichts von diesen Therapien, schon wegen meines eigenen Schwulseins", meinte Spahn.


23
 
 Kirchental 19. Februar 2019 

Bin ich aber froh, dass Minister Spahn nicht pädophil ist


20
 
 SpatzInDerHand 19. Februar 2019 

Ich frage mich allen Ernstes... wenn ich als Heterosexueller darum bitten würde,

von einem Psychologen in die homosexuelle Sichtweite eingeführt zu werden, ob mir diese Konversionstherapie dann ebenfalls verboten wäre? Oder gilt das Verbot mal wieder nur als Einbahnstraße???


28
 
 Marcus, der mit dem C 19. Februar 2019 
 

Es ist eine Sache, eine solche Therapie nicht gegen den

Willen des Betroffenen durchzuführen, was im Vergleich zu Suchtkrankheiten auch Sinn macht, weil die Erfolgschancen bei unwilligen Betroffenen gegen null geht. Aber hier geht es darum, selbst jenen homosexuell Geneigten, die von ihrer Sexsucht und Fixierung auf das eigene Geschlecht befreit werden möchten, weil sie darunter leiden, die Hilfe zu verweigern! Man will unterlassene Hilfeleistung gesetzlich vorschreiben, weil man nicht wahrhaben will, daß es aus gutem und gerechtem Grund Menschen gibt, die ihre Abweichung von der Schöpfungsordnung therapiert haben wollen. Statt dessen versucht man durch frühkindliche Indoktrination in Kindergärten und Grundschulen, wenn Kinder von sich aus noch gar nicht über Sexualität nachdenken, neue potentielle Schwule heranzuziehen. Wer die "Aufklärungsspielchen" nicht mitmacht, wird dann der Homophobie bezichtigt, und man würde den Eltern gerne den Verfassungsschutz auf den Hals schicken.


34
 
 Herbstlicht 19. Februar 2019 
 

Zwangstherapie als Umerziehungsmaßnahme kann natürlich wirklich keine Option sein, es käme einer Artseelischer Vergewaltigung gleich.
Wenn aber ein Homosexueller im Grunde seines Herzens spürt, dass er falsch lebt, muss es ihm möglich sein, mit Hilfe einer Therapie zur Normalität zurückzufinden.

Mir fällt übrigens auf, dass hier auf diesem Gebiet Verbote gefordert werden, in Sachen Abtreibung hingegen daran gearbeitet wird, sie mehr und mehr zur Normalität zu erklären.
Homosexualität = schützenswert
ein kleiner, noch ungeborener Mensch =
nicht so sehr schützenswert?


32
 
 antony 19. Februar 2019 

Im höchsten Maße undemokratische Entscheidung!

Menschen, die unter ihrer sexuellen Orientierung leiden, dürfen Veränderung anstreben und dafür Hilfe in Anspruch nehmen.

Warum will Herr Spahn den Betroffenen das verbieten? Nur, weil er selbst schwul und zufrieden damit ist? Sein privates sexuelles Erleben als Maß für das, was für ein ganzes Land gut ist? Müssen alle homosexuell Empfindenden zufrieden sein, weil er es ist? Leiden verboten?

Es gibt Betroffene, die leiden darunter, ohne dass irgendwelche Diskriminierungen daran schuld wären. Entsprechende Therapien sind (1) aussichtsreich (mit ähnlichen Erfolgsraten wie Psychotherapie im Allgemeinen) und (2) ebenso sicher wie Psychotherapien im Allgemeinen.

Das Verbot trifft nicht die Therapeuten, sondern die Betroffenen!

Ein Bundesgesundheitsminister sollte freien Bürgern die Freiheit lassen, ihr Leben selbst zu gestalten. In einem freien Land dürfen Menschen die Hilfe suchen, die ihren Wünschen entspricht.

Den Betroffenen das zu verbieten ist im höchsten Maße undemokratisch!


38
 

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