Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  2. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  3. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  4. Norwegen-Killer trat vor der Tat zum Islam über
  5. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  6. 'Der würde sagen: Betet so, dass ihr keinem anderen schadet!'
  7. Katholischer Priester wollte seelsorgerlichen Zugang zum sterbendem David Amess, Polizei sagte NEIN
  8. Umstrittene Ex-Ordensfrau möchte, dass sich Bischöfe vom ‚Marsch fürs Leben’ distanzieren
  9. Australischer Bischof ruft zur Covid-Impfung auf
  10. ‚Climate change’ – unterwegs zu COP26
  11. "Liebe Freunde des vorgeburtlichen Kindertötens…"
  12. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  13. Johannes Paul I. wird seliggesprochen
  14. Anglikanischer Bischof wird katholisch: „Die Anglikaner scheinen sich als Institution zu verirren“
  15. Linksradikale greifen Münchner Pro-Life-Arzt an!

Warum veröffentlicht die FAZ ein Brieflein von 8 Theologen?

4. Februar 2019 in Deutschland, 43 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wieder einmal wärmte ein Grüppchen von deutschen Theologen und Linkspolitikern die Forderungen des Kirchenvolksbegehrens neu auf - Eine deutsche Tageszeitung hat sich erbarmt und den Brief der 8 veröffentlicht


Frankfurt (kath.net/rn)
In einem via FAZ gestreuten Bericht wurde ein Brief von 8 (!) Theologen mit der verfälschenden Schlagzeile "Katholiken fordern Wende in der Kirche" veröffentlicht. Unter den Unterzeichnern sind die "üblichen Verdächtigen" einer Koalition aus katholischen "C-Promis" aus Jesuitenkreisen (Ansgar Wucherpfennig und Klaus Mertes), ZdK-Funktionären, Grün-Politikern sowie der linke Frankfurter Stadtdekan Johannes zu Eltz. Die Unterzeichner meinen, dass die Aussicht auf Macht in Männerbünden Menschen aus Risikogruppen anzögen und dass sexuelle Tabus notwendige "Klärungs- und Reifungsprozesse" blockierten. Im Prinzip geht es um die üblichen "Wir-sind-Kirche"-Forderungen (Frauenpriestertum, Zölibat). Geschimpft wird über die Sexualmoral der Kirche. Für das Lieblingsthema "Homosexualität" möchte man "eine verständige und gerechte Bewertung", möglicherweise um den "eigenen Lebensentwurf" zu rechtfertigen.


In sozialen Netzwerken wurde die Forderung der acht Personen von engagierten Katholiken nur mehr mit einem müden Lächeln kommentiert.

Aber nicht wenige fragten sich: Warum gibt sich die FAZ dazu her, einen Brief einer No-Name-Gruppe zu veröffentlichen, die nicht von deutschen Katholiken beauftragt wurden, im Namen ebendieser Katholiken zu sprechen?



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 michael1500 5. Februar 2019 
 

Pro Zölibat II

Das Abscheiden dient aber dem Schutz der Gemeinde und auch zum Schutz des Übeltäters. Damit die Gemeinde nicht wegen der Unzucht weniger von den Außenstehenden gelästert wird und viele die Gemeinde verlassen, welches dem Unzüchtigen zum Verhängnis wird und ein Mühlstein um seinen Hals ist. Außerdem wird er außerhalb der Gemeinde sehr leiden, weil jeder Christ Mitglied der Gemeinde sein will. Dies soll den Sünder zum Umdenken und zur Busse leiten, auch weil er Schutzlos dem Satan ausgeliefert ist.
Wenn aber ein Sünder nachweislich eine Änderung des Verhaltens nachweist, dann muss man ihn vergeben und wieder aufnehmen. Liebe walten lassen, wie Jesus bei der Ehebrecherin.


2

0
 
 michael1500 5. Februar 2019 
 

Pro Zölibat

Off 2,2
Ich kenne deine Werke und deine Mühe und dein Ausharren; ich weiß: Du kannst die Bösen nicht ertragen, du hast die auf die Probe gestellt, die sich Apostel nennen und es nicht sind, und hast sie als Lügner erkannt.
Das ist das Markenzeichen der frühen einen Gemeinde, die weiteren Verse zeigen, wie sich die Gemeinde bis in die Entzweit entwickelt. In dieser Zeit des Gerichtes ist die Gemeinde lau, weder warm noch kalt und schmeckt dem Herrn nicht.
Der Zölibat ist eine super Erfindung unserer Kirchväter, die es ermöglich, die wie oben erwähnten falschen Aposteln aus der Gemeinde und dem Priesteramt auszuscheiden. Weil ihre Früchte der Unzucht hier sehr schnell aufgedeckt werden können.
Ich meine aber ermahnen und abscheiden, wenn jemand Unzucht betreibt aber niemals ein endgültiges Urteil über den Sünder fehlen, dies gesteht nur Gott zu.


2

0
 
 Bernhard Joseph 5. Februar 2019 
 

@KarHas / "Was ist da in dem letzten Jahrzehnten falsch gelaufen?" III

Aus Glaubenserfahrung wurde so Glaubenskonstruktion. Die Konsequenzen dieses Glaubensverlustes sieht man heute immer deutlicher, denn Gott wird nicht mehr erfahren sondern nach dem subjetiven Wollen konstruiert.

Gott wird sozusagen einer Prüfung auf Fortschrittstauglichkeit unterworfen. Wo der traditionelle Glaube dieser Funktion nicht entspricht, wird er als überholt deklariert und an seine Stelle ein neues Konstrukt gesetzt. Eine eigentliche Gotteserfahrung gibt es dabei nicht mehr. Wie in der Naturwissenschaft Natur lediglich in abstrakte Parameter aufgelöst wird und Sinn gänzlich außen vor bleibt, so auch jetzt de Glaube.

Die Unterzeichner des FAZ Schreibens sprechen nicht über katholischen Glauben, sondern sie sprechen über ein von ihnen favorisiertes Glaubenskonstrukt, das mit Glauben im tieferen Sinne nichts zu tun hat. Daher können auch beliebige Forderungen an dieses Konstrukt herangetragen werden. Es ist ein Glaube ohne Gott, was nichts anderes ist als ein toter Glaube.


8

0
 
 Bernhard Joseph 5. Februar 2019 
 

@KarHas / "Was ist da in dem letzten Jahrzehnten falsch gelaufen?" II

Das II Vatikanische Konzil hat nicht, wie beabsichtigt, den Glauben vertieft, sondern positivistischem Denken Eingang in die Theologie verschafft, so dass in der nachfolgenden Rezeption der Konzilsbeschlüsse der Glaube in jeder nur erdenklichen Weise infrage gestellt wurde.

Im Grunde wurde der Glaube einem Denken unterworfen, aus dem kein lebendiger Glaube hervorgehen kann. Die Unterscheidung von Theologie zur Wissenschaft im Sinne der Nichtbelegbarkeit von Glaubenssätzen war abhanden gekommen und so wurde aus Offenbarung ein menschliches Geschehen; Geschichte.

Da keine deutliche Trennungslinie mehr vorhanden war zwischen Philosophie und Theologie, bemächtigte sich hegelsches Geschichtsdenken der Theologie, was eine gravierende Veränderung des Hoffens im Glauben zeitigte. Das Jenseits wurde zum Diesseits. Erlösung wurde zur Utopie eines Weltzustandes, in dem es dem Menschen an nichts mehr fehlen werde. Die Hoffnung auf Auferstehung wurde immer mehr zur Nebensache.


5

0
 
 Bernhard Joseph 5. Februar 2019 
 

@KarHas / "Was ist da in dem letzten Jahrzehnten falsch gelaufen?"

Nun, ursächlich für den sittlichen Verfall in der Kirche ist natürlich der sukzessive sich immer weiter vollziehende Glaubensverlust. Schon das II Vatikanum war ja genau besehen, eine Reaktion auf eine massive Verunsicherung im Glauben, auch auf Grund der Erfahrungen des Ersten und Zweiten Weltkrieges.

Ferner rückte zur Jahrhundertwende eine positivistisch geprägte Bibelexegese in den Vordergrund, die Jesus im Dunst verschiedenster Theorien und Spekulationen immer unkenntlicher machte. Albert Schweizer stellte das soziale Engagement in den Vordergrund und teilte mit Bultmann die Ansicht, die Naherwartung Jesu sei eine Täuschung gewesen.

Auch das Aufkommen der Psychoanalyse veränderte das Denken und den Glauben der Menschen, wobei sich die seltsamsten Verflechtungungen von Psychoanalyse und Theologie fanden.

Zudem glaubte man nach dem Horror des Nationalsozialismus und Kommunismus durch einen verabsolutierten Fortschrittsglauben den Glaubensverlust kompensieren zu können.


6

0
 
  5. Februar 2019 
 

@Fatima 1713

Zustimmung. Diese Bünde und Strukturen gibt es.
Ich frage mich nur, welche kirchlichen Strukturen und Denkweisen ermöglichten die Bildung dieser Bünde. Was muss geändert werden?
Diese Bünde sind sicher nicht in den letzten 6 Jahren entstanden. Was ist da in dem letzten Jahrzehnten falsch gelaufen?


3

0
 
 Fatima 1713 4. Februar 2019 
 

Interessant

Eigentlich bestätigen die Herrschaften doch ungewollt und indirekt, dass homosexuelle Seilschaften am Werk sind:"Männerbünde, die Menschen aus Risikogruppen anziehen"


6

0
 
 per_plex 4. Februar 2019 
 

Was für ein Hauch oder Rauch?

+ottokar... Rauch Satans in der Kirche....hä?
Hömma,
die deutschen Katholiken machen nicht einmal 2% aller Weltkatholiken aus. Ok zwei bis drei Bischöfe der DBK versuchen permanent Schaden anzurichten.
Was kratzt an der deutschen Eiche?
Das sollten wir verkraften und bei Gelegenheit, so eben mal im Vorbeigehen, dem Marx sein Pileolus vom Kopf stibitzen. Dann sieht Marx wie Moritz aus...


5

0
 
 per_plex 4. Februar 2019 
 

..alle deutsche Katholiken fordern.." wie irre ist das denn? Nicht in meinem Namen!!!

+Montfort
Das Ehepaar Splett hat das Pamphlet wahrscheinlich gar nicht gelesen. Ein Stümpertext vom feinsten. Ich vermute mal, dass Marx den Text selber verfasst hat und dann Wucherpfennig angerufen hat: "Los unterschreiben, wer kann noch mit unterschreiben?"....Anders kann es gar nicht sein...und die weiteren Unterzeichner wie die grüngelben Femi-Frauchen vom ZdK...oh Mann...
Wo bleibt eigentlich die Unterschrift von Eugen Drew.?
Unter dem Strich: Alles bestens peinlich. Es wird immer peinlicher! Zum ersten Mal schäme ich mich katholisch zu sein...-als mein gut Freund und atheistischer Kollege mich anrief (ein hochgebildeter Professor) um mir "Ahnungslosen" den Text vorzulesen, bekam er beim Vorlesen einen Lachanfall und rief, der Gärtner von Gesecke will die Lutherei....o ha ein Ketzer...


6

0
 
 cortile 4. Februar 2019 

Limburg sekundiert

@Pilgervater
Schauen Sie sich die Unterstützung auf der Bistumshp von Limburg an ...


2

0
 
 girsberg74 4. Februar 2019 
 

Unverständliche Frage!

„Aber nicht wenige fragten sich: Warum gibt sich die FAZ dazu her, einen Brief einer No-Name-Gruppe zu veröffentlichen, …?

Ist doch klar, mehr als die Hälfte der Unterzeichner, darunter noch Premium-Unterzeichner, kommt aus dem direkten Verbreitungsgebiet der FAZ. Wer will in Zeiten des Auflagenschwundes schon Abonnenten verlieren?