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Weltjugendtag: Papst feierte Abendvigil mit Hunderttausenden

27. Jänner 2019 in Jugend, keine Lesermeinung
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Franziskus ruft bei zweistündigem Gebet mit 300.000 jungen Menschen in Panama auf, nie die Hoffnung aufzugeben, das Leben in Liebe anzunehmen und Schwachen Platz in der Gesellschaft einräumen


Panama-Stadt (kath.net/KAP) Am vorletzten Tag des Weltjugendtages in Panama hat dieser am Samstagabend (Ortszeit) seinen atmosphärischen Höhepunkt erreicht. Im Metro Park südöstlich von Panama-Stadt feierte Papst Franziskus mit rund 300.000 jungen Menschen unter freiem Himmel ein zweistündiges Abendgebet. Neben musikalischen und tänzerischen Darbietungen berichteten auch die jungen Eltern eines mit dem Down-Syndrom zu Welt gekommenen Kindes, ein Drogenabhängiger sowie eine junge Palästinenserin von ihren Schicksalen und Glaubenserfahrungen.

Der Papst griff diese Zeugnisse in seiner Ansprache auf. "Ist jemand, nur, weil er behindert oder fragil ist, nicht der Liebe würdig? Ist jemand, nur, weil er ein Fremder ist, weil er Fehler gemacht hat, weil er krank ist oder im Gefängnis sitzt, nicht der Liebe würdig?", fragte Franziskus und ermunterte die Jugendlichen, das Leben in Liebe anzunehmen, und zwar "wie es kommt, mit all seiner Zerbrechlichkeit und Begrenztheit und oft all seinen Widersprüchen und Sinnlosigkeiten". Denn "nur das, was man liebt, kann gerettet werden".


Gleichzeitig forderte er erneut Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten für junge Menschen. Ebenso Erfahrungen von Gemeinschaft, um Halt zu finden und Perspektiven zu entwickeln. Von der Zukunft zu träumen bedeute nicht nur, eine Antwort auf die Frage nach dem Warum des Lebens zu finden, "sondern auch auf die Frage 'Für wen lebe ich?'". Viele junge Menschen heute fragten auch deshalb nicht mehr, ob es Gott gibt, weil sie das Gefühl hätten, dass sie selber für andere Menschen aufgehört hätten zu existieren.

Was das Leben wirklich zerstöre, sei, "am Boden liegen zu bleiben und sich nicht helfen zu lassen", mahnte Franziskus. Die christliche Botschaft lehre, dass die Welt nicht besser wäre, "wenn es weniger kranke, schwache, gebrechliche oder ältere Menschen gäbe oder weniger Sünder". Entscheidend ist es nach den Worten des Papstes, wenn es mehr Menschen gibt, die die Bereitschaft und den Mut aufbringen, an die verwandelnde Kraft der Liebe Gottes zu glauben.

Jugendliche übernachten unter freiem Himmel

Die Vigilfeier am Samstagabend ist einer der Höhepunkte der alle drei Jahre stattfindenden Weltjugendtage. Am Ende verbringen die Teilnehmer die Nacht auf dem Feld, wo am nächsten Morgen die Sonntagsmesse mit dem Papst den formalem Höhepunkt des knapp einwöchigen Treffens bildet.

Zu dem Schlussgottesdienst (ab 14 Uhr mitteleuropäischer Zeit) auf dem nach Johannes Paul II., dem Begründer der Weltjugendtage, benannten Gelände im Metro-Park, werden noch einmal mehr Menschen erwartet als bei der Vigilfeier. Im Anschluss an die Messe wird der Papst in Panama-Stadt eine Einrichtung für Aids-kranke Menschen besuchen. Die von der Kirche getragene Einrichtung wurde 2004 gegründet.

Am Sonntagachmittag trifft Franziskus in einem Sportstadion der panamaischen Hauptstadt etliche Tausend Freiwillige des Weltjugendtages, um ihnen für ihren Einsatz zu danken. Nach einer Ansprache dort fährt er zum Flughafen, wo er von Staatspräsident Juan Carlos Varela verabschiedet wird und um 18 Uhr (Ortszeit) den Rückflug nach Rom antritt.

Die Jugendvigil in voller Länge:


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