Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  3. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Voll in die Falle getappt
  6. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  7. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  8. Die große Täuschung
  9. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  13. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?

McAleese behauptete: Johannes Paul II. wollte mir nicht die Hand geben

22. Jänner 2019 in Chronik, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Zeitungsbericht widerspricht der Darstellung der irischen Ex-Präsidentin Mary McAleese


Boston (kath.net/LSN/jg)
Die ehemalige irische Präsidentin Mary McAleese hat in einer Rede bei einer Konferenz der Organisation „Irish American Partnership“ behauptet, Papst Johannes Paul II. habe sich geweigert, ihr die Hand zu geben, weil sie als Frau in der Politik sei.

Laut Berichten von Irish Central und Boston Globe sprach McAleese von einem Treffen mit Papst Johannes Paul II., das 1999 stattgefunden hat. Johannes Paul II. habe nicht ihr, sondern ihrem Ehemann die Hand geschüttelt. Sie behauptete weiters, der Papst habe ihren Mann gefragt, ob es ihm nicht lieber wäre, selbst Präsident von Irland zu sein, an Stelle seiner Frau.


Sie habe Johannes Paul II. geantwortet: „Das hätten sie bei einem männlichen Präsidenten nie getan. Ich bin die gewählte Präsidentin von Irland, ob es ihnen passt oder nicht.“

Ein Bericht des Irish Independent vom 13. Februar 1999 schildert die Begegnung anders. „Der Papst sah gebrechlich aus und ging mit einem Stock, war aber in sehr guter Verfassung als er seine Hand ausstreckte um die Präsidentin zu begrüßen“, heißt es in dem Artikel. McAleese habe „die ausgestreckte Hand fest gedrückt und den Papst gefragt, ob er sich nach seiner Grippe besser fühle“, fährt der Artikel fort.

Der Papst habe McAleese bestätigt, dass es ihm gut gehe. Dann hätten sich die beiden zu einem privaten Gespräch zurückgezogen, das statt der geplanten 15 Minuten sogar 25 Minuten gedauert habe, schreibt der Irish Independent über die Begegnung.

Von einem weiteren Besuch der irischen Präsidentin bei Papst Johannes Paul II. in Rom gibt es Videoaufnahmen. Diese zeigen wie McAleese und der bereits von seiner Krankheit gezeichnete Papst einander die Hände schütteln.

Mary McAleese hat sich für die Legalisierung der „Homo-Ehe“ in ihrem Heimatland eingesetzt und tritt seit vielen Jahren für die Ordination von Frauen ein.

Associated Press - Archivfilmmaterial aus dem Jahr 2003: Die zweite Begegnung der irischen Präsidentin Mary McAleese mit Papst Johannes Paul II.


© Foto: Joshua Sherurcij


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Irland

  1. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  2. Irische Ärzte, die Abtreibungen durchführen, erhalten dafür im Durchschnitt 21.000 Euro pro Jahr
  3. "Im Laufe der neun Monate hat Jesus Stück für Stück mein Herz verändert und geheilt!"
  4. Holy Family Mission – ein missionarisches Projekt zur Erneuerung der Kirche in Irland
  5. Irischer Priester verweigert Pro-Abtreibungspolitiker die Kommunion
  6. Der zukünftige irische Premierminister ist kein Freund der Katholiken
  7. Irland: Wähler lehnen Verfassungsänderung zu Familie und Rolle der Frau ab
  8. Umfrage in Irland: 90 % wollen, dass Frauen Information über Alternativen zur Abtreibung erhalten
  9. Irland: Justizausschuss des Parlaments lehnt Euthanasiegesetz ab
  10. Irischer Bischof kritisiert Verbot von Erstkommunionen und Firmungen






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Voll in die Falle getappt
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  7. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  8. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  9. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  10. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Die große Täuschung
  13. Niederösterreich: Pfarrer während Messfeier verstorben
  14. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  15. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz