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Ex-Vatikandiplomat fordert McCarrick zu öffentlicher Reue auf

14. Jänner 2019 in Weltkirche, 60 Lesermeinungen
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Erzbischof Vigano: Wegen Missbrauchsfällen aus Kardinalsstand entlassener früherer Erzbischof von Washington soll Reue zeigen für seine "Sünden, Verbrechen und Sakrilege"


Rom (kath.net/KAP) Der ehemalige Vatikandiplomat Erzbischof Carlo Maria Vigano hat den US-amerikanischen Erzbischof und früheren Kardinal Theodore McCarrick (Siehe Foto) zu einem öffentlichen Schuldbekenntnis aufgefordert. Angesichts einer bevorstehenden Entscheidung des Vatikans wegen McCarricks Vergehen des Missbrauchs von Minderjährigen und Seminaristen solle er endlich Reue zeigen für seine "Sünden, Verbrechen und Sakrilege", heißt es in einem am Montag verbreiteten Brief Viganos.


Mit einem solchen öffentlichem Bußakt könne der frühere Erzbischof von Washington für die Kirche etwas tun, "was wichtiger ist als alle guten Werke in Ihrem Leben", schreibt Vigano. Sein Brief wurde im Blog des früheren italienischen Vatikankorrespondenten Marco Tosatti auf Italienisch und Englisch veröffentlicht.

Papst Franziskus entließ den 88-jährigen Theodore McCarrick Ende Juli 2018 aus dem Kardinalsstand, nachdem die Erzdiözese New York gegen ihn gerichtete Vorwürfe sexuellen Missbrauchs Minderjähriger als substanziell einstufte. Daneben soll McCarrick zwischen 1970 und 1990 volljährige Priesteramtskandidaten zum Sex verführt haben. Er lebt inzwischen in einem Kapuzinerkloster im US-Bundesstaat Kansas. Für die Dauer eines kirchenrechtlichen Verfahrens darf er sein Priesteramt nicht öffentlich ausüben.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 hape 21. Jänner 2019 

@Rolando

Gloria Polo bedient eine voyeuristische Gier nach Extremerfahrungen bei ihrem Publikum, nicht bei ihr selbst. Das ist meine Meinung. Ob Gloria Polo eine Gotteserfahrung hatte, sei dahingestellt. Das zu glauben, muss jeder selbst entscheiden.

Das Ihnen Gloria Polo von einem alten Pater empfohlen wurde, ist für mich keine Referenz. Die Pater, die ich kenne und die Gloria Polo in ihrem Umfeld dulden, kommen alle aus der CE. Ich habe nie verstanden, das katholische Priester, die an und für sich klar im Kopf sind, ausgerechnet Gloria Polo eine Bühne bieten. Das macht mich bis heute fassungslos und hat meine grundsätzlichen Zweifel an der CE bestätigt. Nichts, aber auch gar nichts von Gloria Polo hat mich Gott auch nur einen Millimeter näher gebracht. Die Gründe habe ich in meinem vorigen Posting genannt.

Werter @Rolando, wir sind inzwischen off topic. Deshalb beende ich meine Diskussion hier mit Ihnen und wünsche auch Ihnen eine gesegnete Woche, hape


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 Rolando 21. Jänner 2019 
 

hape

Wie kommen Sie darauf, zu behaupten, sie bediene sich damit vor allem eine voyeuristische Gier nach Extremerfahrungen? Sie erhielt von Gott den Auftrag, Zeugnis zu geben. Mich machte ein alter Priester, der lange bei P. Pio war, auf ihre Vorträge aufmerksam, er empfahl mir sie anzuhören, er hörte sie auch, er fand es authentisch. Lieber @hape, was ist bei Gloria Polos Zeugnis nicht i. O.?


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 hape 21. Jänner 2019 

Lieber @Zeitzeuge,

herzlichen Dank für Ihre Lesetips. Beide Bücher habe ich bestellt. Gerne nehme ich mir die Zeit, mich damit auseinander zu setzen. Ich denke, dass es wichtig ist, das Leben sozusagen von den Letzten Dingen her zu betrachten. Und ich freue mich darauf zu erfahren, was die Kirche darüber zu sagen hat.

Liebe Grüße und eine gesegnete Woche wünscht Ihnen hape


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 hape 21. Jänner 2019 

Letze Dinge und Nahtod-Erfahrungen

Gloria Polo berichtet über ihre Nahtod-Erfahrung (NTE), ausgelöst durch einen lebensbedrohlichen Blitzschlag. NTE können aber auch von Gehirnerkrankungen ausgelöst werden können. Von Erkrankungen also, die mit dem Tod nichts zu tun haben. Wieso sollten NTE dann aber etwas über die Letzten Dinge aussagen? Fast tot ist eben nicht ganz tot.

Gloria Polo interpretiert ihre NTE als Gotteserfahrung und fühlt sich berufen, die ganze Welt darüber zu unterrichten. M.E. aber bedient sie damit vor allem eine voyeuristische Gier nach Extremerfahrungen. Dazu kann ich nur mit den Worten Jesu sagen (Joh 20,28): „Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“

Fakt ist, dass der einzige vom Tode Auferstandene der Herr selbst ist. Einzig ihm können wir wirklich trauen. Allein er macht glaubwürdige Aussagen über die Letzten Dinge. Denn „niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.“ (Joh 1,18).


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 Rolando 20. Jänner 2019 
 

Die letzten Dinge

Von Jemanden, die es live erlebt hat, besonders auf der letzten Seite, die Macht des stellvertretenden Gebetes.
https://www.jochen-roemer.de/Gottes%20Warnung/Hintergrund/Archiv/Beitraege/Das%20Zeugnis%20der%20Gloria%20Polo.pdf


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 Zeitzeuge 19. Jänner 2019 
 

Lieber Hape!

Noch zwei interessante Bücher zur Eschatologie kann ich empfehlen:

Leider nur noch antiquarisch, aber jetzt
gerade noch bei reBuy für 1,29 EUR + VK

Prof.Dr. Michael Stickelbroeck:

Nach dem Tod (Taschenbuch)



Sehr gediegen:

Heinz-Lothar Barth (Hrsg.):

Endzeit und Letzte Dinge

Neu, 282 Seiten, 24,80 EUR

beim Patrimonium-Verlag, Aachen
(Früher Abtei Mariawald!)

Ich wünsche ggfls. gute Lesefrüchte
und einen gesegneten Sonntag!


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 hape 19. Jänner 2019 

Lieber @Rolando,

ob ich das gelesen habe? Damit bringen Sie mich heute morgen aber wirklich zum schmunzeln. Ich komme gerade aus der Hl. Messe und hatte ein Date mit der seligen und allzeit reinen Jungfrau. Meine Motivation dazu beziehe ich aus meiner Liebe zur Knotenlöserin und zur Mutter vom Guten Rat. Schon allein deshalb muss ich mich nicht erst lesend durch Tonnen von Privatoffenbarungen quälen.

Mal abgesehen davon, wenn Sie diesen Thread zurück verfolgen, werden Sie merken, dass meine Glaubensdefizite im Bereich der Letzten Dinge liegen. Immerhin habe ich u.a. Ihnen zu verdanken, dass mein Irrtum aufgeflogen ist. Dank auch an @Zeitzeuge, der mich darauf hingewiesen hat. Ich gebe zu, dass muss ich erst einmal verkraften. Dazu nehme ich mir jetzt den Ott vor.

Nebenbei: haben Sie die Dogmatik von Ludwig Ott schon gelesen? Sehr empfehlenswert. Und Sie können sogar sicher sein, dass Sie damit auf dem rechten Weg wandeln. Probieren Sie das doch mal aus!

Gesegnetes Wochenende, hape


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  19. Jänner 2019 
 

@Rolando

Die Seherkinder (damals noch jünger) von Medjugorje, wurden von verschiedenen Seiten aufgefordert, die Gottesmutter zu den Schriften Maria Valtortas zu befragen. Auf ihre Anfrage antwortete die Gospa: "Man kann sie lesen."
Ich denke diese Antwort sagt alles! Sehr begeistert schien die Hl. Jungfrau davon jedenfalls nicht zu sein!

Mir persönlich sind die Ausführungen M. Valtortas auch viel zu süßlich und teilweise viel zu kitschig. Da taugt mir eine hl. Anna Katharina Emmerich hundert Mal mehr!


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 Rolando 19. Jänner 2019 
 

hape, Montfort

Von Papst Pius XII. weiss man mit Sicherheit, das er lange vor der ersten Druck-Veröffentlichung Kenntnis des Hauptwerks von Maria Valtorta hatte. Er hatte es 1947/48 gelesen und sich in einer Privataudienz mit Pater Berti, Pater Migliorini und Pater Cecchin 1948 zustimmend zur Veröffentlichung geäussert: „Veröffentlichen Sie das Werk so, wie es ist. Wer es liest, wird verstehen.“
Auch Monsignore Tettamanzi, der damalige Generalsekretär der italienischen Bischofskonferenz, schrieb zwischenzeitlich (1992), dass das Werk niemandem, nicht einmal den einfachen Gläubigen, schaden könne.
Liebe @hape, @Montfort, haben Sie es gelesen?


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 Montfort 18. Jänner 2019 

@Rolando - Bitte nicht auch noch Maria Valtorta


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 Rolando 18. Jänner 2019 
 

Fortsetzung

und wenn ich mir vorbehalten habe, es in diesem Jahrhundert zu tun, in dem die Menschheit dem Abgrund der Finsternis und des Schreckens zueilt, könnt ihr es mir verbieten?
Könnt ihr vielleicht sagen, daß ihr dies nicht braucht, ihr mit eurem umnebelten, tauben und dem Licht, den Stimmen und den Einladungen des Himmels so wenig zugänglichen Geist?
Wahrlich, ihr solltet mir dankbar dafür sein, daß ich das vorhandene Licht durch neue Erkenntisse vermehre, das Licht, das euch nicht mehr genügt, um euren Erlöser „zu sehen“; den Weg, die Wahrheit und das Leben zu sehen.


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 lakota 18. Jänner 2019 
 

[email protected]

Danke für Ihre Ausführungen, so habe ich es noch nicht wirklich gesehen und ich stimme Ihnen zu.
Bei Ihrem letzten Satz, von wegen Täter, sträuben sich mir aber alle Haare!

Ihr Satz an @Zeitzeuge ist sehr traurig, aber wahr: "Es ist ja ein Wahnsinn, dass sich ein kleiner gläubiger Katholik diese Wahrheit, die eine solch dramatische und existenzielle Bedeutung hat, mühsam hier auf kath.net erarbeiten muss."
Das Thema hatte ich kürzlich mit jemandem, der wie ich, mehr als enttäuscht von unserem Bischof ist. Früher gab es 4-5 HIRTENbriefe jedes Jahr, jetzt gibt es in der Fastenzeit eine politische Abhandlung und 3-4 Spendenaufrufe.
Ich bin sehr dankbar, daß ich vor ein paar Jahren kath.net entdeckt habe, hier habe ich schon oft Antworten auf meine Fragen gefunden. Gerade auch durch den werten @Zeitzeugen!


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 Montfort 18. Jänner 2019 

Werter @Rolando, da haben Sie mein Anliegen noch nicht ganz erfasst.

"Ich verstehe Sie, das[s] bei solchen Verbrechen,... ein gewisser Wunsch nach sichtbarer Genugtuung da ist."

Es geht nicht um einen unterstellten Wunsch nach Genugtuung - damit würde man der göttlichen Liebe (die immer vollkommen gerecht und barmherzig ist) Bedingungen/Grenzen setzen.

Die "Genugtuung" (den Begriff haben Sie eingebracht) ist katholisch allerdings die Bezeichnung für die im Sakrament der Versöhnung übernommenen notwendigen und so heilsamen (also heils-not-wendigen!) Bußwerke, die der Büßer natürlich freiwillig (frei und willig!) auf sich nehmen muss.

Dafür zu beten, dass McCarrick die Vergebung Gottes als Geschenk (nicht als Anrecht!) auf sich nimmt und bereit ist dafür Buße (=Genugtuung!) zu tun, ist ein Werk der Liebe. Bis zu seinem Tod hat er noch die Möglichkeit dazu, was ihm aber nicht die "Freifahrt in den Himmel" ohne die schmerzhafte Läuterung des Fegefeuers "garantiert".

Darüber die Opfer nicht zu vergessen, ist gerecht und barmherzig - auch hier und jetzt!


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 hape 18. Jänner 2019 

Lieber @Zeitzeuge

Ja, Sie haben recht.

Zugleich bin ich richtig erschüttert über diese Erkenntnis. Es ist ja ein Wahnsinn, dass sich ein kleiner gläubiger Katholik diese Wahrheit, die eine solch dramatische und existenzielle Bedeutung hat, mühsam hier auf kath.net erarbeiten muss.

Gott sei Dank haben wir Sie hier als aufmerksamen Zeitzeugen, der uns immer wieder Nachhilfe im Glauben gibt!

Es ist schlimm, dass sich die Bischöfe heute v.a. über sozialpolitische Themen äußern. Es scheint, dass die Hirten das Seelenheil ihrer Schafe aus dem Blick verloren haben.


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 Zeitzeuge 18. Jänner 2019 
 

Lieber Rolando et hape!

Der apostolische Abschluß der Offenbarung
Gottes ist kath. Lehre, welche auch vom hl. Papst Pius X. gegen die Modernisten verteidigt wurde.
Nur hierauf erstreckt sich unter den bekannten Bedingungen die Unfehlbarkeit
der Kirche und die daraus resultierende
absolute Glaubensgewissheit bzgl. der Dogmen,
dazu befähigt uns natürlich dann die übernatürliche Glaubensgnade.

Das schliesst nicht aus, daß bei doktrinär einwandfreien "Privatoffenba-
rungen" wertvolle Anregungen möglich sind, z.B. das Herz-Jesu-Fest und Fronleichnam!

Lieber hape, vielleicht habe ich Sie falsch verstanden, aber mit dem Tod hört die Möglichkeit der Bekehrung auf.
vgl. Ott, Dogmatik, S. 564/65.

Dann ist auch das persönliche Gericht
kein Glaubensgegenstand mehr, sondern
ein Wissen um die göttliche Gerechtigkeit, wir werden beurteilt
für das, was wir Gutes und Böses getan haben und zwar vor dem Tod in unserem
Erdenleben. Dann ist es zu spät für eine Bekehrung!


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 hape 18. Jänner 2019 

Liebe @lakota,

als Getaufte sind wir Glieder der Kirche und damit des mystischen Leibes Christi. Auf geheimnisvolle Weise leiden sowohl das Haupt als auch die Glieder an den Sünden, die dem Leib zugefügt werden. Insofern hat sich McCarrick also auch uns versündigt.

Vergeben können wir immer. Das ja auch nötig gegenüber Verstorbenen, die uns nicht mehr um Vergebung bitten können. Die einseitige Vergebung hilft zumindest uns selbst, dass wir nicht verbittern. Vergebung ist nicht mit Versöhnung zu verwechseln.

Auch die Verpflichtung zur Feindesliebe lässt sich mit der Zugehörigkeit zur Kirche erklären. McCarrick als Täter verhält sich feindlich gegenüber seinen Opfern. Und als Glieder des mystischen Leibes Christi sind alle Glieder eben Opfer, also auch wir. Insofern verhält sich McCarrick auch uns gegenüber feindlich. Damit sind auch wir vor die Herausforderung der Feindesliebe gestellt.

Da McCarrick ein Kirchenmann ist, sind wir übrigens auch alle Täter. Aber das ist ein anderes Thema.


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 hape 18. Jänner 2019 

@Rolando – Teil 3

Was die heilende und wiederbelebende Kraft des BR im medizinischen Bereich angeht, frage ich mich, warum es dann noch das extreme Phänomen der Psychopathie gibt. Im Psychopathen begegnet uns, nach der 22-stufigen „Hierarchie des Bösen“ von Dr. Michael Stone, das, oder besser der personifizierte Böse. Psychopaten foltern und quälen ihre Opfer auf grausamste Art, ohne Grund und ohne schlechtes Gewissen. Ich frage mich, ob Psychopathen überhaupt ein Gewissen haben. Damit stellt sich die Frage, wie der BR nicht nur ein totes, sondern wie er ein garnicht vorhandenes Gewissen ansprechen soll. Ich behaupte, dass das nicht möglich ist. Psychopathie gilt m.W.n. jedenfalls medizinisch als unheilbar und unerklärbar. Wie die Kirche das sieht, weiß ich nicht.

Wenn aber jemand beweisen könnte, dass ein schlichtes Gebet wie der BR, das jedermann jederzeit beten kann, auch von der Psychopathie erlösen könnte, dann wäre derjenige reif für den Nobelpreis in Medizin.


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 hape 18. Jänner 2019 

@Rolando – Teil 2

2. Befreiung von Bindungen: hier berühren wir eine sensible Grauzone zwischen Religion und Medizin. Es geht um ein Spektrum, das von psychischer Krankheit bis zur geistlichen Besessenheit reicht. Das eine fällt in die Zuständigkeit von Ärzten, das andere in die Zuständigkeit von Exorzisten. Die Phänomene sind äußerst schwer zu unterscheiden und gehören unbedingt in die Verantwortung von Fachleuten. Was unseren Glauben angeht und wenn der BR so verstanden wird, dass er ein abgestorbenes Gewissen wiederbelebt, so frage ich mich, was diesen Vorgang von der Erlösung unterscheidet. Neu geboren werden wir durch Taufe und Beichte. Es wäre etwas Neues, wenn ein Rosenkranzgebet dazu ausreichen sollte. Das müsste zuerst lehramtlich bestätigt werden. …


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 hape 18. Jänner 2019 

@Roando – Teil 1

Wir reden hier zum einen über die Sterbestunde und über das persönliche Gericht. Zum anderen reden wir hier über Befreiung von Bindungen. Dazu zwei Überlegungen:

1. Sterbestunde: wenn der BR so verstanden wird, dass der Sterbende in den Himmel durchgewunken wird, stimmt das nicht mit dem Lehramt überein. Darauf spielt m.E. @Montfort an. Im persönl. Gericht begegnen wir Christus als dem gerechten und barmherzigen Richter. Das ist unsere letzte Chance, die Erlösung Christi anzunehmen oder abzulehnen. Aber selbst im persönlichen Gericht räumt uns der Herr noch die Freiheit ein, seine erlösende Liebe abzulehnen, sonst gäbe es keine Hölle. Grundsätzlich kennen wir das im irdischen Leben schon von der Taufe und der Beichte. Wir haben also schon zu Lebzeiten die freie Wahl, uns durch Taufe und Beichte, die ja nichts anderes ist als eine Tauferneuerung, erlösen zu lassen. Die Beichtbedingungen setze ich als bekannt voraus. Der BR ist nicht in der Lage, diese Bedingungen auszuhebeln. …


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 Rolando 18. Jänner 2019 
 

Zeitzeuge

Der sehenswerte Film „Fatima“ zeigt deutlich, mit historisch untermauerten Fakten, was das hören und nichthören auf die Eingreifungsversuche Gottes durch Jesus, Maria und Engel, den freien Willen achtend, der Menschheit gebracht oder geschadet hat. Die Dogmatik sollte die Offenbarungen Gottes schon mit beachten und in die Lehre einfließen lassen. Das beharren darauf, das diese nicht unbedingt zu beachten seien, war der Menscheit nicht so förderlich, als das hören, wenn auch sehr spät, auf die Aussagen der Muttergottes in Fatima. Auch Frankreich wäre viel erspart geblieben, hätten Sie auf Maria von Alacoque gehört. Werter @Zeitzeuge, damit will Ich nicht sagen, daß Ihre Ausführungen nicht zutreffend sind, sondern eine Möglichkeit in den Raum stellen.


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 Rolando 18. Jänner 2019 
 

Montfort

Das wir durch Gebet einem scheinbar unbußfertigen Verbrecher das Fegefeuer "ersparen" können, sagt wohl nicht einmal Sr. Faustina, das habe ich auch nie behauptet!
Sondern die Liebesreue ist eine Gnade, die Gott schenken kann, nicht muß. Die Gerechtigkeit kann, nicht muß, auch im Fegefeuer abgebüßt werden, das muß nicht sichtbar sein. Ich verstehe Sie, das bei solchen Verbrechen, die ja in McCarricks Augen eine Triebbefriedigung sind, er sich durch die Bindung des unreinen Geistes nicht, (besser ausgedrückt, nicht mehr), befreien kann, ein gewisser Wunsch nach sichtbarer Genugtuung da ist. Schauen wir auf die Protestanten, die haben ihre homosexuellen Treibbefriedigungen legimitiert, die leben gleichgeschlechtlich zusammen, wohlgemerkt auch als „Pfarrer“, als Vorbild der Evangeliumsverkündigung in ihrer Gemeinde. Auch die sterben mal, die sind genauso verblendet und gefesselt, auch sie brauchen Gebet, viel Gebet und Fasten, damit der Herr überhaupt Zugang erhalten kann.


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 Rolando 18. Jänner 2019 
 

Zeitzeuge, lakota

„Wir sind uns aber sicher einig darin. daß ohne persönliche Reue keine Vergebung möglich ist“
Da stimme ich absolut mit Ihnen überein, ich hab auch nichts anderes geschrieben, sondern das durchs Gebet Jesus den Sünder von der Blockade der Sünde befreit, der Sünder dann fähig ist die Gnade der Reue anzunehmen, ggf. Reue zu erwecken und um Vergebung und Erbarmen zu bitten, wenn er will, es kann auch in Gedanken in der letzten Stunde sein. Wieso führte Papst Johannes Paul II den Barmherzigkeitssonntag ein, incl. vollk. Ablaß, wenn die Offenbarungen Jesu an Sr. Faustina kritisch zu betrachten seien?
@lakota, können Sie sich vorstellen, daß Gott Opfer und Täter liebt, nur nicht die Sünde? Die Nächstenliebe gebietet, eben für die Sünder zu beten. Das ewige Leid übertrifft bei weitem das Irdische, Jesus kam für die Sünder wie für die Opfer, beide brauchen ihn notwendig, im Himmel sitzen sie zusammen, Gott lobend und dankend.


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 lakota 17. Jänner 2019 
 

@hape

Lieber Hape, Sie sprechen hier etwas an, worüber ich schon öfter nachgedacht habe. Ihr Vergleich mit dem Hl.Stefanus
passt meiner Meinung nach nicht, denn McCarrick hat ja MIR nichts angetan, was ich ihm vergeben müßte und ich kann ihm doch nicht an Stelle seiner Opfer vergeben, das müssen schon diese tun.
Und Feindesliebe? Darunter verstehe ich MEINE Feinde, die die mir Böses wollen, so gesehen geht mich McCarrick auch nichts an. Diese Punkte haben mich schon öfter irritiert, genau wie diese pauschale Vergebung, die öfter gefordert wird, obwohl der andere gar nicht um Vergebung gebeten hat.
Im übrigen bete ich jeden Tag "Gieße Deinen Segen aus über den Papst und den
ganzen Priesterstand, gib den Gerechten die Gnade der Beharrlichkeit, den Sündern die Gnade der Bekehrung".- Ich denke, da ist McCarrick auch dabei.


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 Montfort 17. Jänner 2019 

@Rolando - Die "vollkommene Liebesreue" würde im Fall McCarrick auch bedeuten,

dass er seine Opfer und die ganze Kirche für seine öffentlich bekannten Taten um Vergebung bittet. Das wäre ein Zeichen seiner Reue und Buße (= "Genugtuung").

"...doch es ist Sache des Herrn, wann und wie er Gerechtigkeit übt. Falls der Sünder mit der Gnade der vollkommenen Liebesreue stirbt, erübrigt sich diese, ansonsten gibt es das Fegefeuer."

Nein, die Gerechtigkeit Gottes "erübrigt" sich nie!

Im Gegenteil: Wenn Gott vollkommen barmherzig ist (und weniger als "vollkommen" besitzt Er keine Eigenschaft seiner Liebe), dann ist Er auch vollkommen gerecht. Seine Barmherzigkeit hebt seine Gerechtigkeit nicht auf! Und analog (!) hat das auch für das menschliche Handeln zu gelten.

Gerade Papst Franziskus ruft doch zur Gerechtigkeit für die Ärmsten auf. Dass er in vielen Fällen anders handelt, ist aktuell eines der größten Probleme unserer Kirche.

Und dass wir durch Gebet einem scheinbar unbußfertigen Verbrecher das Fegefeuer "ersparen" können, sagt wohl nicht einmal Sr. Faustina.


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 hape 17. Jänner 2019 

@Roando, @Zeitzeuge

Es ist unstrittig, dass das Gebet des Barmherzigkeitsrosenkranzes für Sterbende ein gutes Werk ist. Diese Empfehlung von der Hl. Sr. Faustyna ist aber, wie @Zeitzeuge schon schrieb, eine Privatoffenbarung. Privatoffenbarungen muss man von der allgemeinen Offenbarung unterscheiden, die mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen ist.

Von der Kirche anerkannte Privatoffenbarungen dienen nur dazu, die allgemeine Offenbarung besser zu verstehen. Sie können aber weder das Lehramt ersetzen noch der allgemeinen Offenbarung etwas Neues hinzufügen.

Für unsere Diskussion ist deshalb das Lehramt die verbindliche Quelle.


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 hape 17. Jänner 2019 

@lakota

Werte @lakota, es wäre m.E. schon wichtig, auch für McCarrick zu beten. Mehr noch, ihn sogar zu segnen. Gerade weil uns das so viel Überwindung kostet.

Die Feindesliebe macht uns demütig und verhindert, dass wir Urteile aussprechen, die letztlich nur Gott zustehen. Denken Sie mal an den Hl. Stefanus, der sterbend Gott um die Vergebung seiner Peiniger bat.

Was McCarrick angeht, so denke ich an Lk 23,43, also an Golgotha und den Schächer zur rechten Jesu. Dieser Verbrecher bereute seine Schuld erst kurz vor seinem Tod. Und Jesus versprach ihm sofort:, „noch heute wirst du mit mir im Paradies sein.“

Selbstverständlich sollen wir die Opfer von McCarrick dabei nicht vergessen. Das setze ich hier voraus.


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 lakota 17. Jänner 2019 
 

@Rolando

Sie schreiben "denn es geht ums Seelenheil, nicht ums ird. Leid".
Wissen Sie, wie oft er das Seelenheil anderer gefährdet hat? Wie viele er vom Glauben abgebracht hat?


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 Zeitzeuge 17. Jänner 2019 
 

Werter Rolando!

Prof.Dr. Bartmann hätte seinen Text nicht
geändert aufgrund einer Privatoffenbarung!

Er hätte höchstens darauf hingewiesen, daß
bereits Papst Benedikt XIV. im 18. Jahrhundert gelehrt hat, daß Privatoffenbarungen niemals absolute Glaubenszustimmung, wie die Dogmen, verlangen können und deswegen schreibt B., jetzt
zitiere ich aus der Dogmatik v. Bartmann, 8. Sufl. Bd. II, S. 495 im Zu-
sammenhang mit dem Fegfeuer,

"Privatoffenbarungen aber sind keine Erkenntnisquelle der Dogmatik."

Wenn man googelt

Theologische Einwendungen zu den "Visionen" der Schwester Faustina

findet man einen Artikel der sich kritisch mit diesem Thema beschäftigt!

Wir sind uns aber sicher einig darin. daß ohne persönliche Reue keine Vergebung möglich ist.

Natürlich beten wir zu Recht für die Bekehrung der Sünder, aber unser diesbezügliches Gebet und andere Werke
wirken eben nicht "ex opero operato",
sondern bedürfen in jedem Einzelfall der
gnädigen Erhörung durch GOTT, ob und wie
entscheidet ER ganz allein!


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 Montfort 17. Jänner 2019 

@Rolando - Wem widmen Sie mehr Aufmerksamkeit, Gebet und Sorge um das Heil der Seele

- dem Täter Theodore McCarrick, oder den Opfern: drei minderjährigen Jungen, zumindest acht Priesterseminaristen,...?

Auch das Gebet um Barmherzigkeit kommt nicht ohne Gerechtigkeit aus!

Sonst müssten Sie die "fehlende Gerechtigkeit" Gott anlasten, womit Sie mit Luther übereinstimmen würden - und das nehme ich gerade von Ihnen nun doch nicht an! ;-)


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 Zeitzeuge 16. Jänner 2019 
 

Werte lesa, lieber hape u.a.:

Zitieren möchte
ich nur aus dem Lehrbuch der Dogmatik von Bernhard Bartmann, Bd. 2, S. 407:


"Natürlich ist in den rein persönlichen Bußakten keine Stellvertretung möglich.

Nicht einmal durch Christus.

Aber in den dinglichen Bußwerken kann ein Gerechter nach Lehre der Theologen genugtun.

Diese Stellvertretung bleibt stets nur Fürbitte, ist keine sakramentale, und über ihre Annahme durch Gott in Einzelfällen steht nichts fest.

Übrigens hat die Stellvertretung unter Lebenden in der Kirche der späteren Zeit wenig Sympathie gefunden.
Dagegen ist die für die Verstorbenen
empfohlen."

Prof.Dr. Bernhard Bartmann (1860-1938)
war 40 Jahre Dogmatiker in Paderborn,
sein Lehrbuch der Dogmatik ist besonders in der letzten, 8. Aufl. in
2 Bänden(1932) heute noch wertvoll, bes. auch wegen der dogmengesch. Erklärungen, soeben sehe ich, daß
die 2., einbändige Aufl. v. 1911 online
eingestellt ist, unsere Frage S. 784/85!

Wünsche ggfls. gute Lesefrüchte!


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 hape 16. Jänner 2019 

@Roando und @lesa: mein allerletzter letzter Versuch ;-) Teil 2

Die Hl. Schrift bezeugt, dass der Mensch die ihm angebotene Gnade oft unbenutzt lässt. (vgl. Mt 23,37; Apg. 7,51).

Die Tradition lehrt einhellig die Wirklichkeit hinreichender Gnaden, die durch die Schuld des Menschen erfolglos bleiben.“

Der Hl. Augustinus lehrt: „In allem kommt uns sein Erbarmen zuvor. Dem Ruf Gottes zuzustimmen oder zu widersprechen ist jedoch Sache des eigenen Willens.“

––– Ende.

Ihr Lieben, heute ist ein Werktag, mit Betonung auf Werk(!) und die Schreiberei hier soll mich nicht hindern, meine Standespflichten zu erfüllen.

Ich denke, wir sprechen über eine komplexe dogmatische und moraltheologische Frage, die meine Kompetenz bei weitem überfordert. Deswegen steige ich jetzt definitiv aus. Ich würde mich aber freuen, wenn wir den einen oder anderen Leser etwas zum Nachdenken gebracht haben. Daran hätte dann sogar auch McCarrick einen gewissen Anteil, denn sein Schicksal hat diese Diskussion ja ausgelöst.

Im Gebet verbunden, hape


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 hape 16. Jänner 2019 

@Roando und @lesa: mein allerletzter letzter Versuch ;-) Teil 1

@Rolando schreibt, „wenn [in der Todesstunde] die Himmelskönigin kommt, dann müssen die bindenden, verblendenden und fesselnden Geister fliehen.“ – Wenn das stimmen würde, kämen alle automatisch in den Himmel. Warum lehrt die Kirche dann, dass eine Hölle gibt?

Aus der Dogmatik von Ludwig Ott, Lehre von der Gnade (S. 352-353):
Der menschliche Wille bleibt unter dem Einfluß der wirksamen Gnade frei. Die Gnade ist nicht unwiderstehlich (De fide). Und weiter: Es gibt eine Gnade, die wahrhaft hinreichend ist und doch unwirksam bleibt (De fide). „Nach der Lehre des Konzils von Trient kann sich der Mensch mit Hilfe der zuvorkommenden Gnade auf die Rechtfertigungsgnade vorbereiten; er kann aber seine Zustimmung auch verweigern, wenn er will. … 
–––––
Teil 2 folgt


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 Rolando 16. Jänner 2019 
 

lesa/hape

Selbst bei Stalin bat Jesus eine Ordensfrau, ob sie bereit ist für Stalin zu leiden, um ihm die Rettung anbieten zu können, die erste Ordensfrau, die Jesus bat, lehnte ab, die Zweite nahm das Leiden an für Stalin. Stalin lag nach einem Schlaganfall oder Hirnbluten mehre Stunden allein da, was in ihm vorging wissen wir nicht, jedoch die Wahrscheinlichkeit der Rettung ist sehr hoch.


2

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 Rolando 16. Jänner 2019 
 

lesa

Danke, das ist richtig geschrieben, „Stellvertretendes Gebet und Opfer ermöglichen die Öffnung der Seele aus diesem Gefängniss„,
darum geht es, wir wissen nicht, was in der Todesstunde in den Gedanken passiert, wenn die Himmelskönigin kommt, dann müssen die bindenden, verblendenden und fesselnden Geister fliehen.


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 lesa 16. Jänner 2019 

Gebet schafft Raum für die Gnade

Zu der Diskussion zwischen @hape und @Rolando: @hape hat recht: Ohne die Ein WILIGUNG der freien Person kann Gott niemanden in den Hmmel "beförder" durch Gebete anderer. Aber die Mutter Gottes ruft in Fatima und anderen Erscheinungsorten eindringlich zum Gebet für die Süünder auf. Gebet und Opfer anderer können die Gnade erwirken, dass sie sich für Gott öffnen können. Das Beispiel der Heilung des Gelähmten spricht da für sich. Jesus heilt zuerst den gebundenen, gelähmten Willen des Mannes und als Beweis auch seinen gelähmten Körper. Die Sünden fesseln den Willen. Stellvertretendes Gebet und Opfer ermöglichen die Öffnung der Seele aus diesem Gefängniss.


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 zeitblick 16. Jänner 2019 

rettende Gebete der Opfer für die Täter

Die betroffenen Priester oder Seminaristen des MCCarrick hoffe ich doch, dass sie ihr Leben soweit geheiligt haben. (Heilung und Versöhnung ihrer Wunden gesucht und gefunden haben), dass sie ihrem Täter vom Herzen verziehen. (Narben die oft weh tun, bleiben..) Gerade ihr Gebet wirkt meiner Meinung nach für diesen Kardinal besonders. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott ihr Mitleid, Erbarmen und Güte nicht annimmt.
Ein Opfer muss und soll nicht ein Leben lang Opfer bleiben.
Jeder ist herausgefordert in einen Prozess der Versöhnung einzutreten. Bei den betroffenen Minderjährigen gelten sicher etwas andere Intervetionen des Heilungsablaufes. Das Ziel ist dasselbe: Versöhnung. Dazu fällt mir Maria Goretti ein, die ihrem Mörder vergeben hat und ihn durch ihre versöhnliche Gebete letztlich vor der Hölle gerettet hat.


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 hape 16. Jänner 2019 

@Roando: ein letzter Versuch

Dass Gebet esinnlos ist, das habe ich doch garnicht geschrieben. Es geht darum, ob und wie die Erlösung durch ein fürbittendes Gebet wirkt. Und da kommen wir nicht drum herum, dass der Gebetsempfänger mitwirken muss. Alles andere wäre Magie und heidnisch. Auch die Schriftstelle, die Sie anführen, überzeugt nicht. Zwar wurde dem Herrn ein Kranker auf einer Trage gebracht und seine Freunde haben für seine Heilung gebetet. Aber das entbindet den Kranken nicht davon, das Heilshandeln des Herrn aktiv und eigenverantwortlich anzunehmen. Das mindert in keiner Weise das caritative Tun der Freunde und es mindert auch nicht den Wert ihres fürbittenden Gebetes. Gott handelt aber niemals gegen unseren Willen. Das gilt auch für dieses Heilungswunder. Wer von Gott nicht erlöst werden will, der wird von ihm auch nicht erlöst. Wir Katholiken bekennen das geheimnisvolle Zusammenspiel von Werk und Gnade. Für das Werk sind wir selbst verantwortlich und nicht unsere Freunde. – So. Das war’s jetzt.


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 hape 16. Jänner 2019 

Werter @Rolando

Hat jemand behauptet, dass McCarrick im Sterben liegt? Auch bezweifelt niemand die Gebetsaufrufe der Mutter Gottes. Aber das Gebet der Kirche entbindet den Sünder doch nicht von seiner Verantwortung. Gebetserhörungen setzen zum einen voraus, das die Gebete dem Willen Gottes entsprechen. Und zum anderen, dass derjenige, dem die Gebete zugedacht sind, die Gnade Gottes empfangen will.

Um von Gott erlöst zu werden, muss der Sünder von Gott erlöst werden wollen. Dazu bedarf es zwingend eines Restes an Gewissen. Die Frage ist, ob ein chronischer Sünder sein Gewissen so verkommen lassen kann, dass es für den Anruf Gottes völlig taub ist.

Falls aber der Sünder doch noch eine Regung des Gewissens wahrnehmen sollte, muss er immer noch die Entscheidung treffen, sich von Gott erlösen lassen zu wollen. Dafür trägt der Sünder die alleinige Verantwortung und davon befreit ihn kein Gebet von außen. Da beißt die Maus keinen Faden ab. – Damit ziehe ich mich aus ich dieser Diskussion zurück.


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 Katholik 15. Jänner 2019 

Äußerungsverbot?

Ich nehme an, McCarrick unterliegt zurzeit einem Verbot, sich zu diesem Thema zu äußern, von Seiten der Kirche oder von Seiten seiner Anwälte. Ich hoffe aber, er bereitet tatsächlich eine öffentliche Erklärung vor.


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 Stephaninus 15. Jänner 2019 
 

@Mysterium Ineffabile

Danke für Ihren Hinweis....einfach grauselig diese . (NB: Aber mich erstaunt schon, dass Marcial so lange sein treiben konnte, da müssen doch gewisse Leute im Vatikan ihre schützende Hand über ihn gehalten haben und wollten zumindest nicht wahrhaben, was da alles geschah.....)


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 Sureno 15. Jänner 2019 

@elmar69
"Ex-Kardinal...bald Ex-Erdenbewohnener.
Was der Mann (McCarrick) tut oder unterlässt ist eigentlich nicht mehr so wichtig, als dass man ihn öffentlich zu irgendwas auffordern müsste."
- Also ihn nicht zur Umkehr auffordern, wenn man die Möglichkeit hat, das wäre eine schwere Sünde. Nach dem was man gehört hat, ist der Ex-Kardinal fast schon mit einem Fuß schon in der Hölle, und NOCH kann er bereuen!)
@Rolando:
Sicher beten und fasten Sie viel, da Sie ja in gefühlt mindestens 9 von 10 Beiträgen dazu auffordern. Vielleicht besten und fasten manch andere mehr im Stillen.
Man darf nicht vergessen: bekehren oder bessern muss sich jeder allein (und die meisten haben bzw. hätten dabei mit sich selber genug zu tun, und manche nehmen ihre eigene Dürftigkeit gar nicht war)


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 Montfort 14. Jänner 2019 

@Hadrianus Antonius - Das "Ein-igeln" und beleidigte, due Realität verleugnende Schweigen

ist eine wohlbekannte, wenn auch letztlich immer verräterische Taktik, auf die so manche politische Führer umsonst gesetzt haben.

Erzbischof Viganò hingegen nützt sein lebensnotwendiges Exil zugunsten der Kirche - und sogar noch im Hinblick auf das ewige Seelenheil McCarricks. Da passt der Gedenktag des hl. Hilarius von Poitiers als Datum der Veröffentlichung des Briefes wirklich!

Vielleicht beglückt Erzbischof Viganò die Kirche ja auch noch mit einer kleinen geistlichen Schrift, die er uns als sein "geistliches Testament" und Erbe schenkt? - das wäre wunderbar!

Hoffentlich tragen ihm die Journalisten, die mit ihm in Kontakt stehen, diesen Wunsch zu!


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 hape 14. Jänner 2019 

@Rolando und andere

Auch für McCarrick gilt das Wort des Hl. Augustinus: Der dich ohne dich geschaffen hat, rechtfertigt dich nicht ohne dich. Der Gnade Gottes geht also die Mitwirkung des Sünders voraus. Der Sünder muss sich erst disponieren, er muss sich erst für die von Gott angebotene Versöhnung öffnen. Das beginnt mit dem Glauben. Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen (Hebräer-Brief). Dann braucht es Gottesfurcht. Aber vor allem braucht es Liebe. Liebe im Sinne von Hingabe an Gott. Hätte der Mensch auch allen Glauben, dass er Berge versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, dann wäre er nichts, schreibt Paulus. Aus dieser Liebe heraus würde dann die Reue hervorgehen. Untrennbar von der Reue wäre dann der Vorsatz, nicht mehr zu sündigen. Erst, wenn der Sünder sich so disponiert, kann die Gnade Gottes wirken. Erlöst wird nur, wer erlöst werden will. McCarrick müsste also erst einmal selbst kräftig rudern, bevor ihm Gott zu Hilfe käme. Und erst dann kämen ihm unsere Gebete zu Hilfe.


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 Hadrianus Antonius 14. Jänner 2019 
 

Beispiellos

1. S.E. Erzbischof Carlo Maria Viganò ist noch am Leben und arbeitet fleißig für die Hl. Kirche.
2. Die Vorwürfe und Beschuldigungen ggb. Kard. McCarrick sind offensichtlich so stark untermaert und so überwaltigend, daß die Kongr. fd Glaubenslehre das verfahren stark verkürzen wird (Die Informationspolitik des Vatikans ist auch hier wieder sehr insuffizient)
3. EB Viganò rückt mit seinem jetzigen Brief die Sache jetzt hin, wo sie wirklich hingehört: auf die spirituelle und pastorale Ebene.
Das Seelenheil von McCarrick ist akut in Gefahr.
EB Viganò schreibt das, was PF hätte sagen sollen.
Die Einigelung im domus Stae. Martae ist nicht erfolgversprechend.


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 Montfort 14. Jänner 2019 

Und welche Aufmerksamkeit, wieviel Gebet und Opfer

gilt den vielen Opfern von Theodor McCarrick?

Der Ex-Kardinal missbrauchte - soweit bekannt ist - 3 Jungen (der jüngste war 11 Jahre alt!) und zumindest 8 Seminaristen - wieviele "Jungpriester" ihm vielleicht noch "freiwillig" willfährig sein mussten, will ich gar nicht wissen.

Im Juni 2018 sagte McCarrick:
"Schockiert über den Bericht und unter Wahrung meiner Unschuld...meine Traurigkeit wurde vertieft... Während ich mich absolut nicht an diesen gemeldeten Missbrauch erinnere und an meine Unschuld glaube, tut es mir leid für den Schmerz, den die Person, die die Anklage erhoben hat, erlitten hat, sowie für den Skandal, den solche Anklagen unserem Volk verursachen."

Und mir tun McCarricks Opfer leid und ich bete, dass er den Mumm, die Empathie für seine Opfer und die schmerzvolle Reue aufbringt, um seine Opfer um Verzeihung und Gott und die Kirche um Vergebung zu bitten und ehrlich die Buße auf sich zu nehmen, die ihm von verantwortungsvollen (!) Hirten der Kirche auferlegt wird.


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 Diadochus 14. Jänner 2019 
 

@Rolando

"Denn ich bin nicht gekommen, die Welt zu richten, sondern die Welt zu retten." (Joh. 12, 47) Solange jemand atmet, ist keiner verloren. Das gilt auch für Theodore McCarrick. Jede Seele ist wertvoll und wichtig, sei sie auch scharlachrot vor Sünden. Alleine wird er es nicht schaffen. Ja, unterstützen wir ihn, damit er Kraft findet, sich zu bekehren. Die Zeit drängt. Dem Artikel zufolge ist er bereits 88 Jahre alt.


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 Rosenzweig 14. Jänner 2019 

Danke- werter @Rolando..

Ihr Beitrag auf @hape`s Frage/bzw. Hoffnung!
Die Kirche(WIR!)sind gefragt, helfend einzutreten für die in "Schuld leben"- wie auch für die Opfer!
-
Und werter @Zeitblick- Ihr Hinweis u. Glaube auf die Kraft stellvertd. sühnender Hingabe, soll uns ermutigen-
im Kampf u. Sieg um "einen Kardinal"-
(und die Weiteren..)- dass sie nicht verloren gehen- sondern in Reuegnaden noch HEIM finden!
-
In diesem Bemühen dankb. verbunden..


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 zeitblick 14. Jänner 2019 

Wir wollen siegen im Kampf um einen Kardinal!

Mir gefällt der Beitrag von Rolando sehr gut - danke. Hape: Deshalb ist Gebet und Fasten für ihn und andere wichtig.
Ich glaube fest, dass unser Hingabe für McCarrick spätestens bei seinem Gericht ihn die nötigen Reuegnaden zukommen lassen kann. Wir alle als Kirche, verlieren ansonsten an den Teufel einen Kardinal! Einen Freund Jesu, der am meisten leidet.


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 Mysterium Ineffabile 14. Jänner 2019 

@Stephanius

Er glaubte nicht an Gottes Vergebung:
Maciel died in a surreal drama where his life pieces converged with shuddering fall. In late January 2008, he was in a hospital in Miami, according to a Jan. 31, 2010 report by reporters Sota and Vidal of El Mundo. Although the article (available in English on exlcblog.com) is layered in opinion about Maciel's character, it provides a detailed look at the crisis he created for his followers. In the hospital gathered Alvaro Corcuera, Maciel's successor as director general; the Legion's general secretary, Evarista Sada; and numerous other associates. Maciel reportedly refused to make a confession, stirring such concerns that someone summoned an exorcist, though the article does not describe a ritual. The men around Maciel were jarred when two women appeared: Norma the mother, and Normita, 23. At that point, Maciel reportedly said of the Normas: "I want to stay with them."
https://www.ncronline.org/news/accountability/how-fr-maciel-built-his-empire


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 elmar69 14. Jänner 2019 
 

Ex-Kardinal

Ex-Priester (vermutlich demnächst)
Ex-Erdenbewohner (wahrscheinlich auch in nicht allzuferner Zukunft)

Was der Mann tut oder unterlässt ist eigentlich nicht mehr so wichtig, als dass man ihn öffentlich zu irgendwas auffordern müsste.


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 Stephaninus 14. Jänner 2019 
 

@Misterium Ineffabile

Tatsächlich, hat er nicht gebeichtet? Schrecklich....


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 hape 14. Jänner 2019 

Ich weiß nicht, …

… jeder Bußakt setzt doch eine gewisse Sensibilität und Gesundheit des Gewissens voraus. Möglicherweise aber hat sich McCarrick eine Abstumpfungsblindheit des Gewissens (Josef Seifert, im Zusammenhang mit AL) zugeführt. Das meint, dass, durch jahrzehntelange Praxis der Sünde, das Gewissen nahezu vollständig abgetötet wurde. Der in diesem Sinne gewissenlose Sünder ist dann unfähig, seine Schuld überhaupt nur wahrzunehmen. Für diesen Seelenzustand allerdings trägt er selbst die Verantwortung. In diesem Zustand würde der Appell von EB Viganò bei McCarrick auf taube Ohren stoßen.

Bleibt nur zu hoffen, dass in McCarrick, wider Erwarten, wenigstens noch ein winziger Funken Gewissen vorhanden ist. Von der Wiederbelebung dieses Funkens Gewissen bis hin zu einem öffentlichen Bußakt wäre dann noch ein langer Weg. Der wäre mit der Gnade Gottes aber durchaus gehbar, wie die Bekehrung einer Pornodarstellerin (kath.net) vor kurzem wieder gezeigt hat.


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 Montfort 14. Jänner 2019 

Der Brief von Erzbischof Viganò an seinen Mitbruder Theodore McCarrick

findet man im Link auf Englisch und Italienisch - ein Brief, aus dem die Liebe spricht.

Datiert ist der Brief mit 13.1.2019 - also ein Fatimatag -, dem Fest der Taufe Jesu, aber es wird auch ausdrücklich der Gedenktag des hl. Bischofs Hilarius von Poitier erwähnt, der mutig gegen den Arianismus aufgetreten ist und die Verbannung durch den Kaiser Constantius erlebte, diese aber zu wertvollen Studien und geistlicher schriftstellerischer Tätigkeit nützte, was wiederum der Kirche und ihrer Rückkehr zum rechten Glauben zugute kam.


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 Mysterium Ineffabile 14. Jänner 2019 

Da fällt mir das tragische Sterben von Maciel Degollado ein

Dieser Verbrecher hatte sich auf dem Sterbebett geweigert, zu beichten. Das war eine tragische Geschichte, die zeigte, welche Kräfte des Bösen bei derartigem wirken


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 JuM+ 14. Jänner 2019 
 

Hoffentlich bekommt das auch sein Mentor PF zu lesen!


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 wedlerg 14. Jänner 2019 
 

Ob McCarrick bereuen will?

Das dürfte eine interessante Frage sein. Und die Frage ist, ob alle anderen im Gefolge McCarricks das wollen. Schließlich ist die Sünde doch seit Luther hinfällig und in bestimmten Kirchenkreisen nicht mehr "mordern".

Und dann ist die Frage, WAS er selbst bereuen würde/wird.


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 Nazarene 14. Jänner 2019 
 

@Dottrina @Montfort

Danke auch für den Hinweis. Habe den Brief gerade gelesen: liebevoll aber eindrücklich mahnend. Bin gespannt, ob es eine Reaktion (besser eine Aktion) von McCarrick gibt!


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 Montfort 14. Jänner 2019 

Und hier der Link zum vollständigen Text,

danke für den Hinweis, @Dottrina!

www.lifesitenews.com/news/archbishop-vigano-issues-open-letter-to-theodore-mccarrick


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 Montfort 14. Jänner 2019 

YES!!!

Danke, Herr Erzbischof Viganò!

Sie machen Ihren Namenspatronen (vermutlich Karl Borromäus und die Jungfrau Maria) alle Ehre!


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 Dottrina 14. Jänner 2019 
 

Der vollständige Text

des Briefes von EB Viganò an McCarrick findet sich auch auf lifesitenews. Wer Englisch kann, sollte ihn sich auf alle Fälle durchlesen. Es lohnt sich.


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