Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  3. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  9. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  12. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  13. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  14. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  15. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“

Leugnete portugiesischer Bischof die Jungfräulichkeit Mariens?

28. Dezember 2018 in Aktuelles, 90 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Christus „wurde von Maria und Joseph empfangen wie jede andere Person“ - Diskussion um Jungfrau-Aussagen von Manuel Linda, Bischof von Porto – Bischof ruderte eiligst zurück


Porto (kath.net) Christus „wurde von Maria und Joseph empfangen wie jede andere Person… Jungfräulichkeit wird nur als Metapher mit Maria in Verbindung gebracht, um zu zeigen, dass Jesus eine sehr besondere Person ist.“ Dies sagte der Bischofs von Porto, Manuel Linda, im Weihnachtsinterview mit der portugiesischen Webseite „Observador“. Er erläuterte weiter, „man sollte niemals die körperliche Jungfräulichkeit Mariens betonen“. Zwar beschreibe das Alte Testament Jesus viele Male als „von einer Jungfrau geboren, einer Tochter Israels, die einfach, arm und demütig ist. Doch bezieht sich dies nur auf die volle Gottesfrömmigkeit dieser Frau. Das Geschenk, die Muttergottes zu sein, war an Maria gegeben worden, weil sie ein ungeteiltes Herz hat. Wichtig ist ihre Ganzhingabe“, so Bischof Linda. „Mit Sicherheit gibt es Frauen mit einem zerrissenen Hymen, die bezüglich ihrer tiefen Gottesfrömmigkeit mehr eine Jungfrau sind als manch andere, deren Hymen intakt ist.“


Die Bischofsaussagen zogen in Portugal und darüber hinaus Kritik nach sich. Inzwischen hat der Bischof zurückgerudert und das Interview wurde entsprechend korrigiert. Die kritische Aussage, die Jesus zwei leibliche Eltern zuteilt, werden nun einer dritten Person zugeordnet, einem Priester, der telefonisch bestätigte, dass diese Aussagen von ihm gekommen seien.

Der Bischof von Porto zeigte sich jetzt gegenüber dem „Observador“ als „traurig über diese Interpretation“ seines Denkens über die Jungfräulichkeit Mariens. Er glaube an die körperliche und volle Jungfräulichkeit der Mutter Jesu Christi. Er erläuterte weiter, dass er mit seinen Satz „man sollte niemals die körperliche Jungfräulichkeit Mariens betonen“ aussagen wollte, dass die Jungfräulichkeit Mariens nicht nur eine körperliche Dimension habe – obwohl diese Dimension nicht ausgeschlossen werde könne – sondern auch einen theologischen Aspekt. „Niemand schließt [Mariens] körperliche Jungfräulichkeit aus“, sagte er und er bekenne sich dazu, dass es zwischen Maria und Josef keine sexuellen Kontakte gab.

Archivfoto Bischof Linda (c) Diözese Porto


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Theologie

  1. Bischof Barron warnt vor postmoderner Umdeutung des Naturrechts in der katholischen Moraltheologie
  2. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  3. Papst Leo: Das Theologiestudium ist keine „akademische Verpflichtung, sondern eine mutige Reise“
  4. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  5. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  6. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  7. Zahl der Theologiestudenten in Passau in drei Jahren versiebenfacht - Von 21 auf 140 Studienanfänger
  8. US-Theologe: Es ist nicht katholisch, wenn man ständig das Lehramt kritisiere
  9. ‚Veritatis splendor – der 30. Jahrestag einer vergessenen Enzyklika’
  10. Knalleffekt am Aschermittwoch: Vier Synodale verlassen den "Deutsch-Synodalen Irrweg"







Top-15

meist-gelesen

  1. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  2. Wortwahl dieses Berichts ist entmenschlichend und aggressiv!
  3. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"
  4. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  5. „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“
  6. ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘
  7. Polens Parlament stimmt für erweiterte legale Abtreibungen
  8. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  9. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  10. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  11. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  12. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  13. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  14. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  15. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz