Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  2. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  3. "Einem Arzt, der so etwas sagt, sollte man die Approbation wegnehmen!"
  4. Kurienkardinal Koch: "Versöhnte Verschiedenheit" ein Ziel bei Ökumene
  5. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  6. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  7. Deutscher Bundestag schafft Werbeverbot für Abtreibungen ab
  8. Österreich schafft umstrittene Covid-Impfpflicht ab!
  9. "Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen,..."
  10. Corona-Virus hat nun auch Kardinal Woelki erwischt
  11. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  12. DBK bedauert Bundestagsbeschluss, das Abtreibungswerbeverbot aufzuheben
  13. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte
  14. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  15. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“

Jerusalem: Hospizrektor erwartet so viele Pilger "wie noch nie"

16. Dezember 2018 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rektor Bugnyar: "Lage hat sich beruhigt und die Besucher kehren wieder" - Hospiz über Weihnachten seit Monaten ausgebucht - Erzbischof Pizzaballa leitet am 24. Dezember um Mitternacht Christmette in Geburtskirche in Bethlehem


Wien-Jerusalem (kath.net/KAP) Der Rektor des Österreichischen Hospiz in Jerusalem, Markus Bugnyar, erwartet heuer zu Weihnachten so viele Pilger "wie noch nie" im Heiligen Land. Bereits im ersten Halbjahr habe sich ein neuer Rekord abgezeichnet, sagte der Hospizrektor in einem Gespräch mit "Kathpress". Grund dafür sei die momentan ruhige Lage. Zuvor hätten der Krieg im Gazastreifen 2014 und die Attentate in Jerusalem und anderen Orten in den letzten Jahren zu einem Einbruch bei den Pilger-Zahlen geführt. "Jetzt aber hat sich die Lage deutlich beruhigt und die Besucher kehren wieder." Das Hospiz sei für die Weihnachtszeit bereits seit Monaten ausgebucht. Kommen werden laut dem Rektor Menschen aus beinahe allen Kontinenten.
Für palästinensische Christen werde es auch heuer wieder Sondergenehmigungen für den Grenzübertritt in Bethlehem geben. "Traditionell nützen das viele Menschen, um Verwandte und Freunde in Jerusalem zu besuchen, oder einfach nur dazu, um wieder einmal in der Stadt zu sein", erläuterte der Hospizrektor.

Im Zentrum der Weihnachts-Feierlichkeiten im Heiligen Land steht die Geburtskirche in Bethlehem. Dort feiert am 24. Dezember um Mitternacht Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, Apostolischer Administrator des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem, einen Gottesdienst. Im Anschluss führt eine Prozession in die Geburtsgrotte Jesu. Die dafür notwendigen (übrigens kostenlosen) Tickets sind bereits alle vergeben, heißt es auf der von der Franziskaner-Kustodie vom Heiligen Land betriebenen Website des "Christian Information Centers". Tags darauf steht eine Messe in der Katharinenkirche gleich neben der Geburtskirche auf dem Programm.

Die Feierlichkeiten in Jerusalem konzentrieren sich vor allem auf die Hauptkirchen in der Stadt. Christmetten und Gottesdienste in deutscher Sprache finden am 24. und 25. Dezember in der Kirche des Österreichischen Hospizes und in der Dormitio-Abtei statt, einer deutschsprachigen Benediktinerabtei auf dem Berg Zion. Die Mönche des franziskanischen Salvatorklosters feiern am 25. Dezember einen Gottesdienst auf Italienisch. In der Kirche des griechisch-katholischen Patriarchats werden die Gottesdienste am 25., 26. und 31. Dezember und am 1. und 6. Jänner auf Arabisch gehalten. Im "Notre Dame Center" wird am 24. und 25. Dezember auf Englisch gefeiert.

Dass US-Präsident Donald Trump Jerusalem 2018 als Hauptstadt Israels anerkannt hat, sieht der Hospiz-Rektor nach wie vor positiv. Trump habe damit Horizonte geöffnet, "die beides können: Gewalt säen und Hoffnung geben. Die Chancen stehen meiner Wahrnehmung nach aber eher für Hoffnung auf Frieden", so Bugynar.

Pilger bringen wirtschaftliche Stabilität

Die ruhige Lage und die steigenden Pilgerzahlen würden sich auch positiv auf die wirtschaftliche Stabilität und die Lebensperspektiven der Menschen auswirken. Am Beispiel des Hospizes verdeutlichte der Rektor den positiven Trend: Mit Ostern 2019 gehe etwa die neu errichtete "Casa Austria" in Betrieb, die über weitere zwölf Wohneinheiten verfügen wird. Der Ausbau bringe zusätzliche Arbeitsplätze und sichere den neuen Angestellten damit ein geregeltes Einkommen.

Die Gesamtkosten des Bauvorhabens von rund 3,4 Millionen Euro werden außer durch Spenden u.a. aus Eigenmitteln, aus Mitteln der katholischen Kirche, der Bundesländer und durch eine Förderung der österreichischen Bundesregierung getragen. Zwölf Wohneinheiten kommen durch die "Casa Austria" an der nördlichen Front des Grundstückes zusätzlich zu den 32 bestehenden Gästezimmer hinzu.
Das "Österreichische Pilgerhospiz zur Heiligen Familie in Jerusalem" - so seit 1. Juli 2018 die volle Bezeichnung der Einrichtung - ist das Pilgerhaus der katholischen Kirche Österreichs in der Jerusalemer Altstadt. Es ist zugleich das älteste nationale Pilgerhaus im Heiligen Land und wird jährlich von rund 80.000 Österreichern und Gläubigen aus aller Welt besucht. Das Hospiz übernimmt mit 26 Angestellten auch soziale Verantwortung, führt die Pfarre "Zur Heiligen Familie" in Gaza-Stadt, ist seit den 1990er-Jahren Einsatzort für österreichische Friedensdiener und organisiert in seiner Akademie Vorträge, Konzerte und Ausstellungen.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jerusalem

  1. Jerusalem hat viele Gesichter
  2. Patriarch Pizzaballa: Heiliges Land ist ohne Pilger unvollständig
  3. Jerusalem: Österreich-Hospizrektor rechnet mit ‘ruhigen’ Ostern
  4. Jerusalem - Hauptstadt der Welt in Tagen des Zorns
  5. Stein fällt aus der Klagemauer, betende Frau bleibt unverletzt
  6. Abendmahlssaal: Religiöser Zankapfel am Zionsberg
  7. Hospizrektor Bugnyar: Grabeskirchenschließung war grob fahrlässig
  8. Jerusalem: Grabeskirche wieder offen
  9. Israel: Kirchen dementieren Gerüchte über weitere Schließungen
  10. Zeitreise zum historischen Karfreitag







Top-15

meist-gelesen

  1. JETZT ANMELDEN! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  3. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  4. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  5. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  6. "Einem Arzt, der so etwas sagt, sollte man die Approbation wegnehmen!"
  7. Gibt es eine Vielfalt der Geschlechter? – Versuch einer Orientierungshilfe
  8. "Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen,..."
  9. „Warum die Kochschürze?“ - Bischof Genns Schürze bei einer Altarweihe erregt Aufmerksamkeit
  10. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“
  11. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte
  12. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  13. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  14. Churer Priesterkreis: „Angesichts der entstandenen Verwirrung fordern wir…“
  15. Diese Unsicherheiten aus den eigenen Reihen

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz