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Bistum Münster erwartet für 2019 19 Millionen Euro Haushaltsüberschuss

5. Dezember 2018 in Deutschland, 1 Lesermeinung
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Die Kirchensteuereinnahmen in Deutschland sprudeln weiter - Überschuss wird zur Rücklage für bevorstehende fallende Kirchensteuereinnahmen - Bistum rechnet mit schrumpfenden Gläubigenzahlen durch demographische Entwicklung und Austritte


Münster (kath.net) 19 Millionen Euro Überschuss erwartet das Bistum Münster im Haushalt des Jahres 2019. Das Geld soll angespart werden. Das berichtete der WDR. Der Gesamthaushalt des Bistums umfasst 664 Millionen Euro, die größten Posten bei den Ausgaben sind die Zuwendungen an die Kirchengemeinden und an die katholischen Schulen. Die Einnahmen speisen sich mit 460,5 Millionen Euro zu einem Gutteil aus den Kirchensteuern.


Das Bistum geht davon aus, dass die Kosten im kommenden Jahr stärker steigen werden als die Kirchensteuererträge, informierte das Bistum in einer Presseaussendung. Dieser Trend werde sich aufgrund der demografischen Entwicklung und von Kirchenaustritten in den Folgejahren noch weiter verstärken, kalkulieren die Finanzexperten des Bistums. „Unsere Berechnungen gehen davon aus, dass sich das Bistum aufgrund des demografischen Wandels in den kommenden zwei Jahrzehnten auf einen Kirchensteuer-Rückgang von über 30 Prozent einstellen muss“, betont Finanzchef Ulrich Hörsting. Der Überschuss soll angesichts der erwarteten mittelfristig schwieriger werdenden Finanzsituation für den Aufbau einer Ausgleichsrücklage verwendet werden.


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Lesermeinungen

 ThomasR 5. Dezember 2018 
 

trotz gestiegenen Kirchensteuereinnahmen mehrere Kirchen in letzten Jahren profaniert

vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_profanierten_Kirchen_im_Bistum_M%C3%BCnster

Sollten Kirchensteuerüberschüsse weiterhin in die fragwürdigen Finanzinstrumente wie Fondsanteile oder Industrieanleihen und Beteiligungen (wie Weltbildverlag wo vermutlich mehr als 100 Mio Euro ab 1948 verloren gegangen ist)investiert werden (es ist übrigens übliche Form die Rücklagen zu bilden), dann ist es mit Verlust auch von diesen Geldern zu rechnen.
Das gleiche Geld investiert in die Einrichtung und Betrieb von Frauenhäusern für die sozial bedürftige und minderjährige schwangere Frauem könnte das menschliche Leben retten.
Eine komissarische Überprüfung der Verwendung der Kirchensteuereinnahmen,Sinn der Profanierung von Kirchen und Bildung der Pfarrverbunde durch Rom in allen deutschen Diözesen dringendst gefragt.


3
 

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