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Blasphemische Szene an der Mailänder Scala?

3. Dezember 2018 in Kultur, 7 Lesermeinungen
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Das berühmte Opernhaus sorgt wieder einmal für einen Skandal. Bei einem Verdi-Stück soll es eine Szene geben, bei der eine Marienstatue zerstört wird. Ein Bürgermeister fordert jetzt die Streichung der Szene


Mailand (kath.net)
Im Vorfeld der Eröffnung der Saison 2018-2019 gibt es an der berühmten Mailänder Scala wieder einmal Aufregung um eine geplante Vorstellung und Vorwürfe wegen Blasphemie. So soll die Saison mit Giuseppe Verdis "Attila" am 7. Dezmber eröffnet werden. Dabei soll es unter der Verantwort von Regisseur Davide Livermore eine Szene geben, in der eine Marien-Statue zu Boden geworfen wird. Dies berichtet die "Presse". Der Bürgermeister einer lombardischen Gemeinde appellierte jetzt in einem Schreiben an Scala-Intendanten Alexander Pereira, diese "blasphemische Szene", die in einem Bordell stattfindet, zu streichen. Laut Presseberichten sieht man dabei eine Frau, die die Muttergottes-Statue in Wut zu Boden wirft. "Als Gläubiger und als Musiker fordere ich, dass diese blasphemische Szene gestrichen wird, die weder die Scala, noch Verdi, noch ganz Italien verdienen", so der Bürgermeister.



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Lesermeinungen

  3. Dezember 2018 
 

@Pamir

Chapeau! Sie scheinen ja ein ganz mutiger zu sein!

Man sollte sich dazu vielleicht noch ein paar Gleichgesinnte in die Vorstellung mitnehmen. - Zusammen hat man für Buhrufe dann doch weniger Hemmungen!


8
 
 Maxim 3. Dezember 2018 
 

Adamo

Gehen Sie doch weiterhin, wenn es Ihnen noch insgesamt noch Freude macht, ins Theater.
Ich war vor einiger Zeit in einer Operette, als ein Sänger unsinnige und unverschämte Verse sang. Als die Zuschauer Beifall klatschen , habe ich nach dem zweiten Vers stark zu pfeiffen angefangen. Ergebnis: Die Zuschauer haben sofort den Beifall abgebrochen und der Sänger hat keinen weiteren Vers mehr gesungen. Das Orchester hat auch sofort mit Abbruch reagiert.


10
 
  3. Dezember 2018 
 

Mit einer Statue von Mohammed würde das keiner wagen!


10
 
 Fatima 1713 3. Dezember 2018 
 

Jedermann im Stephansdom

A propos: Ich würde einen Bericht über die "Jedermann"-Aufführung im Stephansdom in Wien begrüßen.


4
 
 Adamo 3. Dezember 2018 
 

Antichristliche Wertvorstellungen werden mit künstlerischer Freiheit kaschiert.

In Wirklichkeit geht es den Regisseuren um Lächerlichmachung unseres christlichen Glaubens, indem sie die Urtextexte der Darstellungen eigenmächtig verfälschen und einer sog. "MODERNISIERUNG" unterziehen. Aus diesem Grund gehe ich schon seit Jahren nicht mehr ins Theater.


11
 
 MaterEcclesiae 3. Dezember 2018 
 

Die westliche Moderne will eine Welt ohne Heimat sein

Seit der Aufklärung scheint es zum europäischen Volkssport geworden zu sein, die eigenen kulturell gewachsenen Werte und Traditionen mit Verachtung herunterzuspucken.


9
 
 M.Schn-Fl 3. Dezember 2018 
 

Je verrückter umso mehr Aufmerksamkeit und Lob in der Presse

Grade in der "Macht des Schicksals" spielt die Klosterszene mit dem großen Gebet der Leonore an die Gotesmutter eine große Rolle und gehört zu Verdis schönsten Stücken. Aber das spielt heute keine Rolle mehr. Musik und Libretto zählen nicht mehr. Wichtig ist nur, dass der Stadtneurotiker als Regisseur von einigen Neurotikern in der Presse gelobt wird und man dann auch ins Fernsehen kommt.


9
 

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