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„Frankfurter Allgemeine“: „Warum schont der Papst McCarrick?“

18. September 2018 in Weltkirche, 26 Lesermeinungen
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„Im Missbrauchsskandal in Chile greift Papst Franziskus drakonisch durch, sechs Bischöfe traten schon zurück. Gegen McCarrick verhält er sich jedoch nachsichtig“ – Antwort der FAZ: McCarrick war Schlüsselfigur im umstrittenen Vatikan/China-Abkommen


Rom (kath.net)
"Im Missbrauchsskandal in Chile greift Papst Franziskus drakonisch durch, sechs Bischöfe traten schon zurück. Gegenüber Bischof McCarrick verhält er sich jedoch nachsichtig. Denn Franziskus hat ihm viel zu verdanken." Dies ist die Einschätzung der FAZ zu den jüngsten Entwicklungen in Rom rund um den Missbrauchsskandalen in einem Bericht vom Montag. Die Zeitung wies darauf hin, dass von McCarricks Untaten ausgerechnet jene nichts gewusst haben, die ihm am nächsten waren. Dazu gehören beispielsweise Donald Kardinal Wuerl aber auch Kurienkardinal Kevin Farrell, der Leiter des von Franziskus neu eingerichteten Dikasteriums für Laien, Familie und Leben. Die Zeitung erinnerte dann an den Missbrauchsskandal in Chile, wo die gesamte Bischofskonferenz geschlossen den Rücktritt einreichte und Franziskus bis jetzt den Rücktritt von einem halben Dutzend der 34 chilenischen Bischöfe angenommen hatte. "Warum greift der Papst im Fall Chile so drakonisch durch, entspricht im Gegensatz dazu aber nicht der Bitte der amerikanischen Bischofskonferenz, einen Visitator nach Washington zu schicken?", fragt FAZ-Romkorrespondent Matthias Rüb und erinnert in dem Zusammenhang an das umstrittene Abkommen zwischen dem Vatikan und China. Laut FAZ wäre dies angesichts der vielen Missbrauchsskandale "eine willkommene Erfolgsmeldung für die Weltkirche". Einer der wichtigsten Kontaktpersonen zwischen dem Vatikan und Peking war Kardinal McCarrick. Dieser reiste mehrfach in Franziskus’ Auftrag nach Peking.



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Lesermeinungen

 st.michael 19. September 2018 
 

Warum warum.......

Warum sein Schweigen zu den Dubia kardinälen, warum die Franziskaner der immaculata auflösen, wieso geschwätzig wie ein waschweib zu den kirchenfeinden,wieso die vielen eindeutigen personalentscheidungen,wieso das grosse Schweigen, ja warum und wieso das sind die beiden häufigsten fragen dieses pontifikats.


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 Rosenzweig 18. September 2018 

Fortszg. II -

-
Halten wir JETZT viell. mehr inne u. nehmen wir oft, auch stellvertd. für alle Sünden Schuld-
am HÖCHSTEN- dem Hl.Messopfer Christi sühnend teil?!-

Und wo das werktags nicht möglich- ist über KTV/ EWTN- live
TÄGLICH! die ganz REALE Mit- + Opfer- Feier möglich!
-
Nutzen wir MIT!-tragend so oft als möglich, dieses GNADEN-Angebot–
P.Pio sagte:
Eher könnte die Welt ohne Sonne bestehen, als ohne das hl. Meßopfer!
-
Und so im Hl. Opfer JESU weltweit verbunden...


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 Rosenzweig 18. September 2018 

-Danke- @ Rolando: “Beten wir, das Urteilen schwächt das Gebet..."

-
Ich hatte heute morgen die Gelegenheit– live(KTV)- das Hl.Messopfer in der Wallf.Kirche “MARIA Schutz"-Ö. mitzufeiern!

Als "VOTIV"–Messe für die schmerzl. Missbrauchs-Geschehnisse in unserer Kirche- u. eigene tägl. Verfehlg./ Sündenschuld-
als SÜHNE- BITT + BUSS–OPFER in Zelebration mit vier Priestern des Passionisten Ordens- gehalten!

Es ist mir wie ein innerer RUF- hier in unser auch schmerzgeprüftes Kommentieren/ Fragen/ Urteilen u.u.-
innezuhalten u. unsern Blick auf JESUS im Augenbl. des Kreuzestodes zu richten!

In jedem hl.Messopfer geschieht diese Realpräsenz im Augenbl. der Hl.Wandlung- in JESU kostb. LEIB + BLUT–
u.zwar zu UNSERER ERLÖSUNG!
-
So ist weltweit in JEDER Hl.Messe
namentlich:
Papst Franziskus/ unsere Bischöfe, Priester, Ordensleute u. "das ganze Volk der Erlösten"- eingeschlossen!

Gibt es ein mächtigeres GEBET in dieser tiefen SÜNDEN-NOT unserer Kirche- als dem Himml.VATER jeden Augenbl. weltweit
das OPFER JESU sühnend darzubringen?
-
Fortstzg.II


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 JuM+ 18. September 2018 
 

Das Programm dürfte die St. Gallen Mafia-Agenda sein.


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 Guingamp 18. September 2018 
 

@ Rolando: Nein!

Ganz einfach: Nein! Es gibt - Stand jetzt - keinen Grund, dem Papst zu vertrauen, aber unzählige Gründe ihm zu mißtrauen. Es stellt auch kein irgendwie sündhaftes Urteilen dar, wenn eine bloße Meditation der Fakten ganz unweigerlich zu einem Urteil wird. Wenn Sie mir auch bloß eine theoretisch mögliche Auflösung der bereits vorhandenen Tatsachen nennen könnten, die Franziskus in einem guten Licht dastehen ließe, dann könnten Sie sich vielleicht halbwegs berechtigt auf Ihren sehr bequemen Papst-Fideismus berufen, aber diese gibt es nicht. Der Papst protegiert Sexualverbrecher und Häretiker, die seiner politischen und ekklesialen Agenda folgen; er zeigt sich erbarmungslos im Kampf gegen die orthodoxen Katholiken, die dies nicht tun -- wie kann man da noch ein diffuses Vertrauen in Franziskus setzen?


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 Paddel 18. September 2018 

@Rolando

Vielleicht habe ich Sie mißverstanden. Ich dachte Sie beziehen sich auf die Beförderung von Mc. Carric durch Papst Franziskus. Vielleicht lassen wir diese absurden Gedankenspiele auch. Ein angehender Priester kann durchaus bereits Mißbrauchstäter sein...und dann gewiehen werden. Berufen ist er allerdings nicht, so denke ich dazu.


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 goegy 18. September 2018 
 

McCarrick ist offensichtlich ein schlauer, ein hoch intelligenter Mann; ein Fuchs oder Wolf im Schafspelz; wie immer man dies benennen will.
Sonst wäre es ihm nie gelungen, sich in der Hierarchie so weit nach oben zu schleichen. Der Mann scheint ein Meister der Camouflage, des Verdeckens, ein exzellenter Schauspieler und auch geschickter "networker".

Intelligenz geht nicht unbedingt Hand in Hand mit ethischer Gesinnung. Leider ist die Welt und die menschliche Gesellschaft so geschaffen, dass für gewisse Situationen eher Eigenschaften gefragt sind wie Intelligenz, Schlauheit und mentaler Brillanz.

Ethik, Anstand, Charakter und auch Frömmigkeit treten da in den Hintergrund. Leider!
Solches mag im Fall McCarrick zutreffen. Zu Verhandlungen in Peking konnte man wohl kaum einen edeln , charakterlich einwandfreien und tief gläubigen Eremiten senden.
Dies ist nicht als Entschuldigung zu verstehen, sondern eher zum Verständnis für die mögliche Motivation im Hintergrund.


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 Philipp Neri 18. September 2018 

Quo Vadis ?

Der Auftrag eines jeden Papstes lautet eindeutig:
"Stärke meine Brüder!" und nicht "Demoralisieren meine Brüder!"
QUO VADIS ?


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 chriseeb74 18. September 2018 
 

@aegidius

Wir kommen zu einem entscheidenen Punkt:
Wieviele Kardinäle gehören bzw. unterstützen das TeamF ??
Sie schreiben, dass dies ca. 2/3 sind; das glaube ich nicht.
Die Mehrheit der Kardinäle steht auf keiner Seite; höchstens auf der Seite des Papstamtes...
Es gibt wohl auch eine vorherrschende Meinung, dass das Problem sich durch den natürlichen Tod des Papstes in absehbarer Zeit zumindest personell beheben lässt. Dies ist richtig, aber m.E. zu kurz gegriffen.
Weltweit verändert sich die Stimmung zu ungunsten der christlichen Religion...ich befürchte in sehr kurzer Zeit eine massive Christenverfolgung auch in den westlichen Ländern, wenn weiterhin so schleppend dieser Super-GAU des Mißbrauchs von Schutzbefohlenen im Vatikan angegangen wird.
Wen interessiert eigentlich noch die Jugendsynode???
Es ist 5 nach 12 und der Papst sitzt aus...
Wo bleibt endlich der Aufschrei, auch auf dem Petersplatz???
Wenn der Klerus schweigt müssen die Laien ran! Es geht wohl nicht mehr anders! Oder?


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 Rolando 18. September 2018 
 

Paddel

Hat Judas Kinder mißbraucht?
@Rolando. Was denken Sie? Ich meine zum Zeitpunkt seiner Berufung.
Judas hat zum Zeitpunkt seiner Berufung Jesus nicht verraten, ebenso, wie ein Priester bei seiner Berufung keinen Mißbrauch begangen hat.


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 wedlerg 18. September 2018 
 

Die Zerstörung der Kirche von Innen

durch Sexualisierung, De-Moralisierung und Lächerlichmachen grundlegender Tugenden wie Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, etc. war immer ein Programm der Freimaurer und Sozialisten (nationaler wir internationaler Sozialisten).

Diese Strategie war auch offizielle Linie des KGB bis in die 80er.

Jedenfalls fiel die Strategie bei glaubensschwachen Gliedern der Kirche auf fruchtbaren Boden.

Im Fall der Missbrauchsskandale kann man davon ausgehen, dass die Opfer und deren Netzwerk nie am Glauben festhalten wollte. Oder wie es der folgende link ausdrückt:

"Most of the priests, bishops and cardinals who have been committing the horrid crimes reported now were very likely at no point true and honest followers of Christ, but planted infiltrators and deliberate enemies of the Church. For this reason, the lay people of the Church must now insist on a total purging of imposters from within the Church."

The main methods used by Marxists in the West, Bezmenov explains, were to “corrupt the young, get them interested in sex, take them away from religion


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 Paddel 18. September 2018 

Warum schonen die Medien Papst Franziskus?


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 Paddel 18. September 2018 

Hat Judas Kinder mißbraucht?

@Rolando. Was denken Sie? Ich meine zum Zeitpunkt seiner Berufung.


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 lesa 18. September 2018 

Primitive Einschätzung

Wer die Lösung der Situation in der Aufhebung des Zölibats bzw. Einführung des Frauenpriestertums sieht, hat von der menschlichen Psyche bzw. vom glauben der Kirche wesentliches noch nicht verstanden. Auch nicht von der Geschichte, die eindeutig zeigt, welche Kulturen zum Blühen kamen und warum große Kulturen zerfallen sind. eine solche Einschätzung scheint mir ehrlich gesagt etwas primitiv.


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 Aegidius 18. September 2018 
 

Eine Arche in Übersee oder: 1988, aber diesmal richtig?

Wedlerg hat hier gestern einen US-Artikel eingestellt, der ganz klar die Perspektiven aufzeigt, die uns und der Kirche verbleiben. Und mir scheint, daß eine (weitere) Kirchenspaltung, die ohnehin grob alle 500 Jahre stattfinden, wieder "dran" wäre. Das wäre mE der einzige Weg, die Reinheit der Lehre und der Kirche zu bewahren. Wenn 2/3 der Kardinäle zum Team F. gehören und ihre kanonische Macht weiterhin skrupellos ausnutzen, könnte uns nichts anderes übrigbleiben. Uns muß dabei klar sein, daß sämtliche volkskirchlichen Strukturen, Kirchensetuer, Pfründe, Vermögen, ja sogar Kirchen und sehr viele Seelen verlorengehen - weltweit. Und Rom als Zentrum der Christenheit ist dann auch zunächst Geschichte. Vielleicht beginnt eine Zeit des US-amerikanischen Exils des Papsttums, während in Rom und Europa die Reste der Institution in Trümmern fallen. Wohlan, gute Kardinäle: Absetzen, Neuwählen, Kämpfen. Wir werden Euch unterstützen. Die haben das Geld, wir haben den Glauben.


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 wedlerg 18. September 2018 
 

Durchgreifen in Chile?

Das war doch kein Durchgreifen in Chile. Erst als in Chile alles kollabiert ist hat der Papst seinen Mann Barros halbherzig gerügt. Zurückgetreten sind alle, und dann konnte der Papst nicht mehr anders als handeln.

Kardinal Errazuriz ist heute noch im G9 - und Mann des Papstes, obwohl er ma0geblich am Fall Karadima beteiligt sein soll.

Und McCarrick war nicht nur der Mann von Franziskus in China, sondern auch in USA, um die linke Agenda umzusetzen und gesellschaftliche Kontakte zur Obama-Regierung herzustellen.

Und bitte, was ist an der Meldung mit China ein Erfolg?


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 scheinfrager 18. September 2018 
 

@Rolando

Ich erlaube mir aber, die Texte von Leuten zu beurteilen, die in diesen Texten zu erläutern versuchen, warum Aussagen und Handeln des Papstes nahezu vollkommen unbedenklich seien.

Und mein Urteil über die wirklich allermeisten dieser Texte ist knapp:

Unlogisch und widersprüchlich.


Da ich mit den Texten, die zu erklären suchen, warum ich Worte und Handeln des Papstes als richtig ansehen soll, absolut rein gar nichts anfangen kann (andernfalls fände ich diese Texte ja nicht unlogisch und widersprüchlich), kann ich folglich wenig mit Papst Franziskus anfangen.

Darüber hinaus sind solche Textschreiber auch noch oft extreme Mimöschen und vorurteilsbehaftet; schreibe ich ihnen, dass ihre Verhalten/Worte des Papstes erläutern unlogisch und widersprüchlich seien, folgern sie sofort, ich würde mich im Dissens zu Papst Franziskus und der Lehre der RKK befinden und fordern mich auf, zu bereuen, etc.

Das nervt ziemlich, wenn es mir darum ging, dass deren Text unlogischer Quatsch ist.


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 hape 18. September 2018 

@Rolando

Ich denke, dass viele von uns in diesen Tage hin und her gerissen sind, zwischen dem Gebot des Gehorsams und der Verpflichtung zur brüderlichen Zurechtweisung. Klar, Kritik am Papst wirkt erst mal vermessen. Zuständig wären eigentlich die Bischöfe und Kardinäle.
Nicht alle aber erfüllen ihre Aufgabe. Manche nutzen ihre Macht für Eigeninteressen schamlos aus.
Was sollen die Laien tun? Wozu haben wir das allgemeine Priestertum? Sind wir nicht in der Pflicht, den Papst zu kritisieren?
Wie aber sollen wir diese Pflicht erfüllen, ohne zu urteilen?


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 Eliah 18. September 2018 
 

Franziskus und Judas

@ Rolando: Sie haben im Zusammenhang mit Franziskus auf Judas hingewiesen. Wie genau sehen Sie denn die Funktionen der beiden im Vergleich?


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 Herbstlicht 18. September 2018 
 

@Rolando

Fragen, wie sie die FAZ stellt, lassen sich auf Dauer nicht unterdrücken und dies wäre auch nicht gut und wünschenswert.

Fragen stellen, sowohl wohlwollende als auch kritische, z.T. gegensätzliche Meinungen und Einschätzungen austauschen, kritisieren, Dinge hinterfragen - dies alles gehört zu einem lebendigen Miteinander.

Herabwürdigende und in der Hitze des Gefechts bewusst verletzende Äusserungen kommen oftmals vor, sind aber nicht gerade geeignet, das Klima zu verbessern.
Dies gilt gleichermaßen auch für Politiker den Bürgern gegenüber (Stichworte: Pack, Mob u.a.)

Dass darüberhinaus auch noch gebetet wird, sollte uns Verpflichtung und Anliegen sein.
Kritisieren, argumentieren + beten = beides schließt sich nicht aus!


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 benedettino 18. September 2018 
 

Wir müssen einfach davon ausgehen, dass es in der Kirche Kräfte gibt, die die Kirche zerstören wollen. "Wir machen eine neue Kirche", sagte einer der Kardinäle. Dass diese dann selbst erbaute Kirche aber nicht mehr die Kirche Christi sein wird, scheint nicht zu interessieren. Die immer lauter werdende Forderung nach der Abschaffung des Zölibats ist nur ein Teil des Zerstörungsplans. Der Satan hat "gute" Arbeit geleistet. Das Denken ist verdreht und steht auf dem Kopf. Es sind die bösen Früchte schlechter geistlicher Ausbildung bereits schon in den Priesterseminaren, kirchlichen Karrierismus' und daraus resultierender Fehlbesetzungen wichtiger geistlicher Ämter. Wen wundert da der marode geistliche Zustand vieler Kleriker noch? Die meisten Problem in der Kirche sind so hausgemacht.


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 Rolando 18. September 2018 
 

Bernhard Joseph

Das der Papst durchgreifen kann, hat er ja in Chile gezeigt, die FAZ ist nicht in der Lage, das Handeln oder Nichthandeln des Papstes zu beurteilen. Urteilen wir nicht über den Papst, was er tut oder nicht tut, wissen wir nicht, müssen wir auch nicht wissen. Nur soviel, zur Beruhigung, Jesus berief Judas, er sagte nicht, pass auf, daß du mich nicht verrätst, er nannte ihn Freund. Als es nach der Kreuzigung aussah, alles ist verloren, da ging es erst richtig los mit der Kirche. Beten wir, das Urteilen schwächt das Gebet, beten wir, daß der Herr die Leute einsetzt, die er dafür vorgesehen hat.


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 Bernhard Joseph 18. September 2018 
 

Sollte natürlich "der Zölibat" heißen

Ich gebe zu, dass mich mittlerweile eine wirklich fulminante Wut ankommt, wenn ich sehe, wie gerade diejenigen, die eine laxe Sexualmoral vertreten, sich nun als diejenigen aufschwingen, die vorgeben, welche Konsequenzen aus dem Missbrauch zu ziehen seien.

Tatsache ist, dass die Priester, die sich an meist Jungen vergangen haben, vorher nicht zölibatär lebten, sondern in homosexuellen Beziehungen. Insofern war der Zölibat dort nur bloßer Schein; Fake-Zölibat sozusagen. Wie ein Johannes zu Eltz nun auf die Idee verfallen kann, die Moral würde sich bei den homosexuellen Klerikern heben, wenn sie nun in aller Freiheit ihren Trieb ausleben können, das ist wohl sein Geheimnis.

Zudem wird unterschlagen, dass doch gerade auch in den sogenannten Reformschulen, wie der Odenwaldschule, es zu schwerstem Missbrauch gekommen ist.

Es ist mittlerweile bekannt, dass das freie sprich ungeordnete Ausleben des Sexualtriebes zu seiner Verstärkung führt und so Missbrauch erst ins Werk gesetzt wird.


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 Aschermittwoch 18. September 2018 
 

Ausgerechnet....

Ausgerechnet Johannes zu Elz, bei dem die Heiligen aus der Kirche fliehen - Diebstahl einer Heiligen-Statue- und der bei der Causa Limburg ein ganz unrühmliche Rolle spielte. Ausgerechnet der...


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 Diadochus 18. September 2018 
 

Gute Frage

Nachdem, was nunmehr bekannt ist, enthält die Frage schon fast die Antwort. Die FAZ hat eine kluge Frage gestellt und mit der Frage schon fast die Antwort. Es fehlt nur noch die Verifizierung.


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 Bernhard Joseph 18. September 2018 
 

Klar, dass dieser verkommene Kerl mit dem totalitären Regime bestens zurechtkam

Vielleicht war ja die Pekinger Diktatur dem Herrn noch gelegentlich bei der Bereitstellung von Lustknaben zu Diensten, um die Verhandlungen in ihrem Sinne voranzubringen.

Papst Franziskus zeigt auch bezüglich Christen in China, wes Geistes er ist.

Ja und in der FAZ geht der Frankfurter Stadtdekan Johannes zu Eltz gleich zum Generalangriff auf das Zölibat über und fordert nebenbei noch die Zulassung der Priesterweihe für Frauen. Die progressiven Kleriker nutzen wirklich jede Schandtat für ihre Agenda. Dass McCarrick sich einen Dreck um das Zölibat scherte und dennoch Kinder missbrauchte, das fällt einem Johannes zu Eltz natürlich nicht auf.Der Zustand der katholischen Kirche in weiten Teilen unseres Landes ist katastrophal, anders lässt sich das nicht erklären. Leute wie Johannes zu Eltz wollen alles Katholische aus der katholischen Kirche ausmerzen. Warum dann nicht gleich zum Protestantismus konvertieren. Nein, es soll eben keine Katholische Kirche mehr geben, das ist die Wahrheit.


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