Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  2. Donald Trump: "Jesus Christus ist der berühmteste Mensch der Geschichte"
  3. Vatikan gibt Gedenkmünze mit Motiv der Pachamama heraus
  4. Botschaft zum Globalen Bildungspakt
  5. "Tun wir so als wäre da nichts"
  6. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  7. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm träumt von „gemeinsamer Feier des Abendmahls“
  8. Das Schweigen zur Verfolgung der Christen im Orient ist wirklich dramatisch
  9. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  10. CoV: Mehrere Staaten verschärfen Schutzregeln für Gottesdienste
  11. Zieht ZdK-Vorsitzender Sternberg das sogenannte „ökumenische Abendmahl“ ernsthaft in Betracht?
  12. „Eindruck, dass die Teilnehmer des Synodalen Weges die Kirche hier und jetzt neu erfanden“
  13. Paris: 18-jähriger Tschetschene enthauptet Lehrer - 'Allahu akbar'
  14. Papst Franziskus: Dante hilft in den ‚dunklen Wäldern’ des Lebens
  15. Augsburger Bischof Bertram Meier: "Die Rede von einer deutschen Ortskirche ist nicht ganz korrekt"

Bischof Oster unterstützt Papst Franziskus

4. September 2018 in Aktuelles, 89 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Passauer Bischof: Er sehe in Franziskus „keinen Papst, der die Lehre umstürzen“ wolle oder „der selbst vertuschen oder sein eigenes Süppchen kochen oder eigene Seilschaften knüpfen“ wolle.


Passau (kath.net) Er „vertraue fest, dass Papst Franziskus aus der Kraft des Heiligen Geistes leben will und lebt, bei allem bloß Menschlichen, das auch ihm wie jedem von uns anhaftet.“ Das schrieb der Passauer Bischof Stefan Oster auf seinem Blog, nicht zuletzt im Hinblick auf den aktuellen Missbrauchs- und Vertuschungsskandal, der die US-amerikanische katholische Kirche in eine äußert heftige Krise gestürzt hat. Oster nannte keine entsprechenden Stichworte (wie etwas die Namen des unter stärkeren Verdacht geratenen Ex-Kardinal Theodore McCarrick oder des emeritierten Nuntius Carlo Viganò mit seinen entsprechenden Vorwürfen). Dennoch war klar, auf was sich der Passauer Bischof aktuell bezog. Er vertraue darauf, so Oster weiter, dass Papst Franziskus „kraft seines Amtes das besondere Charisma des Geistes zur Leitung der Kirche gegeben ist. Und ich halte es deshalb für gut möglich, dass gerade heute Vieles von dem, was in der Kirche nur eitel, nur lügenhaft oder sogar böse und verbrecherisch ist, nicht deshalb zum Vorschein kommt, weil der Papst in seiner Führung Fehler machen würde, sondern viel eher auch deshalb, weil durch seine Verkündigung und seine Praxis ein Licht aufleuchtet, in dem erst deutlich wird, wieviel Dunkles, wieviel Abgründiges in der Kirche auch da ist. Dieses Dunkle und Abgründige, diese Lüge und Zweideutigkeit, ja auch das Verbrecherische kann sich vor allem dort behaupten, wo der Wille zur Wahrheit, das Streben nach Heiligkeit, nach Wahrhaftigkeit und Liebe allzu wenig ausgeprägt ist. Es kann überall dort unter der Decke bleiben, wo wir als Gläubige und vor allem wir als Verantwortliche der Kirche allzu kompromisshaft unseren Glauben leben, allzu bedacht auf das eigene Ansehen und den eigenen Vorteil oder allzu arrangiert mit alledem, was uns als vermeintlich gut und vorteilhaft suggeriert wird, aus dem einfachen Grund, weil Menschen und Gesellschaften von heute sich darin bestätigt sehen wollen.“


Auch sehe er „keinen Papst, der die Lehre umstürzen“ wolle oder „der selbst vertuschen oder sein eigenes Süppchen kochen oder eigene Seilschaften knüpfen“ wolle. Vielmehr sehe er in Franziskus einen Papst, „der die Kirche konsequent in einen Weg der Erneuerung führen will, die weder einfach liberal noch konservativ ist, sondern die aus dem Geist der Heiligkeit, aus dem Geist der Gegenwart des Herrn ein Zeugnis für die Welt sein soll, ein Ort, an dem jeder Mensch Gottes verwandelnde Liebe erfahren und in seinem Herzen heiler werden kann – und mit ihm die Welt.“

Er sei, so schrieb der DBK-Jugendbischof abschließend, „Papst Franziskus dankbar für seinen Dienst und für dieses Zeugnis!“

VIDEO - ZDF-DOKU - Das Schweigen der Hirten



Foto Bischof Oster (c) Bistum Passau


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 nazareth 11. September 2018 
 

D

Bislang wurde die Kirche immer nur von Heiligen verändert und revolutioniert. Auch viele Päpste durch Heilige korrigiert. Das ist der Weg Gottes seit jeher. Volksaufstände und breite Diskussionen führten immer zu Spaltungen. Gottes Wege sind immer anders. Beten und abwarten. Gefällt vielen nicht...Herzen müssen hier bewegt werden. Nicht Medien, Ämter, Kirchenlehre... Die folgen den Herzen wenn es Gott begegnet...Gott führt seine Kirche. Bei vielen Postings habe ich den Eindruck, dass so der Tenor herrscht:Aber jetzt muss ich ran, die Kardinäle,der Papst...Gott zieht zur Rechenschaft,wirkt,greift ein wenn wir beten...die Lehre ist ganz klar. Keine Unzucht. Ein Gräuel vor Gott. Und das Unrecht der Welt hat soo viele schwer gekennzeichnete Opfer. Krieg,Missbrauch,Hunger...


1

0
 
 freya 6. September 2018 
 

Will wohl die Karriereleiter noch ein wenig höher klettern - der gute Oster

Sorry, aber selten so ein Unsinn gelesen!!


6

0
 
 Hadrianus Antonius 6. September 2018 
 

@kreuz+

Sie irren.
Ich versuche die meiste Postings hier zu lesen und kann fast nie Haß feststellen.
Enttäuschung, Kränkung, Frust, Angst, Hilflosigkeit bei der jetzigen schweren Tormentierung: ja.
Aber Haß: nicht.
Ich schreibe hier jetzt regelmäßig (habe übrigens die "Säuberung" von kritischen Postern und Pen-friends vor Jahren miterlebt und mich dann beizeiten abkommandiert ;-) );
Haß verspüre ich nicht, Neugierde und Interesse schon, und eine gewaltige Liebe zu Unserem Herrn, Seiner Mutter und zu der Hl.Kirche.
Und was "kath.net-mainstream" betrifft: das Spectrum ist hier äusserst breit (bis zum "Chef-Kommentator der Info", um einen Troll zu zitieren).
Die unaufgeregte objektive Darstellung der Fakten ist viel brisanter als die emotionsreiche Kommentare.
Und zu "Tiraden": das Setzen des Blattschuss (franz. "tirer") zeigt viel mehr Impakt.
Also immer mit Stil- das gilt aber auch für PF ;-)


7

0
 
 lakota 6. September 2018 
 

@kreuz+

Ganz ehrlich: ich kann gerade nicht mehr für P.Franziskus beten, ich kann auch nicht für die Kinderschänder und deren Vertuscher beten....ich bete nur noch: Herr Jesus Christus, reinige Deine Kirche und schütze jene, die Dir treu sind.


12

0
 
 Eva 1941 6. September 2018 
 

Bischof Oster ..

Hat er etwa die letzten sechs Jahre verpaßt? Von welchem Papst spricht er?
Und woher kommt sein Optimismus?
Hat er irgendwann einmal z.B. mit den Dubia-Kardinälen, mit Kardinal Ludwig Müller u.v.a. gesprochen, die von Papst Franziskus wie "dumme Jungen" behandelt wurden?
Erstmals in meinem Leben kann ich mit einem Papst nichts anfangen und der heißt Franziskus.
Da hilft auch die "Nachhilfe" des von mir sonst sehr geschätzten Bischofs Oster nichts.
Und was ist, wenn die Anschuldigungen des ehem. Nuntius Viganò zutreffen? Davon ist aber (leider) auszugehen. Schweigt dann auch der Passauer Bischof dazu?


12

0
 
 kreuz+ 6. September 2018 

Gandalf @myschkin hat recht

"Dennoch ist es nicht in Ordnung, wenn der derzeitige Mann auf dem Stuhl Petri mit Hass verfolgt und mit hemmungslosen Tiraden überschüttet wird." Vollkommene Zustimmung!"
---------------------------------------
Haß - gehört das zu Katholiken?
Auge um Auge - gehört das zum Evangelium?

warum hat M. Kolbe den SS-General GEBETEN Ihn anstatt des Familienvaters in den Hungerbunker zu nehmen?

Bierzelt-Runden mit "Bauchgefühl" brauch wer hier nicht, dazu is die Sache zu ernst.

kann einer von denen die Wut im Bauch haben auch mal zum Gebet aufrufen?

es is halt einfach schön, die Sau rauszulassen. das wär ehrlich.

und es is hier keine Kunst, weil "kath.net-Kommentar-mainstream.

verdamp lang her, daß niemand mehr gelogen hat.
auch hier.
ehrlich bleiben.
unsere Haare sind von IHM gezählt.

Segen Euch allen Kommentatoren,Segen für eine gute Unterscheidung der Geister.

Danke @Roland.

http://www.kathtube.com/player.php?id=46100

www.kathtube.com/player.php?id=46100


3

0
 
 Herbstlicht 6. September 2018 
 

Kritik ja, niedermachen nein!

Das Verhalten bzw. die bisherige Nichtreaktion von Franziskus zu kritisieren muss erlaubt sein.
Schließlich sehen wir uns alle einer extremen und aufwühlenden, nicht alltäglichen Situation gegenüber.
Bekämen wir zunehmend den Eindruck, nicht unsere persönliche Einschätzung und unsere Enttäuschung äussern zu dürfen, wäre das fatal.
Die katholische Kirche ist keine Diktatur!
Und sachliche Kritik ist kein Angriff auf das Papstamt an sich.
Franziskus jedoch bewusst und in hämischer Absicht niederzumachen ist unser tatsächlich nicht würdig.
Doch glaube ich kaum, dass das auf irgendjemand von uns zutrifft.
Es ist Franziskus selbst, der sich derzeit masssiv schadet und es bleibt zu hoffen, dass er dies bald erkennt.
Möge auch unser Gebet dazu beitragen!


6

0
 
 Diadochus 6. September 2018 
 

@myschkin

Papst Franziskus wird hier nicht mit Hass und hemmungslosen Tiraden überhäuft. Von einem katholischen Papst sollte man doch wohl noch erwarten dürfen, dass er Kindesmissbrauch vorbehaltlos verurteilt und dem auch Taten folgen lässt. Dem ist aber nicht so. Er vermittelt im Umkehrschluss den Eindruck, dass das nichts Schlimmes ist ganz nach dem Motto: Was regt ihr euch deswegen so auf, was habt ihr denn? Nein so geht's nicht. Selbst wenn's der Papst ist, da sollen wir uns mäßigen?


8

0
 
 Paddel 6. September 2018 

Ohrfeige

Seine Exzellenz Bischof Oster, Sie ohrfeigen die Mißbrauchsopfer.


10

0
 
 phillip 6. September 2018 
 

Trollige Vorwürfe an jene, die Kritik gegen PF äußern und das auch bergründen

Ich geben Ihnen, myschkin, hiermit Gelegenheit, aus Ihrer Trollerecke herauszukommen und sachlich zu begründen, wer, wann und womit der Papst mit Verleumdung und Unterstellung diffamiert und und/oder unsachlich kritisiert worden ist; denn, bisher haben nur Sie und auch andere Papolatorianer die Schändlichkeit, die Sie sachlich vortragenden Kritiker unterstellt haben, begangen.


7

0
 
 Gandalf 6. September 2018 

myschkin hat Recht

"Dennoch ist es nicht in Ordnung, wenn der derzeitige Mann auf dem Stuhl Petri mit Hass verfolgt und mit hemmungslosen Tiraden überschüttet wird." Vollkommene Zustimmung!

Katholiken können sachliche Kritik üben und beten und auch protestieren, wenn es angebracht ist.


4

0
 
 myschkin 6. September 2018 
 

@Tonika

Es wird hier unterstellt, dass diejenigen, die - gemäß Bischof Osters Anleitung - zu einer mäßigenden Haltung raten, vorbehaltlose Fans von Papst Franziskus seien. Für mich zumindest kann ich das ausschließen. Von den Päpsten seit Ausgang des II. Weltkriegs ist er derjenige, der mir am fernsten steht. Dennoch ist es nicht in Ordnung, wenn der derzeitige Mann auf dem Stuhl Petri mit Hass verfolgt und mit hemmungslosen Tiraden überschüttet wird. Vor allem sollten sich Katholiken hierin nicht hervortun. Die Fehler, wenn sie denn erwiesen sein sollten, die dem Papst in seiner Amtsführung unterlaufen, mögen als Bürde auf ihm lasten. Für sie wird er sich dereinst vor Jesus Christus selbst verantworten müssen. Es geht aber nicht an, dass der Papst mit Verleumdung und Unterstellung diffamiert wird. Das übersteigt bei weitem, was sachliche Kritik beinhaltet.


6

0
 
 Agostino 6. September 2018 
 

Seltsam ...

.. aber derzeit sind mir Bischöfe eher suspekt, die IN KENNTNIS DER VORGÄNGE IN DEN USA, CHILE, MEXICO ETC. immer noch uneingeschränkte und vorbehaltlose (fast hätte ich gesagt: gehirnausschaltende) Papsttreue einfordern ...

Als getaufte und gefirmte Laien mit vollem Verstand sind wir vollwertige und vollmündige Glieder der Kirche und haben das Recht, JA DAS RECHT auf die volle Wahrheit betreffend Vertuschung von Missbrauchsfällen innerhalb der römisch katholischen Kirche AUCH UND GERADE VON DIESEM UNSEREM PAPST FRANZISKUS!


Ich bin mir sicher: Gott lässt seiner nicht spotten und wird sich seine Kirche auch nicht von einem schwachen Papst zerstören lassen, das haben viele, viele mehr oder weniger unwürdige Päpste der Vergangenheit auch nicht zu Wege gebracht.


9

0
 
 Kirchental 6. September 2018 

@Tonika

Sie sprechen mir aus der Seele!

Ich kann jedes Wort unterschreiben!

Zu allem kommt noch, dass er die Schar der Gläubigen spaltet. Ein Riss geht mitten durch die Kirche!

Wo war eigentlich diese Papsttreue bei Benedikt? Ich kann mich nicht erinnern! Leider!


9

0
 
 Tonika 6. September 2018 
 

Katholiken können sich blinde Loyalität für den Papst bei der Sachlage nicht mehr leisten.

Sich darüber aufzuregen, dass Franziskus Vorliebe für korrupte, moralisch total verdorbene Mietlinge hat, ist nicht böse. Bösartig ist es vielmehr, einen Serien- Missbrauchstäter zu belohnen. Unglaublich wie die Franziskus - Fans voller selbstgerechte Empörung sich auf Vigano und Katholiken, die die Lügen und Vertuschungen satt haben, stürzen und als böse hinstellen. Dieser Papst ist nicht harmlos, sondern brandgefährlich für die katholische Kirche.


14

0
 
 Tonika 6. September 2018 
 

Die "richtet nicht "- Keule wird geschwungen um Unrecht/Vertuschung zu zementieren

Seltsam wie die Franziskus- Verteidiger richtet nicht sagen, selbst aber diejenigen verurteilen u. richten die die ungeschminkte Wahrheit ans Licht bringen: Julifix, myschkin, Bernardo, wie verblendet muss man sein, um den Spieß umzudrehen u. den Papst als Märtyrer hinzustellen? Sollen Kinder ungeschoren missbraucht werden dürfen, weil nur Gott richten darf? Billige Pauschalvergebung, beten u. Schwamm darüber bis zum nächsten Missbrauch. Genau dieses pseudo-frommes Getue hat zum Missbrauchsskandal geführt. Immer sich hinters Beten u. "nicht richten" verstecken um nichts gegen Unrecht zu unternehmen, sondern um Vertuschung, Unrecht zu zementieren. Richtet gerecht, sagte Christus. Franziskus hat 5 Jahre lang Glaubenstreue Katholiken massiv beleidigt, verurteilt und niedergemacht. Er hält ständig Gericht über Glaubenstreue Katholiken, spart nicht mit verächtlichen und harten Worten.


14

0
 
 nazareth 5. September 2018 
 

Danke!

Lieber Herr Bischof Oster! Einfache Sprache, klares Bekenntnis. Glaube an Gottes Wirken. Friede. Atmet Geist Gottes Ihr Statement. Gott vergisst keines seiner misshandelten Kinder,und jede Tat kommt ans Licht! Ist unsere Hoffnung und unser Glaube. Die Kirche reinigt sich bis der Herr wiederkommt.


3

0
 
 Hadrianus Antonius 5. September 2018 
 

@Tonika Sie habe es erfaßt.


7

0
 
 Tonika 5. September 2018 
 

Haben Franziskus- Verteidiger vollends Moral u. Anstand über Bord geworfen?

Franziskus- Fans u. der Papst diskreditieren Vigano persönlich, der den Dreck, die Perversionen u. Korruption aufgedeckt hat, nur um Franziskus reinzuwaschen. Ich habe einige Kommentare gelesen wo Vigano Narzissmus u. alles Schlechte unterstellt wurde um seine Gute Tat in den Dreck zu ziehen, damit Franziskus gut dasteht. Verblendete Verteidiger des Papstes nennen den Umstand, dass Franziskus einen Serien- Missbrauchstäter nicht nur gedeckt, sondern gezielt GEFÖRDERT hat, GNADENAKT: Nein das Böse zu belohnen, zu fördern kommt vom Bösen, ist teuflisch u. ist kein Gnadenakt. Übrigens wo bleibt die Gnade für die Opfer? Vom Papst den Rücktritt zu verlangen, falls die schweren Vorwürfe zutreffen, ist christlich. Wie ich bereist vorausgesagt habe den Franziskus- Verteidigern ist nichts heilig, nicht die Wahrheit, nicht die Würde der Opfer, nicht Gerechtigkeit, nicht mal Christus selbst, sondern nur ihr heiles Bild von Franziskus, das von der Realität nicht angetastet, versaut werden darf.


10

0
 
 Tonika 5. September 2018 
 

Papst stringent in seiner Verwirrungs-und Spaltungstaktik.

Der Papst ist in seiner Vewirrungsmasche sehr stringent. Er liebt die Kirchenfeinde u. verachtet,alle die die Kirche lieben. Er sagt Abtreibung sei ein Verbrechen u. huldigt eine 10.000-fache Henkerin von Ungeborenen Kindern. Er redet von Neuevangelisierung, relativiert den Glauben, schmückt sich mit atheistischen Kirchenkriter Scalfari, dem er Antwort u. Rede steht während er die Dubia Bischöfe ignoriert. Er jagt gute Bischöfe aus dem Amt u. ernennt, dubiöse interne Glaubensfeinde in wichtigen Ämtern. Anstatt die Homo-Lobby im Vatikan zu zerschlagen, zertrümmert einen glaubenstreuen, blühenden Orden. Er feuert abgezockt Müller: Er veranstaltet eine Synode, die mehr ein Zirkus als eine Synode der Wahrheit war, wo das Resultat bereits feststand.Er macht den abgehalfterten Kasper zum Star-Theologen, holt den skandalträchtigen Danneels aus der Versenkung, beruft ihn zur Synode.Er setzt die Kasper Linie durch. Nichts, was der Papst sagt u. tut ist zufällig, sondern ist zielgerichtet.


17

0
 
 Benno Faessler-Good 5. September 2018 
 

"Was ist die Wahrheit"?

@Bernhard Joseph

Kurzlebenslauf von diesem "Kardinal" McCarrick aus Wikipedia:

Lebenslauf aus Wikipedia:

1958 Priesterweihe durch Francis Kardinal Spellman

1969 ernannte ihn der Erzbischof von New York, Terence Kardinal Cooke, zu seinem persönlichen Sekretär

1977 ernannte ihn Papst Paul VI. zum Titularbischof von Rusibisir und zum Weihbischof in New York

1981 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum ersten Bischof der neu gegründeten Diözese Metuchen

1986 Leiter des Erzbistums Newark.

2000 November ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von Washington

2001 Kardinal

Warum will KEINER von möglichen Verfehlungen etwas gewusst haben?

"Gerüchten zu Folge" gehört im Papierkorb entsorgt.

Wurde dieses "entbunden" in der Personalakte auch vermerkt? Und wurde der Heilige Vater, pardon für diesen Ausdruck, der Gehorsam verpflichtet mich bei Papst Franziskus vom Heiligen Vater zu sprechen.

Der Vatikan ist ein Dorf, jeder kennt jeden, vermute ich.


1

0
 
 Bernhard Joseph 5. September 2018 
 

@Benno Faessler-Good

Sollte Papst Benedikt XVI. McCarrick tatsächlich von allen Ämtern entbunden und zu einem völlig rückgezogenen Leben in Gebet und Buße gezwungen haben und Papst Franziskus dies in Kenntnis des unchristlichen Lebens dieses "Kardinals" die Sanktionen einfach wieder aufgehoben haben - was Erzbischof Viganò sehr detailliert beschreibt - dann pervertierte das den Gehorsam zum Papst in einer Weise, wie bislang noch nie in der Kirche geschehen.

Ich sehe, ich schrieb dies auch schon mehrfach, keinen Sinn darin, den Papst zum Rücktritt aufzufordern, da das Papstamt nicht wie jedes andere Amt in der Kirche behandelt werden kann und darf. Dennoch dispensiert das den Papst nicht von der Glaubenswahrheit, die er zu verkünden hat.

Wie auch immer der Papst diese Krise angeht, es muss glaubwürdig geschehen, andernfalls wird das Papstamt im Ansehen und seiner Aura schwersten Schaden erleiden.

P.S.: Die Vorwürfe von Erzbischof Viganò sind keine bloßen Gerüchte, sondern höchst konkret.


4

0
 
 Benno Faessler-Good 5. September 2018 
 

"Gehorsamspflicht" wie weit muss, darf diese Pflicht gehen?

Vor dem Konzil wagte wohl kaum einer, eine solche Frage wider dem "Gehorsam" zu stellen.

Wer Probleme mit dem "Gehorsam" hatte dem blieb oft nur der Rückzug aus einem Orden oder kirchlichen Diensten übrig.

"Gehorsam", vielleicht ein Grund, warum sich berufene Personen nicht mehr für diesen Weg entscheiden können, weil Probleme mit dem "Gehorsam" entstehen könnte.

Pflicht zum "Gehorsam" kann zum Missbrauch verführen.


0

0
 
 Ad Verbum Tuum 5. September 2018 

Sünde vs. Sünder

@Rolando etc.
Und doch heißt es auch: "Was ihr auf Erden bindet ..." UND, dass der seine Sünde nicht korrigierende sehr wohl auf Erden schon der Gemeinde verwiesen werden soll! Wenn ein Sünder durch sein Tun das Wohl der Gemeinde gefährdet braucht es dieses selbstverständlich das Urteilen & danach Handeln.
Das endgültige Urteil erhalten wir aus der Hand des Herrn, wenn er wieder kommt.
Ansonsten sind wir als Christen gefordert - vor allem mit der Zunge - maßzuhalten. Es gilt aber auch, dass wir im Allgemeinen so formulieren, dass in den Sätzen nicht eineindeutig ausgedrückt ist, ob man sich über den Sünder oder die Sünde aufregt...


1

0
 
 Benno Faessler-Good 5. September 2018 
 

@Bernhard Joseph: Mit welchen Informationen wurden die Heiligen Väter informiert?

Wer war für Informations-Aufbereitung verantwortlich bei Bischofs Ernenunngen?

Welche Informationen erhielten die Heiligen Väter. Welche Einwände gegen einen Kandidaten wurden absichtlich oder unabsichtlich nicht erwähnt?

Gerüchte gehören sicher nicht in ein solches Dossier.


0

0
 
  5. September 2018 
 

Der geisterfüllte Mensch urteilt über alles, ihn aber vermag niemand zu beurteilen.

sagt der Apostel Paulus zu den Korinthern.(s. Lesung v. 04.09.)

Es wäre gut zwischen urteilender und verurteilender Rede zu unterscheiden.


4

0
 
 Hilfsbuchhalter 5. September 2018 

Die Einheit der Kirche steht auf dem Spiel

Vom ersten Tag an hatte ich Schwierigkeiten, P. Franziskus zu verstehen. Kritik ist nicht nur angebracht, sondern auch notwendig. "Wer an der Kirche leidet, darf sie auch kritisieren" (Guardini)

Und trotzdem ist Franziskus der rechtmäßige Nachfolger auf dem Stuhl Petri. Im Laufe der Kirchengeschichte gab es immer wieder Päpste, die der Kirche Schaden zugefügt haben. Wir sind halt verwöhnt durch die heiligmäßigen Päpste der jüngeren Vergangenheit.

"Uns muss das Wissen genügen, dass die Stadt auf dem Berge noch steht hinter dem Nebel, der sie vielen unsichtbar macht, und dass die Feinde oft nur Kulissen und Scheinbilder zerschlagen können. Wir müssen Schneeschmelze und Hochwasser abwarten können, wissend, dass Gestirne beständiger sind als Wolken. An uns ist die unaufhörliche Bitte um Unterscheidung und Liebe um Gerechtigkeit und Geduld - und um die unerschütterliche Liebe zur Kirche."
(Ida Friderike Görres)


3

0
 
 Kurti 5. September 2018 
 

Manipulation des Papstes

Bischof Oster ist nicht gut informiert. Er sollte mal nachlesen, was nicht wenige Bischöfe und Kardinäle bei der Familiensynode gesagt und geschrieben haben. Da war ganz, ganz eindeutig von Manipulation die Rede, die letztlich auch vom Papst ausging und freilich auch den von ihm eingesetzten Mitarbeitern. Diese Dinge sind doch vielfach in katholischen Medien veröffentlicht worden und nunmehr gibt es in dem neuen Buch "der Diktatorpapst" auch eine Zusammenfassung dieser Vorgänge in der Synode. Bischof Schneider schrieb dazu folgendes: Die Manipulation der Synode wird für zukünftige Generationen und Historiker ein Schandfleck bleiben, der die Ehre des Apostolischen Stuhls befleckt hat.


17

0
 
 Rolando 5. September 2018 
 

Bernardo, Julifix

Ich stimme Ihnen zu. Es gibt die Sünde, in der Welt und in der Kirche. E ist wie bei der Situation im Evangelium, wo Jesus die Ehebrecherin nicht verurteilt, wohl aber die Menschen, die ja selbst sündigen. Deshalb schrieb der Herr auf die Erde, „der sündige Mensch verurteilt den sündigen Menschen“. Diejenigen, die so wenig Sünden haben, die nur evtl. am Freitag Schokolade essen, hatten vor der Erfahrung der Vergebung auch andere Sünden.
Die Sünde ist zu hassen, der Sünder ist zu lieben, Richter ist der Herr. Wir können die Situation nicht überblicken, wir können nicht in die Herzen schauen, wohl aber der Herr. Es scheint so, als gäbe es nur die Sünde des kirchlichen Mißbrauchs. Die Welt und Teile der Kirche haben kein Sündenbewusstsein, beten wir darum, auch um die Kraft es einzuhalten. Trotz aller Abscheulichkeiten, es braucht’s eine Berührung der Herzen vom Herrn, dann erfolgt Umkehr, Heilung und als Folge die Reinigung. Beten wir!


8

0
 
 Pilgrim_Pilger 4. September 2018 
 

Das Team Bergoglio möchte die Früchte ernten ...

Warum unterstützen viele Bischöfe aus der deutschen Kirche trotz allem was in den letzten Tagen das Licht der Öffentlichkeit erblickte den Bischof von Rom?

Dazu sollte der Betrachter die Reformagende der deutschen „Wir-Sind-Kirche“ Bischöfe beachten diese Agenda (Kommunion für Wiederverheiratet Geschiedene, Lockerung Aufhebung des Zölibats, Frauenordination, Frauen im Priesteramt, Ökumene mit gemeinsamen Abendmahl/Kommunion...)
all das steht auch mehr oder weniger dringlich auf der Agenda des Bischofs von Rom?

Darin begründet sich die Unterstützung des Bischof von Rom viele Wir-sind-Kirche Katholiken sind der Meinung wann nicht jetzt wann dann. Sie möchten mit Franziskus dem Bischof von Rom die Lehre der Kirche verbiegen und die Tradition brechen. Die Erkenntnisse eines Erzbischofs Vigano hindern die verweltlichte und liberale Agenda die in der Diktatur des Relativismus gründet.


16

0
 
 Bernardo 4. September 2018 
 

Richtet nicht...

ich bin ganz Ihrer Meinung, lieber @Julifix. Wie hier im Forum manche Beiträge auf PF eindreschen, Böswilligkeit und andere üble Dinge unterstellen ("Verschlagenheit" u.a.m.), das ist eines Christen unwürdig. Auch ich ärgere mich über die Antwortverweigerung des Papstes. Wo bleibt aber bei manchen Kommentaren die sonst hier im Forum oft bemühte Forderung, die Sünde zu hassen aber den Sünder zu lieben? Was man hier z.T. zu lesen bekommt, erklärt auch ein stückweit, dass Bf. Oster der unmäßigen Kritik bzw. zur Art und Weise, wie sie geäußert wird, gegensteuert. So versteh ich gut, dass er in diesem Zusammenhang seine Kritik am Papst lediglich durchschimmern lässt und ausgeleichend dessen positiven Seiten hervorhebt. Auch ihm meinen Dank!


6

0
 
 lesa 4. September 2018 

Unterscheidung und güte

@julifix: Ja, beten Sie, so viel Sie können! Es sind Strömungen in der Kirche wirksam, die höchst zerstörerisch sind und von vielen Kirchenführern, auch von der Spitze nicht durchschaut und erkannt werden, weil sie pastoral zu sein scheinen. Daher sind die Postings hier von Leuten, die das durchschauen, bisweilen wenig schmeichelhaft und "gütig". Aber Sie haben recht, dem Evangelium entspricht, sich um Wohlwollen zu bemühen, es braucht viel Geduld von allen.


5

0
 
 myschkin 4. September 2018 
 

@Julifix

Ich sehe das wie Sie. Ich bin auch froh, dass der Herr Bischof sich zu Wort gemeldet hat und zwar in der Weise, wie er es getan hat: ein Mann, der seiner Verantwortung gerecht wird. Auch frühere Äußerungen von ihm haben immer wieder gezeigt, dass er ein Mensch mit Augenmaß und klaren, gutkatholischen Vorstellungen ist. Ihr Gebetsaufruf ist übrigens ebenfalls ein guter Rat.


7

0
 
 Benno Faessler-Good 4. September 2018 
 

"Darf ich Sie an Ihre Gehorsams Pflicht erinnern!"

Soll der Heilige Vater Papst Johannes XXIII zu Domenico Tardini gesprochen haben, als er ihn zum Kardinal ernannte?

"Ich bin nicht würdig"; soll Tardini sinngemäß geantwortet haben, bis ihn der Heilige Vater an seine Versprechen, vor der Priesterweihe, gegenüber dem Bischof und dem Heiligen Vater und seinen Nachfolgern erinnerte.

So aus dem Gedächtnis zitiert aus dem wundervollen Film über Papst Johannes XXIII.

Darf man ein solches Gelübde gegenüber den kirchlichen Vorgesetzten brechen?


1

0
 
 Stephan M. 4. September 2018 
 

@ Julifix

Welches Urteil meinen Sie und warum steht es wem nicht zu?


3

0
 
 Stephan M. 4. September 2018 
 

Breche mal eine Lanze für Bischof Oster

Wenn man seine Vita betrachtet, so fällt zunächst sein später Einstieg in die Theologie und in das Ordensleben auf. Danach hat er in Forschung und Lehre gewirkt und ist von dort ins Bischofsamt gekommen. Das sieht wenig nach "Netzwerker" aus. Für mich wirkt das eher etwas gutgläubig und "teilinformiert", mancher würde vielleicht "naiv" sagen wollen. Man weiß ja nicht, welche Informationen er zu dieser Affaire hat oder auch nicht hat! Seine Einstellung zu Fragen der Homosexualität sind eher nicht "zeitgeistkompatibel". Er hat sich im Gegensatz zum Rest des Episkopates in Deutschland gemeldet! Über den etwas sehr mässigenden Inhalt und den Vertrauensvorschuß für PF kann man streiten. Der Rest schweigt sich mal wieder aus. Das ist der Skandal!!!


7

0
 
 julifix 4. September 2018 

@SpatzinderHand

ich stimme Ihnen zu, doch WER hat das Recht zu richten ausser Gott?
Lesen Sie sich doch die Kommentare zu dem Thema durch, was hier an Boshaftigkeiten u. Unterstellungen gg. u.a. Papst Franziskus geschrieben werden...
Mir bleibt nichts anderes übrig, als zum Gebet zu ermahnen. Glauben Sie mir, auch ich leide wie ein Hund unter dem Schmutz, der hier ans Licht kommt. Aber es ist trotzdem kein Freibrief hier Steine zu schmeissen


8

0
 
 SpatzInDerHand 4. September 2018 

@Julifix: Verflixt noch mal, man kann das nicht einfach vergleichen!

Natürlich bin ich auch nicht ohne Sünde. Aber es ist ein Unterschied, ob ich freitags oder in der Fastenzeit Schwierigkeiten mit dem Fastengebot habe oder ob andere Leute in schweren sexuellen Verbrechen drinstecken und trotzdem unsere Kirche als Hirten/Bischöfe/Kardinäle vorstehen!

Ich kann nicht aufhören, Verbrechen anzuklagen, nur weil ich Freitags mal ein Stück Schokolade gegessen habe - das wäre Heuchelei, wenn man sowas verlangen würde!


14

0
 
 SpatzInDerHand 4. September 2018 

@julifix: sorry, ich muss Sie enttäuschen. Aber Verbrechen dieses Ausmaßes

liegen nicht vor meiner Haustür!


7

0
 
 julifix 4. September 2018 

RICHTET NICHT...

sodass ihr nicht gerichtet werdet!
BETET für Papst Franziskus und die ganze kath. Kirche und ergeht euch nicht in Urteilen, die keinem von uns zustehen!
Gott hat Seine Kirche in der Hand und waltet und lässt auch zu, was uns vielleicht nicht gefällt.
BETET, BETET, BETET und kehrt vor eurer eigenen Haustür, da liegt genug eigener Schmutz.


9

0
 
 Elija-Paul 4. September 2018 
 

Unterscheidung zwischen objektiven Befund und der Person

Ich glaube es fällt vielen Menschen nicht leicht zwischen einem objektiven Befund und der Person zu differenzieren! Man kann Papst Franziskus gute Absichten unterstellen und doch merken, daß unter seiner Führung das Schiff der Kirche schon fast ins Schleudern geraten ist! Es ist also möglich, daß man trotz guter Absichten Dinge falsch macht, so wie viele Jesuiten auch glauben mit ihrem modernen Kurs der Kirche dienen, aber in Wirklichkeit enormen Schaden zufügen können! Ich habe mir ganz zu Anfang des Pontifikates von P. Franziskus die Frage gestellt, ob die Person hinter das Amt zurücktritt und auch der Jesuit! Beides ist aus meiner Sicht negativ zu beantworten, zuviel persönliche und jesuitische Einflüssen haben dieses Pontifikat geprägt und ins Anseits geführt! Dabei mag ich vieles von Franziskus und Gott sei Dank mag ich ihn auch! Aber gerade diese Liebe in der Wahrheit zeigt mir, daß es für die Kirche und auch für den Papst wichtig ist, daß dieses Pontifikat zu Ende geht!


13

0
 
 Elija-Paul 4. September 2018 
 

Fortsetzung

Es wird keine Erneuerung mit P. Franziskus geben, sondern es ist eher zu befürchten, daß eine innerkirchliche Apostasie um sich greift! Verschließen wir doch nicht die Augen: das ganze amtierende Episkopat in Deutschland und in Austria folgt der AL-Lehre, die im Kern ja schon längst vom damaligen Kardinal Ratzinger zurückgewiesen wurde. Es hieß, daß die katholische Lehre nicht ganz durchgehalten wurde! Genau das sehen wir jetzt in dem gegenwärtigen Pontifikat - die klare, so wunderbare katholische Lehre wird verdunkelt, verwischt, realtiviert von irriger Praxis von innen angefressen, die Schwerpunkte werden verlegt, es ensteht Transzendenzverlust, die jesutisch-fragwürdige Kirchenrichtung, eine eingeschlagen usw.
Davor sollman die Augen verschließen und sich dann sagn lassen man würde gegen den Hl Geist handeln? Nein,es ist genug! Der Herr der Kirche wird es richten!Es ist hohe Zeit! Das alles ist nicht gegen das Papstamt, sondernfür die Wahrheit!


20

0
 
 Elija-Paul 4. September 2018 
 

Bischof Oster ?

Der erste Kommentar von Guincamp ist erfischend klar! Bischo Oster hat, wie alle anderen amtierenden dt. Bischöfe nicht den Irrtum in AL erkann!Deswegen ist der Geist der Unterscheidung eingetrübt! Ein zweiter Punkt ist wohl die Furcht vieler Priester etwas kritisches zum Pontifikat zu sagen, weil man meint damit gegen den Papst zu stehen und verschließt die Augen. Dazu kommt eine Idealisierungspotential - man wünscht sich daß der Papst so ist, wie es in diesem Bericht geschildert wird. Man blendet die Schatten aus oder meint nur menschliche Fehler zu sehen. Darum geht es aber gar nicht, sondern um Wahrheit!Führt der Papst die Kirche auf dem Weg den der Hl. Geist vorgesehen hat. Ich denke es gibt genug Gründe, daß es in vielen Punkten nicht so ist! Es braucht einen neuen Papst, der klar den Kurs der Kirche lehrt, sowohl in der Lehre als auch in der Praxis, der bewußt gegen die Homosexuellenagenda in der Kirche angeht, nicht Leute wie P. Martin und Erbischof Cupich wirken läßt usw.


18

0
 
 rosenberg 4. September 2018 

der Würde des Amtes nicht gerecht

Bei allem gebotenen Respekt für den Passauer Bischof Stefan Oster, aber es wird doch von immer mehr Gläubigen bezweifelt das „durch seine Verkündigung und seine Praxis ein Licht aufleuchtet“. Auch der postulierte „Wille zur Wahrheit“ könnte bei Papst Franziskus erkennbarer zum Ausdruck kommen. Eben dadurch dass er den massiven Anschuldigungen mit aller gebotenen Ernsthaftigkeit entgegen tritt. Was man stattdessen beobachtet, ist ein Verhalten das an Undurchsichtigkeit und Peinlichkeit, der Würde des Amtes nicht gerecht wird.


20

0
 
 elisabetta 4. September 2018 
 

Diese bischöflichen Beruhigungspillen

sind zwecklos, eher bräuchte man in Zeiten wie diesen starke Schmerztabletten, trotz der zu erwartenden Nebenwirkungen.


23

0
 
 Fides Mariae 4. September 2018 
 

Nun ja, das muss er sagen

Und vielleicht ist es auch nicht schlecht, so vermeiden wir die derzeitige US-amerikanische Hysterie (die umso trauriger ist, als die Kritik der amerikanischen Laien sehr berechtigt ist.) Den Papst zum Rücktritt auffordern geht gar nicht, meiner Meinung nach. Dies beschädigt das Amt viel mehr als den Amtsinhaber.


5

0
 
 Benno Faessler-Good 4. September 2018 
 

Darf man ein Versprechen, ein Gelübde brechen?

Ob in guten oder in schlechten Zeiten?


3

0
 
 Smaragdos 4. September 2018 
 

"Man hat den Heiligen Geist in dem Maße, wie man die Kirche liebt!"

Er „vertraue fest, dass Papst Franziskus aus der Kraft des Heiligen Geistes leben will und lebt.

Ob ein Papst aus der Kraft des Heiligen Geistes lebt, darauf muss man nicht "vertrauen" - entweder man sieht und spürt es, oder eben nicht. Nicht zuletzt auch daran, ob er voll und ganz auf dem Boden der kirchlichen Lehre steht oder nicht.

Das war bei JPII und BXVI ganz eindeutig. Ebenso eindeutig ist, dass PF ein Problem mit der Kirche hat, und dass alle Katholiken, die ebenso ein Problem mit der Kirche Christi haben, ihn deshalb so lieben.

Um jedoch seine Abneigung gegen die Kirche zu verbergen, flüchtet sich PF in den "Geist". Das ist der sogenannte "Geist von Franziskus". Und genau dieser falsche Geist ist es, der in der Kirche so großen Schaden anrichtet, seit er 2013 Papst wurde!

Wie kann man nur diesen "Geist von Franziskus" nur annäherungsweise mit dem Hl. Geist verwechseln?

Denn wie sagte der hl. Augustinus? "Man hat den Heiligen Geist in dem Maße, wie man die Kirche liebt!"


24

0
 
 Smaragdos 4. September 2018 
 

Enttäuschung

"Auch sehe er „keinen Papst, der die Lehre umstürzen“ wolle oder „der selbst vertuschen oder sein eigenes Süppchen kochen oder eigene Seilschaften knüpfen“ wolle."

Ich bin ja sonst ein Bischof Oster Freund, aber da hat er sich eine echte Blöße geleistet. Hat er Amoris Laetitia samt Fußnoten gelesen? Hat er die Anschuldigungen von Ex-Nuntius Viganò eigentlich nicht gehört? Bitte, lieber Bischof Oster, seien Sie sich nicht zu schade, um sich richtig zu informieren!

Meinen Sie allen Ernstes, der Papst würde die Lehre der Kirche hochoffiziell ändern wollen? Dazu ist er zu unehrlich und zu verschlagen.

Haben Sie sein Schweigen bezüglich der gravierenden Anschuldigungen gehört? Wie deuten Sie dieses unverschämte Schweigen?

Papstliebe hat da ihre Grenzen, wo der Papst anfängt zu vertuschen und lügen!


29

0
 
 DamianBLogos 4. September 2018 
 

Bloße Loyalitätsadresse...

... nicht mehr.
Wieder einer umgefallen.
Solche Aussagen zerstören Vertrauen noch mehr, als schon geschehen.
(@wedlerg: Da nützt auch kein Doppelsprech, der es jedem recht macht)
Gerade von den jüngeren Bischöfen, die - noch am ehesten unbelastet sind - müsste eine Initiative zur Aufklärung ausgehen. Aufklärung, ob tatsächlich die halbe Kurie verseucht ist. Wenn es nur um den Papst ginge...


29

0
 
 Hadrianus Antonius 4. September 2018 
 

Impressionistisch nebulös und beschönigend

Dieser Artikel trägt keinen Autornamen; es ist etwas undeutlich was jetzt die Aussagen von B. Oster auf seinem Blog sind, und was kommentierende Zusatzbemerkungen vom Autor(in) sind.
Trotzdem:
1. Bischof Oster lebt noch und ist geistig mit der Problematik beschäftigt.
Bravo! Wirklich nicht schlecht.
2. Worauf B. Oster vertraut und wen er traut, und was ihm scheint, ist seine Sache.
Das ist primär vom Informationsstand abhängig, und der ist, wie es in den letzten Tagen aussieht, sehr unterschiedlich ;-)
Bei öffentlichen Wortmeldungen, besonders auch auf Twitter u.Ä., sollte man trotzdem größte Vorsicht walten lassen und sehr sorgfältig formulieren (das Geschwätz v. domus sta. Marta ist da ein sehr berüchtigtes Anti-Beispiel).
"Fehlerhafte Einschätzung" wurde schon in November 2014 v. Kard. DeKesel nach seiner Torpedierung benützt;
Ob F. nun wirklich "Licht ins Dunkel gebracht hat" mit der Geheimverfolgung der FFI und die Rehabilt. v. don Mercedes, ist unwahrscheinlich.


19

0
 
 doda 4. September 2018 

Bedeutsame und not-wendende Feststellung

"Dieses Dunkle und Abgründige, diese Lüge und Zweideutigkeit, ja auch das Verbrecherische kann sich vor allem dort behaupten, wo der Wille zur Wahrheit, das Streben nach Heiligkeit, nach Wahrhaftigkeit und Liebe allzu wenig ausgeprägt ist. Es kann überall dort unter der Decke bleiben, wo wir als Gläubige und vor allem wir als Verantwortliche der Kirche allzu kompromisshaft unseren Glauben leben, allzu bedacht auf das eigene Ansehen und den eigenen Vorteil oder allzu arrangiert mit alledem, was uns als vermeintlich gut und vorteilhaft suggeriert wird, aus dem einfachen Grund, weil Menschen und Gesellschaften von heute sich darin bestätigt sehen wollen.“


5

0
 
 quovadis 4. September 2018 
 

Positive Ansicht über Papst Franziskus?

Wie komme ich dazu? - Ich habe die Anschuldigungen gegen ihn gelesen. Ich habe auch die in Buchform erschienen Gespräche von Sergio Rubin mit dem damaligen Erzbischof von Buenos Aires gelesen, wo es um dessen Biographie geht. Unter vielem anderen wird auch berichtet über die Ratlosigkeit der Ärzte bei einer Krankheit, die Bergoglio in ganz jungen Jahren an den Rand des Lebens brachte (dann die Entfernung eines Lungenflügels – seither tägliche unmittelbare Erinnerung an die Vergänglichkeit des Lebens). Erzählt wird über seine beeindruckende Berufung zum Priestertum, bezeugt wird seine tiefe Verantwortung vor Gott... – Ich denke auch daran, dass Bergoglio von niemand geringerem als dem hl. Papst Johannes Paul II. in den Kardinalsstand erhoben wurde. - Seit er Papst ist, habe ich durch viele seiner Worte und Gesten den Eindruck, dass er die Menschen liebt und für alle das Beste will, indem er sich an die authentische Lehre der Kirche hält und sie verkündet.
Pace e bene!


14

0
 
 Christa 4. September 2018 

@Lämmchen

"Wurde - wie damals bei der Pfeiffer Misere - wieder mal ein Sprachregelung (bei der Pfeiffer Geschichte war es ja sogar ein Maulkorb für die Bischöfe) aus Bonn veranlasst?"

Könnte sein, was wird alles getan um den Erhalt der Kirchensteuer. Da muss man sich mit den Genderwahnparteien gut stellen.


8

0
 
 Ad Verbum Tuum 4. September 2018 

@huegel76

Ja, für den eigenen Seelenfrieden ist es spürbar besser, nicht dauerhaft "on" zu sein und zu kommentieren. Was zur Zeit in und mit der Kirche passiert ist unerträglich.
Für uns selbst ist es sicher gut und richtig uns jetzt um so häufiger in Jesus selbst zu verankern, uns auf IHN selbst einzulassen - sonst verlieren wir Haltung und Maß.
Es ist eine geschichtlich erschütternde Situation, sowohl politisch-gesellschaftlich als auch katholisch-kirchlich werden/sind momentan die Fundamente zerschlagen - wie eng hängt doch das eine am anderen! Die irdischen Kapitäne steuern mit vollen Segeln auf den Abgrund zu. Apokalyptisch. Möge doch der Herr übers Wasser kommen ...
An der demaskierten Homolobby wird auch erkennbar, dass es hier nicht nur um einen innerkirchlichen Krieg geht - es betrifft die Grundideologie der heutigen Welt, die Selbsterlösung des Menschen durch die sexuelle Revolution.
Es muss die Welt erschüttern ..
& Bf Oster will vllt. nur das Antlitz der Kirche bewahren.


16

0
 
 Eliah 4. September 2018 
 

Beruhigen?

@ myschkin: Ist es des Amtes eines Hirten, die Schafe zu beruhigen, wenn Wölfe in der Herde wüten? Ist es nicht vielmehr seines Amtes, die Wölfe zu bekämpfen?


31

0
 
 Christa 4. September 2018 

Die deutsch-katholische Kirche steht hinter Papst Franziskus!

Standen sie auch hinter Papst Benedikt?
Ich bin von Bischof Oster sehr enttäuscht.


23

0
 
 myschkin 4. September 2018 
 

Bischof Oster

ist ein redlicher Mann, der nun tut, was seines Amtes ist: Er beruhigt die Gläubigen, stützt den Papst und rät Geistlichen und Laien, auch unangenehme Wahrheiten nicht auszublenden. Solche Stimmen der Vernunft sollten sich häufiger Gehör verschaffen.


14

0
 
 hape 4. September 2018 

Forum internum und Forum externum -2-

Fortsetzung
––––––––––––––
Für die Hierarchie mag das einfach sein. Vielleicht will sie so einer weiteren Beschädigung des Petrusamtes vorbeugen.

Für den einfachen Katholiken ist das aber nicht so einfach. Wie soll man denn einer Hierarchie vertrauen, die seit Jahren v.a. frömmlerische Lippenbekenntnisse ohne Taten hervorbringt?

Wie soll man einer Hierarchie vertrauen, wenn ein Skandal nach dem anderen erschütternde Schlaglichter in das Innere der Kirche werfen?

Schlaglichter, die zeigen, wie deformiert die sittliche Ordnung gerade bei denen ist, die die sittliche Ordnung wiederherstellen sollen!

Würde es nicht schon an ein Wunder grenzen, wenn sich das Forum internum, entgegen langjähriger schlechter Erfahrung, plötzlich doch als handlungswillig und -fähig erweisen sollte?

–––––––
Ende


16

0
 
 Guingamp 4. September 2018 
 

@Stefan Fleischer

Die Voraussetzung ist in jedem Falle, daß Papst Franziskus sich zu den Vorwürfen äußert. Tut er dies nicht, gibt es keine noch so geringe Chance, etwas gegen eine Schweigespirale zu zu können, die jahrzehntelang den Mißbrauch ermöglichte, weil genau diese dann aufrecht erhalten wird. Angesichts der Vorwürfe Viganos - sowie anderer Fälle, z.B. Ricca - muß es ein rigoroses Aufräumen innerhalb des hohen Klerus geben. Wie soll man als Gläubiger dem Papst vertrauen, wenn er in dieser schweren Krise nichts unternimmt, um dieses Vertrauen irgendwie zu verdienen? Ich bin wirklich zunehmend schockiert und ratlos, weil ich innerhalb der kirchlichen Hierarchie überhaupt keinen Willen erkenne, diese Problematik, an der die Kirche zu zerbrechen droht, wirksam anzugehen.


23

0
 
 hape 4. September 2018 

Forum internum und Forum externum -1-

Das Memorandum von EB Viganò hat ja eine Vorgeschichte, die schon ewig lang vor dem aktuellen Pontifikat begann. Etwa Irland, das Canisius-Kolleg u.v.a.m. All diese Skandale zeigten aber, das die Kirche apriori versuchte, nach außen eine heile Welt darzustellen, die es intern gar nicht mehr gab. Nach außen gab die Kirche vor, ihren internen Handlungsspielraum seriös zu nutzen. Und das haben die Katholiken der Kirche geglaubt.

Dieses Vertrauen ist aber seit EB Viganò aufgebraucht, weil jetzt sogar die Spitze der Hierarchie im Verdacht steht, nicht aufzuklären, sondern zu verdunkeln. Deshalb müssen Forderungen ins Leere laufen, wie sie jetzt auch von Bhf. Oster zu kommen scheinen, man solle als Katholik der Hierarchie einfach weiter vertrauen.

–––––––
Fortsetzung folgt.


18

0
 
 Lämmchen 4. September 2018 
 

wäre interessant zu wissen,

ob der Ständige Rat vor kurzem getagt hat...
2 Dinge fallen mir auf:
- langes Schweigen aller deutschen Bischöfe und jetzt äußern sich gleiche mehrere Bischöfe fast gleichzeitig
- Kommentatoren auf kath.net, die mir vorher nie begegnet sind...

Wurde - wie damals bei der Pfeiffer Misere - wieder mal ein Sprachregelung (bei der Pfeiffer Geschichte war es ja sogar ein Maulkorb für die Bischöfe) aus Bonn veranlasst?


17

0
 
 huegel76 4. September 2018 

Papst Franziskus als Vorbild

In einer Hinsicht taugt mir PF derzeit schon als Vorbild: Genau wie er äußere ich mich besser auch nicht. So sündige ich wenigstens "nur" in Gedanken.


10

0
 
 Stefan Fleischer 4. September 2018 

Können wir nicht beides

einerseits die offensichtlichen Fehler, welche unser Heiliger Vater in der ganzen Sache macht, deutlich auszusprechen und ihm so Rückhalt geben gegen jene, welche ihm einreden wollen, die ständig nötige Erneuerung der Kirche müsse in ihrem Sinn erfolgen, und andererseits ihm und ganz besonders dem Heiligen Geist vertrauen und zu ihm als dem derzeit rechtmässigen Papst stehen? Das ist viel verlangt. Ich weiss. Aber vielleicht hilft es, uns wieder auf das wahre Wesen der Kirche Gottes zu besinnen und zu erkennen, wie sehr diese Kirche der Entweltlichung im Handeln, aber auch in der heutigen Theologie und Lehre bedarf.


8

0
 
 lesa 4. September 2018 

Keine platten Vorurteile

@Lorenz: Es mag solche geben, die den Papst nicht mögen und gerne die Gelegenheit nützen, gegen ihn anzugehen. Aber bitte keine pauschalen Unterstellungen und Diffamierungen von Menschen, die ein X von einem U unterscheiden können und auch ihrem Gewissen folgen, indem sie sagen, was gesagt sein muss.


19

0
 
 lesa 4. September 2018 

Nicht banalisieren

@qouo vadis: Sie machen es sich aber einfach.
So gelassen ist Papst Franziskus derzeit auch nicht, wie Bilder und Äußerungen aus den letzten Tagen zeigen. Dass Jesus bei ihm ist, das dürfen wir glauben aufgrund des Gleichnisses vom Sturm auf dem See und seines Wortes: "ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt." Möge Er ihm auf die Fürsprache der Knotenlöserin Licht und Kraft schenken, das Kirchenschiff nach Gottes Willen zu steuern!


15

0
 
 wedlerg 4. September 2018 
 

Ich würde mal zwischen den Zeilen lesen!

Oster sagt kein Wort gegen die Aufklärer. Er sagt kein Wort darüber, dass alles nicht wahr ist.Er greift nicht Partei für den Papst und seine Ziele.

Und:
"Dieses Dunkle und Abgründige, diese Lüge und Zweideutigkeit, ja auch das Verbrecherische kann sich vor allem dort behaupten, wo der Wille zur Wahrheit, das Streben nach Heiligkeit, nach Wahrhaftigkeit und Liebe allzu wenig ausgeprägt ist. Es kann überall dort unter der Decke bleiben, wo wir als Gläubige und vor allem wir als Verantwortliche der Kirche allzu kompromisshaft unseren Glauben leben, allzu bedacht auf das eigene Ansehen und den eigenen Vorteil oder allzu arrangiert mit alledem, was uns als vermeintlich gut und vorteilhaft suggeriert wird, aus dem einfachen Grund, weil Menschen und Gesellschaften von heute sich darin bestätigt sehen wollen."

Das ist die Position der Papstkritiker.

Er schiebt sie in einen Kontext, der den Papst VERMEINTLICH gut aussehen lässt.

So vermeidet er Selbstmord im Amt und bleibt klar.


19

0
 
 Lorenz2 4. September 2018 
 

@quovadis

Danke für Ihr Eintreten für Oster und den Papst Franziskus.
Wenn hier nach der Wahrheit gefragt wird, diese ist, dass die Angehörigen der Netzwerke der Gegner Franziskus´zum Sturm auf ihn geblasen haben.


6

0
 
 Walahfrid Strabo 4. September 2018 

Lasst mich raten...

...jetzt wird einer nach dem anderen unserer Hirten sich zu Wort melden, beschwichtigend und mit salbungsvollen und leeren Worthülsen. Wahrscheinlich mußten sie sich erstmal absprechen...

Ob sie auch so zurückhaltend und loyal gewesen wären, wenn Benedikt XVI. noch regierender Papst wäre? Nichts Genaues weiß man nicht...


37

0
 
 Kirchental 4. September 2018 

@quovadis

Es wäre sehr interessant, was Sie da in der Tiefe an Wichtigem erkennen können, das wichtiger ist,

-als Aufklärung von schändlichen Verbrechen
- Aufdeckung von verbrecherischen Klüngeln
- Wiedergutmachung bei Opfern
- Schutz von künftigen potentiellen Opfern und
- Vermittlung des wahren unveränderten katholischen Glaubens

sein könnte.


20

0
 
 Antonia54 4. September 2018 

Danke Bischof Oster,

Ich glaube nicht dass die Kirche an diesem Skandal zerbricht. Aus der Geschichte wissen wir, dass es aus den schlimmsten Niederungen immer einen glorreichen Neuanfang gegeben hat. Die Herausforderung in solchen Zeiten sind jedoch die Fähigkeit des Zusammenhaltes trotz unterschiedlicher Meinungen. Bitten wir mit der Fürsprache des Hl. Gregor des Großen um die Einheit der Kirche in der jetzigen Zeit. Um die Einsicht, dass es mehr gibt als nur daß ich recht habe und mein Wille geschehe. Vater unser...


13

0
 
 quovadis 4. September 2018 
 

Ipse autem transiens…

Als Bewohnern von Nazareth nicht genehm war, was Jesus sagte, gerieten sie in Wut. Sie meinten, jetzt könne er ihnen nicht entkommen. Jetzt würden sie ihn fertigmachen. Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg.
Ich freue mich, dass auch sein Stellvertreter auf Erden trotz aller Anfeindungen gelassen bleibt. Jesus ist bei ihm.


7

0
 
 Bernhard Joseph 4. September 2018 
 

@Guingamp

Eine gewisse Ratlosigkeit kann einen da angesichts der Stellungnahmen einiger Bischöfe schon beschleichen.

Einerseits hebt Bischof Oster das "Dunkle und Abgründige, diese Lüge und Zweideutigkeit, ja auch das Verbrecherische", das in der heutigen Kirche obwaltet, hervor, andererseits will man aber die Ursachen nicht konkret benennen.

Es gibt sie aber die Homo-Lobby, die Seilschaften, die systematisch Missbrauch begangen oder vertuscht haben bis hinauf zum Vatikan. Und es gibt das Wegschauen, wie es Erzbischof Viganò so drückend beschreibt.

Natürlich bringt die Forderung, der Papst solle zurücktreten, nicht weiter, denn es kann ja nicht sein, dass die Päpste in der Kirche wechseln, wie man das Hemd wechselt.

Was aber dringend erforderlich ist, ist die Benennung des Ursachen der systematischen Vertuschung und damit die klare Forderung an den Papst, hier endlich zu handeln und zwar in aller Konsequenz gegen die Schuldigen. Dass das einigen Gruppen nicht passt, ist klar.


34

0
 
 JBE 4. September 2018 
 

Einfach nur traurig

Die ganze Entwicklung ist doch einfach nur traurig! Ich würde verstehen, wenn die Bischöfe schweigen würden, schliesslich wären sie akut gefährdet "rauszufliegen", wenn sie die Wahrheit, die sie sicher wissen sagen würden. Was ich aber erwarten würde ist, dass sie schweigen!!!
Viele sind auch der Meinung, dass F. ja der rechtmässige Papst sei. Da bin ich mir nicht mehr so sicher:
1.wurde er erst im 5.Wahlgang gewählt, den es gar nicht hätte geben dürfen.
2.Gab es so massive Absprachen und Beeinflussungen im Vorfeld und den Jahren davor die laut den klaren Vorgaben des Hl. Johannes Paul nicht zulässig waren, dass man die Rechtmässigkeit der Wahl sicher anzweifeln darf. Jedenfalls ist dabei nicht das Wirken des hl. Geistes sichtbar sondern halt das Wirken der Menschen und leider halt der Falschen. Der Hl.Geist kann im Konklave nur wirken, wenn auf ihn auch gehört wird.


26

0
 
 lesa 4. September 2018 

Nur das Wort Gottes hat die Kraft, zu retten (vgl Jak)

Es ehrt Bischof Oster, dass er dem Papst in seiner schrecklichen Lage auf diese Weise zu Hilfe eilen will. (Viele tun das hoffentlich durch Gebet und andere geistliche Mittel.) Aber geschätzte, gute Bischof Oster scheint manches selber nicht klar zu sehen bzw. eszu verdrängen. BARMHERZIGKEIT OHNE WAHRHEIT GIBT ES NICHT! Hirten und Gläubige müssen dies tapfer zur Kenntnis nehmen. Denn ohne dass Gut und Böse eindeutig benannt ist, (handle es sich um die gefährliche und unbedingt auszuräumende Verunklarung der Lehre der Kirche in AL, sei es die nebelige "Handreichung") werden Menschen munter die breite Straße beschreiten, weil "die Kirche es ja erlaubt." Sie verirren sich noch mehr als zuvor im Nebel. Wie Bischof Oster und andere bin ich überzeugt, dass Papst Franziskus meint, mit seinem "pastoralen Kurs" der Kirche am ehesten zu helfen. Aber er geht in Sachen Moral liberalen Kräften auf den Leim, die menschlichen Mittel und subjektive Einschätzung über die Offenbarung Gottes stellen.


16

0
 
 Guingamp 4. September 2018 
 

Bin mit meinem Latein langsam aber sicher am Ende.

Wir befinden uns inmitten einer der größten kirchlichen Krisen der Geschichte. Zu den dogmatischen Uneindeutigkeiten, mafiösen Intrigen, finanziellen Unregelmäßigkeiten, einer polit-theologischen Irrfahrt, der liturgischen Krise sowie dem Massenexodus der Gläubigen, gesellt sich eine beinahe institutionalisierte Unsittlichkeit, die uns auch in der rein weltlichen Sphäre zurecht schockieren würde -- und was soll hier das Heilmittel sein, das der hohe Klerus uns vorschlägt? Wir vertrauen dem Papst. Und warum? Weil er der Papst ist. Ich kann da nicht mitgehen, keinen noch so kleinen Schritt. Das ist strenggenommen genau jene klerikalistische Nibelungentreue, die ja von genau jenen Kreisen so vehement kritisiert wird, welche sie nun einfordern!


43

0
 
 SpatzInDerHand 4. September 2018 

@quovadis: ist nicht völlig platt und einseitig Ihr Ernst, oder???

Sie finden also, die Aufklärung von kriminellen Machenschaften und die Verhinderung weiterer gräßlicher Verbrechen an den Opfern sind nicht so wichtig... Hauptsache, wir schonen unseren Papst?

Sorry, aber da kann ich nicht mit!


38

0
 
 Selene 4. September 2018 
 

die Bischöfe Kohlgraf und Fürst

werden ebenfalls auf katholisch.de zitiert.

Die Bischöfe geben die Marschrichtung vor und alle Hauptamtlichen werden ihnen folgen (müssen), sonst wackelt der "Job".

www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/bischof-kohlgraf-fordert-loyalitat-zum-papst


19

0
 
 quovadis 4. September 2018 
 

Danke, Bischof Oster,

dass Sie tiefer schauen und so das eigentlich Wichtige sehen und es auch bezeugen. Ich bitte um Ihren bischöflichen Segen.


21

0
 
 St. Laurentius 4. September 2018 
 

Gebet für den Papst

Trotz allem ist er halt der Papst. Vielleicht hat Bischof Oster ja auch recht. Der Papst ist ein einfacher Mensch. Genau da kann ja der Hl. Geist wirken und dann alle erstaunen. Vielleicht sollten wir wirklich einen Gebetssturm zum Hl. Geist auslösen.


13

0
 
 Kurti 4. September 2018 
 

Kardinal Kasper hat von einem Gespräch mit dem Papst

berichtet. Dieser sagte ihm, er sei von einem alten Kardinal darauf hingewiesen worden, daß Kaspers Buch häretische Passagen enthalte. Dieser Hinweis gehe ihm zum einen Ohr rein und zum anderen wieder heraus. Das zeigt doch genau, daß Häresien dem Papst egal sind. Nur, er tut nach außen so, als ob er wie er sagte "ein Sohn der Kirche sei", also keineswegs etwas ändern wolle. Seine Praxis und allein auf diese kommt es an, sieht aber ganz anders aus. An ihren Früchtlen sollt ihr sie erkennen.


39

0
 
 Bernhard Joseph 4. September 2018 
 

Bischof Kohlgraf fordert Loyalität zum Papst

Am Abend äußerte sich auch der Rottenburg-Stuttgarter Bischof Gebhard Fürst auf Twitter: "Es wird Zeit #PapstFranziskus den Rücken zu stärken. Ich stehe hinter dem Papst der katholischen Kirche und unterstütze sein Bemühen um Aufklärung und Aufarbeitung. Ich folge ihm auf dem Weg der Erneuerung der Kirche, den er seit Beginn seiner Pontifikats konsequent geht."

(aus katholisches.de)

Welches Bemühen um Aufklärung meint der Bischof konkret, etwa die Aussage des Papstes, dass er kein Wort zu den konkreten Vorwürfen sagen werde?

Interessant auch die Aussage, dass der Papst den Weg der "Erneuerung" konsequent gehe.

Meint der Bischof da eventuell die Angleichung an den Zeitgeist?

Bischof Oster spricht wenigstens vom Dunklen und Abgründigen, dieser "Lüge und Zweideutigkeit, ja auch das Verbrecherische" in der Kirche.

Dass der Papst die Lehre nicht "umstürzen" will, ist klar, er will sie aber deutlich relativieren und damit dehnbar machen, was der Wahrheit nicht zuträglich ist.


32

0
 
 JuM+ 4. September 2018 
 

Eingeständnis von Bischof Oster, passt doch glatt auf PF

"Dieses Dunkle und Abgründige kann überall dort unter der Decke bleiben, wo wir als Gläubige und vor allem wir als Verantwortliche der Kirche allzu kompromisshaft unseren Glauben leben, allzu bedacht auf das eigene Ansehen und den eigenen Vorteil oder allzu arrangiert mit alledem, was uns als vermeintlich gut und vorteilhaft suggeriert wird, aus dem einfachen Grund, weil Menschen und Gesellschaften von heute sich darin bestätigt sehen wollen.“


8

0
 
 Selene 4. September 2018 
 

Fortsetzung

nämlich mit vielen salbungsvollen Worten inhaltlich wenig auszusagen, dafür aber den Kritikern ein schlechtes Gewissen einzureden.

Sie hängen ihr Fähnchen in den Wind.


38

0
 
 Selene 4. September 2018 
 

Eines können unsere Kleriker alle,


20

0
 
 JuM+ 4. September 2018 
 

Wo sind die Früchte?

Er (Oster)„vertraue fest, dass Papst Franziskus aus der Kraft des Heiligen Geistes leben will und lebt, bei allem bloß Menschlichen, das auch ihm wie jedem von uns anhaftet.“


10

0
 
 MSM 4. September 2018 
 

Und die Erde...

...ist eine Scheibe.
Unglaublich!!


37

0
 
 Diadochus 4. September 2018 
 

Erbärmlich

Da kocht in mir schon wieder die Wut, wenn ich so ein dummes Zeug lesen muss. Lebt Herr Bischof Oster denn im Wolkenkuckucksheim? Bekommt er nicht mit, was in der Kirche los ist? Die Missbrauchsopfer warten auf ein Wort der Anteilnahme und ein Zeichen, dass es der Kirche wirklich Leid tut. Das sind keine Lappalien. Es sind schwerste Sünden. Die Homo-und-Vertuschungs-Kardinäle gehören aus dem Amt entfernt, aber schleunigst. Der Papst ist spätestens seit seiner Morgenpredigt untragbar. Das Statement von Bischof Oster ist völlig überflüssig und beinahe typisch für die deutschkatholische Kirche, wie erbärmlich. Herr Oster, Sie missbrauchen die Opfer damit ein zweitesmal.


39

0
 
 Guingamp 4. September 2018 
 

Was soll man dazu sagen?

Angesichts der Ernsthaftigkeit und der begründeten Glaubhaftigkeit der Vorwürfe Viganos und der auch darüber hinausgehenden Kritik an den Akzentsetzungen des Pontifikats, ist dieser Unterstützungsversuch, der eigentlich vollkommen auf wirkliche Argumente verzichtet und stattdessen umso bestimmter subjektive Eindrücke allein transportiert, für mein Dafürhalten ohne jeden echten Wert. Oster vertraut Franziskus. Warum? Hier liefert der Blogbeitrag keine realen Gründe. Er vertraut Franziskus, weil es diesem ,,um die Familie" oder ,,die Welt, in der wir leben" gehe...tut mir leid, aber das sind bei Lichte betrachtet absolute Nullaussagen, die sich so für jeden, der nur halbwegs souverän auf der Klaviatur der öffentlichen Selbstdarstellung spielen kann, ins Felde führen lassen und mit den im Raume stehenden Vorwürfen nichts zu tun haben.


46

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Oster

  1. ZDF: „Am Feiertag #Fronleichnam gedenken viele ihrer Toten“
  2. Bischof Oster skeptisch zu synodalen Veränderungswünschen
  3. Bischof Oster: Zölibat lässt sich nur aus dem Glauben heraus verstehen
  4. Teilnahme an Klimademo: Kritik aus der CSU an Bischof Oster
  5. Passauer Bischof warnt vor Kirchenspaltung
  6. Bischof Oster: „Gefahr einer Spaltung würde größer werden“
  7. Bischof Oster: Lehramtliche Fragen trotzdem noch mit Rom besprechen
  8. Nein zu einem „Humanismus der Nettigkeit“
  9. Bischof Oster: Keine Kommunionausteilung für quasi jeden
  10. 'Wir brauchen eine Verkündigung, in der Jesus die Mitte ist'







Top-15

meist-gelesen

  1. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  2. Vatikan gibt Gedenkmünze mit Motiv der Pachamama heraus
  3. Das Schweigen zur Verfolgung der Christen im Orient ist wirklich dramatisch
  4. "Tun wir so als wäre da nichts"
  5. Donald Trump: "Jesus Christus ist der berühmteste Mensch der Geschichte"
  6. „Eindruck, dass die Teilnehmer des Synodalen Weges die Kirche hier und jetzt neu erfanden“
  7. Paris: 18-jähriger Tschetschene enthauptet Lehrer - 'Allahu akbar'
  8. Die geheimnisvollen drei Kreuzchen
  9. 'We are pro Life' - Als Kommissar Rex den Wiener Lebensschützern helfend beistand.
  10. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  11. Augsburger Bischof Bertram Meier: "Die Rede von einer deutschen Ortskirche ist nicht ganz korrekt"
  12. Zieht ZdK-Vorsitzender Sternberg das sogenannte „ökumenische Abendmahl“ ernsthaft in Betracht?
  13. "Es gibt mittlerweile sehr gute Gottesdienstkonzepte" angesichts von Corona!
  14. Krieg der Spione
  15. Papst sprach mit seinem Botschafter in Deutschland

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz