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Neue, schwere Vorwürfe gegenüber Papst Franziskus

30. August 2018 in Weltkirche, 73 Lesermeinungen
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"LifeSiteNews": Kardinal Müller soll wegen seiner klaren Linie bei Missbrauchsfällen entlassen worden sein – Papst soll auf Wunsch hochrangiger Kurienmitarbeiter mehrfach Priester rehabilitiert haben, die in Zusammenhang mit Missbrauchsfälle standen


Rom (kath.net)
Kardinal Gerhard Ludwig Müller soll von Papst Franziskus gemeinsam mit drei weiteren Mitarbeitern der Glaubenskongregation entlassen worden sein, weil er sich an die kirchlichen Regeln in Zusammenhang mit Missbrauchsfällen gehalten habe. Dies berichtet die kanadische Nachrichtenagentur "LifeSiteNews" unter Berufung auf hochrangige Vatikanquellen. In einem speziellen Fall geht es um die Wiedereinsetzung von Don Mauro Inzoli, der Burschen missbraucht haben soll. Dieser soll 2014 angeblich von Papst Franziskus nach Intervention von Kurienfreunden des Priesters (Kardinal Coccopalmerio und Monsignore Vito Pinto) bei Papst Franziskus wieder in sein Amt eingesetzt worden sein, Müller war dagegen. 2015 nahm Inzoli wieder an einer Familienkonferenz in der Lombardei teil. Öffentlich bekannt wurde die Sache allerdings erst, weil Inzoli 2016 von einem italienischen Gericht zu einer jahrelangen Strafe verurteilt wurde.


In einem anderen Fall wollte Papst Franziskus, dass der inzwischen berüchtigten Monsignore Luigi Capozzi, ein Sekretär von Kardinal Coccoplamerio, eine Wohnung in der Glaubenskongregation bekommt. Kardinal Müller wollte diese Wohnung ursprünglich für einen seiner Sekretäre benützen.. Dieses Appartement wurde nach Beschwerden von Nachbarn 2017 von der Polizei gestürmt. Dabei ist eine Homo-Party mit Kokain aufgeflogen, die von Capozzi und seinen homosexuellen Freunden durchgeführt wurde.

"LifeSiteNews" berichtet unter Berufung eines Vatikanmitarbeiters auch, dass durch die Betonung des Papstes auf "Barmherzigkeit" ein Klima geschaffen wurde, das es ermöglicht hat, dass solche Apelle von Priestern, die wegen Missbrauchsfällen sanktioniert wurden, deutlich leichter wieder ins Amt kamen, dies war ein klarer Unterschied zur Benedikt XVI., bei dem mehr als 800 Priester dauerhaft von ihren Ämtern entfernt wurden.

Die "hochrangige Vatikanquelle" bestätigte gegenüber LifeSiteNews auch, dass im Vatikan einige hochrangige Kurienmitarbeiter über die Sanktionen gegenüber den US-Missbrauchs-"Kardinal" McCarrick Bescheid wussten. "Wenn diese das wussten, musste auch Papst Franziskus das gewusst haben.".


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