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Erzbistum Freiburg: Für Aschekreuz kein Wasser zur Asche mischen

29. Juni 2018 in Deutschland, 15 Lesermeinungen
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Gemäß Angaben im Amtsblatt des Erzbistums hatte es dieses Frühjahr in einem Aschermittwochsgottesdienst teilweise schwere Verätzungen auf der Haut von Gottesdienstteilnehmern gegeben.


Freiburg (kath.net) Das Erzbistum Freiburg verbietet, das Aschekreuz für den Beginn der Fastenzeit aus Asche aufzutragen, die zuvor mit Wasser vermischt worden ist. Gemäß Angaben im erzbischöflichen Amtsblatt hatte es zuvor in einem Aschermittwochsgottesdienst im süddeutschen Erzbistum teilweise schwere Verätzungen auf der Haut von Gottesdienstteilnehmern gegeben. Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg untersuchte den Vorgang, jetzt warnt das Erzbistum Freiburg vor „möglichen, teilweise erheblich gesundheitsgefährdenden Folgen durch den Kontakt einer Mischung aus Asche und Wasser mit menschlicher Haut“. „Bei der Vorbereitung und Verwendung der Asche ist sorgfältigst darauf zu achten, dass eine alkalische Reaktion durch die Vermischung mit Wasser ausgeschlossen ist“, erläutert das Erzbistum weiter. „Die Verwendung einer derartigen Mischung wird ausdrücklich untersagt.“


Fastenzeit, Aschermittwoch: ´Kehr um und glaub an das Evangelium!´


Foto oben: Symbolbild


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Lesermeinungen

 JohannBaptist 5. Juli 2018 
 

Purer Unfug

sollte man meinen, das lehren uns die Grundlagen der Chemie.

Ich mußte unweigerlich an Ludwig Thoma denken. Vielleicht schütten die dort auch Tinte in´s Weihwasser, wer weiß?


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 Giovanni Bosco 29. Juni 2018 

Keine Schuld beim Mesner

Meines Wissens war in dieser Gemeinde nicht der Mesner an den Verätzungen Schuld sondern der Pfarrer selbst.
Außerdem stimmt in dieser Seelsorgeeinheit noch einiges andere nicht. Nicht ohne Grund gehen ettliche Gläubige in die umliegenden Gemeinden zum Gottesdienst.


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 JuergenPb 29. Juni 2018 

Aschenlauge

ist nun wahrlich nichts Neues.
-> https://de.wikipedia.org/wiki/Aschenlauge

Ich selbst habe noch nie erlebt, daß das Aschenkreuz aus einer Pampe von Asche+Wasser bestand, sondern es wurde nur immer trockene Asche benutzt.

Diese gab es entweder als Kreuz auf die Stirn oder sie wurde aufs Haupt gestreut, wobei natürlich eine größere Menge an Asche notwendig ist, als bei dem Aschenkreuz auf der Stirn.


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 Henry_Cavendish 29. Juni 2018 
 

Naja, selbst wenn man ...

... nicht einen Chemie-Leistungskurs besucht hat könnte man durch Geschichtswissen darauf kommen. Eines der mittelalterlichen Handwerke waren die Aschenbrenner: Man nahm gewöhliche Asche von verbrannten Pflanzen, mischte sie mit ausreichend Wasser, filterte es und dampfte es wieder ein. Der Prozess nennt sich Auslaugen und man erhält - wie @Kurti richtig schreibt - Kaliumcarbonat (und auch ein paar andere alkische Verbindungen).
Kommt das wieder in Kontakt mit Wasser, dann bildet sich Kalilauge.

Somit wäre eine plausible Erklärung: Die Asche welche dort verwendet wurde kam mindestens dreimal mit Wasser in Reaktion: Einmal schon vor dem Gottesdienst. Dadurch wurde K2CO3 ausgelaugt als das Wasser wieder verdunstete. Als sie dann erneut während des Gottesdienstes befeuchtet wurde einerseits erneut K2CO3 ausgelaugt und damit die Konzentration gesteigert. Und das reagierte dann (drittens) mit der Feuchtigkeit der Haut. Bingo!


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 Walahfrid Strabo 29. Juni 2018 

Asche nur aufs Haupt...

...gibt es bei mir daheim am Aschermittwoch. Keine Bezeichnung auf die Stirn. Also seit meiner Kindheit, bei diversen Priestern, bis heute. Die einen machten es dezent, bei den anderen zog man in weiser Voraussicht nicht den guten Mantel an... ;-) Und ich komme aus der Erzdiözese Freiburg.

Gibt es da eine liturgische Vorschrift, ob das Kreuz aufgestreut werden muß oder auf die Stirn gezeichnet wird?


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 Kurti 29. Juni 2018 
 

Wenn die Asche aus Holz bestehen sollte,

dann ist sie immer alkalisch, kann also Hautangriffe hervorrufen. Ist sie aus anderen Rohstoffenen gewonnen, dann wird das anders sein. Ab die Asche mit Wasser gemischt wird oder nicht, sie kann sich teilweise auch durch den Schweiß auflösen, sie enthält als Holzasche immer Pottasche und das ist nun mal Kaliumcarbonat und das zeigt eben eine alkalische Reaktion, die zu Hautrötungen und mehr führen kann, vor allem wenn das Zeug einige Zeit auf der Haut verweilt.


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 Walahfrid Strabo 29. Juni 2018 

@M.Schn-Fl

In der Lokalpresse wurde darüber berichtet.
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.villingen-schwenningen-weilersbach-aschenkreuz-verletzt-gottesdienst-besucher.635b600a-18c7-4b1f-90e4-ae6d7f05a0e5.html

https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.villingen-schwenningen-aschenkreuz-vorfall-ermittlungen-gegen-pfarrer.491d7d75-323d-4ca9-9086-6a9bc67654c9.html

Vertuscht wurde da nichts.


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 Tschuschke 29. Juni 2018 
 

Aschenkreuz?

Das Messbuch sagt: „Der Priester … legt … die Asche auf...“ „Sacerdos imponit cineres...“. Ich behaupte, das soll heißen, er streut den Gläubigen Asche auf das Haupt. Üblicherweise aber wird kreuzfömig Asche auf die Stirn aufgetragen - „Aschenkreuz“ heißt das dann. Aber im Messbuch gibt es diesen Begriff nicht. Damit die Asche auf der Stirn haften bleibt, legt sich der Vermischung mit Wasser nahe. Für das Auflegen der Asche braucht man kein Wasser. Man sollte den Freiburgern also die genaue Beachtung der Rubriken empfehlen.
Wolfgang Tschuschke, Pfr. i.R.


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 Mariat 29. Juni 2018 

Bei der üblichen, vorgeschriebenen Methode, kann dies nicht geschehen!

Der Küster, Mesner, Sakristan, hat genau die Anweisung zu befolgen, die die Kirche aufgibt!
Die Asche stammt aus den geweihten ( gesegneten)Palmkätzchen(ohne Buchs etc.) was sonst in Palmbuschen üblich ist, vom Palmsonntag des Vorjahres.
Bei der Verbrennung dieser im Holzofen, dürfen keine Asche - Verbrennungsreste von sonstigem Material sein.
Das heißt: der Holz ofen muss vorher gereinigt werden - natürlich ohne Zusatzmittel!

Diese Asche wird vom Pfarrer, Priester durch das vorgeschriebene Gebet mit Weihwasser besprengt.

Wenn man sich daran hält,können Verätzungen nicht auftreten.


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 M.Schn-Fl 29. Juni 2018 
 

In einer einzigen Pfarrei?

In meinem nun schon langem Leben habe ich so etwas noch nie gehört. Und es werden jedes Jahr hunderte Millionen Aschenkreuze aus Asche und Wasser aufgetragen.
Freiburg ist schon etwas Besonderes. Oder hat dort ein einziger Küster gepanscht? Oder hat dort eine Pfarrei und die Kirchenverwaltung eine Kreuzesallergie erfasst?
Die Veröffentlichung der amtlichen Analyse ist dringend erforderlich! Oder hat man alles entsorgt?


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 SpatzInDerHand 29. Juni 2018 

@Mysterium Ineffabile: Wie? Was? Wenn ich eine Verätzung auf der Stirn hätte,

wäre ich stinksauer!


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 Stefan Fleischer 29. Juni 2018 

@ dalet

Das sind zwei grundverschiedene Fragen. Ob es durch den Kontakt von Wasser mit der Asche zu alkalischen Reaktionen kommen kann, unter welchen Umständen, bei welcher Art von Asche und bei welchem Mischungsverhältnis,bei allen Menschen oder nur bei allergisch empfindlichen, ist eine Frage, welche die Naturwissenschaften zu klären hat und auf deren Ergebnis die Kirche entsprechende reagieren muss.
Ob diese Segnung deswegen abgeschafft werden soll ist eine andere Frage. Ich erinnere mich z.B. an einen Beitrag - ich glaube hier - wo bei der Segnung eines Senderstudios mit hoch empfindlichen Geräten einfach die nötigen Vorsichtsmassnahmen getroffen wurden. Wo ein Wille ist, ist ein Weg.


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 nemo udeis 29. Juni 2018 
 

Das Weihwasser ist nicht das Problem

Das Problem ist nicht das Weihwasser bei der Segnung, das sind ja nur ein paar Tropfen. Leider gibt es unter Mesnern immer wieder einen regen "Rezept-Austausch", wie man die Asche auf der Stirn besonders "haltbar" macht - und da wird manchmal ein richtiger Brei angerührt, der schon eher an Schnellzement erinnert, als an ein Aschekreuz. Und das kann dann tatsächlich akalisch sein.


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 Mysterium Ineffabile 29. Juni 2018 

Wow!

Endich mal ein echtes Problem.


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 dalet 29. Juni 2018 

Segnung der Asche

Kommt es durch die Verwendung von Weihwasser, mit dem die Asche gesegnet wird, zu einer alkalischen Reaktion?
Anders gefragt: sollte eine solche Segnung künftig unterbleiben?


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