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Vatikan, Fake-News und Regime-Propaganda - UPDATE!

19. März 2018 in Aktuelles, 100 Lesermeinungen
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Manipulation der Kommunikation und Wirklichkeit, ein Lehrstück – wie es nicht geht. Die in Klammern gesetzte Wahrheit. Von Armin Schwibach - UPDATE: Der ausgelassene Abschnitt des Briefes Benedikts XVI. in voller Länge!


Rom (kath.net/as/red) Die Geschichte eines Briefes – sie ist „bekannt“, in vielerlei Hinsicht. „Bekannt“ ist, wie sie der Vatikan und das Heer der Medien, die sich diesen Pontifikat ausgesucht haben, um die Revolution zu feiern und voranzubringen, erzählt haben wollten. Der Vatikan gibt eine Reihe von elf Heftchen heraus, die der „Theologie von Papst Franziskus“ gewidmet sind und am 12. März 2018 vorgestellt wurden. Damit sollte gewissen „Vorwürfen“ entgegnet werden. Nur nebenbei: Vorwürfe von wem? Vorwürfe aus welchem Grund?

Dies blieb ungenannt, was natürlich sofort über die „Gegner“ von Papst Franziskus spekulieren ließ: die „Rigiden“, die „Pharisäer“, die „Traditionalisten“, all jene, die sich der verkündeten „Revolution der Zärtlichkeit“ und der neuen „Kirche von Franziskus“ angeblich widersetzen, während der emeritierte Papst sich dagegen verwahre, dass Franziskus theologische und philosophische Kompetenz abgesprochen werde, und gleichzeitig die „innere Kontinuität“ der Pontifikate unterstreiche. Gefundenes Fressen für die Propaganda, die diese vermeintliche Sicht schön anlässlich des fünften Jahrestages des Wahl von Bergoglio auf den Stuhl Petri verbreitete, nicht zuletzt um alle „Konservativen“, alle, die ob der herrschenden Verwirrung im krisengebeutelten Schiff Petri besorgt sind, vorzuführen. Dieser Zweck schien alle Mittel zu rechtfertigen.

Bereits einen Tag nach der Vorstellung der elf Heftchen zur Theologie von Papst Franziskus war klar, dass dem nicht so ist. Die Veröffentlichung des zweiten Absatzes des Briefs Benedikts XVI. durch den Dekan der italienischen „Vaticanisti“, Sandro Magister, ließ keinen Zweifel aufkommen. Magister hatte sich die Videoaufzeichnung vorgenommen, die festhielt, wie der Präfekt des Sekretariats für Kommunikation, Dario Edoardo Viganò, das Schreiben Benedikts XVI. verlas, und transkribierte den nur mündlich verlesenen zweiten Absatz. Bereits dieser nunmehr anscheinend vollständige Text machte deutlich: das Licht, in das Benedikt XVI. gerückt werden sollte, ist falsch und nichts anderes als Teil einer triumphalistischen Propaganda. Die Äußerungen des emeritierten Papstes waren subtiler.


Dazu kam: der Vatikan veröffentlichte ein manipuliertes Foto des Schreibens, auf dem der zweite Absatz digital unkenntlich gemacht wurde (was später mit „künstlerischen Gründen“ gerechtfertigt wurde). Somit sollte die Aufmerksamkeit allein auf den ersten Absatz mit seiner scheinbaren Unterstützung für Franziskus und seinen Äußerungen „gegen“ Kritiker gelenkt werden. Natürlich stürzte sich der Medienapparat, der vor fünf Jahren beschlossen hatte, Bergoglio in all seiner „revolutionären Neuheit“ erglänzen zu lassen, gerade und ausschließlich auf diesen Absatz. Und somit war das Essen für die „traditionalistischen Gegner“ des Papstes serviert. Es ist wahr: das vatikanische Mediensekretariat begünstigte diese Situation durch seine Inszenierung und ein manipuliertes Foto. Aber: es waren ja mehr als zwanzig Journalisten anwesend, die alle die Lesung des zweiten Absatzes gehört hatten, und dennoch... oder gerade deshalb...

Das ist nicht das Ende der Geschichte, denn die Geschichte ist eine andere.

Am 12. Januar 2018 informierte das Mediensekretariat Benedikt XVI. über das Vorhaben, elf Heftchen zur Theologie von Papst Franziskus zu veröffentlichen, dies verbunden mit der Anfrage, ob es Benedikt XVI. möglich sei, einen Beitrag zu diesem Projekt zu leisten. Die Antwort Benedikts XVI. auf dieses Ansinnen ist auf den 7. Februar datiert. Es handelte sich dabei um ein privates Schreiben an den Präfekten Viganò, das nicht zur Veröffentlichung bestimmt war: auf dem Umschlag stand: „personale riservata“. Dennoch wurden die ersten beiden Absätze verlesen, der erste Absatz veröffentlicht. Bereits an diesem Punkt war der innere Zusammenhang des Schreibens bis zur Unkenntlichkeit zerstückelt worden.

Aber, und das ist das Neue: es gibt auch einen dritten Absatz, der ganz unterschlagen wurde

In diesem Absatz erklärt Benedikt XVI., dass er nicht die Absicht habe, mit einem Projekt zu tun zu haben, bei dem einer der Beteiligten der deutsche Theologe Peter Hünermann ist, ein entschiedener Gegner Johannes Pauls II., des damaligen Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre Ratzinger und dann des neuen Papstes Benedikt XVI.

Fazit: die Geschichte mit dem „Brief“ zu den elf Heftchen über die Theologie von Papst Franziskus ist ein klassisches Beispiel der Konstruktion einer Fakenews, die dann zu schädigenden Instrumentalisierungen und Polemiken genutzt wird. Tagelang brodelte es in den Wassern. Die dem Papst missfallenden „Sockenlecker“, wie sie Franziskus einmal mit einem etwas vulgären argentinischen Ausdruck genannt hatte, freuten sich, dass nun „endlich“ Benedikt XVI. den „neuen Kurs der Kirche von Franziskus“ absegnete.

So konnte zum Beispiel der Papstberater, Direktor von „La Civiltà Cattolica“ und „spin doctor“ des Jesuiten-Pontifikats, Antonio Spadaro SJ, Glied des „inner circle“ von Santa Marta, sofort auf Twitter jubeln: „Benedikt XVI. distanziert sich elegant und entschlossen von ‚dubia’ und theologischen Gespreiztheiten“. Auch die „Dubia-Kardinäle“ und alle theologisch „Gespreizten“ also, das heißt alle, die kritische Anfragen stellen, bekamen sofort ihr Fett weg. Doch: nichts ist ferner als das. Was deutlich wurde: der Hofstaat von Santa Marta legte eine große Nervosität zu Tage, was Franziskus letztendlich nur Schaden zufügte.

Allein die Veröffentlichung der elf schlecht gebundenen Heftchen von bis auf Hünermann unbekannten Autoren in einem Schuber, bei dem nach zweimaliger Nutzung der Kleister springt, spricht Bände. Sie verlangte anscheinend nach einer „höheren Rechtfertigung“.

Viel Energie wurde aufgewandt für diese Fake-Konstruktion, was natürlich die Frage nach der Kompetenz einiger Stellen aufkommen lässt. Und: in einer hierarchischen Monarchie mit einem Oberhaupt, das für seine Entschlossenheit, autokratischen und autoritären Züge bekannt ist, präsentiert sich dieser Vorgang natürlich in einem noch düstereren Licht. Man wird den Eindruck nicht los, als ob mit derart dubiosen Methoden eine Festung gesichert werden soll, deren Mauern an allen Ecken und Enden zerbröseln. Es dürfte wohl nicht im Sinn des Papstes sein, durch Unterlassungen und Manipulationen „gestützt“ zu werden. Aber leider ist es so in der „Neo-Kirche“: die Wahrheit wurde in Klammern gesetzt.

UPDATE: kath.net dokumentiert den zunächst ausgelassenen Abschnitt in voller Länge in eigener Übersetzung:

„Nur am Rande möchte ich meiner Überraschung über die Tatsache Ausdruck verleihen, dass unter den Autoren auch Professor Hünermann ist, der sich während meines Pontifikates damit hervorgetan hat, führende antipäpstliche Initiativen zu unterstützen. Er spielte eine relevante Rolle bei der Veröffentlichung der ‚Kölner Erklärung‘, welche im Zusammenhang mit der Enzyklika ‚Veritatis splendor‘ das päpstliche Lehramt massiv attackierte, besonders in Fragen der Moraltheologie. Ebenso war die „Europäische Theologengesellschaft“, die er gegründet hat, von ihm ursprünglich als eine Organisation der Opposition zum Päpstlichen Lehramt gedacht gewesen. Später hat das kirchliche Empfinden vieler Theologen diese Orientierung verhindert und ermöglicht, dass diese Organisation ein normales Instrument der Begegnung zwischen Theologen wurde.

Ich bin gewiss, dass Sie für meine Absage Verständnis haben werden, und ich grüße Sie herzlich.

Ihr Benedikt XVI.“


Der Text des restlichen Briefes findet sich hier: „Vatikan hat Benedikt-Brief manipuliert dargestellt“

Das diskutierte Foto


Vatican News - Zur Information: Eine offizielle vatikanische Darstellung des Briefes Benedikts XVI. - Sie lässt wichtige Passagen aus



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Lesermeinungen

 kreuz 23. März 2018 

die "Wahrheit hinter der Wahrheit"

gibt es nicht nur in der "Welt", sondern nun auch im Vatikan.
dabei sollten Christen doch zwar "in dieser Welt" sein, gleichzeitig aber sind sie "nicht von dieser Welt"

www.kathtube.com/player.php?id=28984


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 kreuz 23. März 2018 

hier im link sieht man die Präsentation

dre "Enzyklika der 4 Hände" auf der Vatican-website.

aus einem damaligen Zeitungs-Artikel:
"Man kann nur spekulieren, ob Franziskus mit der Veröffentlichung dieser Enzyklika primär seinem Vorgänger Reverenz erweisen wollte oder ob er sich damit bewusst an dessen theologische Seite stellt, um konservative Kräfte zu beruhigen."
www.dw.com/de/papst-enzyklika-wer-glaubt-ist-nie-allein/a-16931670

w2.vatican.va/content/francesco/de/encyclicals/documents/papa-francesco_20130629_enciclica-lumen-fidei.html


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 Marianus 20. März 2018 

Danke, lieber Armin Schwibach,

für Ihre exzellente wichtige Recherche und Duku! Die keineswegs mit der Absicht entstand, dem Nachfolger auf dem Stuhl Petri am Zeug zu flicken, sondern vielmehr um Licht in das gegenwärtige Dunkel zu bringen, das den Vatikan und Teile der geliebten Kirche Christi in immer tiefere Abgründe zu stürzen droht. Vergessen wir nicht: gegen das Werk des teuflischen Zerstörers hilft nichts so sehr wie das Gebet: Heilige Muttergottes und Heiliger Erzengel Michael - fallt dem Teufel in den Arm und bereitet einer Säuberung der Kirche Christi den Weg!!


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 Rosenzweig 20. März 2018 

Danke werter Kreuz -

-
für Ihr Anteilgeben an Ihrem Schmerz um Ihren "Gebetskreis-Kapitän" Heiner. – Der hl. JOSEF- Patron der Sterbenden – an seinem gestrigen Hochfest,
wird Ihren treuen “Kapitän” sicher zu Gott “heimgeleitet” haben!-

Obwohl mir persl. Ihr Freind nicht bekannt ist– strahlt Ihr Link diese ganz besondere Atmosphäre der Verbundenheit- aller im Gebet– aus,
dazu im Maienheiligtum “Mariahilf”!

R.I.P. so im Fürbittgebet verbunden...


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 kreuz 20. März 2018 

@Cremarius

wir recht Sie haben.
ich bin die Tage nur Mitleser, die Trauer um unseren "Gebetskreis-Kapitän" Heiner hat diese Tage Vorrang.
der Herr holte Ihn am gestrg. Josephstag zu sich.

www.kathtube.com/player.php?id=12729


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 Rosenzweig 20. März 2018 

Danke- werte @hauch & @Mariat...

-
habe mich gefreut für Ihr Berichten über Pfr. Erich-Maria Fink in Berisniki.

Auch wir kennen ihn persönl. durch Begegng. in Marienfried, Exerzitien/ Vorträge u. 2017! zum Fatima-Symposium, bei dem Pfr. Fink im Besonderen die wertvolle Bedeutung von FATIMA in Bezug auf Russland darlegte!-(auch in K-TV per Video abrufbar!)

Bezeichnend für beginnenden Aufbruch in Russland- auch die Gründung eines Fatima-Zentrums mit neu erbauter Kirche- dies im Bedenken der erforderl. oft schwierigen Baumaßnahmen u.nötigen Gelder!
-
Ja,die Ausstrahlung seiner Gottes- u. Marienliebe, wie sie liebe @hauch schreiben– ist sehr spürbar!

Sein segenreiches Wirken dort in seiner vor mehr als 12 Jahren gegründeten- auch in etwa aus“dem Nichts” erbauten Pfarre- reicht über die Grenzen innerhalb Russland, wie in unsere dt.Landen hinein!

Wunderbar, dass Ihr Mann, werte @hauch schon den zweiten Sommereinsatz bei Pfr.Fink plant–
wünschen Ihm Gottes Segen wie auch Ihnen + Familie daheim!

In Mit!Freude verbund..


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 Palmsonntag 19. März 2018 
 

Das kleine Wörtchen "perciò" ....

@ siebenschläfer
@ Cremarius

vielen Dank für diesen Hinweis !

"Benedikt - Ein Mann der leisen Töne
Vater Benedikt ist nicht nur ein großer Denker, er ist auch, wie viele bedeutende Intellektuelle, ein Mann der leisen Töne."


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 Federico R. 19. März 2018 
 

@Bentheim – Eben eben. Und sie, die Philosophen und gründlichen Kirchenhistoriker, können mithin auch höchst investigativen Journalismus betreiben.


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 phillip 19. März 2018 
 

Zur Idee einer unheilbaren Alternative zwischen Anspruch der Lehre und Barmherzigkeit, die 3.

der Sünder keine Verzeihung will, sondern vorsätzlich in der Unbussfertigkeit verharrt und damit auch von Sakramenten und vom Himmelreich ausgeschlossen ist. Die mit amoris laetitia verkündete Auffassung einer bedingungslosen Barmherzigkeit stellt mE eine unheilbare Alternative zu katholischen Glaubenswahrheiten dar, und, solange die Lehre von der bedingungslosen Barmherzigkeit als unheilbare Alternative nicht verworfen wird, ist verständlich, von einer beharrlichen Weigerung und somit von einer Häresie auszugehen. In diesem Zusammenhang fallen mir noch diese Worte Jesu ein: „Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, dass ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde“ (Mk 9,42 parr.) und: „Weh euch, ... ihr Heuchler! Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Ihr selbst geht nicht hinein; aber ihr lasst auch die nicht hinein, die hinein wollen."


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 Hadrianus Antonius 19. März 2018 
 

@Johannes Evangelista

1. Ees wird sehr viel gezweifelt an den theologischen Kompetenzen v. PF, und wohl schon seit sehr langem (Argentinien, 1974ff.); idem in den Jahren in Buenos Aires (da wurde dann "Tucho"Manuel Fernandez bemüht). Seit 2013 auch keine Glanzleistungen, umes höflich zu sagen.
2. Bei dem grassierenden Unsinn, nicht selten apostatisch, findet sich kaum ein gestandener Theologe auswärts um dies zu verteidigen.
Die Camarilla im Vatikan, v. PF auserlesen, muß und wil sich natürlich beweisen.
3. PF liegt gewaltig unter Feuer, und wohl begründet.
Mit dem Rücken an de Wand.
Vigano, aus dem modernistischen Martinistall, Spezialist für Kino, hat hier eine herostratische Verteidigungstat gestellt- und Papst em. Benedictus XVI noch kompromittieren wollen.
Das ist echt und gut peronistisch (cfr. M.Hesemann ;-) )
4. Das Beharren auf eine "innere"
Kontinuität mit Papst.em. Ben. XVI ist die einzig übriggebliebene Möglichkeit für PF sich bei inhaltlicher/fundam. Schwäche zu definieren.


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 phillip 19. März 2018 
 

Zur Idee einer unheilbaren Alternative zwischen Anspruch der Lehre und Barmherzigkeit, die 2.

Es sollte mE für getaufte Katholiken – umso mehr für geweihte Personen - und jene, die Gott suchen, unbestritten sein bzw unzweifelhaft verkündet werden, dass Sündenbewußtsein und die Reue, die Sünde begangen zu haben, die zusammen und vor allem mit dem Vorsatz, die Sünde in Zukunft zu meiden, die Vergebung durch Gott möglich machen. Jesus hat von Sünden gesprochen, die „weder in dieser noch in der zukünftigen Welt nachgelassen werden. Voraussetzung für die Nachlassung einer Sünde ist – wie bereits erwähnt - die Reue. Ohne Reue gibt es keine Vergebung. Die Sünden aber, die der Herr als Sünden gegen den Heiligen Geist bezeichnet, schließen die Reue aus, und ist ihnen der absichtliche und dauernde Widerstand gegen die göttliche Gnade gemeinsam. Es liegt also nicht an der mangelnden Barmherzigkeit Gottes, wenn diese Sünden nicht vergeben oder derart sündige Menschen zur Heiligen Kommunion nicht zugelassen werden, sondern im Wesen dieser Sünden; Gott kann nicht verzeihen, weil


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 phillip 19. März 2018 
 

Zur Idee einer unheilbaren Alternative zwischen Anspruch der Lehre und Barmherzigkeit, die 1.

Ad benedetto05. Der gegenwärtige Papst und seine Apologeten eines „Paradigmenwechsels“ vertreten und lehren im Zusammenhang mit der Zulassung für den Erhalt der Absolution (auch Sakrament der Versöhnung) und der Kommunion eine Barmherzigkeit, die „unverdient, bedingungslos und gegenleistungsfrei“ sei (AL 297). Das widerspricht der Lehre der Katholischen Kirche, insbesondere dem Dogma: „Zum würdigen oder fruchtbringenden Empfang der Sakramente ist beim erwachsenen Empfänger eine sittliche Disposition erforderlich. Die sittliche Disposition (Bedingung) für den Empfang der Absolution (Sakrament der Buße oder der Versöhnung) ist die Reue, das ist ein Seelenschmerz und eine Abscheu über die begangene Sünde, verbunden mit dem Vorsatz, fortan nicht zu sündigen (KKK 1451).“ Auch setzt ein zulässiger Kommunionempfang den Stand der Gnade (Bedingung/sittliche Disposition) zum Zeitpunkt des Empfanges des Heiligsten Leibes Christi voraus.


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 Hadrianus Antonius 19. März 2018 
 

Scheinheiligkeit zum Totlachen

Dieses Pontifikat ist von Anfang an kontinuierlich von Pannen, krassen unchristlichen Sprüchen, Platitüden, häretischen Aussagen, Irrtümern, "undeutlichen Aussagen", Niederknüppeln auf frommen Gläubigen, Drangsalierung von traditionsfreundlichen Orden und Beschützung und Hofierung von moralisch verdorben Elementen gekennzeichnet.
Die Manipulierung des Briefs v. Papst em. Benediktus XVI ist verheerend und kommt der Selbstunterzeichnung eines Todesurteils gleich.

Lorenzo fra le Muori brachte mich zum Lachen mit der Botschaft von Papst Franziskus himself zum 52. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel:
„So möchte ich einen Beitrag zu unserer gemeinsamen Verpflichtung bringen, der Verbreitung von Falschmeldungen zuvorzukommen, den Wert des Journalistenberufes neu zu entdecken und uns wieder auf die persönliche Verantwortung zu besinnen, die ein jeder von uns bei der Mitteilung der Wahrheit trägt.“
Aha!


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 Cremarius 19. März 2018 

Benedikt - Ein Mann der leisen Töne

Vater Benedikt ist nicht nur ein großer Denker, er ist auch, wie viele bedeutende Intellektuelle, ein Mann der leisen Töne.

Man muss ihm daher sehr genau zuhören, seine Texte sehr genau lesen.

Vor einigen Jahren sagte Papst Franziskus in der ihm eigenen Nonchalence, dass Europa für die Kirche kaum noch Bedeutung habe.

Wenig später, so wollte es der Zufall, verlieh die Universität Krakau die Ehrendoktorwürde an Vater Benedikt.

Anlässlich dieses Ereignisses hielt er in Castel Gandolfo eine Dankesrede und strich dabei die große Bedeutung von Europa für die Entwicklung der Kirchenmusik heraus.

http://www.fondazioneratzinger.va/content/fondazioneratzinger/it/news/notizie/rimandi-news/verleihung-der-ehrendoktor-wuerde-an-benedikt-xvi-.html

Kein Geblubber, jedes Wort sass.

Florett, nicht Holzhammer.

Schreibt er ein Vorwort für ein Buch von Kardinal Sarah, dann hat auch das eine Bedeutung...

Große Männer bedenken auch stets das Ende ihres Tuns, haben das Ganze im Blick...


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 Bentheim 19. März 2018 
 

@ Federico R.

"Armin Schwibachs Beitrag ...
... ist ein Musterbeispiel für sauberen, verantwortungsvollen, informativen Journalismus."
Sie sehen: Philosophen können auch gründliche Historiker der Kirchengeschichte sein.


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 Federico R. 19. März 2018 
 

Armin Schwibachs Beitrag ...

... ist ein Musterbeispiel für sauberen, verantwortungsvollen, informativen Journalismus. Dafür gebührt ihm und kath.net verbindlichster Dank. Dass bei diesen merkwürdigen Vorgängen etwas nicht stimmt, vielleicht sogar „faul“ sein muss, war eh mein erster Eindruck, den zahlreiche User hier und auf der vorausgehenden Seite auch gepostet haben. Zumindest eine Entschuldigung, wenn nicht der Rücktritt Viganòs wäre angebracht. Aber noch immer darf/kann spekuliert werden, ob der amtierende Papst informiert oder sogar noch stärker involviert war. Allein schon um Franziskus zu schützen, müsste der Kommunikationspräfekt sein Amt möglichst bald zur Verfügung stellen.


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 Dalmata 19. März 2018 
 

@siebenschlaefer: Sehe ich genauso wie Sie - warum will man große Teiles des Briefes verschweigen??

Weil der Brief die Botschaft enthält: Nehmt PF ernst, was er tut, das will er auch und setzt es mit ganzer Kraft durch. Die Produkte seines Pontifikats sind keine Zufälle, sondern geplant, gewollt, entschieden und so durchgeführt. Und auch seine Leute sitzen dort, wo sie gebraucht werden.
Und vor diesem Hintergrund die notwendige Folgerung von B: Das einzige, was ich, also Papst Benedikt, entscheiden kann, ist dafür nicht meinen Namen herzugeben.


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 Montfort 19. März 2018 

CIC can. 1391: "Je nach Schwere des Vergehens KANN mit einer GERECHTEN Strafe belegt werden

"Can. 1391 — Je nach Schwere des Vergehens kann mit einer gerechten Strafe belegt werden:

1° wer ein falsches öffentliches kirchliches Dokument herstellt oder ein echtes verändert, zerstört, unterdrückt oder ein falsches oder verändertes Dokument benutzt;

2° wer ein sonstiges gefälschtes oder verändertes Dokument in einer kirchlichen Angelegenheit verwendet;

3° wer in einem öffentlichen kirchlichen Dokument falsche Angaben macht."

In jetzt wieder Gottes Barmherzigkeit strapaziert wird, um das schwarze Schaf ungeschoren davonkommen zu lassen und das Schermesser umso eifriger bei den weißen Schafen anzuwenden?

Heiliger Josef, hilf!


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 Johannes Evangelista 19. März 2018 
 

Die Sache ist aus vielen Gründen besorgniserregend.

Problem 1: Warum gibt der Vatikan eine Schriftenreihe zur Theologie von Franziskus heraus? Wird die theologische Kompetenz des Papstes bezweifelt? Wer sollte das wagen?
Problem 2: Warum kümmert sich der Vatikan selber um das Projekt? Fand sich sonst niemand (z.B. ein Doktorand, der ein Thema brauchte)?
Problem 3: Warum muss Msgr. Vigano die Kontinuität von Benedikt zu Franziskus betonen (im Film geht's zu 50% um Benedikt)? Wenn's um die theologischen Gedanken von Franziskus geht, könnte man Benedikt gut aus dem Spiel lassen. Zum Vergleich: Brauchte Benedikt für seine Jesus-Bücher die Schützenhilfe von einem anderen Papst? Ich wüsste nicht.
Problem 4: Warum ist diese Kontinuität so wichtig, dass man einen eher distanzierten vertraulichen Brief als Zustimmung und Lob zitiert? Am Ende muss man ihn veröffentlichen und das Gegenteil wird sichtbar.
Franziskus ist der souveräne Papst über die Weltkirche. Warum handelt der Vatikan so unsicher?


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 girsberg74 19. März 2018 
 

Scheinbar nebensächlich zwar:

„Allein die Veröffentlichung der elf schlecht gebundenen Heftchen … in einem Schuber, bei dem nach zweimaliger Nutzung der Kleister springt, spricht Bände.“

Kommentar:
Manchmal hilft ein Nebensächliches alleine schon zum richtigen Verständnis in der Hauptsache.


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 Mysterium Ineffabile 19. März 2018 

@ Kostadinov Maradiaga

Das ist kein Gerücht, das hat Maradiaga am letzten Freitag selbst verkündet
https://youtu.be/Xk4MVncV7UQ


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 Kostadinov 19. März 2018 

@carl eugen - Zustimmung

Wenn er schon nichts von dem Publicity Stunt gewusst haben sollte, dann müsste er seinen Pressefritzen wengistens feuern. Aber das ganze passt schon ins Bild, auch weil mittlerweile das Gerücht geht, Kardinal Maradiagas obligatorisches Rücktrittsgesuch aus Altersgründen wäre von PF abgelehnt worden - trotz Finanzskandal und Vorwürfen wg Missbrauchsvertuschung. Andere Bischöfe wurden für weniger geaxtet. Es war schon in Buenos Aires Bergoglios Strategie, sich mit Leuten zu umgeben, die Dreck am Stecken hatten - die hat man dann wenigstens in der Hand. Und wer jetzt noch den Bruch zum Vorgängerpontifikat leugnet, soll mir bitte sagen, was er raucht - das Zeug würde ich dann auch mal gerne testen wollen :-)


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 Sebi1983 19. März 2018 
 

Besorgniserregend!

Es ist besorgniserregend, mit welchen Mitteln vom päpstlichen Umfeld gearbeitet wird. Das wirft leider auch einen Schatten auf Papst Franziskus!


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 benedetto05 19. März 2018 
 

Nachfrage

@phillip
"...indem sie die Idee einer unheilbaren Alternative
zwischen Anspruch der Lehre und Barmherzigkeit....
verstreut."

Könnten Sie diesen Passus nochmal mit anderen Worten
ausdrücken? Mir ist nicht ganz klar, was Sie damit
sagen wollen.


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  19. März 2018 
 

Die Wähler von K. Bergoglios wollte gerade den Bruch mit den vorigen Pontifikaten

Das aufgetischte Märchen der Kontinuität von Papst Franziskus I. ist wie eine Seifenblase geplatzt.
Es ist kaum anzunehmen, dass der eigens vom PFI. ausgesuchte eifrige M. Vigano, sich diesen Coup ohne seinen Chef ausgedacht hat.

Die unglaubliche Respektlosigkeit, mit der Benedikt XVI. von den Beherrschern des Vatikans behandelt wird erzählt eine eigene Geschichte.
Nach der Wahl waren auf Radio Vatikan
Stimmen von Prälaten aus dem Vatikan zu hören, die unmissverständlich klar machten, dass endlich der richtige Kandidat Papst geworden sei, der es schon 2005 hätte werden sollen.
K. Ratzinger demnach nur ein Versehen?

Lügen haben kurze Beine.


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 siebenschlaefer 19. März 2018 
 

Ich möchte noch einmal etwas wichtiges klarstellen:

Aus dem italienischen Originaltext, den ich unten zitiert habe, geht etwas eindeutug hervor. Die Büchlein, die sich bekanntermaßen alle um die Theologie von PF drehen, zeigen dessen profunde theologische Bildung, so heißt es wörtlich, und die Büchlein helfen deshalb (perciò) zu sehen, dass es eine innere Kontinuität gebe zwischen den Pontifikaten.

Für jeden feinsinnigen Leser hat sich der brillante Benedikt also dahingehend geäußert, dass die innere Kontinuität in der Bildung der beiden Männer bestehe, keinesfalls sich aber auf die Bewahrung der Lehre beziehe. Das kleine Wörtchen "perciò" lässt dies durchblicken. Und so wird natürlich auch ein Schuh draus: es sei ein törichtes Vorurteil, Franziskus immer als den dummen Tölpel zu verkaufen, der von einem Fettnäpfchen ins nächste trete und nicht wisse, was er tue, geschweige denn weiß, was sein "inner circle" (Schwibach) tue.

Liebe Leute, B16 kann sich nur sehr dezent äußern, und das hat er getan: Franziskus ist absoluter Herrscher!


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 Dottrina 19. März 2018 
 

Unwürdig, das Ganze!

Msgr. Viganò sollte umgehend zurücktreten und sich sowohl bei Papst Franziskus, aber ganz besonders bei Papst em. Benedikt entschuldigen. Das Schlimmste an der ganzen Angelegenheit ist, dass er einen Brief veröffentlichte (zudem die Manipulation), der als VERTRAULICH galt. Sowas sollte ich als Sekretärin mal mit privater Korrespondenz von meinem Chef machen - ich würde fristlos gefeuert. Ach ja - lieber wünsche ich unserem Papst Benedikt/Joseph Ratzinger, alles Gute zum Namenstag und Gottes reichen Segen!


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 siebenschlaefer 19. März 2018 
 

Ich möchte noch einml


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 carl eugen 19. März 2018 

Lieber Msgr. Schlegl!

Ich glaube, es ist falsch den Papst in dieser Angelegenheit aussenvor zu lassen. Franziskus ist mehr als viele seiner Vorgänger ein Absolutist im Stile Ludwigs XIV. Im Vatikan passiert nichts ohne sein Wissen. Um den Papst hat sich eine Kamarilla unfähiger und selbstverliebter Intriganten gebildet. Und Franziskus fördert sie, wo es geht, weil dieser Mann keine Kritik aushalten kann. Wie ich unten geschrieben habe, der Papst hat eine Maschinerie in Gang gesetzt die jeden für seine Sache instrumentalisiert. Es würde mich nicht wundern, wenn die Anweisung zu diesem Skandal aus Santa Marta kam.
Wir erleben gerade hautnah die Neuausrichtung und damit die Abkehr der Kirche von ihrem Gründer und Haupt, Jesus Christus.


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 phillip 19. März 2018 
 

Aufgeregt hin oder her, ich denke, keiner von uns beiden ist aufgeregt

Wir reden offenbar nicht über dasselbe und doch über das Gleiche. Kann das auch ohne Aufgeregt-Sein möglich sein? Ich meine ja. Während Sie nicht über den Anlassfall - da bin ich mit Ihnen ohnehin einer Meinung - hinausgehen möchten - warum weiß ich nicht - tue ich dies sehr wohl, zumal ich hinter dieser Ungeheuerlichkeit eine Strategie zu erkennen glaube, nämlich eine Propaganda, wie sie sozialistischen, kommunistischen, nationalsozialisten (im Grunde alles eins) und kirchenfeindlichen Ideologien zu eigen ist und dem Zweck eine Manipulation dient. Im Übrigen deuten Ihre Beispiele auf bloß kriminelle Verhalten hin, die mit der Glaubenslehre in nur indirekten Zusammenhang stehen.


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 SCHLEGL 19. März 2018 
 

@ phillip

Sehen Sie jetzt, wohin dieser Aufgeregtheit Sie geführt hat? Ich habe Ihnen keinerlei gesundheitliche, oder sonstige Probleme unterstellt, Sie aber davor gewarnt sich so aufzuregen, weil dies gesundheitliche Folgen haben KANN!
Wer sich aufregt wird blind für Sachargumente und liest manche Texte nur durch seine Brille. Ganz unten habe ich nämlich geschrieben, dass der betreffende Mitarbeiter ausgetauscht gehört, weil er den Papst und dem Ansehen der Kirche geschadet hat, indem er versuchte den emeritierten Papst zu instrumentalisieren.
Sie schreiben jetzt von allen möglichen Dingen, Sündenbewusstsein usw.
In dieser zu beanstandenden Manipulation ging es darum, Aussagen von Benedikt XVI verkürzt darzustellen, und die Autoren der besagten Büchlein, gegen die nicht nur Benedikt etwas einzuwenden hat, zu verheimlichen und das ist UNRECHT!Msgr. Franz Schlegl


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 hauch 19. März 2018 
 

@Kreuz, Entschuldigung gerne angenommen. Ich hatte schon verstanden was Sie zum Ausdruck bringen wollten, doch bin ich als Deutsche auch nicht mit Frau Merkel gleichzusehen
@Mariat, ja ich meine die Gemeinde von Pfarrer Fink. Mein Mann lebte letztes Jahr 6 Wochen in der Gemeinde und wird auch dieses Jahr wieder 6 Wochen im Sommer vor Ort sein. Im Januar war er schon 2 Wochen dort. Über Pfarrer Fink lässt sich nicht viel ausdrücken, er ist unglaublich sowohl in dem was er in Bewegung setzt und auch in seiner Ausstrahlung/seiner aus allen Poren fließenden Gottes- wie Marienliebe.


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 phillip 19. März 2018 
 

Interessante Täter-/Opferumkehr!

Ad ThomasR. Wäre interessant, wenn sie sich einmal von allem Weltlichen, das zugegebenermaßen zwar auch seine Berechtigung hat und wo vieles im Argen liegt, losreißen, auf die transzendente Ebene des Katholischen Glaubens begeben, sodann die Handlungen, und vor allem Unterlassungen des Papstes und seiner Apologeten anhand der bisherigen Glaubenslehre überprüfen und dann Stellung beziehen würden!? Vielleicht könnten Sie auch zu der Einsicht gelangen, dass es dem gegenwärtigen Pontifikat hintergründig, um nicht hinterlistig zu sagen, darum geht, den Menschen ein Sündenbewusstsein, vor allem Sünden gegen den Heiligen Geist abzutrainieren, indem sie die Idee einer unheilbaren Alternative zwischen Anspruch der Lehre und Barmherzigkeit – AL mit seinen Ausblühungen in Bezug auf die Erteilung des Sakramentes der Buße und Kommunion für Personen, die in irregulären Situationen vorsätzlich verharren (=Sünde wider den Heiligen Geist) ist ein gutes Beispiel - verstreut.


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 kreuz 19. März 2018 

entschuldigen Sie @ hauch

mit "Russen" meinte ich die Regierung.


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 Mariat 19. März 2018