Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Woelki-Rücktritt wäre Präzedenzfall, folgen dann Rücktritte von Bode, Overbeck, Marx und Bätzing?
  2. Benedikt XVI.: „Es gibt keine zwei Päpste. Nur einer ist Papst…“
  3. Papst an Fokolarini: freudiges Zeugnis für das Evangelium
  4. Die Aktivistinnen von “Maria 2.0” nerven – Lasst mich einfach katholisch sein!
  5. Das „Forum Deutscher Katholiken“ spricht Kardinal Woelki seine Solidarität aus
  6. Bätzing 2.0: Der Kampf geht weiter!
  7. VERLOGEN!
  8. Psychiater und Theologe Manfred Lütz: Versetzung von Missbrauchstätern vor 1990 "fast unvermeidlich"
  9. Klassiker wie Homer oder Platon sollen aus US-Lehrplänen verschwinden
  10. Wo bleibt das Totengedenken für die vielen?
  11. Erzbischof Jedraszewski: ‚Great Reset’ kann nur in Christus gelingen
  12. Gender- und LGBT-Ideologie soll in Österreichs Schulen kommen
  13. ‚Die Eucharistie ist sehr lebendig’
  14. Reminiscere. Der Sinn der Verklärung. Kleine Lampen des Evangeliums sein
  15. "Austragendes Elternteil" - Australische Uni möchte "Mutter" und "Vater" abschaffen

Gewissensentscheidung von Homosexuellen respektieren

28. Dezember 2017 in Deutschland, 61 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Marx möchte keinen blinden Rigorismus in der kirchlichen Sexualmoral.


München (kath.net)
Der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx möchte einen neuen Umgang mit der kirchlichen Sexualmoral und hat etwas gegen "blinden Rigorismus". Für Marx sei es falsch, „von außen zu sagen, jemand sei in einem Zustand der Todsünde“, das gelte auch bei der Bewertung von Homosexualität.


Ohne Blick auf die Gewissenssituation des Einzelnen, ohne Blick auf seine Realität, auf die konkreten Umstände sei eine Beurteilung von Verhalten nicht möglich, erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz im Interview in der Januar-Ausgabe der Monatszeitschrift Herder Korrespondenz. Zwar reiche es auch nicht, zu sagen, man wisse selbst, was für einen gut ist, schreibt Marx.

„Natürlich geht es auch um die Verantwortung vor dem Evangelium und der gesamten Lehre der Kirche. Aber dann muss es einen Respekt vor der Entscheidung geben, die einer in Freiheit trifft“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Pythia 3. Jänner 2018 
 

Relativismus

Kardinal Marx vertritt den verderblichen Relativismus, der in der Kirche Platz gegriffen hat. Als ob es von der eigenen Betrachtungsweise abhinge, ob etwas Sünde ist oder nicht. Gemäß diesem Bischof würden die zehn Gebote nur bedingt gelten und wären somit überflüssig. Das ist es wohl, worauf der Herr Kardinal hinaus will.


5

0
 
 Bernhard Joseph 30. Dezember 2017 
 

Angesichts der Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche,

ist es überhaupt nicht angezeigt, sich so zu äußern, wie es Kardinal Marx hier tut. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass eine bestimmte Lobby-Gruppe in der Kirche hier wieder das Zepter führt, die aber genau für das Verantwortung trägt, was in der Vergangenheit vertuscht wurde. Man blicke nur nach Sankt Gallen.


9

0
 
 Sankt Goar 29. Dezember 2017 
 

Was man selbst für zu hart hält

Wenn man einfach alles was man selbst für zu hart hält als Rigorismus bezeichnet, kann man schön niedermachen. Schon Immanuel Kant wusste, dass es in moralischen Dingen keine halbe Moral gibt. Es gibt nur eine Moral die einer Maxime folgt und zwar ganz und gar ungeachtet von menschlichen Charakterzügen, oder man hat keine Moral. Unsere Maxime ist das Leben und Wirken unseres Herrn, im Allgemeinen Evangelium genannt. Darauf müssen wir blicken. Mein Rigorismus ist also gar nicht blind, er blickt auf das Evangelium. Dass ich selbst dieser hohen Moral allzuoft nicht entspreche und deshalb der Reue und Buße bedarf, ändert doch absolut nichts an der Wahrheit des Evangeliums, sondern bleibt Ansporn und Ziel aller die Jesus Christus nachfolgen.


14

0
 
 st.michael 29. Dezember 2017 
 

Blinder Rigorismus

Das 6. Gebot und seine Befolgung ist also blinder Rigorismus,interessant.
Dann war Thomas Morus ein blinder Rigorist, seine Heiligkeit ist sofort abzuerkennen.
Was Herr Marx predigt ist pure Häresie, er sollte sofort entpflichtet werden, trotz seines grossen Reichtums.


13

0
 
 SCHLEGL 29. Dezember 2017 
 

@nicodemus

Da ich nicht weiß, ob der Kardinal ihnen antworten wird, erlaube ich mir, Ihnen zu sagen was die heiligmachende Gnade ist.
Nämlich die "inhabitatio sanctissimae Trinitatis"-also die Einwohnung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit in der Seele des Menschen, solange sie nicht durch eine schwere Sünde delogiert wird.Man nennt sie auch "habituelle Gnade", gemäß dem Wort Jesu bei Johannes: "Wir werden kommen und Wohnung bei ihm nehmen."Msgr.Franz Schlegl


10

0
 
 phillip 29. Dezember 2017 
 

nicodemus möchte im Glauben wachsen?

Das möchte ich auch, allerdings glaube ich nicht, dass der Papst, Kardinal Max oder Papst Nahestehende etwas dazu beizutragen vermögen; von ihnen erlaube ich mir, Respekt für diese meine Entscheidung zu fordern.


8

0
 
 nicodemus 29. Dezember 2017 
 

Danke "Zeitzeuge"!

Alles was Sie gepostet haben - gefällt mir! Besonders der Hinweis auf die
HEILIGMACHENDE GNADE!
Dieser Begriff ist aus der Sprache unserer geliebten Kath. Kirche verschwunden. Daher richte ich mich an Sie, Eminenz!
Herr Kardinal Marx, schreiben Sie doch bitte einmal, was Sie unter diesem Begriff: "Heiligmachende Gnade" verstehen - oder verlange ich zu viel?
Ich möchte nämlich im Glauben wachsen, erst recht, wenn ein Kardinal etwas über den Glauben sagt!


13

0
 
 lesa 29. Dezember 2017 

Jesus nähert sich der Sünderin (wir alle sind gemeint) am Jakobsbrunnen Schritt für Schritt, um sie zur Wahrheit zu führen. Die Menschen unserer Zeit haben aber wenig Chance, mit der Wahrheit konfrontiert zu werden, an der sich ihr Gewissen überhaupt ausrichten kann. In geeignetem "Tonfall", aber ausreichend klar sollte die Kirche die unverwässerte, unvernebelte Wahrheit zur Sprache bringen, aber nicht zerreden. Wie froh könnten wir sein über den Katechismus! Was dort zur Homothematik steht, ist der einfach und klar formulierte Wille Gottes gemäß der Hl. Schrift. @hape: Mit Ihrem Gedankengang liegen sie m.E. richtig. "Blinden Rigorismus" mag es geben. Was aber laut Bibel "blind" machen kann, "mit sehenden Augen nicht sehen und mit hörenden Ohren nicht hören", ist gewohnheitsmäßiges Sündigen. Desorientierung gerade im Bereich der Sexualmoral bringt Menschen mitunter um den seelischen Einklang mit Gott und um das Gespür für Geistliches. Nur mit der ungekürzten Wahrheit hilft die Kirche.


11

0
 
 golden 29. Dezember 2017 
 

Reliquie von Papst Pius X im Liebfrauendom

Neulich betete ich in München vor dieser Reliquie und gedachte an all die Heiligen und Glaubenszeugen, die der Kirche in den deutschsprachigen Ländern geschenkt worden sind.Ihre Fürbitte ist eine Realität ! Deswegen sollten wir auch ihre Lehre und ihren Wandel annehmen, da speziell unter dt.sprachigen Theologen und Bischöfen unserer Zeit nur selten etwas Gutes zu finden ist:Die Heiligen folgten Jesus und ihnen müssen wir uns anschliessen,die Ewigkeit vereint uns mit ihnen und d.h. auch: sie trennt uns nicht ! Ehre sei Gott, dem Herrn von Raum und Zeit !


8

0
 
 bernhard_k 29. Dezember 2017 
 

Kein Wort von Beichte und Umkehr?

Ist ein Bergführer gut, der seine ihm Anvertrauten nicht vor den tödlichen Gletscherspalten warnt? Ist er barmherzig? Nein - im Gegenteil!

Verwirrung pur in der Kirche, leider ...


17

0
 
  29. Dezember 2017 
 

@ hape

Der Schuss ist längst nach hinten losgegangen und die Kirchenfürsten haben sich mit der Lockerung der Sexualmoral ins eigene Fleisch geschnitten und tun es immer noch, ohne etwas daraus gelernt zu haben: Durch die auch bei Katholen in Fleisch und Blut übergegangene Verhütungsmentalität, werden die Kirchenbänke immer leerer, sprich potentielle Kirchensteuerzahler von vornherein ausgeschlossen!
Fazit: Die Kirche schafft sich selbst ab!


9

0
 
 hape 29. Dezember 2017 

Blinde Rigoristen

Königsteiner Erklärung, Würzburger Synode, „Geist des Konzils“. Rahner, Kasper, Lehmann, Saier. Falschlehrer (vgl. Berger, May), Situationsethik, Neomodernismus (vgl. R. Spaemann).

Die Äußerung von Kardinal Marx zur Homosexualität ist eingebettet in eine langatmige Lockerung der kirchlichen Sexualmoral und spiegelt das ewige Credo der DBK: weiter so. Das gute Ende kommt noch. – Wirklich?

Klar. Wenn die Diagnose ist, dass nur die „blinden Rigoristen“ (Marx) für die leeren Kirchen verantwortlich sind, dann muss deren Bekämpfung als Therapie erscheinen. – Lockern wir also die Sexualmoral, dann werden die Leute wieder kommen. Aber: müssten sie nicht schon längst da sein? Die alte Sexualmoral wird doch auch von Katholiken schon lange nicht mehr ernst genommen. Trotzdem werden die Gottesdienste nicht voller. Ein Erfolg sollte anders aussehen, oder?

Verantwortlich für den Erfolg der Therapie ist jedenfalls der, der die Diagnose stellt. Niemand anderer. Auch kein blinder Rigorist.


13

0
 
  29. Dezember 2017 
 

@ Stefan Fleischer

Berühmt heißt aber noch lange nicht kompetent!
Kard. Marx ist zwar inzwischen genauso berühmt wie sein Trierer Namensvetter Karl (Vorfahre?!), aber leider auch genauso verblendet! Er wäre gut beraten gewesen, den Wirtschaftssektor nicht zu verlassen und eine Politkarriere anzustreben! Dort hätte er auf jeden Fall viel weniger Schaden anrichten können als er es heute in der Kirche tut! Es wäre an der Zeit, das Volk bei der Wahl ihrer Kirchenmänner mitreden zu lassen!


11

0
 
 Elija-Paul 29. Dezember 2017 
 

Spätestens seit der Königsteiner Erklärung

ist in den moralischen Fragen mehr Finsternis als Licht bei dem deutschen Episkopat zu erkennen. Und die Finsternis nimmt zu, wie es bei dieser Wortmeldung von Kardinal Marx zu erkennen ist. Leider ist das auch in der Weltkirche der Fall. Es sind schwere Zeiten. Es fehlen die Hirten, welche die Schafe vor den Wölfen warnen, die mit dem Geist der Unterscheidung Irrtum von der Wahrheit trennen. Und so gut wie alle machen mit! Der Irrtum ist bis in die Spitze der Kirche vorgedrungen! Machen wir uns nichts mehr vor: Wir haben keine Orientierung mehr von unseren deutschen Bischöfen zu erwarten. Das Licht der Schrift und die authentische Überlieferung müssen alleine scheinen. Es wird einmal die Zeit kommen, in der wir sehr beschämt sein werden, daß nur wenige den Mut aufbrachten die Wahrheit zu sagen. Wir müssen nicht die Entscheidung eines Homosexuellen weiterhin in der Sünde zu leben respektieren, sondern wir müssen sie erleiden (tolerieren)und für ihn beten! Das ist der Unterschied!


16

0
 
 Stefan Fleischer 29. Dezember 2017 

Ein so berühmter Theologe sollte eigentlich wissen

einerseits, dass Gottes Barmherzigkeit nicht darin besteht, die Sünde zu rechtfertigen, sondern "Gnade vor Recht" walten zu lassen,
und andererseits, dass, selbst wenn jemand sich (noch) nicht aus einer Sünde zu lösen vermag, er sich doch immer bewusst sein muss, dass diese seinen Mitmenschen zum Ärgernis und/oder zur Verführung werden kann, was dann genauso eine Sünde ist.


12

0
 
  28. Dezember 2017 
 

Situationsethiker K. Marx fern der Wahrheit

Unterirdisch was da gerade abgeht bei einigen dem amtierenden Papst eng verbundene Amtsträger. Alle haben es auf einmal eilig die Kirche in einen Sodomistentempel zu verwandeln.
Wer die zweifelhafte Krippendarstellung auf dem Petersplatz genau betrachtet weiß wo es lang geht.
Das Jesuskind ist völlig unbekleidet und kaum wahrzunehmen. Keine Hirten, keine Tiere.
Eine zentrale Darstellung eines Unbekleideten, der nicht sehr bedürftig aussieht und die Homolobbies in Italien zum schwärmen bringt, insbesondere da klar ist, der Papst hat dieses Projekt abgenickt. Übrigens als Location dient ein abbruchreifer Petersdom.

Start einer finsteren Menschenmachwerkskirche, wo sich jeder selbst anbetet
oder
Auftakt zur Feier von fünfzig Jahren 68er Revolution die zur Religion mutiert?


16

0
 
 Hadrianus Antonius 28. Dezember 2017 
 

Nur logisch v. K. Marx

Kard. Marx ist hier ehrlich und konsequent.
Und ein Großteil seiner Bistumsverwaltung ist vollkommen seiner Meinung.
Ich erinnere mich noch sehr gut an den Skandal im Priesterseminar St.Pölten mit homosexuellen Ausschweifungen, sschwerstem Fehlverhalten vom Regens und subregens; die Medien jagten zuallererst den konservativen und politisch mißliebige Bischof Krenn, von seinen bischöflichen Kollegen schändlichst im Stich gelassen und ostraziert.
Der Subregens jedoch, obwohl auf einschlägigen Fotos und hochbelstendem Computermaterial dokumentiert, kam nach einer kurzen Besinnungszeit im Bistum München unter; der Spegel und die Süddeutche entdeckten ihn und dokumentierten seine lokale Präferiertheit ggb. kroatischen, polnischen und indischen Priestern.
Später als "Whisky-vikar" durch die Gegend tingelnd, wurde sein Buch als Kuckucksei noch in dem St.-Bennokatalog im Spätherbst 2016 beworben.
Unter allen diesen Kenntnissen v.d.Abtei St.Ottilien verlegt.
Vergogna!


10

0
 
 Aschermittwoch 28. Dezember 2017 
 

Gewissensentscheidung

Wenn ein Homosexueller - in Übereinstimmung mit seinem Gewissen-
Kardinal Marx umbringt, ist das zu respektieren....????


12

0
 
 Ad Verbum Tuum 28. Dezember 2017 

Maranatha

in meiner Ohnmacht bleibt mir dieser Hilfeschrei ...


11

0
 
 lakota 28. Dezember 2017 
 

@Leibniz

Ja, lieber Leibniz: "Und natürlich folgen wir dieser Lehre "blind", also ohne nachzudenken, sind also autoritätsgläubig." Ich dachte gerade, wie wunderbar es ist, der einzigen, wahren Autorität zu folgen, nämlich Gott! Wenn man sieht, wem die meisten anderen folgen...vom Mammon über Sex bis zu falschen Propheten. Aber es schmerzt auch, zu sehen, wie sogar Kardinäle und Bischöfe die reine Lehre nicht mehr ertragen und sich eigene Lehren basteln.


15

0
 
 Peppita 28. Dezember 2017 
 

Seit Sommer 2017 haben wir einen neuen ASD-Mitarbeiter für unsere Pflegekinder. Dieser Mann (homosexuell, evangelisch verheiratet, Pflegekinder) Hat nichts Gutes an unserer Familie gelassen und uns diffamiert. Fünf Tage vor Weihnachten wurden die Pflegekinder abgeholt. Ich denke nicht, das er meinen Gott anbetet, auf den ich vertraue, der das Lügen verbietet. Wer so viel Leid über Kinder und Familien bringt betet nicht den gleichen Gott an, den ich liebe, anbete und kenne.


13

0
 
 Ginsterbusch 28. Dezember 2017 

Kein Hirte mehr!

WANN genau haben Sie eigentlich Ihren katholischen Glauben abgelegt?
Nach der Papstwahl oder bei Beginn Ihrer Busenfreunschaft zum Genossen „Kreuz-Auszieher??“


15

0
 
 JohnPaul 28. Dezember 2017 

Für Marx sei es falsch, „von außen zu sagen, jemand sei in einem Zustand der Todsünde“

Genau das aber macht die Heilige Schrift. Sie sagt explizit, dass, wer homosexuellen Verkehr habe, "Schande" treibe und "das gerechte Urteil Gottes" bekommen werde; er/sie sei "des Todes würdig" (Röm 1,27.32).

Ähnliches findet sich in 1 Tim 10 und 1 Kor 6,9-10.

Ist die Kirche noch ein Weg zum Heil, wenn sie nicht mehr das Wort Gottes verkündigt, sondern das glatte Gegenteil??


23

0
 
 jadwiga 28. Dezember 2017 

Wer die Kerzen ausbläst, der muss im Dunkeln bleiben

Gerade in der kirchlichen Sexualmoral muss man ein leuchtendes Beispiel sein!
Wir wollen unsere homosexuellen Brüder nicht urteilen, aber eine klare Warnung ist eine Pflicht.
Jesus sagt:
"Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und stell ihn unter vier Augen zur Rede"

Ein ahnungsloses Kind, das mit dem Feuer spielte und das Haus angezündet hat,wird nicht so streng bestraft wie ein Erwachsener.
Jesus betete:"Vater vergebt ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun"

So ist das auch mit den homosexuellen Geistlichen, die das Feuer der göttlichen Liebe kennen und trotzdem unterschätzen. Sie werden in ewiger Finsternis brennen.

@jadwipkarpaten


11

0
 
 Dottrina 28. Dezember 2017 
 

Geht's noch?

Sünde ist nun mal Sünde! Was will man da noch sagen? Traurig jede Diskussion! Gott sei allen gnädig!


19

0
 
 trueman 28. Dezember 2017 

Gewissensentscheidung - lächerlich !

es ist erschütternd, dass selbst Kirchenfürsten wie manche Kardinäle keine Ahnung haben, was eigentlich das Gewissen ist, worauf es sich stützen muss und was eigentlich von einem Christen (und die meisten sind ja irgendwann getauft worden) verlangt wird, damit man sich als Christ darauf überhaupt berufen kann. Soviel Unwissen ist zum Fremdschämen. Schlimm sind allerdings die Folgen, die solche Dummheiten und Aussagen dieser Hirten nach sich ziehen können und wie viele Jugendliche dadurch in die Fänge des Bösen geführt werden. Haben die Kirchenoberen wirklich den Verstand verloren oder sind sie alle gekauft durch ihr fürstliches Salär, das der Staat ihnen bezahlt, damit sie gute Mine zum bösen Spiel machen?


19

0
 
 Ehrmann 28. Dezember 2017 

Wenn einer sich etwa im Drogebrausch beim Donauturm hinunterstürzen will-lass ich ihm die Freiheit?

Nicht nur kirchliche Moral, auch medizinische Gründe (Aids , Hepatitis C, Lues)lassen Ausübung der Homosexualität mehr als bedenklich erscheinen. Wenn schon nichts anderes gewertet wird, so soll doch die Ansteckung eines Partners verhindert werden (und Kondome nützewn nur der Gummiindustrie, das weiß man doch längst).


12

0
 
 follower 28. Dezember 2017 

Papst Benedikt XVI.

hat einen Riesenaufsatz zum Thema "Pro multis" geschrieben und an die deutschen Bischöfe gerichtet. Er wurde wie ein Nichts behandelt. Wie soll man jemals als gläubiger Katholik an eine Zukunft der r.k. Kirche in Deutschland glauben, wenn dieser brilliante Denker nicht gehört wird ? Wir können nur noch beten, wenn man das Wirrwar aus dem Munde des Kardinals liest.


19

0
 
 Zeitzeuge 28. Dezember 2017 
 

Prof. Dr. Gustav Ermecke (1907-1987) - Gegengift!

Den Alten u. Älteren hier unvergessen ist der Moraltheologe Gustav Ermecke, der als einer der wenigen deutschsprachigen kath. Moraltheologen wissenschaftlich fundiert gegen die moraltheologische Kulturrevolution seit 1968 (Königstein!) kämpfte!

Ausser seiner noch vorkonziliar erschienenen Neubearbeitung der dreibändigen Kath. Moraltheologie von Joseph Mausbach versuchte er in zahlreichen Fachaufsätzen das unverzichtbar, eigentlich katholische in der Moraltheologie entgegen der übermächtigen, von den Bischöfen geförderten "Zeitgeist-Moral" an den Unifakultäten aufzuzeigen!

Vor seinem Lebensende hinterließ er noch zwei fundamental-moraltheologische Grundsatzwerke:

Sein und Leben in Christus, über die Seinsgrundlagen der kath. Moraltheologie, Schöningh, 1985 und

eine Neuauflage seiner Dissertation:

Die natürlichen Seinsgrundlagen der christlichen Ethik, Schöning, 1987

Beide Titel sind antiquarisch erhältlich!


13

0
 
 elisabetta 28. Dezember 2017 
 

Kardinal Marx

Dass jeder Mensch sich „frei“ für oder gegen Gott entscheidet, das ist schon seit Adam und Evas Zeiten so. Und dass die Entscheidung des einzelnen Menschen respektiert wird, ist heute auch gang und gäbe. Das heißt aber nicht, dass Sünde deshalb nicht mehr Sünde ist. Die Sünden werden vom Papst abwärts nicht mehr beim Namen genannt, sondern verharmlost, indem nur mehr von Schwächen oder Fehlern die Rede ist, die eben – wie Marx meint – je nach Umständen und Situationen zu bewerten sind, also situationselastisch. Marx und Co. bestimmen jetzt, was Sünde ist – früher war es Gott. Sind diese Herrschaften sich eigentlich ihrer Verantwortung für das Seelenheil der ihnen anvertrauten Menschen noch bewusst?


31

0
 
 leibniz 28. Dezember 2017 
 

Liebe(r) Lakota,
eigentlich ist das doch ganz leicht zu verstehen!
Bringt mir das Einhalten eines Gebotes einen Vorteil und macht es vor allem in einer bestimmten Situation keine Mühe, so halte ich dieses Gebot.
Ist die Situation umgekehrt, so sagt mir mein Gewissen, dass ich dasselbe Gebot in diesem Fall brechen darf. Das Gewissen "bildet" sich an dem Satz des Renaissance - Politikers Machiavelli:"Der Zweck heiligt die Mittel",der in kirchlichen, in politischen und auch in der Wirtschaft wieder große Aktualität erlangt hat.
Vertreter einer rigiden, konservativen, fundamentalistischen Autoritätsmoral wie Sie oder ich sind einfach nicht gebildet genug, um das zu verstehen. Wir sind so naiv zu glauben, dass ein Katholik sein Gewissen an der Lehre der Kirche bilden soll. Und natürlich folgen wir dieser Lehre "blind", also ohne nachzudenken, sind also autoritätsgläubig.


17

0
 
 Herbstlicht 28. Dezember 2017 
 

@lakota

Sie haben recht:
Wer als Erzbischof und Kardinal das Brustkreuz ablegt, hat offensichtlich auch kaum ein Problem damit, die christliche Lehre zu relativieren bzw. "abzulegen."
Eines folgt aus dem anderen.
Kardinal Marx lebt nicht nur in dieser Welt, sondern er ist auch ganz von dieser Welt. Zumindest wirkt er so auf mich.


26

0
 
 lakota 28. Dezember 2017 
 

"Ohne Blick auf die Gewissenssituation des Einzelnen, ohne Blick auf seine Realität, auf die konkreten Umstände sei eine Beurteilung von Verhalten nicht möglich, erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz."
Daran liegt es wohl, sehr geehrter Herr Kardinal, daß ich Ihr Verhalten auf dem Tempelberg bis heute nicht verstehen kann. - Gelten eigentlich die Gebote Gottes noch, ohne wenn und aber?


21

0
 
 Fatima 1713 28. Dezember 2017 
 

@ Elliver

Sie haben vollkommen recht. Wir müssen die zentralen Lehren unseres Glaubens kennen. Erst dann können wir ihn der Welt gegenüber mit Überzeugung und Freude BEkennen. Unser katholischer Glaube schenkt die wahre Freiheit und durch unser Zeugnis in Wort und Tat, aber auch durch fundiertes Wissen können wir am ehesten überzeugen und den einen oder anderen "anstecken".


16

0
 
 Fink 28. Dezember 2017 
 

Das Fach Moral-Theologie propagiert seit Jahrzehnten die "Autonome (Sexual-) Moral !

Wir brauchen uns nicht wundern! Seit vielen Jahrzehnten propagiert die Universitätstheologie die "Autonome Moral". Angeblich ließen sich aus der Heiligen Schrift keine eindeutigen sexualmoralischen Lehren für heute ableiten...
Kardinal Marx vertritt nur das (und auch noch gemäßigt), was die Mehrheit der Theologen lehren.
Ich werfe den Bischöfen eher vor, dass diese die Konfrontation mit der liberalen Universitätstheologie scheuten und scheuen !


24

0
 
 Lämmchen 28. Dezember 2017 
 

Gewissen

ich sehe das große Problem, dass die Mehrheit doch gar nicht mehr die Chance hat, sein Gewissen zu bilden, da sie sich mit solch weichspülenden Alles-ist-Gut-Aussagen am laufenden Band keine Gewissensschärfung mehr möglich ist.


26

0
 
 DamianBLogos 28. Dezember 2017 
 

Der Kardinal scheint in sich schlechte Handlungen zu leugnen

"Darum lehrt die Kirche - ohne im geringsten den Einfluß zu leugnen, den die Umstände und vor allem die Absichten auf die Sittlichkeit haben -, daß »es Handlungen gibt, die durch sich selbst und in sich, unabhängig von den Umständen, wegen ihres Objekts immer schwerwiegend unerlaubt sind«." Aus: kath-info.de/Nachsynodales Apostol. Schreiben Reconciliatio et paenitentia (2. Dezember 1984), 17: AAS 77 (1985), 221
Vgl. Paul VI., Ansprache an die Mitglieder der Kongregation vom Heiligsten Erlöser (September 1967): AAS 59 (1967), 962: “Man muß vermeiden, die Gläubigen zu verleiten, anders darüber zu denken, so als wären nach dem Konzil heute einige Verhaltensweisen erlaubt, die die Kirche früher für in sich schlecht erklärt hatte. Wer sieht nicht, dass daraus ein bedauerlicher sittlicher Relativismus entstehen würde, der leicht das ganze Erbe der Lehre der Kirche in Frage stellen könnte?”

Dagegen Kardinal Marx: "Ohne Blick auf...sei eine Beurteilung von Verhalten nicht möglich."

Wer irrt?


21

0
 
 Christa.marga 28. Dezember 2017 
 

Ich bin nur noch entsetzt

Er hat sich dem Zeitgeist angepasst, er zeigt uns mit diesen Worten, wohin sich die Katholische Kirche bewegt.
Es gibt demnach keine Sünde mehr, es gibt keine Hölle mehr, jeder kann tun und lassen, was er will, Jesus verzeiht einfach alles!!!
Wieso mache ich mir eigentlich noch ein Gewissen, Herr Kardinal - ach so, zur Beichte gehen sowieso nur die allzeit Gestrigen.
Ich muß als Christ nicht mit allem einverstanden sein, so kann ich durchaus eine andere Meinung zur Homosexualität haben als Sie, Herr Kardinal. Ich kann es tolerieren, doch bin ich der Meinung, dass solche Personen nicht zu den Sakramenten zugelassen werden dürfen, wie Ehe und Hl. Kommunion. Bis jetzt darf ich ja noch Meinung haben, fragt sich nur, wie lange noch.
Das alles fällt für mich unter den Begriff "Gender" - der Papst selber hat das als "das Böse, eine Ideologie" bezeichnet, und von Ihnen???

Es geht in erster Linie um die Verantwortung vor dem Evangelium, um Jesu Worte, um die Heilige Schrift!


24

0
 
 Stefan Fleischer 28. Dezember 2017 

Einen Gewissensentscheid

muss man immer vor Gott verantworten können. Oder wie einmal einer schrieb:
"Der Verantwortung für einen Gewissensentscheid kann man sich nicht durch einen Gewissensentscheid entziehen."


25

0
 
 waghäusler 28. Dezember 2017 
 

Von manchen Hirten habe ich die Schnauze so langsam voll.Sie täten besser daran wieder einmal die Schrift zu studieren,
als irgendwelche Hirngespinste zum besten zu geben.


23

0
 
 Kurti 28. Dezember 2017 
 

Jetzt muss ich doch nochmals etwas sagen zu dem Problem:

Nachdem der Papst dem italienischen Atheisten, mit dem er immer spricht, gesagt hatte, es genüge nach seinem Gewissen zu leben, braucht man sich nicht zu wundern, wenn ein geistlich so ungebildeter Kardinal wie Marx das wiederholt. Zwar hat jeder Mensch ein Gewissen, aber dieses Gewissen kann abgestumpft sein, sodaß es gar nicht mehr anschlägt. Wenn man nur lange Zeit Übles getan hat, dann regt sich das Gewissen nicht mehr, wenn man das Üble weiterhin wiederholt. Mensch, haben diese Theologen oder wie soll man sie denn bezeichnen keine Ahnung mehr ! Unser durch die Sünden verdorbenes Gewissen hat es nötig durch die Gnade Gottes erleuchtet und geschärft zu werden. Dazu muss die Kirche und der christliche Glaube beitragen und genau das gehört doch eigentlich zum christlichen Grundwissen, das jeder Christ kennen sollte, Kardinäle und Päpste erst recht. Bei Papst Joh.Paul II. und Papst Benedikt hatte ich keinen Zweifel, daß die das wissen, bei Franziskus aber sehr wohl. Katastrophe!!!


25

0
 
 wedlerg 28. Dezember 2017 
 

die beiden Römerstellen zeigen Gottes Gerechtigkeit

Der Zorn Gottes erreicht diejenigen, die Götzen anbeten, z.B. im Bereich der sexuellen Ausschweifung, zu der homosexuelle Handlungen zählen, er will zur Umkehr mahnen. wer nur auf die anderen zeigt, ist nicht besser und muss ebenfalls mit Gottes Zorn rechnen.

Nur wer am Reich Gottes mitbaut, umkehrt und unbeirrbar tut, was gut ist, kann auf die Barmherzigkeit Gottes rechnen.

Verurteilt die Sünde und helft den Sündern ist daher das Motto des Paulus im NT.

Bei Marx ist das Gegenteil der Fall: Verurteilt nicht, was die Menschen machen. Die freie Entscheidung des Einzelnen ersetzt den Willen Gottes, die Entscheidung zur Umkehr. Das ist eine Perversion der Realität. Denn nicht der Mensch hat die Gabe zu erkennen, sondern Gott allein hat ihm Verstand gegeben, um das Gute zu tun.


24

0
 
 wedlerg 28. Dezember 2017 
 

die zweite Hälfte der Medaille: Röm 2

" Deshalb darfst du allerdings nicht meinen, du seist entschuldigt, wenn du das alles verurteilst. Denn wer du auch bist: Indem du über einen anderen zu Gericht sitzt, sprichst du dir selbst das Urteil, weil du genau dasselbe tust wie der, zu dessen Richter du dich machst. Nun wissen wir aber, dass Gott die zu Recht verurteilt, die jene Dinge tun; wir wissen, dass sein Urteil der Wahrheit entspricht. Und da meinst du, du könntest dem Gericht Gottes entgehen, wo du doch genauso handelst wie die, die du verurteilst? Oder betrachtest du seine große Güte, Nachsicht und Geduld als selbstverständlich? Begreifst du nicht, dass Gottes Güte dich zur Umkehr bringen will? 5 Doch du bist verhärtet; dein Herz ist nicht zur Umkehr bereit. So sorgst du selbst dafür, dass sich Gottes Zorn gegen dich immer weiter anhäuft, bis er schließlich am »Tag seines Zorns« über dich hereinbricht – an dem Tag, an dem Gott Gericht hält und für alle sichtbar werden lässt, dass sein Urteil gerecht ist."


12

0
 
 Tomaso 28. Dezember 2017 
 

Eine solche Aussage eines Bischofs und Kardinals ist einfach unverantwortlich!!!

Ich denke, es ist wieder ziemlich durchschaubar, dass Seine Eminenz, Kard. Marx, sich der Gesellschaft anbiedern möchte, und sich mit dem Mainstream durch eine nebulösen "Barmherzigkeit", die nicht mit der göttlichen Barmherzigkeit zu tun hat, gut stellen möchte. Er ist sich dabei aber wohl seiner eigentlichen Aufgabe nicht bewusst: Dass um seine Verantwortung für die unsterblichen Seelen geht! Dass jemand homosexuell empfindet ist noch keine Sünde. Solche Menschen bräuchten bes. Begleitung, um mit ihrer Neigung gut und fruchtbar ihr Leben gestalten zu können. Als apostolischer Oberhirte je nach Einzelfall unter Umständen die Gewissensentscheidung der betreffenden Personen akzeptieren zu wollen, ist einfach unverantwortlich! Praktizierte Homosexualität ist objektiv immer eine Todsünde, die den Tod der Seele bringt, selbst wenn es manchmal Umstände gibt, die die Schuld vermindern. Doch auch dann diese Seele in schrecklicher Gefahr und eine solche Lebensweise ist nichts zu rechtfertigen!


16

0
 
 wedlerg 28. Dezember 2017 
 

Paulus sagt praktisch das Gegenteil: Röm 1,24-28

"Weil sie sich für klug hielten, sind sie zu Narren geworden. An die Stelle der Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes setzten sie das Abbild des vergänglichen Menschen .... Deshalb hat Gott sie den Begierden ihres Herzens überlassen .... Denn sie vertauschten die Wahrheit, die Gott sie hatte erkennen lassen, mit der Lüge; sie verehrten das Geschaffene und dienten ihm statt dem Schöpfer, der doch für immer und ewig zu preisen ist. Amen. Aus diesem Grund hat Gott sie entehrenden Leidenschaften preisgegeben. Die Frauen vertauschten den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen, und genauso machten es die Männer. Statt mit Frauen zu verkehren, wie es der natürlichen Ordnung entspricht, wurden sie von wildem Verlangen zueinander gepackt; Männer ließen sich in schamlosem Treiben mit anderen Männern ein. ...da die Menschen es ...nicht nötig hatten, Gott anzuerkennen, hat Gott sie ihrem Verstand preisgegeben, der zu keinem vernünftigen Urteil mehr fähig ist..."


21

0
 
 Elliver 28. Dezember 2017 
 

Teil II Akzeptanz...

Nur die Pfarrer zu wechseln reicht da nicht. Wir müssen um heiligmäßige Priester beten! Und selbst aktiv werden, scheuen wir den Konflikt, sehe ich persönlich schwarz! Auch für uns gilt EG, also packen wir es an und beginnen unverzüglich mit der Neuevangelisierung, so wie es auch Papst Franziskus wünscht.
Ich kann nur jedem raten sich religiös weiterzubilden, um sich dann so gut wie möglich dem Bösen im Alltag zu erwehren.
In diesem Sinne " prüfet alles, das Gute aber behaltet "!
Liebe Grüße und Gottes Segen!
Elliver


9

0
 
 Cremarius 28. Dezember 2017 

Relativismus und Sprache

Im Grunde redet Kardinal Marx lediglich dem Relativismus das Wort. Einer Strömung, vor der Papst Benedikt stets eindringlich gewarnt hat. Denn Relativismus führt letztlich zu Beliebigkeit (anything goes) und Nihilismus.

Wenn es nur noch um den "Einzelfall" gehe, dann verlieren jedwede Vorschriften, Gebote ihren Sinn. Mehr noch, es wuchert eine Kasuistik, Einzelfallentscheidungen, die niemand mehr überblickt und die das Fundament einer Religion, die offenbart (sic!) wurde, untergraben und am Ende einstürzen lassen.

Dann heißt es irgendwann lapidar: Gott ist die Liebe. Liebt einander. Alles andere ist überflüssig,- keine Heilige Schrift, keine Priester, keine Dogmatik, Tradition...

Das Höchste Wesen der französischen Revolutionäre ließe grüßen.

Interessant ist auch die Sprache.

"Blinder Rigorismus" für das Einhalten von Geboten. Sprache, die etwas verächtlich machen soll. Ersetze man "blind" durch "atmend", wäre man bei den Grünen (atmende Obergrenze).

Ein Widerspruch in sich.


15

0
 
 Elliver 28. Dezember 2017 
 

Akzeptanz

... ist nicht gleich Toleranz und umgekehrt.
Wo akzeptieren/tolerieren wir diese "Gewissensentscheidung" nicht?! Der Mensch kann sich doch entscheiden wie er mag, nur muss er dann auch die Konsequenzen tragen.
Ein anderes Beispiel hierzu: Wenn jemand ohne Ticket Bus fährt, stellt keiner in Frage, dass dies falsch ist...
Irgendwie versteh ich den ganzen Sinn dieser Aussage nicht. Ich frage mich, was das soll.
Ferner halte ich es verfehlt den Sündenbegriff nur auf solche Themen wie Homosexualität herunterzubrechen. Wir, hier in D, benötigen wieder ein Bewusstsein für die Sünde(n). Wir benötigen wahrhaft religionsmündige Menschen, die den KKK kennen, das Evangelium und die liturgischen Richtlinien. Besäßen viele solch ein Wissen, erübrigten sich solche Diskussionen. Mittlerweile glauben ja selbst Pfarrer nicht mehr an das Fegefeuer, raten einen In vitro etc. Es ist an der Zeit sich gegen solche Machenschaften zu wehren und zwar nicht hier im Forum, sondern im Real Life! Nur die Pfarre


11

0
 
 Fatima 1713 28. Dezember 2017 
 

Forts.

Es geht nicht darum, die beiden Aspekte gegeneinander auszuspielen oder einem von beiden mehr Gewicht zu verleihen. Man sollte sie nur nicht vermischen, sondern auch in öffentlichen Äußerungen klar voneinander trennen. Dann besteht vielleicht eine Chance, dass besser verstanden wird, was die Kirche eigentlich lehrt und was Barmherzigkeit wirklich bedeutet.


10

0
 
 Federico R. 28. Dezember 2017 
 

Mit dieser Einstellung, Herr Kardinal, ...

... lässt sich, wenn man es will, jedes der Zehn Gebote und deren Verbindlichkeit für jeden einzelnen Gläubigen wunderbar relativieren. So wird die kirchliche Lehre Schritt für Schritt belangloser, bedeutungsloser gemacht. Und am Ende ist es diese so gewandelte Kirche selbst, die bedeutungslos geworden ist, die niemand mehr braucht und deren Attraktivität sich lediglich auf einen überschaubaren Kreis von homosexuell verpartnerten, ihre Homosexualität praktizierenden Priestern beschränken dürfte.


30

0
 
 Fatima 1713 28. Dezember 2017 
 

Traurig,

dass manche unserer Hirten, die eine große Verantwortung für unser aller Seelenheil tragen, nicht zwischen zwei Dingen unterscheiden können, die fast jeder in diesem Forum hier versteht.
Das eine ist die objektive, sozusagen "neutrale" Feststellung, dass sich jemand im Zustand der Todsünde befindet, also gegen eines der zehn Gebote (Mindestanforderungen!) verstößt.
Das andere ist die Frage, wie derjenige in diese Situation geraten ist, ob er sich subjektiv in der Lage fühlt, aus dieser aufzusteigen, was in ihm vorgeht, ob und welche Wunden und/oder Verletzungen ihn plagen etc.
Dabei muss ihn ein guter Seelsorger begleiten, ihm helfen, sein Gewissen zu bilden und umzukehren. Das kann unter Umständen lange dauern und das Urteil über diesen Prozess steht allein Gott zu.
Was den ersten Punkt angeht, muss die Verkündigung der Kirche klar sein.


25

0
 
  28. Dezember 2017 
 

Sklave der Sünde

kann man bei jemandem der Sklave der Sünde ist von Freiheit reden?
Und von einem richtigen gebildeten Gewissen?
Und ich denke das die Freiheit der Kinder GOTTES darin besteht, das zu tun was würdig und recht ist vor GOTT.


27

0
 
 Zeitzeuge 28. Dezember 2017 
 

Zuerst wurde die Beichte nahezu abgeschafft, dann die

Hölle für "leer" erklärt und jetzt versucht
Kardinal Marx auch noch die Todsünde per Subjektivismus abzuschaffen.



Seine Erklärung ist objektiv falsch, es gibt auch moraltheologische Häresien, der Laxismus ist schon längst verurteilt, ebenso wie der falsche Rigorismus, der aus dem Jansenismus stammt und fälschlicherweise von Kard. Marx zur Relativierung der Todsünde herangezogen wurde, der verurteilte Satz des Rigorismus lautet "Man muß immer das Gesetz befolgen, auch wenn die höchsten Wahrscheinlichkeitsgründe gegen seine Geltung sprechen", bei Todsünden contra sextum weiss jeder, seines Vernunftsgebrauchs fähige Mensch, daß diese Handlungen der Schöpfungsordnung Gottes schwer widersprechen, wer dagegen verstößt, ist nun einmal nicht mehr im Zustand der heiligmachenden Gnade, daran kann auch Em. Marx nichts ändern, wohl aber kann er durch solche Äusserungen Menschen vom Weg zu Gott wegführen und das alles nur, um dem Zeitgeist zu huldigen, unfaßbar!


31

0
 
 doda 28. Dezember 2017 

Toleranz und/ oder Respekt

Ich muss keine Entscheidung eines anderen akzeptieren.
Ich meine:
möchte ich ein kohärenter Zeuge Jesu Christi sein, bin ich von ihm berufen meinen Nächsten zu achten und wert zu schätzen.
Entsprechen seine Entscheidungen und Handlungen nicht der Lehre der Kirche bin ich gefordert ihn respektvoll und taktvoll brüderlich zurecht zu weisen.
Ändert er sein Verhalten nicht, kann ich es als Laie nur tolerieren.
Wer als Geweihter und Hauptamtlicher Verantwortung trägt, darf dies jedoch nicht - er muss Grenzen setzen.


20

0
 
 Karlmaria 28. Dezember 2017 

Das ist also die wahre Liebe

Ich finde es auch richtig für den Lebensschutz auf die Straße zu gehen. Und womöglich wird dann das Gewissen beunruhigt. Das müssen wir aber in Kauf nehmen. Heute ist das Fest der unschuldig ermordeten Kinder unter Herodes. Deshalb wird der Gebetszug für die Ungeborenen in Bregenz der normalerweise alle zwei Monate am 3. Mittwoch ist im Dezember auf heute verlegt. Ab 16 Uhr 30 Rosenkranz und Heilige Messe in der Kapuzinerkirche und ab 18 Uhr Gebetszug zur Abtreibungsklinik!


25

0
 
 leibniz 28. Dezember 2017 
 

mein Gewissen

Wie schön, dass sich unsere Bischöfe nun so richtig der Gesellschaft anpassen können, einer Gesellschaft, die von Toleranz, Dialog, Gnade und Barmherzigkeit täglich überquillt.
Kein erzkonservativer, ultrakonservativer, rechts-populistischer, fundamentalistischer, rechtsextremer, rigider, unbarmherziger Papst oder dessen Panzerkardinal verbietet es ihnen weiter hin (falls ich irgendein Schlagwort vergessen habe, möge man es mir verzeihen).
Leider muss ich aber nun meinem Gewissen folgen, welches mir verbietet, in Zukunft weiterhin Kirchensteuer zu zahlen. Dabei hoffe ich auf die überfließende, großartige und im guten Sinne radikale Barmherzigkeit und Gnade der deutschen Bischofskonferenz. Danke schön, lieber Vorsitzender der deutschen und europäischen Bischofskonferenz, hochwürdigstes Mitglied der Reformkommission in Rom, Kanzler der katholischen Universität Eichstätt usw., dass Sie bei mir eine Ausnahme machen und mich nicht gleich exkommunizieren. Oder doch? -
Ironieknopf aus!


43

0
 
 gebsy 28. Dezember 2017 

Entscheidungsmöglichkeit

durch Angebot von Alternativen zu fördern, ist im Zusammenhang mit der Sexualmoral in unserer Zeit DIE CHANCE:
„Sexuelle Befriedigung ist eine biologische Notwendigkeit“ wird durch das Erlebnis "Meditieren statt Masturbieren befreit" *) widerlegt.
Nur wenn ich die Alternativen kenne, kann ich mich entscheiden; andernfalls bin ich naturgemäß einseitig beeinflusst …
 
*) Befreiungserlebnis ist bei JEDEM Suchtverhalten erfahrbar ...


8

0
 
 Kirchfahrter Archangelus 28. Dezember 2017 
 

Taschenspielertricks...

Erbärmlich, dass ein Kardinal zu solchen rhetorischen Taschenspielertricks greift. Zwischen homosexueller Neigung und Praxis wird nicht differenziert, um die Totschlagsvokabel vom „blinden Rigorismus“ anbringen zu können. Vermutlich hat er bereits das Umschreiben der Paulus-Briefe angeordnet...

Ansonsten Binsenweisheiten: „Ohne Blick auf die Gewissenssituation des Einzelnen, ohne Blick auf seine Realität, auf die konkreten Umstände sei eine Beurteilung von Verhalten nicht möglich“ - dies weiß jeder Beichtvater.

„Respekt vor der Entscheidung geben, die einer in Freiheit trifft“ - selbstverständlich, aber wenn jemand „in Freiheit“ sich gegen Gottes Gebote entscheidet, wird er die Konsequenzen zu tragen haben, da hilft alles lauwarme salbadern nicht.

Wenn er nicht im Stande ist, eine Todsünde zu erkennen, sollte seine Eminenz sich in ein Kloster zurückziehen, beten, Buße tun und schweigen. Vor allem letzteres: schweigen.


44

0
 
 priska 28. Dezember 2017 
 

Jesus sagt ,"die Sünde hassen ,den Sünder lieben."


22

0
 
 Kostadinov 28. Dezember 2017 

Wie schrieb Don Alphonso gestern in der FAZ

«Das ist die Breitversion von Trittin in katholisch.»


29

0
 
 Kurti 28. Dezember 2017 
 

Typisch Marx.

Mehr ist dazu nicht zu sagen. Ähnlich sieht das wohl der Papst, dann passt es ja. Dumm nur, daß die heilige Schrift dazu etwas anderes sagt.


38

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Jesuitenpater verteidigt Madonnenbild mit Regenbogen-Heiligenschein
  2. Australischer Bundesstaat will ‚Konversionstherapien’ streng bestrafen
  3. Weihbischof Schneider: ‚Widerrufen Sie Ihren Einsatz für homosexuelle Zivilunionen!’
  4. ‚Wie geht man mit päpstlichen Fehlern um?’
  5. ‚New Ways Ministry’ begrüßt Ernennung von drei ‚LGBTQ-freundlichen’ Kardinälen
  6. Franklin Graham: Einsatz für Zivilunion Homosexueller ist unbiblisch
  7. US-Bischof: Die Kirche kann ‚objektiv unmoralische Beziehungen’ nicht akzeptieren
  8. Burger King Finnland macht Werbung mit homosexuellem Kuss
  9. "Warum ich mich nicht als schwul bezeichne"
  10. Nordirland: Christliche Kirchen müssen angeben, ob sie gleichgeschlechtliche Paare trauen oder nicht








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  2. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie jetzt eine REISE nach ROM!
  3. Woelki-Rücktritt wäre Präzedenzfall, folgen dann Rücktritte von Bode, Overbeck, Marx und Bätzing?
  4. Die Aktivistinnen von “Maria 2.0” nerven – Lasst mich einfach katholisch sein!
  5. VERLOGEN!
  6. Benedikt XVI.: „Es gibt keine zwei Päpste. Nur einer ist Papst…“
  7. Bätzing 2.0: Der Kampf geht weiter!
  8. „Ein Teenie gegen die katholische Kirche“
  9. Psychiater und Theologe Manfred Lütz: Versetzung von Missbrauchstätern vor 1990 "fast unvermeidlich"
  10. Das „Forum Deutscher Katholiken“ spricht Kardinal Woelki seine Solidarität aus
  11. Künftiger US-Gesundheitsminister spürt geistlichen Rückenwind zur kompletten Freigabe der Abtreibung
  12. Abt Maximilian Heim: Corona traf Stift Heiligenkreuz schwer
  13. Papst will in Rom sterben - im Amt oder emeritiert
  14. Erzbischof Jedraszewski: ‚Great Reset’ kann nur in Christus gelingen
  15. ‚Die Eucharistie ist sehr lebendig’

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz