Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  4. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  8. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  11. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  12. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  13. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  14. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  15. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden

Schönborn: Niemand kann alle Not der Welt lösen

26. November 2017 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal in "Heute"-Kolumne: Thema Armut und Flucht beunruhigen Europa und Österreich.


Wien (kath.net/ KAP)
Wie umgehen mit Fremden, Flüchtlingen, Heimatlosen und Obdachlosen? Dieser Frage widmete sich Kardinal Christoph Schönborn in seiner Freitags-Kolumne für die Gratiszeitung "Heute". Das Sonntags-Evangelium und der Satz Jesu "Ich war ein Fremder und ihr habt mich aufgenommen" würden Europa und Österreich noch immer betreffen. Diese Situation könne beunruhigen. Aber "niemand erwartet, dass ich alle Not der Welt löse". Wichtig wäre jedoch, dass man ein "Herz für die Not der anderen" habe.


Bereits Jesus habe eine Reihe von Nöten und Problemen genannt, die es auch heute noch gäbe. Als Beispiel nannte Schönborn die Hungernden und Dürstenden, die Fremden und Armen, die Kranken und Gefangenen. "Alles Situationen, die keiner sich wünscht", so der Kardinal. Trotzdem könne jeder von uns in diese Situationen geraten. Die Armut der andern würde einem aber selbst anfragen. Schönborn stellte sich darum die Frage: "Wie würde es mir gehen, wenn ich selber in eine solche Notlage käme?"

Für den Umgang mit notleidenden Menschen erwartet Schönborn nicht, dass man alle "Not der Welt" löse. Er erinnerte aber an die Worte Jesu: "Wie du dich Notleidenden gegenüber verhältst, so wird sich Gott mal dir gegenüber verhalten."

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: (C) kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 26. November 2017 

"niemand erwartet, dass ich alle Not der Welt löse".

Sehr richtig. Nicht einmal Christus in seiner göttlichen Allmacht hat alle Not seiner Zeit gelöst. Dazu ist er auch nicht in die Welt gekommen. Er wusste genau, dass alle Not dieser Welt eine Folge der Sünde ist, der Erbsünde zuerst und dann eine Folge der daraus hervorgehenden Sünden der Menschen. Deshalb kam er, um "sein Volk aus seinen Sünden zu erlösen" - wie schon der Psalmist wusste (Ps 130,8) - soweit dies möglich ist ohne unsere Freiheit anzutasten. Deshalb dürfen wir bei all unseren Bemühungen für eine bessere Welt nie vergessen, dass die Erlösung aus der Sünde das wirksamste Mittel der Weltverbesserung ist und bleibt. Paulus mahnt uns nicht umsonst: "Lasst euch mit Gott versöhnen!" (2.Kor 5,20) Zu unseren Aufgaben und zu den Aufgaben der Kirche in dieser Welt gehört es also ganz entscheidend auch, dies in Wort und Beispiel zu verkünden.


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Migration

  1. Dänemark: Verschärfung der Abschieberegeln für kriminelle Migranten
  2. 100.000 Euro von der EKD für Afghanen, damit diese Aufenthalt in Deutschland einklagen können
  3. Thomas von Aquin über Migration
  4. Katholische Büroleiter kritisieren Stellungnahme der Berliner Büros zur Asylpolitik der Union
  5. US-Vizepräsident Vance: ‚Europa läuft Gefahr, zivilisatorischen Selbstmord zu begehen‘
  6. Bürgermeister von New York dankt Regierung Trump für Kampf gegen kriminelle Migranten
  7. US-Bischofskonferenz verklagt die Regierung Trump
  8. Phil Lawler: Der Brief des Papstes an die US-Bischöfe zur Migrationspolitik war ‚katastrophal‘
  9. Bischöfe von North Carolina: Staaten haben ein Recht auf Grenzkontrollen
  10. US-Bischof Burbidge: Katholische Soziallehre verlangt keine offenen Grenzen







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  6. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  7. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  8. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  9. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  10. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  11. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  12. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  13. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  14. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  15. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz