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Hamed Abdel-Samad: Kirchen setzten zu sehr auf Verbände wie Ditib

7. November 2017 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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Deutsch-ägyptischer Politikwissenschaftler: Ziel des politischen Islams sei nicht Integration der Muslime, er verstecke sich hinter den Kirchen und nutze Grundgesetz-Grauzonen zum Ausbau von Machtstrukturen aus, manchmal sogar mit Hilfe der Kirchen.


Passau (kath.net) Die Kirchen in Deutschland setzten bei Gesprächen mit Islamvertretern zu sehr auf Verbände wie etwa die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib). Diesen Vorwurf erhob der deutsch-ägyptische Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad am Montagabend in Passau, wie „N24“ berichtete. Die Ditib sei keine religiöse Gemeinschaft, sondern sei vielmehr „der verlängerte Arm der Türkei in Deutschland“.

Das Ziel des politischen Islams sei nicht die Integration der Muslime, sagte Abdel-Samad nach Angaben von „N24“ weiter. Doch er verstecke sich hinter den Kirchen und nutze Grauzonen aus – manchmal sogar mit Hilfe der Kirchen – um seine Machtstrukturen auszubauen.

Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), behauptete beim Gespräch, dass das Problem bereits erkannt sei und entsprechende kritische Gespräche geführt würden.

Für Abdel-Samad passierte dies viel zu spät. Es werden auch weiterhin solche Fehler gemacht. So habe laut dem Publizisten die evangelische Gemeinde bei einer Gedenkfeier nach dem Terroranschlag in Berlin 2016 einen Imam einer Moschee eingeladen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werde. „Indem man solche Leute hoffähig macht, macht man sich als Kirche mitschuldig.“

Abdel-Samad erwartet von muslimischen Migranten in Deutschland, dass sie die hiesigen Werte respektieren und die Sprache lernen. Die Regierung solle muslimische Migranten nicht in Moscheen und muslimische Verbände schicken, denn dies sei „genau der falsche Weg“.


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Lesermeinungen

 Chris2 7. November 2017 
 

Die falschen Freunde

Wenn unsere Mächtigen doch nur auf gut integrierte und vernünftige Zuwanderer wie Abdel-Samad, Kelek oder Tibi hören würden. Doch jahrzenhtelange (Selbst-) Indoktrination hat uns völlig unfähig gemacht, vernünftig zu denken. Die immer aggressiveren Linken, hemmungslose Opportunisten und die geblendeten oder gleichgültigen Wähler tun das Übrige dazu, dass wir in Deutschland wie die Lemminge auf das Chaos zustürmen und uns dabei auch noch selbstzufrieden auf die eigene Schulter klopfen...


4
 
 Helena_WW 7. November 2017 
 

Und wenn ich als katholische Christin, das sage was Herr Hamed Abdel-Samad

im vorliegenden Artikel sagt, "
Die Kirchen in Deutschland setzten bei Gesprächen mit Islamvertretern zu sehr auf Verbände wie etwa die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib). Diesen Vorwurf erhob der deutsch-ägyptische Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad am Montagabend in Passau, wie „N24“ berichtete. Die Ditib sei keine religiöse Gemeinschaft, sondern sei vielmehr „der verlängerte Arm der Türkei in Deutschland“.
"
dann kommen doch direkt wieder welche und unterstellen mir oder anderen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Nur ich bestätige die Aussagen eines Herrn Hamed Abdel-Samad, weil es schon vor Jahren eine Erkenntnis war über die ich mit Kollegen diskutiert habe, die oder deren Eltern Migranten waren aus muslimisch dominierten Ländern.
Die haben das bereits ähnlich kritisch gesehen wie Herr Hamed Abdel-Samad.


10
 
 dominique 7. November 2017 
 

Wissen unsere Kirchenvertreter überhaupt schon,

dass es einen politischen Islam gibt? Und dies nicht erst seit gestern, sondern seit Anbeginn des Islam. Vielleicht möchte man auch gar nicht diese Seite des Islam kennen - könnte ja sein, dass die Geschichte des politischen Christentums kritisch hinterfragt wird.


9
 
 girsberg74 7. November 2017 
 

Die im Tal der Ahnungslosen sind!

Ein überwunden geglaubtes Bild für die Befindlichkeit hochrangiger "Kirchen"-Vertreter


13
 

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