Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  5. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  6. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  7. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  8. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  9. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  10. Die große Täuschung
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  15. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom

Hamed Abdel-Samad: Kirchen setzten zu sehr auf Verbände wie Ditib

7. November 2017 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Deutsch-ägyptischer Politikwissenschaftler: Ziel des politischen Islams sei nicht Integration der Muslime, er verstecke sich hinter den Kirchen und nutze Grundgesetz-Grauzonen zum Ausbau von Machtstrukturen aus, manchmal sogar mit Hilfe der Kirchen.


Passau (kath.net) Die Kirchen in Deutschland setzten bei Gesprächen mit Islamvertretern zu sehr auf Verbände wie etwa die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib). Diesen Vorwurf erhob der deutsch-ägyptische Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad am Montagabend in Passau, wie „N24“ berichtete. Die Ditib sei keine religiöse Gemeinschaft, sondern sei vielmehr „der verlängerte Arm der Türkei in Deutschland“.


Das Ziel des politischen Islams sei nicht die Integration der Muslime, sagte Abdel-Samad nach Angaben von „N24“ weiter. Doch er verstecke sich hinter den Kirchen und nutze Grauzonen aus – manchmal sogar mit Hilfe der Kirchen – um seine Machtstrukturen auszubauen.

Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), behauptete beim Gespräch, dass das Problem bereits erkannt sei und entsprechende kritische Gespräche geführt würden.

Für Abdel-Samad passierte dies viel zu spät. Es werden auch weiterhin solche Fehler gemacht. So habe laut dem Publizisten die evangelische Gemeinde bei einer Gedenkfeier nach dem Terroranschlag in Berlin 2016 einen Imam einer Moschee eingeladen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werde. „Indem man solche Leute hoffähig macht, macht man sich als Kirche mitschuldig.“

Abdel-Samad erwartet von muslimischen Migranten in Deutschland, dass sie die hiesigen Werte respektieren und die Sprache lernen. Die Regierung solle muslimische Migranten nicht in Moscheen und muslimische Verbände schicken, denn dies sei „genau der falsche Weg“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  2. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  3. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
  4. Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht
  5. Muslime größte Religionsgemeinschaft an öffentlichen Wiener Pflichtschulen
  6. Bistum Hildesheim: Kein Verständnis für Kritik an Auftritt eines Imams bei Abschlussfeier
  7. Imam mit Verbindung zur IGMG predigt bei Abschlussfeier einer katholischen Schule
  8. Berlin: Fastenbrechen mit ‚Allahu akbar‘-Rufen vor evangelischer Kirche
  9. Berliner Schule wollte Nicht-Muslime zum Ramada-Fastenbrechen verpflichten
  10. Vatikan bekräftigt zum Ramadan Gemeinsamkeiten mit Muslimen






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  9. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  12. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  13. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  14. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  15. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz