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Sebastian Kurz: "Habe selbstverständlich ein Kreuz in meinem Büro"

23. Oktober 2017 in Österreich, 4 Lesermeinungen
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Kurz bezeichnet sich in einem Interview als gläubigen Menschen, der christlich-sozial geprägt sei


Wien (kath.net)
Sebastian Kurz, der vermutlich neue Bundeskanzler der Republik Österreich, hat sich in einem Interview mit der "KRONE" als einen gläubigen Mensch bezeichnet. Von der Zeitung auf sein großes Kreuz mit vier eingelegten Steinen angesprochen meinte Kurz, dass es für ihn eine Selbstverständlichkeit sei, ein Kreuz in seinem Büro zu haben. Auch auf den merkwürdigen Kuss durch den EU-Kommissionchef Jean-Claude Juncker wurde Kurz von der "Krone" angesprochen. "Es ist ja bekannt, dass er alle küsst, somit hätte ich es eigentlich wissen müssen ... Aber in dem Moment war ich dann doch überrascht. Das erklärt auch den eher zurückhaltenden Gesichtsausdruck auf den Fotos. Menschen sind unterschiedlich. Ich bin jemand, der Männern die Hand gibt und sie normalerweise nicht küsst."


Politisch ordne er sich weder als "rechts noch links" sein. Er sei christlich-sozial und stark liberal geprügt. "Ich bin in vielen Fragen, wie in der Migrationsfrage, realistisch. Diejenigen, die eine andere Linie vertreten haben in den vergangenen Jahren, die haben in vielen Fällen schon zugeben müssen, dass ihre Linie falsch war. Insofern werde ich weiter meinen Weg gehen. Ich würde mir natürlich wünschen, dass ich als Politiker nicht allzu schnell einfach schubladisiert, in ein Eck gedrängt werde, in das ich gar nicht gehöre."

Gespräch mit Außenminister Sebastian Kurz über den Flüchtlingsbericht von Open Doors - Ökumenischer Empfang


Foto Sebastian Kurz (c) ÖVP


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