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Hasskappen am Werk

11. Juli 2017 in Kommentar, 11 Lesermeinungen
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Nach seinem Tod wurde Kardinal Meisner vom Satiremagazin "Titanic" als „Hassprediger“ verunglimpft. Kommentar von Peter Winnemöller


Köln (kath.net/Blog „katholon“/pw) Sie halten sich für lustig, indem sie Menschen verunglimpfen, lächerlich machen und beschimpfen. Längst hat das Magazin Titanic seinen Zenit überschritten. Von einstmals stolzen 320.000 verkauften Exemplaren sind sie jetzt bei gerade einmal noch 90.000. Experten der Satireszene gehen davon aus, dass die Onkel und Tanten der Magazinmitarbeiter noch bis siebter oder achter Ordnung ein Zwangsabonnement halten müssen. Die anderen drei bis vier Leser dürften nicht so relevant sein.

Der frühere Chefredakteur gefällt sich jetzt darin, in Straßburg als Abgeordneter im Europaparlament unsere Steuergelder zu verschwenden indem er dadaistische Pseudopolitik zu betreibt. Es ist ein Zeichen des Niedergangs unserer Gesellschaft, dass Mitglieder einer selbsternannten Spaßpartei Mandate erringen können. Europa als Spielfeld für nie erwachsen gewordene Klassenclowns, sowas sprengt die Phantasie des normal denkenden Menschen. In einem Roman würde so etwas wohl durchfallen. Die Wirklichkeit ist da schon weiter. Regelmäßige „Berichte“ des „Abgeordneten“ aus Straßburg geben einen Eindruck des unterirdischen Missbrauchs von Steuergeldern. Wenn so etwas gelesen würde, wäre das aussagekräftiger als jede Pisa Studie. Auch die Rezeption von Satire sowie die Fähigkeit, Satire von Idiotenhumor zu unterscheiden, sollte Bestandteil der Allgemeinbildung sein. Können wir das noch?


Sobald es um die Kirche geht, fällt den Hasskappen der Titanic-„Redaktion“ die ohnehin nur wenig lustige Maske gänzlich vom Gesicht. Man hofft wohl mit Verunglimpfung und Beleidigung von Kirchenvertretern und/oder mit Blasphemie doch noch einen Schenkelklopfer zu landen. Wie erbärmlich! Wie lausig!

Dereinst traf es Papst Benedikt XVI. der als inkontinent dargestellt wurde. Nun hat es den verstorbenen Joachim Kardinal Meisner getroffen. Ein Bild des verstorbenen Kardinals mit der Aufschrift: „Good News aus Bad Füssing / US-Drohne erwischt Haßprediger“, prangt auf der Facebookseite des umstrittenen Magazins (siehe Screenshot unten).

Das soziale Netzwerk Facebook, auf dem die selbsternannten Satiriker ihr Hassbild publiziert hatten, reagierte bislang auf Meldungen nur mit dem maschinellen Hinweis, das Bild verstoße nicht gegen die Gemeinschaftsstandards. Andere, völlig harmlose, aber durchaus pointierte Karikaturen werden von dem sozialen Netzwerk sehr schnell entfernt. Man denkt sich seinen Teil. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz gilt offensichtlich ohnehin nur partiell.

Völlig unabhängig davon, dass hier ein verdienter Kardinal der römischen Kirche und herausragender Bischof von Köln posthum geschmäht wird, was für sich schon eine Unverschämtheit ist, zeigt der unreife Kindergarten, der sich bei Titanic großspurig als „Redaktion“ bezeichnet, auch hier wieder deutliche Defizite im Hinblick auf einen sozialverträglichen Umgang unter kultivierter Menschen.

De mortuis nil nisi bene. Das gilt unter reifen Menschen mit Kultur grundsätzlich. Ganz gleich, was man vom Verstorbenen zu Lebzeiten dachte.

Die Unkultur und das dramatisch schlechte Benehmen der Titanic Mitarbeiter wurde hier nur wieder einmal erneut unter Beweis gestellt.

Schon in der Vergangenheit zeigte sich, dass Versuche strafrechtlicher Verfolgung ähnlicher Aktionen mit unterirdischem Niveau keine Aussicht auf Erfolg zeigen. Es soll uns nicht stören, da wir als Christen um eine weitere und sehr viel weiter gehende Gerechtigkeit wissen. Wir sind friedlich und können es bleiben. Wir bleiben es auch, wenn wir uns mit kräftigen Worten zu wehren wissen. Die unreifen Klassenclowns von Titanic interessieren ohnehin nur sehr am Rande.

Ganz gleich, welche Entgleisungen man sich seitens der Titanic gegen die Kirche und ihre Vertreter noch leisten wird, meine Verachtung für den Haufen kann nicht weiter steigen. Deswegen sei denen mit diesem Rant gesagt: Ihr widert mich an!

Zur Dokumentation - Dies veröffentlichte die Satirezeitung ´Titanic´nach dem Tod von Kardinal Meisner auf ihrem Facebookauftritt


Foto oben (c) Titanic/Screenshot


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 12. Juli 2017 
 

Was wäre geschehen, wenn jemand, was ich nicht für richtig halte,

den verstorbenen Guido Westerwelle nach seinem Tod analog dargestellt hätte?

Unsere selbsternannten "Satiriker" sind doch fast sämtlich "Hofnarren" des die Medien beherrschenden linksliberalen Mainstream!


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 Sefa 12. Juli 2017 
 

@Jan Weber: Danke fürs Erden

Das Spiegeln, also Übertragen eines Begriffes ("Hassprediger") in einen anderen Kontext ist prinzipiell schon ein Mittel der Satire. Es ist hier aber nicht wirklich witzig und zudem pietätlos einem soeben verstorbenen gegenüber. Man sollte daher keine Werbung für dieses Erzeugnis machen, auch nicht durch Klagen oder Empörtsein.

"Die Ärzte" empfehlen:
"Während sie sich über dich schon ihre Mäuler zerreißen ... Bleib höflich und sag nichts - das ärgert sie am meisten"


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 Jan Weber 11. Juli 2017 

Hommage

Also ich verstehe den Beitrag als Hommage an Kardinal Meisner. Natürlich sind Beiträge der Titanic nicht ernst gemeint, sondern ironisch. Und dass Kardinal Meisner in Köln mit seinen pointierten Aussagen durchaus mal aneckte, führt gerade zu der satirischen Formulierung "Hassprediger". Wäre der Kardinal wirklich ein Hassprediger gewesen, dann wäre der Beitrag auch gar nicht witzig.
Meine Forderung: einfach mal auf dem Teppich bleiben, in stillem Andenken an unseren lieben Kardinal, und vielleicht schmunzelt er ja auch auf einer Wolke.

In Köln gibt es ein Bonmot: Es ist immer noch offen, ob Kardinal Meisner Gottes Strafe für Köln war, oder Köln Gottes Strafe für Kardinal Meisner.


6

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 Vermeer 11. Juli 2017 

Wer den Teufel hasst

hat ihn wohlmöglich gerade dadurch ins Herz gelassen. Jesus hat ihn von sich gestoßen und das heißt, er erlaubt ihm erst gar nicht, ihm zu nahe zu kommen. Satire wird erst durch hervorgerufene Wut groß. Wer müde lächelnd abwinkt, bringt den Versucher zur Weisglut. Schwierig zu lernen, aber möglich.


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 Lysolfus 11. Juli 2017 
 

Warum einfach nicht beACHTEN?

"... bei gerade einmal noch 90.000. Experten der Satireszene gehen davon aus, dass die Onkel und Tanten der Magazinmitarbeiter noch bis siebter oder achter Ordnung ein Zwangsabonnement halten müssen. Die anderen drei bis vier Leser dürften nicht so relevant sein."

Dann kann man es doch einfach ignorieren, oder?


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 Gandalf 11. Juli 2017 

Und 12und.. GELÖSCHT und GESPERRT!


7

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 chiarajohanna 11. Juli 2017 
 

Das ist wirklich gemein: Kardinal Meisner war ein sehr "liebenswürdiger" Mensch !!!

Wer das nicht erkennt / erfühlt
besitzt "keine" Menschenkenntnis!

Man muss ein, von der "Gemeinschaft", und von jedem "Mit-Empfinden" abgekappter "Einzelgänger" sein,
um die Schwächen anderer auszubeuten, um "kaltherzig" darüber zu schreiben:

Papst Benedikt XVI. der als inkontinent dargestellt wurde.

Good News aus Bad Füssing /
US-Drohne erwischt Haßprediger“

Wer seelisch so entgleist ist,
sollte sich selbst mal fragen,
ob "psychopathische Anzeichen" ihn nicht schon längst erwischt haben?
Ich denke - ER wird fündig werden!

Menschen, die nur davon leben,
andere schlecht zu machen, die
jeden Umstand wie eine "Beute" sehen,
wie Nahrung über die sie herfallen,
tragen keine mit-menschlichen Züge,
sondern psychopatische.
Ihre Spiegel-Neuronen feuern nur
dann, wenn sie es wollen,
und wollen - wollen sie oft nicht!

Die Titanic - "ach ja das Schiff,
dahin weist der Weg - nach unten", sollte sich in Grund + Boden schämen!
Oder wenn noch möglich,
zur Vernunft kommen!


10

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 waghäusler 11. Juli 2017 
 

"Freut euch, wenn ihr Verspottet und alle mögliche Arten Verleumdet werdet.Freut euch und jubelt.Euer Lohn im Himmelreich wird groß sein".

Die Spötter aber sollten sich in acht nehmen.Auch ihre Stunde wird kommen.


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 A.Birlinger 11. Juli 2017 
 

Hassprediger?

Für das Satiremagazin "Titanic" ist vermutlich jeder ein Hassprediger, der die linke Ideologie dieser Zeitung nicht teilt.


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 Cremarius 11. Juli 2017 

"Der Kampf um Begriffe"

Als Ergänzung zu diesem treffenden Kommentar: Es herrscht auch ein "Kampf um Begriffe". Das Wort "Hassprediger" wurde bekanntlich geprägt, um islamistische Prediger zu bezeichnen.
Es wurde schnell populär und war der Linken, den Islam-Verstehern seit Beginn an ein Dorn im Auge. Denn hier ist es einmal der "Gegenseite" gelungen, einen markanten Begriff zu prägen und erfolgreich zu lancieren.

Aus der Welt schaffen läßt er sich nicht mehr. Doch die Linke versucht alles, um diesen inflationär zu gebrauchen, zu relativieren/ zu verwässern und dadurch letztlich zu entwerten.



Franz Josef Strauss sagte einmal pointiert, dass Begriffe wie Brandfackeln seien, die in das gegnerische Lager geschleudert werden müssten.

Ihre Wirkung verliert die Fackel jedoch, wenn es gelingt, sie rechtzeitig auszutreten. Oder wenn sie sogleich zurückgeschleudert werden kann...


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 Mr. Incredible 11. Juli 2017 
 

Viel Feinde, viel Ehr'

Das zeigt nur die Größe dieses Menschen.
Gut, dass es ausgerechnet diese Neanderthaler und Troglodyten aus Berlin sein müssen, ist etwas schade, aber da kommen sicher noch bessere Angriffe/Äusserungen qualifizierterer Personen, die unserem tapferen Kardinal ein gebührendes Denkmal schaffen.


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