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'Volle Konten und leere Kirchen, das ist ein wahnsinniger Widerspruch'

2. Juni 2017 in Aktuelles, 27 Lesermeinungen
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Peter Hahne stimmt dem emeritierten Papst Benedikt XVI. hinsichtlich seiner Bedenken gegenüber der Kirchensteuer zu.


Berlin (kath.net) Der bekannte TV-Journalist Peter Hahne (Archivfoto) hat scharfe Kritik an der Kirchensteuer geübt. „Die Kirche erstickt an ihrem Geld. Volle Konten und leere Kirchen, das ist doch ein wahnsinniger Widerspruch.“ Das frühere EKD-Leitungsmitglied sagte, er stimme dem emeritierten Papst Benedikt XVI. hinsichtlich seiner Bedenken gegenüber der Kirchensteuer zu. Hahne äußerte sich im Interview mit der „Frankenpost“, wie die evangelische Nachrichtenagentur „idea“ berichtete.


„Das Steuer-Schlaraffenland gibt es fast nur noch in Deutschland“, stellte Hahne fest, Kirche könnten aber auch ohne Kirchensteuer arbeiten, wie „alle Kirchen der Welt“ vormachen. Der Journalist forderte, dass man endlich Schluss mache „mit der Theologie der leeren Kirchenbänke. Nur was sich auch am Sterbebett bewährt, taugt fürs Leben.“ Die Kirche solle sich auf Verkündigung, Mission und Seelsorge als ihrem Kerngeschäft konzentrieren.




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Lesermeinungen

 Christophorus. 7. Juni 2017 

Volle Kassen leere Kirchen

Wieso ist das ein wahnsinniger Widerspruch ??


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 Hibiskus 6. Juni 2017 
 

noch zum Bistum Limburg

Es ging nicht ums Geld, sondern und die Demontage, des gut-gläubigen Bischofs. Wer mit 2 Augen alles verfolgte, hat es gesehen.
Der Hauptwidersacher sitzt in Frankfurt. Betrachten sie dort einmal seinen Prunksitz und vergleichen Sie die Ärmlichkeit in Limburg. - Über Parkettboden zu lästern und andere bedeutungslose Details ist wohl das Allerletzte. Dazu bitte beachten: Ein Bischof ist ein gutgläubiger Bauherr und ein Architekt eine, der von der hihe Bausumme lebt. Klar hätte ich anders gebaut. Aber selbst die "Dummheit" des Bischofs ist noch kein Skandal. Den sehe ich in der zur Schau getragenen Missgunst. Die Kinder dieser Welt waren schon immer klüger und die Klügsten sind die des Teufels.


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 Hibiskus 6. Juni 2017 
 

das alte Lied - wer hat der gebe

Die Kirschensteuer ist die einzige Abgabe, die ich seit einem halben Jahrhuindert sehr gerne bezahle. Was die Diözesen damit machen, liegt nicht in meiner Macht, das müssen die Bischöfe und Funktionäre verantworten. Würde sich diese Frage stellen, dürften keine Steuern bezahlt werden und von den Abgaben nur kleinste Teile. Thema fertig.
Dann zu den Argumenten hier. Erahrungsgemäß wenden sich die gegen die Kirchensteuer, die reich sind. Für den Rest dem Menschen ist sie kein Thema.
Die Argumente zu den Gemeinschaften ohne Kirchensteuer sind halbseiden. Dort wird weit mehr gegeben, als die Geizhälse sparen wollen. In den Ländern aber wo nur wenig bleibt befindet sich die Kirche in trostlosem Zustand. Momentaufnahmen trügen. Mein Betrachtung bezieht sich auf über 60 Jahre. Da kann ich nur von Hoffnungslosigkeit sprechen.

Also bezahlen, aber denen auf die Finger schaun, die das Geld ausgeben.


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  3. Juni 2017 
 

Eine Kirche die eine Konsumentenmentalität verbreitet, unterstützt und generiert

Setzt sich der völligen Bedeutungslosigkeit aus.
Kein Wunder dass sich die Öffentlichkeit null für die Kirche interessiert.
Wir Kirchgänger sollten uns selbst fragen wo wir selbst eine derartige Mentalität in uns nähren.
Lasst uns das Kleid unsere Kirche wieder zum scheinen bringen!
Gesegnetes Pfingsten


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 Ulrich Motte 3. Juni 2017 
 

FJansen: Gerade in den Niederlanden,

die Sie erwähnen, blühen calvinistisch-konservative Kirchen- ganz ohne Kirchensteuer.


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 Schneerose 3. Juni 2017 
 

Reorganisation bzw. Abschaffung dieses Systems

das sich immer weiter weg vom Evangelium bewegt, wird wohl nur vom Himmel her möglich werden.
Ich bin selber ehrenamtlich in diesem Bereich seit vielen Jahren involviert und versuche das Meine, aber die Möglichkeiten werden von Jahr zu Jahr minimaler und bewegen sich gegen Null.
Zitat eines höheren Würdenträgers (+) meiner Diözese, damals - in den frühen 80-iger Jahren (!) - zuständig für Finanzen:
"Der Kirche wird es erst gut gehen, wenn sie kein Geld mehr hat!"
Hl. Laurentius bitte für uns und hilf unserer Kirche bei der Verwaltung ihrer Güter!


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 FJansen 2. Juni 2017 
 

Ulrich Motte

Sie mögen Recht haben, dass Polen - erfreulicherweise - im Verhältnis zu Deutschland wahrscheinlich eine positive Ausnahme in Europa darstellt. Dort liegen verschiedene historische und politische Voraussetzungen vor, die mit der Lage in Deutschland nicht vergleichbar sind. Ich habe aus regionalen Gründen eher den Vergleich mit den Niederlanden im Blick: Arnheim ist Hautstadt der traditionell katholischen Provinz Gelderland mit aktuell knapp 150.000 Einwohnern. Dort gibt es nach persönlichen Informationen lediglich nur noch eine Pfarrei, in der sonntags regelmäßig die Messe gelesen wird. In der 100 Kilometer stromaufwärts gelegenen deutschen Stadt Krefeld mit 225.000 Einwohnern sind es immerhin noch 32 zum Teil sehr aktive Kirchengemeinden, an denen man nicht nur an Wochenenden einer heiligen Messe beiwohnen kann. Dass hierbei das bewährte System der Kirchensteuer und Dotationen eine nicht unwesentliche Rolle spielt, wird wohl niemand abstreiten können!


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 Ulrich Motte 2. Juni 2017 
 

Pamir

Alle evangelischen Freikirchen kennen keine Kirchensteuer- insofern trifft Ihre Aussage allenfalls auf evangelische Landeskirchler zu- im übrigen weiß ich von recht vielen Fällen, in denen aus den Großkirchen Ausgetretene von Pfarrern, die das wußten, der Großkirchen beerdigt wurden...Und das Abendmahlssakrament empfangen, wie ich auch erfuhr, viele in beiden Großkirchen, die dazu "eigentlich" nicht zugelassen sind... So manche Diskussion hier dazu bewegt sich daher- bei aller Berechtigung dazu "an sich"- etwas "im theoretischen Raum"...


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 Ulrich Motte 2. Juni 2017 
 

F Jansen

Sie schreiben, daß die Kirchen in Deutschland wohl voller seien als in allen europäischen Ländern? Haben Sie dazu Zahlen, etwa im Vergleich zu Polen?


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 Maxim 2. Juni 2017 
 

Kirchensteuer - Ablasszahlung

Nur als Denkimpuls:
Gerade in diesem Jahr (Luther !) ist es jedem klar, dass es nicht angeht: Der Gulden im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt.
1) Ablass:
Es ist unbestritten, dass die Bezahlung des Ablassgulden eine freiwillige Angelegenheit, eine freiwillige Entscheidung war. Kein Christ war (und ist) gezwungen, für den Ablass Geld zu opfern.
2)Kirchensteuer:
Wenn ich mein normales christl. Leben als Katholik (oder als Evangelischer) leben will, muss ich die Kirchensteuer bezahlt haben.
Wenn ich meine Sakramente empfangen will, insbesondere Beichte, Kommunion, Trauung und dann die Sterbesakramente, dann kann ich das nur, wenn ich über die öffentlich rechtliche Kirchensteuer-Körperschaft (also Zwang über den Staat) vorher „bezahlt“ habe.
Also schlimmer als Ablassopfer besonders für Katholiken.
Kann das im Sinne Jesu sein?
Natürlich weiß ich, dass sie Kirchensteuer auch sehr gute Zwecke ermöglicht, aber totaler Zwang für meine Sakramente?
(Ev.Kirche? Ohne Kirchenst.?)


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 Fink 2. Juni 2017 
 

Viel Geld, viel Personal - wenig und weniger Glaube

Kirchensteuer abschaffen? Jedenfalls das Kirchensteueraufkommen schnell deutlich reduzieren, indem man die Steuersätze senkt. Und dann (nicht mehr glaubendes) Personal entlassen!
Vor allem muss in DEU die Gehaltszahlung der Bischöfe und Domkapitulare durch den Staat ("Dotationen" bzw. "Staatleistungen") unverzüglich eingestellt werden. Nach über 200 Jahren sollte das mit der Entschädigung für die Enteignung bei der Säkularisation mal gut sein !
P.S. Mich interessiert schon lange: Wie macht das die katholische Kirche in den USA ganz ohne Kirchensteuer. Ganz arm scheinen die auch nicht zu sein. Wie funktioniert das dort?


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 hortensius 2. Juni 2017 
 

Kirchnensteuer wozu?

Das System Kirchensteuer ist gut gemeint, es wird aber missbraucht. Sehen Sie nur das kirchensteuerfinanzierte Zentralkomitee oder den so genannten BdkJ. Sie führen ein gut besoldetes Funktionärsleben und vertreten dabei Positionen, die dem katholischen Glauben hohnsprechen. Das wissen die Bischöfe auch, aber sie sind zu feige, um vor der Öffentlichkeit für katholische Positionen einzutreten. "Die katholische Kirche in Deutschland hat nur eine Chance, wenn sie arm wird." ("Sonst müssen wir unsere Gegner im eigenen Haus finanzieren." Das sagte eine hochgestellt Persönlichkeit unter vorgehaltener Hand. Die Geschichte wird diese Funktionäre alle bald überleben, wie sich die Zentralkomitees in Osteuropa alle überlebt haben. Für die Missionierung der Flüchtlinge hat die Kirche kein Geld.


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 FJansen 2. Juni 2017 
 

Pecunia non olet

Dass die Kirche in Deutschland gut gestellt ist, dafür sollten wir dankbar sein. Ich glaube, dass die Kirchen in Deutschland trotz allem noch erheblich voller sind als in allen europäischen Ländern. Kirchensteuer und Dotationen stehen der Kirche zudem aufgrund historischer Zusammenhänge unbestreitbar zu. Viele Länder beneiden uns darum. Eine andere Frage ist die VERWENDUNG der Mittel. Hier müsste viel mehr Geld in Katechese, öffentliche Werbung und in klar katholisch positionierte Orden und Institutionen fließen. Dafür sollte man sich engagieren. Im Übrigen ist der Artikel von Peter Hahne oberflächlich.


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 Kostadinov 2. Juni 2017 

@Herbstlicht

vermute, die Bischöfe spekulieren darauf, dass Katholiken wie Sie sowieso nicht austreten, und konzentrieren sich lieber darauf, die "Progressiven" vom Austritt abzuhalten. Deswegen ja der drohende Sakramententzug bei Austritt - der träfe ja nur wirklich Praktizierende


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 Herbstlicht 2. Juni 2017 
 

Was ich nicht verstehen kann ist dies:
Es kann den Bischöfen doch nicht verborgen bleiben, dass gläubige Katholiken mehr und mehr frustiert sind über die Ausrichtung "ihrer" Kirche und ihre Sattheit.
Wenn die Bischöfe verständlicherweise auch nicht die Zeit haben, höchstselbst kath.net und andere Seiten zu lesen, wo einerseits die Sattheit, andererseits die mangelnde Katechese immer wieder thematisiert wird, so wird es ihnen doch sicher zu Ohren kommen, dass die Stimmung nicht die beste ist.
Warum gehen sie denn nicht auf die Argumente der um die Lehre besorgten Menschen ein?
Warum sind sie stattdessen immer nur um die Stimmung der progressiv Ausgerichteten besorgt?
Ich weiß, es gibt Ausnahmen unter den Bischöfen, aber mein Eindruck ist wirklich, dass der Mehrzahl der Bischöfe die Einschätzung der Lage der Kirche durch Konservative ziemlich "wurscht" ist.


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 Bernhardiner 2. Juni 2017 
 

Kirchensteuer soll bleiben!

Der springende Punkt ist doch nicht die Kirchensteuer an sich, sondern die derzeit damit verbundene Verquickung mit dem Staat. Sollen doch bitteschön die Kirchen die Kirchensteuer selbst festsetzen und auch eigenverantwortlich einziehen, durch ein Kirchensteueramt! Das wäre jedenfalls ein erster Schritt zu mehr Staats-Ferne und die Bischöfe wären nicht mehr gezwungen, Fernstenliebe zu predigen und den AfD-Wählern die Nächstenliebe zu verweigern.


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 girsberg74 2. Juni 2017 
 

@Ulrich Motte:
„Hat Papst Benedikt XVI. klar und eindeutig die Abschaffung der Kirchensteuer gefordert?

Soweit mir erinnerlich, hat er nur (/immer) betont, dass die Zugehörigkeit zur Glaubensgemeinschaft der Katholischen Kirche nicht an feste Beiträge (Kirchensteuern) gebunden. Steht auch so in passender Umschreibung im Kirchenrecht.

Wohl ist es Pflicht eines jeden Gläubigen, steht auch im Kirchenrecht, die Kirche nach seinen Möglichkeiten zu unterstützen. Solches ist aber ganz normal für einen, dem das Gedeihen der Kirche (überhaupt einer jeden Sache) am Herzen liegt.

Für die deutsche Praxis hat er, meine ich, keine besonderen Weisungen gegeben; einen Kirchensteuermaststall wie in einer süddeutschen Erzdiözese hat er aber nie befürwortet.


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 Ulrich Motte 2. Juni 2017 
 

Quirinusdecem: Danke und

sehr viel Zustimmung! Darf ich Sie fragen, warum es "natürlich" ist, daß ein Papst nicht die Abschaffung der Kirchensteuer fordert? Ließ hier nicht auch der vorherige Papst "Dubia", die dann aber eventuell Herr Kardinal Müller oder andere Bischöfe interpretieren könn(t)en?


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 Waldi 2. Juni 2017 
 

Der Titel des Büchleins...

von Ida Lüthold-Minder lautet: "Vom Himmel beglaubigt". Ich hatte den Titel im vorangehenden Kommentar zwischen Pfeile gesetzt und dadurch wurde er untergrückt. Das ist mir schon mal passiert!


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 Waldi 2. Juni 2017 
 

Nur ein kleiner, anschaulicher Vergleich:

Als Katholik muss ich bekennen, das die kath. Kirche, die mit ihren Steuereinnahmen materiell fast aus allen Nähten platzt, für die meisten Menschen missionarisch völlig wirkungslos geworden ist. Volle Kassen und leere Kirchen sind ein deutliches Zeichen dieser Wirkungslosigkeit. Ein kleines Büchlein, 63 Seiten, mit dem Titel: , von der Schweizer Autorin Ida Lüthold-Minder, mit einer wunderbaren Heilungs-Geschichte durch den Schweizer Nationalheiligen Bruder Niklaus von Flüe am Tag seiner Heiligsprechung am 15. Mai 1947, hat mir weit mehr tiefgehende Glaubenssubstanz vermittelt - und die Augen für Gott geöffnet, als der ganze deutsch-katholische Klerus, mit wenigen Ausnahmen – das ist Maria Vesperbild! Übrigens, mit der evangelischen Kirche ist es noch schlechter bestellt!


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 bücherwurm 2. Juni 2017 

Done, danke, liebe @Schneerose!


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 Schneerose 2. Juni 2017 
 

Gilt durchaus auch f. Österreich!

Deshalb meine Bitte an kath.net, diesen Artikel unter "Aktuelles" stellen, denn er ist grenzübergreifend passend. Auch die Kommentare sind für Ö lesenswert! Danke den Verfassern!


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 Herbstlicht 2. Juni 2017 
 

kurz und prägnant gesagt

"Nur was sich auch am Sterbebett bewährt, taugt fürs Leben."
Diese Worte Peter Hahne´s bringen es auf den Punkt.


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 Bernhard Joseph 2. Juni 2017 
 

Es geht da natürlich um Pfründensicherung

Wie verlogen es in der deutschen "katholischen" Kirche zuweilen zugeht, konnte man im Bistum Limburg und darüber hinaus sehen. Da wurde ein vermeintlicher Protzbischof aus seinem Bistum mit medialem Gebrüll gejagt, weil er sich erdreistet hatte, von den 900 Millionen Euro des Bischöflichen Stuhls 30 Millionen für einen Bau eines Diözesanzentrums auszugeben. Niemand fand es anstößig, dass 900 Millionen gut angelegt in besagtem Stuhle liegen, sondern dass ein Teil des Geldes für etwas Sinnvolles ausgegeben wurde. Ähnlich üppig ausgestattet sind wohl auch die anderen Bistümer, allen voran München, wo man bischöflich residiert, wie weiland die Fürsten im Land. Aber man hat natürlich immer plakativ ein Herz für die Armen im Land, verkauft dies mit schön gedrechselter links-grüner Rhetorik und lässt weiter üppigst die Kirchensteuer fließen. Glaubwürdig? Wen interessiert in der Kirche in unserem Land heute Glaubwürdigkeit? Traurig aber leider wahr.


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 girsberg74 2. Juni 2017 
 

Für glaubwürdige Anliegen gibt es immer Geld. – und zwar genügend!

Die Sorge, dass die Kirche ihre Caritas nicht mehr wird halten können, ist nur zum Teil begründet; das meiste Geld kommt ohnehin bereits vom Staat beziehungsweise aus den Sozialkassen.

Viele Projekte haben ohnehin wenig mit Glaube und Verkündigung zu tun, viele schaden eher. Sie alimentieren aber einen hübschen Apparat.

Kirche lebt von Glaubwürdigkeit, von nichts anderem. Kirche kann nur gewinnen!


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 Quirinusdecem 2. Juni 2017 
 

@Motte

"Die von ihrer materiellen und politischen Last befreite Kirche kann sich besser und auf wahrhaft christliche Weise der ganzen Welt zuwenden, wirklich weltoffen sein. Sie kann ihre Berufung zum Dienst der Anbetung Gottes und zum Dienst des Nächsten wieder unbefangener leben."

Natürlich sagt ein Papst nicht:" Ich fordere die Abschaffung der Kirchensteuer "
Aber ist die Kirchensteuer nicht politische und materielle Last? Welchen Gott beten wir an mit vollen Konten? Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist und Gott was Gottes ist. Die leeren Gottesdienste, die der Unwissenheit geschuldete babylonische Sprachverwirrtheit der Schafe wie der Hirten und der Verlust der Glaubwürdigkeit sowie der Status der Beliebigkeit sprechen hier eine eindeutige Sprache. Der Herr spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben" Wenn er aber die Wahrheit ist kann es keine Andere geben....!


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 Ulrich Motte 2. Juni 2017 
 

Frage (Nicht: Behauptung)

Hat Papst Benedikt XVI. klar und eindeutig die Abschaffung der Kirchensteuer gefordert?


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