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| ![]() Kirchensteuer-Verweigerer, Sakramente und Amoris laetitia7. Februar 2017 in Kommentar, 31 Lesermeinungen Was wohl passieren wird, wenn Kirchensteuer-Verweigerer die Sakramente empfangen möchten und sie diese Entscheidung mit ihren Gewissen begründen? - Gastkommentar von Mathias von Gersdorff zu Amoris laetitia und dem Schreiben der Bischöfe Limburg (kath.net/Blog Mathias von Gersdorff) Das Dokument ,Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral im Licht von Amoris laetitia der Deutschen Bischofskonferenz, in welchem die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene in Einzelfällen geöffnet wird, ist keine Woche alt und schon fordern Progressisten eine weitergehendere Liberalisierung. Der Sonntag, die Kirchenzeitung für das Bistum Limburg, ist der Auffassung, das Papier der Deutschen Bischofskonferenz, das dem Gewissen des Einzelnen eine entscheidende Rolle zumisst, könnte ein Modell für andere knifflige Fragen sein. Das Bistumsblatt schreibt am 5. Februar 2017: Die Diskussion wird kommen, ob sie nicht auch unverheiratete oder homosexuelle Paare betrifft, die in dem aktuellen Papier freilich nicht erwähnt werden. Es ist also gut möglich, dass die Deutsche Bischofskonferenz mit ihrem neuesten Dokument die Büchse der Pandora geöffnet hat. Jedenfalls werden sich die stets unersättlichen Progressisten nicht mit dieser Liberalisierung begnügen. Schon im Vorfeld der Synode haben reformorientierte ultraliberale Bischöfe und Theologen immer wieder eine allgemeine Lockerung der Ehe- und Sexualmoral gefordert. Die Kirche sollte ihre Ansichten bezüglich Verhütungsmittel, gleichgeschlechtliche Partnerschaften und wilden Ehen ändern. Kurz: Die Kirche sollte die Agenda der sexuellen Revolution übernehmen und ihre eigene Morallehre einstampfen. Es gibt aber keinen Grund, wieso das neue Papier nur für den Bereich Ehe und Sexualität modellhaft sein soll. Wieso sollte das Gewissen des Einzelnen nicht generell ausschlaggebend sein? Was wohl passieren wird, wenn Kirchensteuer-Verweigerer die Sakramente empfangen möchten und sie diese Entscheidung mit ihren Gewissen begründen? Foto oben: Limburger Dom (c) Bistum Limburg Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuKirche
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