Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  2. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  3. Die Krise des Bischofsamtes
  4. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  7. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  8. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Der Realismus der Barmherzigkeit
  13. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  14. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  15. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan

Trumps deutliches Bekenntnis zur Religionsfreiheit für alle Religionen

2. Februar 2017 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Trump ließ beim National Prayer Breakfast zu, was Obama nicht zuließ: Am Ende beteten ein Demokrat und ein Republikaner aus dem Kongress ganz persönlich für ihn - Fotostrecke - Gastkommentar des Teilnehmers Prof. Thomas Schirrmacher


Washington D.C. (kath.net) Erfreulich war das unheimlich deutliche Bekenntnis Trumps zur Religionsfreiheit für alle Religionen. Religionsfreiheit sei das Fundament Amerikas und jeder freien Gesellschaft. Meine Gespräche gestern im Außenministerium bestätigen, dass das ein Schwerpunkt auch unter dem neuen Außenminister werden wird. Das schließt auch ausdrücklich für Trump alle friedlichen Muslime ein und Terrorismus im Namen einer Religion will er knallhart bekämpfen, weil es der Gegenentwurf zur Religionsfreiheit ist. Wie wahr. Die Anwesenheit des jordanischen Königs, den Trump zuvor getroffen hatte, unterstrich das alles.

Auch Trumps Bekenntnis zum Glauben seiner Eltern, den er nie aufgehoben habe, war eindrücklich deutlich und wirkte sehr persönlich ehrlich. Trump verzichtet bei diesem Anlass auch auf Spott und politische Statements. Sein Lob für die Predigt des afroamerikanischen und demokratisch orientierten Kaplan des Senats war weit mehr als Höflichkeit, sein Scherz: „Ich weiß nicht, wer Sie eigentlich ernennt, aber falls Ihnen das was hilft: Ich ernenne Sie für ein weiteres Jahr", schien von ganzem Herzen zu kommen. Schließlich sei erwähnt, dass Trump zuließ, was Obama nicht zuließ, dass am Ende ein Demokrat und ein Republikaner aus dem Kongress noch einmal ganz persönlich für ihn am Pult beteten. Was immer man von Trumps Politik im Einzelnen hält, ‚gottlos' ist er sicher nicht.


Überhaupt war das sozusagen das ‚frömmste‘ Nationale Gebetsfrühstück, das ich im letzten Jahrzehnt erlebt habe, nicht nur wegen Trumps Bekenntnis, sondern vor allem weil der Redner, Rear Admiral Barry Black und Senate Chaplain, seit langem erstmals wieder eine eigentliche Predigt hielt und nicht - wie sonst - einen Sachvortrag über die eigene Arbeit und das eigene Thema. Black predige über die Bedeutung des Gebets und zierte die Bibel etwa 150 Mal (wenn ich beim Zuhören richtig gezählt habe), was gefühlt die Hälfte seiner Ansprache ausmachte. Der ehemalige oberste Militärkaplan der Navy im Rang eines Generals ist heute der Kaplan des Senats und einer der bedeutendsten afroamerikanischen Pastoren des Landes. Mit seiner Ansprache erklärte er auch sehr eindrücklich und aus tiefstem Glauben heraus, welchen Sinn das Gebetsfrühstück eigentlich hat, nämlich Gottes Segen, Weisheit und Korrektur für das Staatsoberhaupt zu erbitten.

Black schüttelte zum ersten Mal in seinem einem Weißen mit 16 Jahren die Hand. Er bewies, dass afroamerikanische Kirchen eigentlich evangelikale Kirchen sind, wenn auch politisch nicht dem entsprechend, was manche europäischen Medien simplifizierend unter Evangelikalen in den USA verstehen.

„If that helps, I appoint you for another year."

„America is a nation of believers.“
„Our future is not defined by material success, but by spiritual success.“

Der evangelisch-reformierte Theologe Thomas Schirrmacher ist Stellvertretender Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz und Direktor des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit (Bonn). Der Deutsche Bundestag zog ihn bereits mehrfach als Sachverständigen heran, bei der Bischofssynode des Vatikans zum Thema Ehe und Familie nahm er sowohl 2014 wie auch 2015 als geladener Beobachter und Mitglied des Deutschen Zirkels teil.

National Prayer Breakfast in Washington D.C. - Fotostrecke des Teilnehmers Prof. Thomas Schirrmacher






Prof. Schirrmacher mit dem König von Jordanien, Abdullah II


Prof. Schirrmacher mit MdB Volkmar Klein


Prof. Schirrmacher beim Botschafter des Sudan




Die Präsidentenlimousine


Hohe Präsenz von Sicherheitskräften


Foto oben (c) Thomas Schirrmacher


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Ulmer 3. Februar 2017 
 

Christlich!?

Öffentlichkeitswirksame Glaubensbekenntnisse sind in Amerika oft zu hören.Was dahinter steckt muss sich zeigen, auch bei Herrn Trump. Ich bin da sehr gespannt. Eine Heiligsprechung halte ich für verfrüht.


1
 
 Steve Acker 3. Februar 2017 
 

Trump gefällt mir immer besser,

besonders je länger das Bashing durch die Mainstreammedien dauert.


8
 
 Waldi 2. Februar 2017 
 

Verehrter @N. Jansen,

Sie haben mit wenigen Zeilen ein wesentliches Faktum auf den Punkt gebracht: "Während in unserem Land Kardinal Marx und Bischof Bedford-Strohm ihre Brustkreuze verstecken, trägt Trump seinen Glauben in die Öffentlichkeit. Welch großes Zeugnis!". Der neue US-Präsident Tramp hat aber auch den Treueeid mit den Worten gesprochen: "So wahr mir Gott helfe". Das ist nicht nur für die Linksmedien, sondern auch für die Roten, die Grünen und die Linken ein Schock, von dem sie sich nur schwer erholen werden!


21
 
  2. Februar 2017 
 

Trump ist Christ - Linksmedien schockiert

Was unsere Linksmedien (aka "Qualitätspresse") schockiert: Donald Trump ist Christ, und er bekennt sich zu unserem Herrn und Erlöser Jesus Christus. Während in unserem Land Kardinal Marx und Bischof Bedford-Strohm ihre Brustkreuze verstecken, trägt Trump seinen Glauben in die Öffentlichkeit. Welch großes Zeugnis!


29
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  2. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville
  3. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  4. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  5. US-Regierung beendet öffentliche Finanzierung für ‚Geschlechtsumwandlung‘ bei Kindern
  6. Erzbischof Cordileone: 'Lasst unsere Nonnen in Ruhe!'
  7. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  8. William Donohue: Bürgermeister Mamdani soll nicht an Gedenkveranstaltung zu 9/11 teilnehmen
  9. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  10. Katholische Nonnen verklagen Bundesstaat New York wegen Zwang zur Beihilfe zum Suizid






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  5. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  6. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  7. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  8. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  9. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  10. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  11. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  12. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  13. Polen: Bei Ford-Werbung fehlt ein markantes Gipfelkreuz – Absicht oder Versehen?
  14. Warum die Erzdiözese Seoul so viele Priesterberufungen hat
  15. Erzbischof von Sydney kritisiert TV-Sender wegen einseitiger Berichterstattung zu Sterbehilfe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz