Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  7. Die Stunde der Heuchler
  8. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  9. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  10. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  11. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  12. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  13. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  14. Einzugstermin für Papst Leo XIV. im Vatikan weiter offen
  15. „Diese Einheit ist zutiefst begründet im gemeinsamen Glauben und in der einen Taufe“

Trumps deutliches Bekenntnis zur Religionsfreiheit für alle Religionen

2. Februar 2017 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Trump ließ beim National Prayer Breakfast zu, was Obama nicht zuließ: Am Ende beteten ein Demokrat und ein Republikaner aus dem Kongress ganz persönlich für ihn - Fotostrecke - Gastkommentar des Teilnehmers Prof. Thomas Schirrmacher


Washington D.C. (kath.net) Erfreulich war das unheimlich deutliche Bekenntnis Trumps zur Religionsfreiheit für alle Religionen. Religionsfreiheit sei das Fundament Amerikas und jeder freien Gesellschaft. Meine Gespräche gestern im Außenministerium bestätigen, dass das ein Schwerpunkt auch unter dem neuen Außenminister werden wird. Das schließt auch ausdrücklich für Trump alle friedlichen Muslime ein und Terrorismus im Namen einer Religion will er knallhart bekämpfen, weil es der Gegenentwurf zur Religionsfreiheit ist. Wie wahr. Die Anwesenheit des jordanischen Königs, den Trump zuvor getroffen hatte, unterstrich das alles.

Auch Trumps Bekenntnis zum Glauben seiner Eltern, den er nie aufgehoben habe, war eindrücklich deutlich und wirkte sehr persönlich ehrlich. Trump verzichtet bei diesem Anlass auch auf Spott und politische Statements. Sein Lob für die Predigt des afroamerikanischen und demokratisch orientierten Kaplan des Senats war weit mehr als Höflichkeit, sein Scherz: „Ich weiß nicht, wer Sie eigentlich ernennt, aber falls Ihnen das was hilft: Ich ernenne Sie für ein weiteres Jahr", schien von ganzem Herzen zu kommen. Schließlich sei erwähnt, dass Trump zuließ, was Obama nicht zuließ, dass am Ende ein Demokrat und ein Republikaner aus dem Kongress noch einmal ganz persönlich für ihn am Pult beteten. Was immer man von Trumps Politik im Einzelnen hält, ‚gottlos' ist er sicher nicht.


Überhaupt war das sozusagen das ‚frömmste‘ Nationale Gebetsfrühstück, das ich im letzten Jahrzehnt erlebt habe, nicht nur wegen Trumps Bekenntnis, sondern vor allem weil der Redner, Rear Admiral Barry Black und Senate Chaplain, seit langem erstmals wieder eine eigentliche Predigt hielt und nicht - wie sonst - einen Sachvortrag über die eigene Arbeit und das eigene Thema. Black predige über die Bedeutung des Gebets und zierte die Bibel etwa 150 Mal (wenn ich beim Zuhören richtig gezählt habe), was gefühlt die Hälfte seiner Ansprache ausmachte. Der ehemalige oberste Militärkaplan der Navy im Rang eines Generals ist heute der Kaplan des Senats und einer der bedeutendsten afroamerikanischen Pastoren des Landes. Mit seiner Ansprache erklärte er auch sehr eindrücklich und aus tiefstem Glauben heraus, welchen Sinn das Gebetsfrühstück eigentlich hat, nämlich Gottes Segen, Weisheit und Korrektur für das Staatsoberhaupt zu erbitten.

Black schüttelte zum ersten Mal in seinem einem Weißen mit 16 Jahren die Hand. Er bewies, dass afroamerikanische Kirchen eigentlich evangelikale Kirchen sind, wenn auch politisch nicht dem entsprechend, was manche europäischen Medien simplifizierend unter Evangelikalen in den USA verstehen.

„If that helps, I appoint you for another year."

„America is a nation of believers.“
„Our future is not defined by material success, but by spiritual success.“

Der evangelisch-reformierte Theologe Thomas Schirrmacher ist Stellvertretender Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz und Direktor des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit (Bonn). Der Deutsche Bundestag zog ihn bereits mehrfach als Sachverständigen heran, bei der Bischofssynode des Vatikans zum Thema Ehe und Familie nahm er sowohl 2014 wie auch 2015 als geladener Beobachter und Mitglied des Deutschen Zirkels teil.

National Prayer Breakfast in Washington D.C. - Fotostrecke des Teilnehmers Prof. Thomas Schirrmacher






Prof. Schirrmacher mit dem König von Jordanien, Abdullah II


Prof. Schirrmacher mit MdB Volkmar Klein


Prof. Schirrmacher beim Botschafter des Sudan




Die Präsidentenlimousine


Hohe Präsenz von Sicherheitskräften


Foto oben (c) Thomas Schirrmacher


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Lebensschützer über Trump: Gemischte Bilanz nach dem ersten Jahr der zweiten Amtszeit
  2. Trump streicht Organisationen das Geld, die DEI-Projekte und LGBTQ-Ideologie verbreiten
  3. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  4. Bibel-Podcast wieder unter den Top 10 der Apple Podcasts
  5. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  6. Vatikan prüft Teilnahme an Trumps Friedens-Rat für Gaza
  7. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  8. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
  9. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  10. Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  7. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  8. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
  12. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  13. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  14. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  15. Einzugstermin für Papst Leo XIV. im Vatikan weiter offen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz