Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  11. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  14. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  15. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer

Trumps Einreisestopp – Die Hysterie und die Fakten

31. Jänner 2017 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Joachim Steinhöfel: Kein großes Abweichen von der bisherigen Praxis und kein Einreisestopp für Muslime. „Der richtige Weg ist der Richtung Sicherheit und kontrollierbare Grenzen der USA mit einem großen Tor für Einreisewillige und echte Flüchtlinge.


USA (kath.net)
Die temporären Einreisebeschränkungen für gewisse Länder seien „keine so unvernünftige Regelung und vor allem keine, die so sehr von der bisher in den USA gängigen Praxis“ abweiche. Auf das hat Joachim Steinhöfel in einem Beitrag bei „Tichys Einblick“ hingewiesen. Der bekannte Rechtsanwalt erläuterte, dass Trump gar keinen Einreisestopp für Muslime verhängt habe. Die Länder mit den größten muslimischen Bevölkerungsanteilen wie Pakistan oder Indonesien stehen gar nicht auf der Liste. Berichte von einem angeblichen „muslim ban“ seien daher lupenreine „fake news“.

Steinhöfel erklärte dann, dass nur die Länder Irak, Iran, Sudan, Syrien, Lybien, Somalia und Jemen betroffen seien und dass das genau die Länder sind, die aus dem von der Obama-Regierung erlassenen „Visa Waiver Program Improvement and Terrorist Travel Prevention Act of 2015” und dessen Ergänzung aus 2016 stammen und erinnerte daran, dass es ähnliche temporäre und deutlich längere Einreisestopps schon unter Präsident Carter und auch unter Obama gab. „Tatsachen, die bedauerlicherweise keinerlei Erwähnung finden.“


Die Verordnung von Trump enthalte „eine moderate Begrenzung der zukünftigen Flüchtlingszahlen“ sowie zeitlich befristete Regelungen, die die Immigration von Personen aus jihadistischen Konfliktgebieten betreffen. Die Einreise von Bürgern aus diesen Gebieten werde jetzt für 90 Tage gestoppt, um den Behörden Gelegenheit zu geben, „zuverlässigere Sicherheitsüberprüfungen, als die bisherigen, zu implementieren“. „Die Zahl der Flüchtlinge pro Jahr wird auf 50.000 begrenzt. Jegliche Aufregung hierüber ist unangemessen.“ Die Flüchtlingszahl in den USA wurde erst unter Obama im Jahre 2016 massiv aufgestockt. Die Trump-Zahl von 50.000 bewege sich in dem Bereich, denn es auch während der Amtszeiten von George Bush und Obama bis zum Jahre 2015 gab.

Der jetzt verfügte Einreisestopp soll laut Steinhöfel dem Heimatschutzministerium Gelegenheit geben, die Informationen und Anforderungen an die Herkunftsstaaten zu ermitteln, die es in die Lage versetzen zu prüfen, ob die reisende Person ein Sicherheitsrisiko darstellt. Er erinnerte dann daran, dass man in Somalia ohne Probleme einen Pass für 100 US-Dollar erwerben könne. Außerdem enthalte die Verordnung von Trump eine Ausnahme, wonach auch jetzt im Einzelfall Einreisen weiterhin genehmigt werden können. Auch beziehe sich die „executive order“ nicht auf Personen mit Aufenthaltsgenehmigung oder „green card“.

Kritisch sieht der Rechtsanwalt das Aufschreien der US-Demokraten und bezeichnete dies als „verlogen“ und „scheinheilig“: „Ganz abgesehen von der eindeutigen Gesamtverantwortung, die Obama durch sein außenpolitisches Versagen für die Krise in Syrien ohnehin trägt. Er hat beim Völkermord und beim Giftgaseinsatz zugeschaut, IS blühen und gedeihen lassen und nur Kleinstmengen an Flüchtlingen Zuflucht gewährt. Wenn die Freiheitsstatue Kopf steht, wie die ‚Huffington Post‘ jetzt meint, dann hat sie mit dieser Leibesertüchtigung mitten der Regierungszeit Obamas begonnen.“ Abschließend erinnerte Steinhöfel auch eine interaktive Grafik der „Heritage Foundation“ über die geplanten und durchgeführten muslimischen Terroranschläge, aus der hervorgeht, dass es einen deutlichen Anstieg seit 2015 gebe. „Der richtige Weg ist der Richtung Sicherheit und kontrollierbare Grenzen der USA mit einem großen Tor für Einreisewillige und echte Flüchtlinge.“

Der gesamte Beitrag von Joachim Steinhöfel auf „Tichys Einblick“: Trumps Einreisestopp – Die Hysterie und die Fakten

Donald Trump legt den Amtseid ab und wird US-Präsident



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Walt Disney World kehrt zu klassischer Begrüßung ‚Ladies and Gentlemen‘ zurück
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. USA: Konservative haben mehr Kinder als Linksliberale
  4. Lebensschützer Mark Houck erhält siebenstelligen Betrag als Entschädigung
  5. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  6. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
  7. USA: Mehr als die Hälfte der Männer der Gen-Z und Millenials lesen wöchentlich in der Bibel
  8. US-Erzdiözese Boston: Rekordzahl an Erwachsenentaufen zu Ostern
  9. „Da tut sich was“ – USA: Bemerkenswerter Anstieg von Konversionen in die röm.-kath. Kirche
  10. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin







Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. "Derselbe Polarstern"
  11. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  12. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  13. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  14. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  15. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz