Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  2. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  5. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  6. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  7. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  8. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  12. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  13. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  14. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  15. Katholische Kita in Hessen verzichtet auf Mutter- und Vatertagsgeschenke

Kasper zu Kardinalsanfragen an Papst: 'Amoris laetitia' ist klar

23. Dezember 2016 in Weltkirche, 33 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Emeritierter Kardinal vertritt: Auch nachträgliche Erklärungen von Franziskus selber, etwa Brief an die argentinischen Bischöfe oder Erklärungen des Kardinalvikars von Rom, machten Intention des Papstes klar.


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper (83) hat die theologische Position von Papst Franziskus gegen den Brief von vier Kardinälen verteidigt. Im Gespräch mit Radio Vatikan sagte der frühere Präsident des Päpstlichen Einheitsrates am Donnerstag, aus seiner Sicht sei Franziskus' Schreiben "Amoris laetitia" klar. Vier Kardinäle, darunter die Deutschen Joachim Meisner und Walter Brandmüller, hatten dem Papst schriftlich "dubia", also theologische Zweifel, zu "Amoris laetitia" unterbreitet.

Jeder Kardinal dürfe dem Papst Zweifel und Fragen vorlegen, betonte Kasper. "Ob das eine gute Idee war, das öffentlich zu machen, ist eine ganz andere Frage; das würde ich bezweifeln." Aus seiner Sicht sei das Papstschreiben klar. "Es gibt ja nachträglich auch Erklärungen des Papstes selber, etwa den Brief an die argentinischen Bischöfe oder auch Erklärungen des Kardinalvikars von Rom." Dort werde deutlich, was der Papst meine und wie er es verstehe.


Darüber hinaus sei gezeigt worden, dass kein Widerspruch zu den Aussagen von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) bestehe, so Kasper weiter; es handle sich um eine homogene Entwicklung. Dies sei seine Position; "insofern bestehen für mich diese 'dubia', diese Zweifel, nicht."

In dem im November veröffentlichten Brief hatten vier Kardinäle Papst Franziskus und der Glaubenskongregation fünf Fragen mit der Bitte um Klärung vorgelegt. Dabei geht es konkret um den Kommunionempfang für wiederverheiratete Geschiedene und um weitere grundsätzliche Fragen der Moral und Sakramentendisziplin. Einer der Unterzeichner, der US-Kardinal Raymond Leo Burke, kündigte in dieser Woche eine "formelle Korrektur" des Papstes an, wenn dieser der Forderung nicht nachkomme.

Kasper betonte, er hoffe, "dass wir daraus jetzt keine Spaltungen und Feindschaften ableiten, sondern dass man in einer vernünftigen Weise darüber spricht und die Argumente darlegt". Der Papst habe das Nötige für Klarheit getan.

Archivfoto Kardinal Kasper


Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto Kardinal Kasper (c) kath.net/Petra Lorleberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kasper

  1. Kardinal Kasper erinnert sich wertschätzend an Benedikt XVI./Ratzinger - „Kennen uns seit 1963“
  2. Kasper erstaunt über Reaktion in Deutschland auf das Papstschreiben
  3. Kasper: „Deutschland nicht der allerlebendigste Teil der Weltkirche“
  4. „Warum schwärzt Kasper jetzt Müller quasi als 'Luther redivivus' an?“
  5. Kardinal Kasper sieht Ökumene in "Zwischenphase"
  6. Rudert Kardinal Kasper zurück?
  7. Zorniger Kardinal Kasper bläst zum Halali auf Vatikanmitarbeiter
  8. Kardinal Kaspers neues Büchlein ist „widersprüchlich“
  9. Kasper laut Medien: Schweigen von Franziskus bedeutet Zustimmung
  10. Kasper: Häresie-Vorwurf gegen Papst "völlig unangebracht"






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  3. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  4. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  5. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  6. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  7. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  8. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  9. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  12. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  13. Vertrauenskrise in der Kirche
  14. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  15. „Wir sollten für den Himmel leben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz