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Frankreich: Ärger um Marienstatue in öffentlichem Park7. Dezember 2016 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Örtliches Verwaltungsgericht: Wird die Marienstatue nicht aus dem öffentlichen Park entfernt, muss die Kleinstadt Publier täglich 100 Euro Strafe zahlen - Mit Video
Publier (kath.net) Die ostfranzösische Kleinstadt Publier muss eine Statue der Gottesmutter aus dem öffentlichen Park entfernen oder täglich 100 Euro Strafe bezahlen. Über diese Entscheidung des örtlichen Verwaltungsgerichtes berichtete das Nachrichtenmagazin Focus. In Frankreich gilt strikte Trennung von Kirche und Staat, beispielsweise dürfen auch Schüler keine auffälligen religiösen Symbole wie Kopftuch, Ordenshabit oder Kippa im Unterricht tragen. 
Die Figur war 2011 nach einigen Kontroversen in einem öffentlichen Park der Gemeinde Publier am Rand des Genfer Sees aufgestellt worden, später wurde sie von einer religiösen Gruppe gekauft, doch konnte sie zunächst an ihrem Standort bleiben. Der Bürgermeister des Städtchens mit gut 6.000 Einwohner versucht nun, die Statue auf ein privates Grundstück schaffen zu lassen. Video über den Streit um die Marienstatue im Park von Publier (französisch)

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Lesermeinungen| | christliches abendland 8. Dezember 2016 | | | | Selbstverleugnung Wir tun alles um unsere christlichen Werte, Symbole ... zu verleugnen. Die Muskelmann würden es nicht tun. |  2
| | | | | Hadrianus Antonius 7. Dezember 2016 | | | | @Henry_Cavendish Total falsch! - Lourdes ist nach Paris die Stadi in Frankreich mit dem höchsten Fremdverkehraufkommen.
Darum auch haben die intensive und großangelegte Präventionsmaßnahmen bei der großen Marienprozession (betr. hadjidistische Terrorwrnungen) solche große Wellen geschlagen (bis in den Elisée hinein).
- Sie vergessen den Mont-Saint-Michel (steht fast auf jedem Kalender mit den schönsten Orten der Welt); es gibt dort übrigens jetzt wieder eine interessante und traditionsfreundliche Ordensbesiedlung. |  3
| | | | | lakota 7. Dezember 2016 | | | | @Henry_Cavendish Lieber Henry_Cavendish, was Sie da aufgezählt haben liegt fast alles in Paris. Ich möchte nächstes Jahr nach Nordfrankreich, Bretagne-Normandie, da gibt es herrliche Sakralbauten,die Sie nicht erwähnt haben und wegen denen ich in der Hauptsache hin möchte: der Mont-St.Michel, die Kathedrale Notre Dame in Rouen, die Basilika der Hl.Terese von Lisieux, die Kathedrale von Bayeux usw. Natürlich möchte ich mir auch die kleinen Dörfer anschauen und ans Meer, aber Schlösser, Museen oder andere Bauten interessieren mich nicht so sehr. Bin wohl auch mehr Pilger als Urlauber. |  4
| | | | | Amanda1975 7. Dezember 2016 | | | | @Henry_Cavendish: Sie vergessen einen weiteren bedeutenden Sakralbau, nämlich Sacré-Coeur auf dem Montmartre. |  3
| | | | | Amanda1975 7. Dezember 2016 | | | | @raph: Daran hatte ich auch schon gedacht. Ich weiß nicht, wie viele Einwohner Publier hat. Aber wenn es ihnen ein Anliegen ist, dass die Statue stehen bleibt, wo sie steht, sollte es möglich sein, so etwas wie einen Fonds zu organisieren. Wenn sich nur 50 Leute finden, denen das im Monat einen Beitrag von zwei Euro wert ist, dann wäre damit die Strafe aufgebracht. |  4
| | | | | Henry_Cavendish 7. Dezember 2016 | | | | @SCHLEGL Auch wenn ich Ihnen ein besonderes professionelles Interesse an den Sakralbauten ohne Frage zugestehe, denke ich dennoch, dass die Mehrzahl der Menschen Frankreich eher wegen der Profanbauten besucht (Versailles, Palais Royal, Louvre, Invalidendom, Eiffelturm, Opera Garnier, Jardin de Tuileries, Pont Neuf, Arc de Triomph, der Obelisk, ...).
Dem stehen wohl nur zwei weltbekannte Sakralbauten gegenüber: Notre Dame und - bestimmt schon weniger bekannt - Saint-Denis. |  0
| | | | | raph 7. Dezember 2016 | | | |
Es war einmal ein Engel, der wollte nicht dienen... Angeblich fürchtet er die Muttergottes (vonwegen Demut, Kopf zertreten...) Der wird da wohl auch irgenwo mitwirken.
Sollte dies mal in Wien passieren, biete ich schon heute an einen "Tagsatz" zu finanzieren und wenn sich noch 364 weitere Personen finden, bleibt die Muttergottes schon stehen - zur Freude der Einen, zum Ärgernis der Anderen. |  6
| | | | | 7. Dezember 2016 | | | | deux coeurs schlagen nicht in der Brust der Franzosen. Entweder sind die Franzosen sehr religiös überwiegend Katholiken (oder Muslime) oder absolut gegen jede Religionsausübung und "missionierende" Atheisten aller Altersgruppen.
Lebe selbst in Frankreich auf dem Lande und erlebe diesen Bruch fast täglich.
Aktuelles Beispiel eines kleinen Chores 20 Teilnehmer 4 aus dem Kirchenchor, der Rest neutral oder extrem kirchenfeindlich. Der jüdische Chorleiter verteilt Blätter für Douce Nuit (Stille Nacht) für eine städtische Aufführung im Dezember in der Kirche (Kirchengebäude gehören meist den Kommunen). Ein Chorteilnehmer wirft erbost das Blatt auf den Boden und erklärt lautstark, dass er antiklerikal und so etwas nicht singen wird(mit Dona Nobis hatte er lange keine Probleme, da wohl Latein). Die anwesenden Christen sagen kein Wort, zucken resigniert die Schultern. Ich schlage ihm vor das Wort Christ mit Liebe zu tauschen. Er verlässt den Chor. 2 Wochen später- Douce Nuit steht im Programm ohne ihn |  8
| | | | | SCHLEGL 7. Dezember 2016 | | | | Frankreich Papst Johannes Paul II hat bei seinem Besuch in Frankreich dieses Land als "älteste Tochter" der westlichen Kirche bezeichnet (denken wir an den heiligen Bischof Irenäus von Lyon † um 180).
Wer heute nach Frankreich fährt bewundert wohl am meisten die herrlichen gotischen Kirchen des Landes, oder fährt als Pilger nach Lourdes. Er/sie kommt aber sicherlich nicht um die "Errungenschaften der französischen Revolution von 1789" mit ihren fatalen Folgen zu besichtigen!Msgr. Franz Schlegl |  20
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