Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung
  2. Wählt die Freiheit! Zeigt den Impf-Spaltern die Rote Karte!
  3. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  4. Nicht geimpft - Schwangere Opernsängerin verliert Job
  5. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
  6. "Lest die Texte auf Homepage des Synodalen Weges!" - Dafür gibt es kein anderes Wort als "Irrlehre"
  7. Die österreichischen Bischöfe möchten wieder FFP2-Masken bei Messen - Auch für Geimpfte!
  8. Genderkompatible Monstranz
  9. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  10. Papst Franziskus lehnt Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße ab
  11. Ein 'Katholik aus dem Rheinland'
  12. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester
  13. Frankfurter Bibelhaus Erlebnis Museum bringt ‚Jesus als queere Person’ auf die Bühne
  14. "Lag Kardinal Woelki doch nicht falsch? Den Kritikern in Köln geht es nicht um die Missbrauchsfälle"
  15. „Wir müssen mal schnell ein Bambi retten!“

Die moderne Sexualpädagogik muss auf den Prüfstand

8. Dezember 2016 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Demo-für-alle-Sprecherin reagiert auf den Berliner Pädophilenskandal - Berliner Senat vermittelte Jugendliche an zuvor verurteilte Pädophile - Beverfoerde: Kentlers Geist ist virulent wie nie


Magdeburg (kath.net/idea) „Die moderne Sexualpädagogik muss auf den Prüfstand.“ Das fordert die Sprecherin und Koordinatorin des Aktionsbündnisses für Ehe und Familie – „Demo für alle“ –, Hedwig von Beverfoerde (Magdeburg), nach der Vorstellung einer Studie zu einem Pädophilenskandal um den Psychologen Prof. Helmut Kentler (1928–2008) am 2. Dezember in Berlin. Kentler-Schüler betrieben bis heute „mit Hochdruck die flächendeckende Einführung“ der von ihm begründeten Pädagogik.

Berliner Senat vermittelte Jugendliche an zuvor verurteilte Pädophile

Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ (Hamburg) berichtet, hat der Berliner Senat in den 1970er Jahren ein Projekt finanziert, bei dem obdachlose Jungen an Pädophile vermittelt wurden. Dabei seien mindestens drei Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren 1969 und 1970 im Rahmen eines Experimentes in die Obhut von Männern gegeben worden, die zuvor wegen Kindesmissbrauchs verurteilt worden waren. Sie wurden sexuell von den Männern missbraucht. Man habe so herausfinden wollen, wie sich die Jugendlichen unter einer „liebevollen Erziehung“ entwickelten. Die Mitarbeiter des Senats hätten der Studie zufolge von der Neigung der „Pflegeväter“ gewusst. Kentler habe damals als Angestellter des Pädagogischen Zentrums Berlin die Mitarbeiter des Senats überzeugt, das Experiment durchzuführen. Später seien die Jugendlichen vom Senat zur Odenwaldschule im südhessischen Heppenheim geschickt worden. An dem inzwischen geschlossenen Internat kam es ebenfalls zu zahlreichen Missbrauchsfällen. Die Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres (SPD), zeigte sich bei der Vorstellung der Studie fassungslos. Was den Jugendlichen passiert sei, nannte sie ein „Verbrechen“. Scheeres: „Wir können das erlittene Leid nicht wieder gut machen. Aber wir müssen das weiter aufarbeiten.“ Kentlers Überzeugungen wurden nach seinem Tod als Verharmlosung der Pädophilie kritisiert.


Beverfoerde: Kentlers Geist ist virulent wie nie

Wie dazu Beverfoerde erklärte, „ist der Geist von Kentler virulent wie nie“. Er habe die Schule der „neoemanzipatorischen Sexualpädagogik“ gegründet. Unter dem Etikett „sexuelle Vielfalt“ und „Missbrauchsprävention“ werde die Pädagogik „in immer mehr Bundesländern gegen den teilweise massiven Widerstand von Eltern, Lehrern, Kirchen und Experten in Schulen und Kita durchgedrückt“.

Verantwortlich dafür seien neben anderen ein Kentler-Schüler, der Sexualpädagoge Prof. Uwe Sielert (Kiel). Er werde unterstützt durch die Soziologin und Erziehungswissenschaftlerin Prof. Elisabeth Tuider (Kassel).

Sielert tritt für eine Gender-Sexualpädagogik ein, mit der er die Kernfamilie, die Heterosexualität und die Grenzen zwischen den Generationen auflösen möchte, berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) bereits 2014. Tuider hat zusammen mit einigen Kollegen das Standardwerk „Sexualität der Vielfalt“ verfasst.

In dem Buch werden laut FAZ „Praxismethoden“ vorgestellt, durch die Kinder und Jugendliche lernen sollen, „wo der Penis sonst noch stecken“ könnte, um so die „Vielfalt“ zu veranschaulichen.

Kinder sollen zeigen, was sie sexuell schon immer mal ausprobieren wollten. Dafür sollen 14-jährige Jungen und Mädchen für eine Gruppenübung Sexartikel erwerben.

Laut Beverfoerde darf sich die Wissenschaft nicht auf die Erforschung der Pädagogik Kentlers beschränken. Nötig sei vielmehr eine breite Debatte „über die brisanten Verflechtungen und giftigen Urspünge der heutigen Sexualerziehung“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 chiarajohanna 9. Dezember 2016 
 

Gender will die DE-KONSTRUKTION von bisher GEISTIG TRAGENDEN WERTEN!

Wenn Staat + Wissenschaft gemeinsam Druck ausüben - auf die Bürger bzw.
auf ihre ethischen Vorstellungen,
besteht die Gefahr, das der eine
oder der Andere

seine WERTE einbüßt,
seine WERTE verliert,

weil es zu einer "VER-MISCHUNG"
mit dem Denken der "Neu-Moderne" kam.
Man hat sich zu weit aus dem Fenster gelehnt - und ist in das Sprungbrett von Gender gefallen!

GENDER = IRR-WEG

Die Befürworter wollen oder können
es wohl auch "NICHT MEHR" EINSEHEN UND ERKENNEN"!

Erwachenen-Ebene:
Homo-Sexualität wird gelebt,

Kinder-Ebene:
Hier will man Verständnis wecken,
für alle möglichen sexuellen Spiel-arten! Alles soll normal sein:
Heute ein Junge - morgen ein Mädchen!
ZUR FALSCHEN ZEIT - Es sind Kinder,
AM FALSCHEN ORT - Kindergarten!

Übergeordnete Ebene / Staat oder Gott?
Über den Staat will man zwangsweise
in die Kinder-Ebene eindringen!
In den Geist der Kinder,
in den Geist der Eltern,
in den Geist der Gesellschaft!


0

0
 
 deepthought 8. Dezember 2016 
 

von wegen 14 Jährige

geht es nach dem Willen der Genderindustrie nicht auch schon in der Grundschule los, mit hübschen kleinen Köfferchen und Rollenspielen, comicartigen Verharmlosungs- und Entschamungsbildchen und durchsetzt das mittlerweile nicht jedes Schulfach mit verdrehter Schulbuchthematik und ständigen "Toleranzakzeptanz"zwangsergüssen wo man geht und steht? Man hat den Eindruck, die Kinder sollen systematisch auf ihren Missbrauch vorbereitet werden.
Was sollte das Regenbogenemblem (übrigens eine Okkupation des göttlichen Bundeszeichens!) an der Tür eines Supermarktes samt der Beschallung, dass wir doch jetzt alle für die Akzeptanz sexueller Vielfalt seien beim Einkaufen?
Darf man überhaupt noch etwas hier tun und lassen, ohne sich ständig zwangsweise dazu äußern zu sollen?
Ich halte das alles keineswegs für Zufall.


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. Kirche in Polen kritisiert staatliche Missbrauchskommission
  2. Ehemaliger Bundesrichter Thomas Fischer kritisiert ‚Dämonisierung’ von Kardinal Woelki
  3. Je mehr man die Sünde verschweigt
  4. Viganò: "Für den McCarrick-Report hat mich der Vatikan nicht als Zeugen geladen"
  5. Drei Päpste und ein korrupter Kardinal
  6. „Standpunkt der US-Bischöfe zur Kommunion/Pro-Abtreibungs-Politiker kam von Ex-Kardinal McCarrick“
  7. "Was soll ein ‚gesunder Generalverdacht gegen Priester‘?"
  8. BDKJ richtet Kommission zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt ein
  9. USA: Gegen Ex-Kardinal McCarrick werden neue ungeheuerliche Vorwürfe erhoben
  10. Experte: Vatikan drängt stärker auf Anzeige von Missbrauch







Top-15

meist-gelesen

  1. Nicht geimpft - Schwangere Opernsängerin verliert Job
  2. Wählt die Freiheit! Zeigt den Impf-Spaltern die Rote Karte!
  3. "Lest die Texte auf Homepage des Synodalen Weges!" - Dafür gibt es kein anderes Wort als "Irrlehre"
  4. Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung
  5. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  6. Götzen und Göttern oder Gott dienen?
  7. Papst Franziskus lehnt Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße ab
  8. „Wir müssen mal schnell ein Bambi retten!“
  9. "Lag Kardinal Woelki doch nicht falsch? Den Kritikern in Köln geht es nicht um die Missbrauchsfälle"
  10. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester
  11. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  12. Sieben von 68 katholischen Bischöfen/Weihbischöfen senden Grußwort zum Marsch für das Leben/Berlin
  13. Genderkompatible Monstranz
  14. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
  15. Mel Gibson: ‚Ich bin ein Sünder, aber ich kenne den Unterschied zwischen Hirten und Mietling’

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz