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Rekordteilnehmerzahl beim Familientreffen in Pöllau

26. Juli 2016 in Familie, 1 Lesermeinung
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Mehr als 200 Familien mit über 500 Kindern holten sich „Nahrung für die Seele, die Ehe und die Familie“.


Pöllau bei Hartberg (kath.net/pm/red) Soviel Teilnehmer wie noch nie haben dieses Jahr am 14. Jungfamilientreffen im steirischen Pöllau teilgenommen. Mehr als 200 Familien mit über 500 Kindern – unterstützt von 200 freiwilligen Helfern – trafen sich unter anderem mit Familienbischof Klaus Küng zu einer geistlichen Ferienwoche mit dem Motto: „Familie – Ort der Liebe und Barmherzigkeit“. Die Tatsache, dass das Interesse am Jungfamilientreffen von Jahr zu Jahr wächst, sieht Organisator Robert Schmalzbauer als „ein Zeichen, dass Familie weiterhin hoch im Kurs steht und viele Menschen von der Kirche eine authentische Hilfe für ihre Ehe und ihre Familie erwarten“. Das Jungfamilientreffen will solche Hilfe geben und biete daher „Nahrung für die Seele, für die Ehe und für die Familie, von der die Teilnehmer oft ein ganzes Jahr zehren“, so Schmalzbauer.

Träger des Jungfamilientreffens ist die Initiative Christliche Familie (ICF), eine Einrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz. Ihre Arbeit werde durch Papst Franziskus in seinem Schreiben „Amoris laetitia“ unterstützt, sagt ICF-Verantwortlicher Schmalzbauer: „Der Papst sagt: ,Wenn es der Familie gelingt, sich auf Christus zu konzentrieren, eint und erleuchtet er das gesamte Familienleben.‘“


So sei es auch das Anliegen der Jungfamilientreffen, allen Familien ein immer tieferes Hineinwachsen in den Glauben an Christus zu ermöglichen.

Papst Franziskus lasse auch keinen Zweifel daran, dass dieser Weg nicht nur wenigen „superkatholischen“ Familien vorbehalten, sondern durch Gottes Barmherzigkeit allen offensteht. Und Franziskus hebe auch hervor, wie wichtig die Begleitung gerade der jungen Ehepaare sei, damit ihre Ehe Bestand habe. Schmalzbauer: „Oft kommen Familien das erste Mal nach Pöllau in einer vagen Hoffnung, hier etwas zu erleben, was ihnen als Familie Halt und Kraft gibt. Weil sie hier Zeit und viele Impulse haben, ihren Glauben zu vertiefen und die Schönheit eines auf Christus gegründeten Familienlebens zu erfahren, lassen sie sich immer mehr auf diesen Weg ein.“ So werde Pöllau für viele eine neue Grunderfahrung eines lebenspendenden Glaubens – „und viele Familien kommen danach immer wieder, um miteinander Gottes Liebe und Barmherzigkeit neu zu erfahren und ihre Beziehungen erneut auf das Fundament Christus zu stellen“. So könne auch eine Urlaubswoche dem Heil-werden der Eheleute und der Familien dienen. Darauf nahm Pater Andreas Hasenburger CCPS im Schlussvortrag Bezug: „Liebe Familien, ihr seid hierher nach Pöllau gekommen, um Erholung zu suchen, die in der tiefen Quelle der Barmherzigen Liebe Christi zu finden ist.“

Dass die geistliche Erneuerung der Familie kein Selbstzweck ist, sondern über den eigenen Kreis hinaus wirksam werden muss, unterstrich der Hauptreferent des diesjährigen Jungfamilientreffens, Msgr.Livio Melina. Der Präsident des Päpstlichen Instituts Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie rief die Teilnehmer auf, in der Gesellschaft „eine kreative Minderheit“ zu sein, um allen Menschen zu dienen: „Die Herausforderung liegt nicht darin, Minderheit zu sein – das sind wir sowieso schon -, sondern darin, kreativ zu sein!“ Folgerichtig war die Abschlussmesse des Jungfamilientreffens am Sonntag, dem 24. Juli, auch eine Sendungsfeier für die Familien: „Es ist wichtig, dass ihr als Familien Botschafter der Freude und der Hoffnung seid! Ihr seid ein Zeichen neuen Lebens in der Kirche“, gab der Pfarrer von Pöllau, Roger Ibunigg, den Familien mit auf den Weg.
Das nächste Jungfamilientreffen findet vom 18. bis 23. Juli in Pöllau bei Hartberg in der Steiermark statt.



Foto: (c) ICF Initiative Christliche Familie


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