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Priester beichtete im Petersdom, Beichtvater spielte dabei Sudoku

2. Mai 2016 in Kommentar, 32 Lesermeinungen
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Junger chilenischer Priester schreibt offenen Brief an Papst Franzikus, nachdem er bei drei Beichten im Petersdom Beichtväter abgelenkt fand - Ein beichtehörender Priester las während seines Sündengeständnisses die Tageszeitung. Von Petra Lorleberg


Vatikan (kath.net/pl) Während er im Petersdom beichtete und seine Sünden bekannte, „sah ich den Priester ‚Sudoku‘ spielen, ein japanisches Zahlenpuzzle. Durch das Beichtgitter sah ich zwei Spielmagazine. Auf höfliche Art drückte ich meinen Wunsch nach einer würdigen Feier des Sakraments aus. Doch der Priester sagte mir, ich solle einen anderen Beichtvater suchen, wenn ich Probleme mit dem ‚Sudoku‘ hätte, im Petersdom gäbe es ja viele. Ich verließ traurig den Beichtstuhl und ging zu einem anderen, wo mich ein Priester brüderlicher begrüßte.“ Dies schilderte Felipe Herrera Espaliat (Foto), chilenischer Priester, Journalist, Musiker und derzeit Student in Rom, in seinem offenen Brief, den er zu diesem Problem am 1.5.2016 an Papst Franziskus schrieb. Nach eigenen Worten reagierte er damit auf die Beichtkatechese, die Papst Franziskus einen Tag zuvor bei einer Generalaudienz gegeben hatte.


Es sei bereits seine vierte Erfahrung dieser Art, drei davon hätten sich direkt im Petersdom abgespielt, erläuterte der Priester auf seinem Blog weiter. So sei er im „letzten Oktober im Petersdom beichten gegangen“ und habe entdeckt, dass der Priester während der Beichte auf seinem Smartphone in der britischen Zeitung „Daily Mail“ gelesen habe. Herrera Espaliat berichtete, dass er den beichtehörenden Priester daraufhin gefragt habe, ob ein Büßer nicht eine bessere Behandlung verdiene. Der Priester habe verschnupft reagiert, aber immerhin das Smartphone weggelegt und die Beichte ordnungsgemäß zu Ende geführt.

Ein anderes Mal habe ein Priester im Petersdom während seiner Beichte einen Text offenbar korrekturgelesen und sogar darin geschrieben. Auch in New York sei es ihm vergangenes Jahr passiert, dass er während der Beichte in der St. Patrick´s Kathedrale entdeckt habe, dass der Priester auf seinem Smartphone ein elektronisches Spiel spielte. Nach einem entsprechenden Hinweis des beichtenden Mitbruders habe sich der beichtehörende Priester aber verlegen entschuldigt und die Beichte konnte ohne Probleme weitergehen.

Der Diözesanpriester des Erzbistums Santiago de Chile erläuterte, dass er sich von einem Brief Papst Benedikts XVI. ermutigt fühle, seine Kritik zu äußern. Benedikt hatte 2010 im Zusammenhang mit dem Bekanntwerden heftiger Missbrauchsskandale in der irischen Kirche davor gewarnt, wegen einer „fehlgeleitete Sorge für den Ruf der Kirche und die Vermeidung von Skandalen“ auf Kritik zu verzichten.

Herrera Espaliat schrieb abschließend: „Lieber Heiliger Vater, ich bin ein einfacher Priester nach nur drei Jahren Dienst“, doch bitte er darum, dass seine Erfahrungen zur Kenntnis genommen würden. Er wolle damit zur Erneuerung des Bußsakramentes beitragen. Der Priester bat Papst Franziskus darum, „uns ein Wort an alle Beichtväter der Welt“ zu geben.


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Lesermeinungen

 Sebi1983 3. Mai 2016 
 

@rappix

Herzlichen Dank für Ihre Antwort.

Wenn schon Kardinäle zur Vermeidung von Missverständnissen jedes Wort auf die Waagschale legen müssen, dann müsste das doch umso mehr auch beim Hl. Vater der Fall sein; schließlich ist er der Träger des obersten Lehramtes der Kirche.

In der Vergangenheit haben wir es leider oft genug erleben müssen, dass ihm Dinge in den Mund gelegt wurden bzw. in seine spontanen Aussagen hineininterpretiert wurden, die er so gar nicht beabsichtigt hatte und die er selbst oder sein Sprecher später wieder richtig stellen mussten. Leider wird dann in den Medien über diese Richtigstellungen weit weniger deutlich berichtet.

All das führt bei den Gläubigen, die sich am päpstlichen Lehramt ausrichten möchten, zu Verwirrung und Irritationen. Und das ist sicher nicht die Intention von Papst Franzisus.


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 rappix 3. Mai 2016 

"Wenn Theologen spreche höre ICH nur Bahnhof"

@Sebi1983

Vor Jahren sprach Kardinal Lehmann in der Jesuitenkirche in Luzern.

Er sprach davon, wie lange es gedauert hat, dieses "Papier" mit einwandfreiem und sinnvollem Inhalt zu versehen!

Jedes Wort wurde sorgsam geprüft, jedes Komma, jedes Satzzeichen! Kein Wunder das dieses theologische Meisterwerk bis zur endgültigen Fertigstellung schon mind. 10 Jahre auf dem Buckel hatte.

Der Inhalt?

Ich glaube es handelte darum, ob ich mich mit meinem evangelischen Mitbruder an einen Tisch setzen darf, inkl. Brotbrechen und die Früchte des Weinstockes geniessen.

Dieses Papier könnte sicher auch mein ehemaliger Bischof Kurt Koch interessieren denn als Kurienkardinal befasst er sich mit dem Interreligiösen Dialog (bedeutet wohl das er auch mit evangelischen Brüdern spricht)!

Ein Theologe wird eher zögernd zur freien Rede greifen denn jedes Wort könnte falsch ausgelegt werden und absichtlich missverstanden werden.


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 bücherwurm 3. Mai 2016 

@Thomas05:

Zur Info: entgegen Ihrer ausufernden Behauptung "traktiere" ich nicht alle papstkritischen Äußerungen. Ich plädiere vielmehr dafür, dass man zwischen wichtiger und unwichtiger Kritik unterscheidet. Die Sachkritik Spaemanns (egal, ob man sie teilt oder nicht) steht leicht erkennbar auf einer anderen Ebene wie das Rumnörgeln daran, dass "Herr Bergoglio" auf dem Petersplatz Beichte gehört hat.

Sachliche Pro- und Kontradiskussionen über Papstäußerungen entsprechen durchaus dem Anliegen von Papst Franziskus (Stichwort: bei der Bischofssynode wollte er ausdrücklich "freie/offene Rede"). Das Rumnörgeln bsp. an Schuhfarben/Beichtorten dürfte aber eher mit "Schwätzen" zu tun haben, davor warnt er. Übrigens war auch Benedikt XVI. für Sachkritik offen, vgl. die Einleitung zu seinen Jesusbüchern.

Ich vertraue Ihrer Intelligenz, Thomas05, dass Sie dazu fähig sind, diesen grundsätzlichen Unterschied zu erkennen und schließe die Diskussion hiermit ab. Danke - Ihnen noch einen gesegneten Tag :)


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 Charles X. 3. Mai 2016 
 

@Bücherwurm

@Bitte lassen Sie sich von Kommentaren wie den von Thomas05 nicht ins Bockshorn jagen!


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 bücherwurm 3. Mai 2016 

@Bruder Damianus,

möchten Sie kurz Kontakt mit mir aufnehmen? Am besten via Mail an die Redaktion


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 Charles X. 3. Mai 2016 
 

@Theodor69

"Mich regen langsam sehr (so wie bei "Christa") diffuse nicht nachprüfbare Behauptungen auf, die nur dazu dienen unseren Heiligen Vater zu diskreditieren."

Das sehe ich wie Sie! Vielleicht sollte man @Christa und @Wandersmann an Can. 1373 des CIC erinnern ("Wer öffentlich wegen irgendeiner Maßnahme der kirchlichen Gewalt oder eines kirchlichen Amtes Streit der Untergebenen oder Haß gegen den Apostolischen Stuhl oder den Ordinarius hervorruft oder die Untergebenen zum Ungehorsam gegen diese auffordert, soll mit dem Interdikt oder anderen gerechten Strafen belegt werden."

Dank auch an den rührigen Msgr. Schlegl! Man kann diese Piusbrüder wirklich nur bemitleiden. Ohne und gegen den Papst und ohne und gegen dessen Amtsautorität kann man auf Dauer eben nicht katholisch sein!


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 Thomas05 3. Mai 2016 
 

@ bücherwurm

Bitte, bitte hören sie endlich auf, alle papstkritischen Statements in diesem Forum mit der von Ihnen erfundenen Keule der "Papstnörgelei" zu traktieren. Das dient der Sache so was von gar nicht!

Die allermeisten kritischen Kommentare setzen sich sehr sachlich mit der Amtsführung und der theologischen Ausrichtung von Papst Franziskus auseinander, so wie es eben auch Professor Spaemann getan hat.

Ich frage mich inzwischen auch, welche Vorgänge in der Redaktion ablaufen. Denn in allen Artikeln, die Frau Bonelli bisher im Stile der literarischen Kunstform einer bischöflichen Adressierung hier im Forum präsentiert hat, finden sich exakt dieselben (berechtigten) Denkanstöße, die von vielen der sogenannten "Papstnörgler" ebenfalls behandelt werden.

Wenn hier in diesem Forum nicht die Meinung argumentiert werden soll und darf, dass wir unter einem für die Kirche schadenbringenden Pontifikat leben, dann müsste dies von der Redaktion auch offensiv und abschließend verkündet werden.


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 Thomas05 3. Mai 2016 
 

@ Christa

Ja, nach diesem Pontifikat wird die hl. Beichte meiner Meinung nach noch mehr in der Versenkung verschwunden sein als es ohnehin schon der Fall ist.

Ich hatte selbst schon einige Horrorerlebnisse im Beichtstuhl. Immer wieder gern genommen ist die Nummer der Nivellierung des Sündenbekenntnisses (das niemandem! leicht fällt), so dass man sich als reuiger Sünder am Ende noch als neurotischer Skrupulant vorgeführt sieht.

Inzwischen habe ich gelernt damit umzugehen, und ich begreife die offen zur Schau gestellte genervte Ignoranz mancher Priester einfach als besondere Form der Buße.


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 Thomas05 3. Mai 2016 
 

@ Christa:


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 Christophorus. 2. Mai 2016 

positives Beispiel

Ich habe kürzlich ein Frau in der Kirche gesehen die den Priester nach der hl. Messe abfing um beichten zu können. Er nötigte ihr ab direkt in der Kirche offen stehend zu beichten. Gleichzeitig schaffte er es andere Leute die beichten wollten auf Distanz zu halten so daß die Frau reden konnte. Nach etwa 5 Minuten gab er ihr die Absolution und man sah richtig daß etwas von ihr abfiel. Bevor er sich dem nächsten Bußwilligen zuwenden konnte schnappte sie sich seine Hand und küsste sie ehrfürchtig - ich konnte hindurchschauen durch diese Szene auf die Ehebrecherin die Jesus gerade vor der Steinigung bewahrt hatte auf Maria Magdalena die ihm die Füße mit ihren Tränen gewaschen hatte.
Wem viel vergeben wurde der hat auch eine große Liebe. Ich hab das früher auch schon selbst erlebt nach einer Beichte ich habe dem Priester die Hand geküsst zum Dank für das was er an mir getan hatte unwillkürlich, nicht geplant, aus tief empfundener Dankbarkeit.
Was für ein Geschenk ist eine gute Beichte !


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 Wielkopolski 2. Mai 2016 

Witzig II

@SCHLEGL
Ich sagte nur ich finde es auffällig wie Sie über die FSSPX reden bzgl. mehr oder weniger fehlenden Kontext. Was die Forenbeiträge bei katholisches.info betrifft, so denke auch ich, dass diese teilweise stark sedisvakantistische Tendenzen aufweisen und der heilige Vater wüst herabgesetzt wird (Beispiel: Anrede des hl. Vaters mit seinem Nachnahmen etc.). Aber nur weil ich Ihr Kommentarverhalten anmerke, heißt das nicht, dass ich nicht Rom, dem Papst oder der Kirche treu bin.
MfG


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 SCHLEGL 2. Mai 2016 
 

@Wielkopolski

Dann schauen Sie sich die von "Wandersmann" verlinkte Seite und deren Anhängsel einmal genau an! Dann riechen sie den Braten sofort! Ich habe die Manipulationen der Firma FSSPX an einer Reihe von Personen und Familien leider schmerzvoll miterlebt! Spaltungen, und Ideologien in Reinkultur. Ich hoffe in diesem Forum bleiben wir Rom, der universalen katholischen Kirche und dem Papst treu! Wenn Sie das nicht wollen, sagen Sie uns das öffentlich, damit sich jeder auskennt. Msgr. Franz Schlegl


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 br.damianus 2. Mai 2016 
 

Beichte

Wenn ich beichte, tue ich das idR bei dem Priester, den ich noch kannte, als er noch nicht im Priesterseminar war, er ist mir ein echter Freund und auch mein bester geistlicher Begleiter, und oftmals fängt unser Beichtgespräch beim Kartenspiel an, ganz ungezwungen, in einer sehr freundschaftlichen Atmosphäre. Es ist für mich sehr erbauend, wenn dies nicht unbedingt in der 'üblichen' Formgeschieht, da es eben wegen der Freundschaft die wir beide haben, eh kein Geheimnis gibt was er nicht schon kennt.

Ich bin der überzeugung, das eine Beichte nicht zwingend an die 'klassische' Ortwahl gebunden ist, und das die Lossprechung auf beim Kartenspiel erfolgen kann, oder im Schwimmbad.


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 rappix 2. Mai 2016 

Das Geschenk der "freien Rede"

@Sebi1983

Der Heilige Vater ist durch und durch Jesuit. Bildung gehört zu den Stärken dieses Ordens. Die Jesuiten leben nicht abgeschlossen hinter Klostermauern, sondern leben mitten und unter dem Volk Gottes.

Frei sprechen, in klaren, verständlichen, Worten gehört zum Rüstzeug jedes Jesuiten. Einem Jesuiten muss man zu Hören zu Hören wollen und nicht die Ohren verschliessen!

Nein der Heilige Vater beherrscht die Kunst der freien Rede, muss sich nicht in der Studierstube verstecken, um Worte auf das geduldige Papier zu bringen und um theologische Spitzfindigkeiten auf die Tapete zu kleistern.

Zu den Aufgaben eines Hirten gehört es nach dem schwarzen und verlorenen Schaf zu suchen und es zur Umkehr zu bewegen. Und wenn das schwarze Schaf den Beichtstuhl verweigert, dann setzt sich der gute Hirte neben ihn und fragt:

"Was hast du auf deinem Herzen?"

Und diese Kunst beherrscht der Heilige Vater. Einem Heiligen Vater, dem ich Respekt entgegen bringe!


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 Regensburger Kindl 2. Mai 2016 

Vertrauen

Da geht man doch richtig gern zur Beichte!!!! Da könnte es einem vergehen, sorry, das geht gar nicht und dann auch noch im Petersdom!!! Eine Schande!!!!


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 Wielkopolski 2. Mai 2016 

Witzig

@SCHLEGL
Ich finde es beeindruckend, dass Sie in gefühlten 95% aller Forenbeiträge immer die FSSPX aus irgendeinem Kontext her, der erstmal wenig oder gar nichts mit der FSSPX zu tun hat, negativ titulieren oder angreifen.

MfG


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 SCHLEGL 2. Mai 2016 
 

@ wandersmann

Na ja, "katholisches. Info", "Gloria tv",-die Sie verlinkten, stehen schon auf der anderen Seite, ziemlich nahe zu Spaltergruppe FSSPX. Da wird bei Nachrichten und Informationen einiges zurechtgebogen.
Es gibt aber wirklich Menschen, die unter Umständen von einer " ecclesiogenen Neurose" befallen sind, die ihnen in der Jugend im Beichtstuhl, zuhause oder in katholischen Internaten verpasst worden ist. Die bringen manche Dinge wirklich nicht über die Lippen, oder eben nur sehr allgemein und begrenzt. Der Papst hat insofern recht, als er darauf hingewiesen hat, der Beichtstuhl sei keine Folterkammer. Ich habe im Stephansdom schon oft Menschen erlebt, die nach 30/40 Jahren wieder zur Beichte gegangen sind und gefragt: "aha, Sie waren in einem strengen katholischen Internat?" Regelmäßig wurde mit "Ja" geantwortet und dann eine gute Beichte zu Stande und vor allem war das Verhältnis der Leute zum Bußsakrament für die Zukunft entkrampft.Msgr. Franz Schlegl


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 Sebi1983 2. Mai 2016 
 

@wandersmann

Danke für den Google-Hinweis.

Das deckt sich mit dem Eindruck, den auch andere frei formulierte Ansprachen von Papst Franziskus machen. Man denke nur an die Pressekonferenzen im Flugzeug, die von der "Tagespost" im Volltext veröffentlicht wurden ... Mein Kommentar: peinlich berührtes Hüsteln.
Fazit: Nicht jedem Papst ist das Geschenk der freien Rede gegeben (wie das z.B. bei Papst Benedikt der Fall war). Das muss auch nicht so sein. Wenn's jemand aber nicht kann, sollte er es besser auch nicht versuchen.
---------------------------------------
Kurz zum Sudoku spielenden Beichtvater: Der kann sich sicher nicht auf Papst Franziskus berufen. Allerdings glaube ich, dass dieser Missstand die wenigsten Beichtväter betrifft. Ich gehe nun schon seit fast 50 Jahren regelmäßig beichten und so etwas ist mir noch nie passiert. Vielen dieser Priester bin ich sehr dankbar!


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 horologius 2. Mai 2016 
 

Die Priester

müssen sich ihrer großen Verantwortung wieder bewußt werden (siehe Hl. P. Pio, Hl. Leopold Mandic, Hl. Pfarrer v. Ars). Eines Tages werden sie selber dafür verantwortlich gemacht. Aber Priester sind eben besondere Leckerbissen für den Teufel, sie brauchen besonders unser Gebet....


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 wandersmann 2. Mai 2016 
 

theodor69

Googeln Sie einfach mal:

‚Ah, wenn du nicht redest, kann ich dir nicht die Lossprechung geben!‘


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 Theodor69 2. Mai 2016 
 

@wandersmann

Bitte belegen Sie, wo Sie was gelesen haben, bevor Sie dies als Spitze gegen den Papst benützen. Anscheinend sind Sie ja von der Richtigkeit auch nicht wirklich überzeugt. Mich regen langsam sehr (so wie bei "Christa") diffuse nicht nachprüfbare Behauptungen auf, die nur dazu dienen unseren Heiligen Vater zu diskreditieren.


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 huegel76 2. Mai 2016 

Pastorale Praxis

Ja, so sieht sie aus, die pastorale Praxis. Das Bußsakrament wird allzu häufig nicht mehr ernst genommen - von Beichtenden und Beichtvätern - oder gar nicht mehr praktiziert. Und selbst unter den wirklich praktizierenden Gläubigen: Wer empfängt denn noch die Kommunion von seinem festen Beichtvater (sofern überhaupt vorhanden)? Welcher Priester kennt denn die Sünden derer, denen er die Kommunion spendet? Oder - provokativ gefragt: Wo liegt denn das Problem als wiederverheiratet Geschiedener? Es gibt doch genügend Priester, die einem die Kommunion spenden können.


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 athanasius1957 2. Mai 2016 
 

Wie der Berliner Beichtstuhlstreit?

Keiner weiß nichts mehr genaues nicht und macht, was er will.
Beichtiger müßten vor der Beichtlizenz bei P. Amorth in die Schule gehen oder seine Bücher lesen. Die Versuchung nicht nur des reuigen Sünders sondern auch des Beichtvaters im Beichtstuhl ist groß, durch Ablenkung ungültig zu beichten aber auch zu absolvieren!!!!.

siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Beichtstuhlstreit


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 wandersmann 2. Mai 2016 
 

Lossprechnung ohne voheriges Beichtgespräch

So wie ich anderswo gelesen habe fordert der Papst die Priester dazu auf, auch denn jdn. loszusprechen, wenn dieser auch zuvor kein Wort gesagt hat, weil er ja durch die Gestes des Kommens seine Sünden quasi schon gesagt hat.

Ist das richtig, dann muss der Priester auch nicht mehr zuhören, denn durch die Geste des Kommens ist die Beichte ja schon abgeschlossen und die Lossprechung kann erfolgen.

Also: Wundern wir uns nicht, was da in den Beichtstühlen passiert. Die Priester werden immer etwas finden, so dass sie sich auf den Papst berufen können.


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 Theodor69 2. Mai 2016 
 

@Christa

Können Sie erklären, was der "Bischof von Rom" für eine "Theaterinzenierung" aufführt. Wenn Sie einfach nur etwas "loswerden wollen", erscheint mir das kath.net Forum nicht als die geeignete Plattform.


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 anjali 2. Mai 2016 
 

Beichte

Der H.Pfarrer von Ars wird sehr traurig sein ueber das hier.


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 bücherwurm 2. Mai 2016 

@Christa: Zu Ihrer entgleisten Behauptung einer "Theaterinszenierung" des Beichtsakramentes

durch Papst Franziskus möchte ich Sie einladen, den kath.net-Kommentar zu diesem Thema zu lesen:

www.kath.net/news/54949


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 Magdalena77 2. Mai 2016 

Trauriges Missverständnis

Das Anliegen des Papstes, dass der Beichtstuhl "keine Folterkammer und kein Verhör" sein dürfe, scheint von so manchem missverstanden worden zu sein...


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 Christa 2. Mai 2016 

Schulung der Beichtväter!

Ich hatte jahrelang nicht gebeichtet, da ich einmal eine schlechte Erfahrung im Beichtstuhl gemacht habe. Durch Papst Benedikt habe ich wieder zu einem tiefen Glauben gefunden und auch zur Beichte. Gott sei es gedankt hatte ich dann gute Beichtväter. Was jedoch zur Zeit der "Bischof von Rom" aufführt ist eine Theaterinzenierung der Beichte und wird nicht zum Ziel führen. Sorry, aber das musste ich mal loswerden.


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 Willigis 2. Mai 2016 
 

@ la goia

Ja, solche Beichten sind gültig. Es kommt auf die Disposition des Beichtvaters (zum Glück) nicht an.


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 la gioia 2. Mai 2016 
 

Bei uns gibt es das auch, musste es selbst leider schon erleben, dass der beichthörende Geistliche - in dem Fall ein Ordenspriester - während der Beichte mit der Zeitung herumraschelte und darin las... Wieder ein anderer unterbricht den Pönitenten nur allzu gerne vorzeitig, um die Beichte mit 'alles andere schließen wir mit ein' zu beenden!
Manche finden das super, denn wenn der Beichtpriester kaum hinhört, fällt es dem einen oder anderen sogar leichter, zur 'Beichte' zu gehen, da weniger unangenehm.
Ich selbst habe die Konsequenz daraus gezogen und beichte nur noch bei meinem 'eigenen', sehr guten Beichtvater.
Eine Frage habe ich noch: ist eine wie oben beschriebene Beichte überhaupt gültig?
Auch wenn es natürlich viele gute Beichtväter gibt, so hoffe ich doch, das unser Papst die Erfahrung des Priester, die kein Einzelfall ist, ernst nimmt und ein unmissverständliches (!) Wort an den Klerus richtet


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 Stefan Fleischer 2. Mai 2016 

Traurig, traurig!

Ich selber habe so etwas zwar noch nie erlebt, kann es mir aber bei dem Verhältnis zu diesem Sakrament, den ich zuweilen bei Priestern - aber auch anderen Theologen - beobachte, durchaus vorstellen. Bei mir war es so, dass der Ordenspriester an einem Wallfahrtsort meine Sünde absolut verharmloste. Und ein Kollege erzählte mir, dass ihm der Beichtvater gesagt habe: "Dafür bräuchte er nicht zur Beichte kommen. "Die Frage ist nur, wie solche Beicht"väter" auf ein noch so ernstes Wort unseres Heiligen Vaters reagieren werden. Ich hoffe, ich sehe da zu schwarz.


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