
Liegnitz: Eucharistisches Wunder von Rom anerkannt20. April 2016 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die Hostie zeigt rote Stellen, die von der Gerichtsmedizin als Herzmuskelgewebe menschlichen Ursprungs bestimmt wurden. Sie wird in Liegnitz zur Verehrung ausgestellt.
Liegnitz (kath.net/PM/jg) Der Vatikan hat ein eucharistisches Wunder in der Pfarre St. Jacek im Bistum Liegnitz (Polen) anerkannt. Dies gab Bischof Zbigniew Kiernikowski in einer offiziellen Stellungnahme bekannt. Am 25. Dezember 2013 fiel während der Kommunionspendung eine konsekrierte Hostie zu Boden. Sie wurde aufgehoben und in einem mit Wasser gefüllten Behälter aufbewahrt. Bald danach erschienen rote Flecken auf der Eucharistie. Stefan Cichy, der damalige Bischof von Liegnitz, setzte daraufhin eine Kommission ein, die das Phänomen beobachtete. 
Im Februar 2014 wurden einige Proben zur Untersuchung entnommen. Eine gerichtsmedizinische Analyse ergab, dass es sich dabei um Gewebe handelt, das dem des Herzmuskels entspricht. Die Mediziner stellten Veränderungen an dem Muskel fest, die während des Todeskampfes auftreten. Genetische Untersuchungen ergaben, dass es sich um das menschliches Gewebe handelt. Am 1. Januar dieses Jahres präsentierte Bischof Kiernikowski die Ergebnisse vor der Glaubenskongregation in Rom, die das Eucharistische Wunder nun bestätigt hat. Die Reliquie wird in der Pfarrkirche St. Jacek zur Verehrung ausgestellt. Die Pfarre wird entsprechendes Informationsmaterial für die Besucher zur Verfügung stellen. Bischof Kernikowski hat weiters angeordnet, Gebetserhörungen und andere übernatürliche Ereignisse in Zusammenhang mit der Reliquie in einem Buch zu sammeln. Foto: Symbolfoto
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