Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  2. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  5. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  6. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  7. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  8. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  12. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  13. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  14. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  15. Katholische Kita in Hessen verzichtet auf Mutter- und Vatertagsgeschenke

Wunibald müllert gegen Papst Franziskus!

11. April 2016 in Deutschland, 21 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


KNA-"Dauer-Kommentator" kritisiert Amoris Laetitia: Zu wenig Weiterentwicklung der Lehre zu Sexualmoral/Homosexualität. Komme es hier zu keiner Reform, verspielt Papst Franziskus die Chancen, die sein Pontifikat für die Erneuerung der Kirche hätte


Münsterschwarzach (kath.net/KNA/red)
KNA-"Dauer-Kommentator" Wunibald Müller hat am Montag via KNA das Papst-Schreiben "Amoris Laetitia" kritisiert und eine Weiterentwicklung der kirchlichen Lehre zur Sexualmoral angemahnt. Dies gelte etwa für die Beurteilung der Homosexualität und für die Auffassung, dass Sexualität nur innerhalb der Ehe moralisch in Ordnung sei. Komme es bei diesen Punkten zu keiner Reform, «verspielt Papst Franziskus die Chancen, die sein Pontifikat für die Erneuerung der Kirche hätte und auf die so viele Katholiken warten», meinte der Psychotherapeut. «Dann wird unter dem großen Schlagwort Barmherzigkeit nur das alte Spiel fortgeführt.»


Er hoffe jedoch, dass Papst Franziskus den notwendigen strukturellen Veränderungen in der Kirche, die auch die Lehre mit einschlössen, nicht aus dem Weg gehe, fügte Müller hinzu.

Mit Inhalten der KNA - (C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  16. April 2016 
 

Wunibald Müller ist viel näher beim Papst

als so manche Foristen, die nach der Verkündigung von Amoris Laetitia Papst Franziskus schon fast als Häretiker beschimpfen. Wer sein ganzes Interview liest (und eben nicht nur die Verkürzung) sieht, dass er Papst Franziskus sehr lobt. Ich wünsche mir auch noch mehr Bewegung innerhalb der RKK, aber wir alle wissen, dass es eben nur in kleinen Schritten geht.
Wer Amoris Laetitis studiert, erkennt, dass Papst Franziskus noch viele gute Ideen hat - z.B. sein Absatz zum Zölibat.
Meiner Einschätzung nach ist Müller viel näher beim Papst als z.B. die Kardinäle Sarah und Burke!


1
 
 leibniz 15. April 2016 
 

Unlogisch

Nach meiner Erfahrung hält sich kaum jemand an die katholische Sexualmoral. Woher kommt dann das Leid? Eigentlich müsste es den Leuten doch glänzend gehen.


2
 
  15. April 2016 
 

Herr Müller

ist nicht irgendwer.

Er wird aus der Erfahrung des Leides sprechen, das ihm als Leiter des Recollectio-Hauses täglich begegnet.

Aber erfahrungsgmäss haken konservative Katholiken Priester, sie nicht Ihrer Wunschvorstellung vom Zelebrationsautomaten entsprechen, ganz schnell ab.


1
 
 Lilli-Lou 13. April 2016 
 

Danke für die ausgezeichneten Kommentare!

Besonders an Forist "evangelisch", weil ich vermutlich den gleichen Hintergrund habe, sowie an die Foristen "Helena_WW", "Herbstlicht" und "sommer".


2
 
 Ebu 12. April 2016 
 

Angesichts solcher Wunibalde kann man nur noch für unseren Papst beten

und für alle Menschen, die noch immer meinen, die kath. Kirche könne nur überleben, wenn sie sich dem Zeitgeist anschließt. Genau das Gegenteil ist doch der Fall. Man schaue nur einmal auf die Priesterseminare und Orden. Je weltlicher diese daher kommen, desto weniger Nachwuchs. Die Jugend sucht das Echte und Wahre. Übrigens: Ein Sportler, der seine Ansprüche immer weiter runterschraubt, wird auch nie zu den Siegern gehören. Und: Nur tote Fische schwimmen immer mit dem Strom.
Also: Alles Müller - oder was?


10
 
 JohnPaul 11. April 2016 

Wer verspielt was?

Vielleicht "verspielt" der Papst lieber sein Pontifikat als sein Seelenheil ...

(Ich würde an der Stelle des Papstes auch nicht gegen die biblischen Vorgaben verstoßen, wenn ich z.B. an Mt 5,18-19 denke; und das Gleiche würde ich dringend Herrn Müller ans Herz legen.)


16
 
 cati 11. April 2016 
 

DIE WAHRHEIT macht frei und bringt uns weiter voran!!

Das Gesagte von diesem Herrn Müller tut weh und nicht gut! -WEM nützt dies schon?
Für die Medienlandschaft als Sprachrohr-
dafür ist das Papstschreiben viel zu kostbar.-Warum sollte sich die Lehre ändern? Zeitgeist verebbt - Lehre bleibt!


12
 
 sommer 11. April 2016 
 

@evangelisch

Sie haben sooooo recht! Mich rührt es auch. Ich merke auch, dass je mehr Evangelen biblisch denken, desto näher sind sie mir als Katholiken.

Früher als ich auf dem Weg zu Gott war und merkte, dass das Christentum die Wahrheit über das Leben nach dem Tod enthält. War mir die normale ( nicht frei-ev.) evangelische Kirche näher, da ich doch noch sehr liberal eingestellt war, aber letztendlich habe ich meine persönliche Vorliebe zugunsten der Wahrheitssuche "vergessen". Ich habe Argument gegen Argument abgewogen, schwer war das nicht und musste leider tatsächlich, anfangs noch ein wenig zerknirscht der kath. Kirche recht geben.

Heute hänge ich an meiner bibeltreuen kath. Kirche und sehe solche Menschen wie W? Müller als eine Art Virus, ein Dchmarotzer mit einem fremden Programm/ Ideologie, die er und Andere uns echten (weil lehretreu) Katholiken aufdrängen wollen.

Gott segne sie? Lesen Sie Scott Hahn " Unser Weg nach Rom" und googlen sie Michel Viot katholisch, er war ev. Bischof


20
 
 mirjamvonabelin 11. April 2016 
 

@niemand

der Titel ist wirklich witzig.
Soviel Verbohrtheit kann man nur mit Humor ertragen.
Und wenn ich mir dann noch vorstelle, Herr Müller verdient auch noch Geld mit seinem "Geschmiere und Hetze",muss ich mich sehr beherrschen, um nicht unchristliche Gedanken zu haben...


11
 
 Herbstlicht 11. April 2016 
 

@evangelisch

Sie argumentieren vorbildlich, danke dafür!
Sie stellen Positives heraus, sparen aber auch nicht an Kritik an der evangelischen Kirche und warnen uns vor ähnlichen, negativen, zeitgeistigen Entwicklungen.
Ich sehe nur, solche Entwicklungen greifen auch bei uns mehr und mehr um sich.
Dass auch evangelische Christen den Rosenkranz beten, wusste ich bisher nicht.
Stellen Sie sich vor, in einem Ort gäbe es eine konfessionell gemischte Gebetsgruppe, die sich regelmäßig trifft, um ihn gemeinsam zu beten.
Was könnte dies eine starke Aussenwirkung haben!
"Betet den Rosenkranz", bat uns die Gottesmutter immer wieder. Sie weiß um die Wichtigkeit dieses Gebetes.


22
 
 mirjamvonabelin 11. April 2016 
 

Sünde bleibt Sünde

Lieber Herr Wunibald Müller!
Sie haben nichts aber auch gar nichts verstanden!!!
Oder wollen sie uns nur auf die Probe stellen? Wollen sie einfach nur wissen, was das "gemeine" Volk denkt?

Papst Franziskus sagt, man soll mit dem Teufel keinen Dialog führen. Auch Jesus tat es nicht. Als er vom Teufel in Versuchung geführt wurde, antwortete er mit den Worten der Heiligen Schrift.
Wem fallen Worte der Heiligen Schrift dazu?

@Bernardo
Meinten sie das ironisch?


9
 
 evangelisch 11. April 2016 
 

Die Ökumene dieser Leute

zielt auch nicht auf die gemeinsame Glaubensbasis ab. Mich interessiert da viel mehr die Verehrung der Gottesmutter, die auch Luther praktizierte oder das Verbot des Anrufen von Heiligen, dass beim damaligen Augsburger Bekenntnis heftig umstritten war. Papst Benedikt schätzte vieles im Augsburger Bekenntnis. Das sind doch Anknüfungspunkte, die man verfolgen muss. Vereinzelt beten evangelische Christen sogar den Rosenkranz und Katholiken besuchen die Bibelstunde der Freikirche. Hier wächst etwas wunderbares! Und besonders wächst die Ökumene unter den verfolgeten Christen. Wie sich da Orthodoxe, evangelikale, Pfingstler und Katholiken gegenseitig unterstützen rührt mich. Da gilt es zu beten. Gott will keine zerstittene Christenheit. Leider hat die evangelische Kirche in D. mit ihrem Kniefall vor dem Zeitgeist, die Liebäugelei mit dem Gender und der Homoehe sehr viel Ökumene kaputt gemacht, was in den Augen des Herrn ein Gräul ist.


28
 
 Fisch7 11. April 2016 
 

Die Akzeptanz fehlt

Ich denke man muss nicht viel weiterentwickeln, man muss nur wieder anfangen richtig zu lehren und zu glauben. In den 10 Geboten und im KKK ist vieles enthalten. Das Problem ist, dass viele es nicht akzeptieren und dann solange daran drehen, bis es in das gewünschte Bild passt. 2 Jahre später das Spiel von vorne.

In diesem Artikel wird die Unzucht gefördert. Eine schwere Sünde, ebenfalls die Verfassung solcher Artikel.


10
 
 Bernardo 11. April 2016 
 

Lebenswirklichkeit

Ich glaube, dass die Infragestellung der katholische Sexuallehre nicht ausreichend ist. Wenn Feindesliebe oder Vergebungsbereitschaft auch weniger absolut gefordert wird, erhöhen sich auch die Chancen, mehr Befürworter der katholischen Lehre zu gewinnen. Auch Forderungen nach Kreuzesnachfolge bzw. nach Bereitschaft, Leid anzunehmen widerspricht der Lebenswirklichkeit vieler und sollte "weiterentwickelt" werden. - Oder bin ich jetzt zu radikal?
;-) ;-) ;-)


18
 
 2.TIM. 3,1-5 11. April 2016 
 

Sünde bleibt Sünde

Das gut heißen oder dulden von Süden ist keine Barmherzigkeit. Es ist Unterlassung der Zurechtweisung. Jeder der so handelt macht sich mitschultig.


31
 
 Helena_WW 11. April 2016 
 

@evangelisch : Diese Personenkreise meinen ökumenisch zu handeln

Ich glaube ihnen evangelsch dass diese Personenkreise in der evangelischen Kirche großen Schaden angerichtet haben, bei uns das entsprechende pendant in der Katholischen Kirche auch, obendrein haben sie das falsche Tun dann noch als angebliche Ökumene verkauft und somit auch einen Keil zwischen ganz normale redliche evangelische und katholische Christen treiben wollen.


21
 
  11. April 2016 
 

Danke an die Redaktion :-)

Für den witzigen Titel :-)
Hehe...


13
 
 Isidoro 11. April 2016 
 

...

Und diese "vielen Katholiken" würden dann alle wieder reumütig in die Kirche laufen.... Glaubt der das wirklich? Bzw ist es überhaupt Hrn Müller sein Ziel? Ich bezweifle es leider...


23
 
  11. April 2016 
 

keine Chance

...Herr Müller.


15
 
 evangelisch 11. April 2016 
 

Eine Bitte

Liebe Katholiken. Bitte seht zu, dass solche Leute aus den Reihen der Kirche bzw. Kirchenhirarchie verschwinden. Sie werden nicht friedlich sein und üben auch keine Toleranz aus. Was dem Zeitgeist widerspricht wird als rückständig, fundamentalistisch oder neuerdings rechts hingestellt. In der evangelischen Kirche von Deutschland haben diese Personenkreise großes Übel angerichtetund sich in den Hirarchien festgekrallt. Dort leben sie gut von den Kirchsensteuern undhaben auf die Kirche die gleiche Wirkung wie Krebs auf den Körper.


46
 
  11. April 2016 
 

Neuerer und Erneuerer

Die Neuerer wollen eine Erneuerung der Kirche durch die Änderung der Lehre, d.h. durch die Gutheissung der Sünde. Papst Franziskus möchte das Gesetz nach dem Beispiel Jesu mit Geist erfüllen.


26
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Das kirchliche Amt zwischen Wahrheit und Selbstreferenz – Vom Selbstausdruck zum Christuszeugnis
  2. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  3. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  4. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  5. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  8. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  9. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  3. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  4. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  5. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  6. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  7. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  8. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  9. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  12. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  13. Vertrauenskrise in der Kirche
  14. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  15. „Wir sollten für den Himmel leben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz