
Wunibald müllert gegen Papst Franziskus!11. April 2016 in Deutschland, 21 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
KNA-"Dauer-Kommentator" kritisiert Amoris Laetitia: Zu wenig Weiterentwicklung der Lehre zu Sexualmoral/Homosexualität. Komme es hier zu keiner Reform, verspielt Papst Franziskus die Chancen, die sein Pontifikat für die Erneuerung der Kirche hätte
Münsterschwarzach (kath.net/KNA/red) KNA-"Dauer-Kommentator" Wunibald Müller hat am Montag via KNA das Papst-Schreiben "Amoris Laetitia" kritisiert und eine Weiterentwicklung der kirchlichen Lehre zur Sexualmoral angemahnt. Dies gelte etwa für die Beurteilung der Homosexualität und für die Auffassung, dass Sexualität nur innerhalb der Ehe moralisch in Ordnung sei. Komme es bei diesen Punkten zu keiner Reform, «verspielt Papst Franziskus die Chancen, die sein Pontifikat für die Erneuerung der Kirche hätte und auf die so viele Katholiken warten», meinte der Psychotherapeut. «Dann wird unter dem großen Schlagwort Barmherzigkeit nur das alte Spiel fortgeführt.» 
Er hoffe jedoch, dass Papst Franziskus den notwendigen strukturellen Veränderungen in der Kirche, die auch die Lehre mit einschlössen, nicht aus dem Weg gehe, fügte Müller hinzu. Mit Inhalten der KNA - (C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. |