Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wie Papst Franziskus mit den deutschen Bischöfen umgegangen ist, war eine Meisterleistung“
  2. Homosexualität: Gott-gewollt oder Darwinischer Irrtum?
  3. Zitat: „Explizit wie nie zuvor wird Vielfalt in kirchlichen Einrichtungen als Bereicherung anerkannt
  4. Callboys, Nutten und Drogenjunkies - Wie wärs mit einem (Neben-)Job in der ‚deutschen Kirche‘?
  5. Deutsche Bischöfe kehren angeschlagen aus Rom zurück
  6. "Maßgebliche Kritiker sprechen offen von einem latenten Schisma"!
  7. Daniel Deckers wittert einen Eklat: Der Papst habe die deutschen Bischöfe „düpiert“
  8. Bischof Oster nach Ad-Limina-Besuch: Habe „an keiner Stelle Zugeständnisse“ des Vatikan wahrgenommen
  9. Papst an Theologen: Kreative Treue zu Tradition bei Gender-Thema
  10. Bätzing behauptet: Brief von Papst an das „pilgernde Volk Gottes“ sei wichtige Orientierung gewesen
  11. Roma locuta causa finita
  12. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  13. Vatikan äußert beim DBK-Ad-Limina-Besuch "Bedenken und Vorbehalte" gegenüber dem Synodalen Weg!
  14. Italien: "Singende Nonne" Suor Cristina ist aus ihrem Orden ausgetreten
  15. Nach dem Ad-limina-Besuch – Deutsche Bischöfe sitzen in der selbstgestellten Falle

Woelki: Frauenwürde wurde 'von marodierenden Männerhorden' missachtet

17. Jänner 2016 in Deutschland, 87 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kölner Kardinal warnt zugleich davor, jetzt in »Vorverurteilungen und Generalisierungen« gegen Flüchtlinge zu verfallen – Gegen Grenzschließung: Das christliche Abendland werde nicht dadurch gerettet, «dass wir die Schotten dicht machen»


Düsseldorf (kath.net/KNA/red) Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki sagte am Samstag als Gastredner auf dem Neujahrempfang der nordrhein-westfälischen CDU, dass die gewalttätigen Übergriffe in der Kölner Silvesternacht nicht nur den wehrlosen Frauen geschadet hätten, sondern auch einer Stadt, die als »weltoffen, einladend, herzlich, voller Leben, tolerant und multikulturell« gelte. Es mache ihm große Sorgen, »dass so etwas hier bei uns geschehen konnte und die Würde der Frauen von marodierenden Männerhorden in schändlicher Weise missachtet« worden sei.

Zugleich warnte der Kardinal davor, jetzt in »Vorverurteilungen und Generalisierungen« gegen Flüchtlinge zu verfallen. Manche nutzten das in der Silvesternacht geschehene Leid, »um ihr politisches Süppchen zu kochen«. Durch diese ideologische Hetze ließen sich derzeit viele in die Irre führen. Sie fürchteten, dass ihre eigene Not durch die Zuwanderer verschärft werde. Diese »Irrmeinungen« seien mittlerweile »in Gewalt ausgebrochen«, sagte der Kardinal.

Er mahnte, jetzt nicht die deutschen Grenzen vor Flüchtlingen zu schließen. Das christliche Abendland werde nicht dadurch gerettet, «dass wir die Schotten dicht machen», Wem es wirklich um Christentum gehe, der müsse eintreten für «unsere Grundsätze, unsere Werte» und dabei «die Würde jeder Frau, jedes Mannes und jedes Kindes schützen».

Bei der Zuwanderung handele es sich um eine politische Herausforderung, bei der die Menschenwürde im Mittelpunkt stehe, betonte der Kardinal. Der von Papst Franziskus beklagten «Globalisierung der Gleichgültigkeit», die auch in Deutschland um sich greife, müsse mit christlicher Nächstenliebe begegnet werden.

Viele Menschen flüchteten aus ihren Heimatländern vor Terror und Gewalt. Diese Zustände würden »zumindest zum Teil« auch durch deutsche Waffenexporte »ermöglicht, verschärft und wohl auch verlängert«, sagte Woelki weiter. Dieser Realität müsse sich die Gesellschaft stellen.

Nach 26 Jahren deutscher Einheit habe er heute «stärker denn je» den Eindruck, dass wir neu lernen müssen, Mauern zu überwinden«, sagte Woelki vor rund 850 Gästen aus Politik und Gesellschaft. Heute existierten die Mauern nicht mehr zwischen Ost und West sondern zwischen Nord und Süd. Das Mittelmeer sei zum »Burggraben der Festung Europa« und zum »Massengrab« geworden.

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Archivfoto Kardinal Woelki (c) Erzbistum Köln


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Labrador 25. Jänner 2016 
 

Lieber Seramis - multiplizieren (3)

junge Männer aus Syrien, dem Irak oder aus Afghanistan das nicht selbst tun wollen. Warum wollen Sie die eigene Jugend schlechter stellen als die Jugend anderer Länder. Ich sehe da nirgendwo einen biblischen Ansatz dafür! Sie können gerne "Ihre Wange hinhalten", aber nicht einmal die Wange Ihrer eigenen Kinder und schon gar nicht die Wange anderer Kinder!
- selbst wenn ich verstehe, dass sich jemand in Sicherheit bringen will, muss ich es deshalb nicht zu allem JA sagen. Ich verstehe auch, wenn jemand keine Steuern zahlen will. Müsste ich diesem Menschen, ihrer Diktion folgend, beim Steuerbetrug helfen?


"falsche Analogie, weil England keine Diktatur war und angegriffen wurde"
1) Was wollen Sie vom Faktum Diktatur ableiten?

2)
- Der von IS angegriffene Irak ist definitiv keine Diktatur!
- Syrien ist keine Demokrtie, wird aber auch vom IS angegriffen.
- und Afghanistan, egal wie demokratisch es nun ist, wird auch von den Taliban angegriffen

Immer noch so sicher in Ihrem Urteil?


0
 
 Labrador 25. Jänner 2016 
 

Lieber Seramis - multiplizieren (2)

stimmen sollte. Erklären Sie doch bitte, warum Ihr Statement für andere Migranten nicht gelten kann!

Zur Ghettobildung wird es durch die Migranten ebenfalls kommen. Bei den Siebenbürger Sachsen & den Donauschwaben kam es auch dazu. Da gab es ganze Siedlungen wo sie "gehäuft" auftraten. Das ist aber schon lange Geschichte. Ghettobildung allein erklärt daher nicht mangelnde Integration.


"3. Leichenzählerei" & "Erzählen Sie uns nicht, dass Sie sich davor nicht in Sicherheit bringen würden"
- ich finde es ziemlich lustig, wie gut Sie mich zu kennen glauben.
- mir geht es nicht ums Leichenzählen per se, aber wie sonst sollte ich Ihre tendenziöse Schreibweise aufdecken. Für mich verkörpern Sie das Bild einer Justitia, die ständig eine Hand in der Waagschalen hat.
- viele konnten & können sich nicht in Sicherheit bringen, egal ob Erdbeben, Taifun oder Krieg (gerade die wirklich Armen!)
- Ich sehe keinen Grund, warum sich einer meiner Neffen der Kriegsgefahr aussetzen sollte, nur weil ...


0
 
 Labrador 25. Jänner 2016 
 

Lieber Seramis - multiplizieren (1)

""erhöht" ist ehrlicher, weil mir keine Zahlen vorliegen"
tlw. Zustimmung wenn Sie schrieben "keine verläßlichen Zahlen", bloß kann es die derzeit auch gar nicht geben. Wie viele es wirklich werden, sieht man erst am Ende.
ABER:
Seit 2005 AZR als Datenquelle ... im Schnitt drei Angehörige nach ... hängt von Familienstrukturen und Herkunftsregionen ab.

("mit 5-10 multipliziert") ist ja recht beachtlich,
- siehe oben (1+3 = 4)
- Bild-Zeitung zitierten vertraulichen Behördenpapier, man geht von einem Faktor „vier bis acht“ beim Familiennachzug aus
- "Wir rechnen damit, dass sehr viele Frauen und Kinder nachkommen", sagte Schwesig"
- Bayern rechnet mW mit 5 (finde die Quelle derzeit nicht)
- hat sich die Regierung/Verwaltung bei Zahlen bisher eher nach oben oder nach unten geirrt?

Sie schrieben durchaus in Bezug auf "Kundschafter": "insbesondere Kinder sind der stärkste Katalysator für Integration"
Ich sehe aber keinen Grund, warum dieses Statement, so es stimmt, nur für Kundschafter ...


0
 
 Uwe Lay 23. Jänner 2016 
 

Diskriminierung?

Wenn der Kardinal, um Asylanen und Flüchlinge nicht puschal den Verdacht der Neigung zu sexuellen Übergriffen auf Frauen auszusetzen, auf die Bennnung der Herkunft der Täter zu Köln verzichtet, sollte er dann nicht auch auf die Bezeichung der Täter als männlich verzichten, um nicht Männer pauschal zu diffamieren?Ist es nicht ein patriarchalistisch chauvinistisches Männerbild,daß Männer eben gern Frauen vergewaltigen, das durch die Bezeichnung der Täter als Männer nur gestärkt wird! Um jede verallgemeinernde Diskrminierung von Männern zu vermeiden wäre es nicht das beste, einfach von Wesen zu sprechen, die das in Köln da taten?
Uwe C. Lay Pro Theol Blogspot


2
 
 Seramis 21. Jänner 2016 
 

@Labrador

"erhöht" ist ehrlicher, weil mir keine Zahlen vorliegen. Ihre Spannweite ("mit 5-10 multipliziert") ist ja recht beachtlich, vielleicht verraten Sie mir mal ihre Quellen? Ansonsten bleibe ich dabei: Finger weg von der Familie.

"Stabilisierend" bezog sich auf die alleinstehenden "Kundschafter"; was hat die Anzahl der Kinder in Neukölln damit zu tun? Und Ghettobildung ist wieder ein ganz anderes Problem.

3. Ihre Leichenzählerei finde ich zynisch. Zu den Folgen von Bombenterror gehören auch ausradierte Stadtteile, zerstörte Infrastruktur, Hunger, Seuchen... Erzählen Sie uns nicht, dass Sie sich davor nicht in Sicherheit bringen würden.

England im WKII ist eine falsche Analogie, weil England keine Diktatur war und angegriffen wurde, also eine ganz andere Situation als von Sputnik angesprochen.


1
 
 Steve Acker 21. Jänner 2016 
 

Schotten dicht und 2 Kommentare zu Adson

"Das christliche Abendland werde nicht dadurch gerettet, «dass wir die Schotten dicht machen»
Ist das dann so zu verstehen dass das christliche Abendland eh schon erledigt ist?

Adson
"Manche haben offenbar unglaublich daran zu kiefeln, dass die Flüchtlinge mehrheitlich junge Männer sind"
Tja, warum wohl? Vielleicht weil es junge Männer waren, die in der Sylvesternnacht in Scharen über die Frauen hergefallen sind?

"Mauern haben noch nie gehalten, fragen Sie die Römer, Chinesen und Berliner"
Dazu fällt mir ein französischer Spruch ein: "Isst du nicht, stirbst du. Isst du, stirbst du auch".


6
 
 Steve Acker 21. Jänner 2016 
 

Seramis (18.1)

Sie relativieren hier mit dem Verweis auf
andere Vergewaltigungen. Schlimm genug dass es diese gibt.Und jetzt haben wir uns noch zusätzlich Massenexzesse die arabischen Ländern gang und gebe sind, ins Land geholt, nicht nur in Köln , in vielen anderen Städten.
Es tut mir leid, wenn der Kardinal folgendes sagt:"Durch diese ideologische Hetze ließen sich derzeit viele in die Irre führen. Sie fürchteten, dass ihre eigene Not durch die Zuwanderer verschärft werde",
dann hat das nichts mit Besonnenheit zu tun.
Die Exzesse der Sylvesternacht sprechen schlicht und ergreifend für sich. Die Folge ist, dass viele Menschen Angst haben dass ihren Frauen und Töchtern ähnliches passiert.Pfefferspray und Elektroschocker sind ausverkauft.
Das hat mit Pegida und co. rein gar nichts zu tun. Ich finde es erschreckend
dass der Kardinal offenbar auf diese ablenkt.


6
 
 Labrador 20. Jänner 2016 
 

Lieb. Seramis - Redlichkeit

habe bereits 2 Hinweise gegeben, also noch ein weiterer: "palästinensischen & ... Milizen" Wie kommen Palästinenser in den Libanon?


"Familiennachzug erhöht die Zahl der Immigranten, klar."
"vervielfacht" anstelle "erhöht" wäre redlicher ...


"wirkt stabilisierend ... Kinder sind stärkster Katalysator für Integration"
Betrachtet man die Anzahl der dort lebenden Kinder, müsste Neukölln ein perfekt integrierter Stadtteil Berlins sein ...


"Bombenterror ... es dabei AUCH Überlebende gibt"
Dresden 1939: 629.713 Einwohner, 1945 durch Flüchtlinge eher mehr
- vier Angriffswellen 13.-15. Februar 1945.
~ 3.200 Tonnen Bomben
laut Wiki: starben 22.700 - 25.000 Menschen
(für Adson: Jeder Tote ist einer zu viel) "gibt AUCH Überlebende" scheint mir dennoch eine äußerst unpräzise Beschreibung bei obigen Zahlen!

Im WKII musste die große Mehrheit "abwarten, ob es einen trifft oder nicht"


1939, alle jungen englischen Männer fliehen vor WKII nach Südamerika, was wäre dann wohl passiert?


2
 
 Labrador 20. Jänner 2016 
 

Lieber Adson - Sorry, aber wer ist Zarah?

Empathie ... "Zarah/Frauke/Tonika? Nach Ihrer Darbietung über Bombenkrieg und Libanon erlauben Sie ja wohl, dass ich über Ihre Vorhaltungen lache"

1) Dann erklären Sie mir doch, was Sie an der Situation des Libanon lachenswert finden (OK, habe Sie da jetzt bewusst missverstanden um Ihren Argumentationsstil zu kopieren)

2) Also lieber Adson, lachen Sie worüber Sie wollen.

3) Ich habe Ihnen nicht Mangel an Empathie per se vorgeworfen, sondern geschrieben, dass mir Frauen in Ihrer Umgebung leid täten, wenn Sie die Stellungnahme eines bestimmten Würdenträgers zu Köln als empathisch bezeichnen würden. Da Sie danach Diplomaten und Codewörter ins Spiel brachten, gehe ich davon aus, dass ich mich nicht darum sorgen muss.

4) Was hat die Beschreibung von Geschichte mit Empathie oder Emotion zu tun? Geht es da nicht eher um Genauigkeit?

5) Ich verstehe, dass Sie durch die Entfaltung der Ereignisse in immer größere Argumentationsnot geraten. Das wäre eine Interpretation Ihres ... Verhaltens.


4
 
 Adson_von_Melk 19. Jänner 2016 

Ist das derselbe @Labrador, der mir kürzlich angeblich mangelnde "Empathie" vorhielt?

Gemeinsam mit - unter allen Menschen ausgerechnet - Zarah/Frauke/Tonika? Nach Ihrer Darbietung über Bombenkrieg und Libanon erlauben Sie ja wohl, dass ich über Ihre Vorhaltungen lache.


3
 
 Labrador 19. Jänner 2016 
 

Lieb. Seramis - Libanon, Bomben und so

Ist zwar nicht Thema des Threads ...
"Woher ich weiß, dass es für eine Flucht zu spät ist, wenn man bombardiert wird? Nun, das liegt wohl daran, dass Bomben so schnell explodieren. Man schläft oder arbeitet friedlich, plötzlich knallt es, das Haus stürzt ein und man ist tot. Finis."

Ihrem Weltverständnis zufolge dürften viele Menschen nicht mehr Leben: "Bum - Finis". Viele Deutsche und Österreicher haben in WK II die Bombenteppiche der Alliierten überlebt, Viele Irakische Soldaten dieselben der B52 im Golfkrieg. (Vergleichen Sie mal die Menge)

Aus Biographien weiß ich, dass sich viele Deutsche in den Ostgebieten zuerst einmal von der Roten Armee überrollen ließen, um ihr Eigentum vor Plünderung durch marodierende Soldaten zu schützen.


Ist Ihnen klar, dass die Kundschafterthese die Zahl der aufgenommenen mit 5-10 multipliziert?


Ich verstehe schon, dass Ihnen die Erwähnung des Libanon mittlerweile peinlich ist. Da könnte man ja zu unerwünschten Schlussfolgerungen kommen kommen ...


4
 
 Adson_von_Melk 19. Jänner 2016 

@Helena: Gerade über das Mobbing unter Schulkindern

kann ich Ihnen aus eigener Erfahrung sagen, dass der Migrationshintergrund darauf kein Monopol hat, das können die Einheimischen auch ganz allein. Die Situation auf dem Schulhof mit der von Flüchtlingen zu vergleichen, finde ich schlicht unwürdig.

Auch bei den anderen Punkten Ihrer Aufzählung kann man nicht so tun, als sei das alles erst mit den "Ausländern" ins Land gekommen. Wobei ich gleichzeitig nicht bestreite, dass sich durch so starken Zustrom in so kurzer Zeit die Probleme scharf zuspitzen.

Gegen Hass- und Hohnpostings im Internet sollte man vorgehen, da bin ich bei Ihnen, siehe aber zB http://orf.at/stories/2319512/

Was das Tillich-Interview betrifft, das ich im Original mit großem Interesse und viel Zustimmung gelesen habe: Unter kath.net/news/53641 fällt unser geliebtes Forum auch noch darüber her, unterhalb von Pegida-Parolen tun es manche anscheinend nicht.
Ist halt so, werde ich aber auch künftig nicht zustimmen.


1
 
 Helena_WW 19. Jänner 2016 
 

@qeenie : Wo können Kinder Asyl beantragen die schon seit Jahren in deutschen Schulen gemöbbt

werden, weil in den entsprechenden Stadteilen nicht zur bestimmenden sozio-kulturellen Gruppe gehören, von der auch die Lehrer eingeschüchtert sind. Wo können Frauen Asyl beantragen, die seit jahren schon angepöbelt,bedroht und belästigt werden, in machen Stadtteilen, in Öffentlichen Verkehrsmitteln macher Städte, wenn sie sich im öffentlichen Raum frei und wie hier eigentlich üblich westlich bekleidet bewegen. Wo hätten junge Menschen Asyl beantragen können, die totgetreten, totgeschlagen, bei illegalen Autorennen als unbeteiligte Passanten totgerast wurden. Was in den sozialen Medien von der entsprechenden sozio-kulturellen Gruppe alles noch hämisch abgefeiert wurde. Sichtbar, hörbar, lesbar für alle, die sehen oder hören wollten. Das alles schon seit Jahren in Deutschland, lange vor dem großen Zuzug von Immigranten des zurückliegenden Jahres. waren es diesen Menschen nicht wert auf Mißstände beizeiten zu reagieren. Warum ?


9
 
 katolikus 19. Jänner 2016 
 

Der Kardinal äußert sich etwas verspätet

Schon wieder die Kuschelmentalität - wir sollten ja nicht verallgemeinern. Der Kardinal muß sich nicht fürchten, ihm wird schon nicht unterm Rock gefaßt. Kann er nicht mal klar und deutlich Stellung beziehen? Muß er sich immer wieder
anbiedern?


11
 
 Labrador 18. Jänner 2016 
 

Lieb. Seramis - Libanon

"Wenn man bombardiert wird, ist es für eine Flucht ohnehin zu spät"
Woher beziehen Sie diese Erkenntnis?

Ja im Libanon Leben sehr viele Flüchtlinge:
1) In Lagern, niemand will Sie in die Gesellschaft integrieren, die dort lebenden Flüchtlinge wollen meist in ihr Heimatland zurückkehren.
2) Von fremdem (UNHCR) (oder eigenen) Geld nicht vom Libanesischen Pfund bezahlt. Hartz IV spielt's dort nicht.


Schaut man näher auf Ihr Argument, dann implodiert es.


Der Libanon wurde (Wiki) "in den 1950er und 1960er Jahren auch als Schweiz des Orients bezeichnet. Die Hauptstadt Beirut galt bis 1984 sogar als Paris des Nahen Ostens."

Das war einmal. Googeln Sie doch zum Libanesischen Bürgerkrieg und zum Jordanischen Bürgerkrieg. Jordanien hat es durch energische und entschlossene Gegenwehr geschafft, der Libanon, durch seine innere Spaltung, war dazu nicht fähig. Heute ist er ein "Failed State". Daran sind nicht die heutigen Flüchtlinge schuld, sonder ... Sie werden das sicher selbst rausfinden.


6
 
 queenie 18. Jänner 2016 
 

Kardinal Woelki

kann nur zugestimmt werden. Viele Kommentatoren schütten das Kind mit dem Bade aus. Sie sind auf einem Auge blind
und gebrauchen ihre anderen Sinne kaum.
Verstand und Gottvertrauen spielen bei ihnen keine große Rolle; Menschenrechte für alle - unabhängig von Rasse, Religion, Hautfarbe, Sprache, Herkunft etc. - unterstützen sie nicht wirklich.
Das sind aber Werte der EU.


3
 
 Helena_WW 18. Jänner 2016 
 

Abschottung ist wenn man in einem Elfenbeinturm lebt, die Realtiät und Not

des nächsten im Alltag hier in Deutschland nicht sieht. Den Alltag von Bürgern die sich in der Öffentlichkeit mit Öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß, Fahrrad, etc bewegen müssen und eben nicht im Panzerwagen. Der Alltag von Menschen in Flüchtlingsheimen, die hier anstatt Schutz weitere Gewalt erleben. Siehe :
http://www.welt.de/politik/deutschland/article151104662/Muslimische-Security-verpruegelt-Christen-im-Asylheim.html


13
 
 Kleine Blume 18. Jänner 2016 
 

Weihbischof Laun: Haifischphobie

"Warum sollte ich mich nicht fürchten und sehr besorgt sein, wenn ich damit rechnen muss, in einem muslimisch gewordenen Europa, wenn nicht verfolgt, so doch mindestens als Bürger zweiter Klasse behandelt zu werden?

Wer in einem Wasser schwimmen geht, in dem Haifische gesehen wurden, ist nicht besonders tierliebend und frei von „Haifischphobie“, sondern dumm!"

(http://www.kath.net/news/53629)


7
 
 jabberwocky 18. Jänner 2016 

@Adson von Melk

Ich zitiere Sie: "Hier geht es aber um Flüchtlinge."
Nein, werter Adson, das ist ein Irrtum. Es geht auch um uns. Es geht auch darum, daß viele Frauen Angst haben, abends allein mit der Sbahn zu fahren, und noch mehr Angst, wenn irgendwo eine Gruppe von 10 Arabern oder Afrikanern zusteigt. Es geht auch darum, daß viele Frauen einen Umweg gehen, wenn sie abends auf dem Nachhauseweg in der Ferne Dunkelhäutige sehen. Es geht also auch um unsere Frauen. Es geht auch um meine Frau, und spätestens da geht es auch um mich, und spätestens da verstehe ich auch keinen Spaß mehr, und lege ebensowenig Wert auf soziale Experimente. Weil ich meine Frau liebe. Ich liebe sie auch mehr als die Flüchtlinge. Das ist vielleicht der Unterschied zwischen mir und einem Gutmenschen westeuropäischer Provenienz.


17
 
 antonius25 18. Jänner 2016 
 

Multikulti oder ethnisch-religiöse Spannungen

Weltweit und zu allen Zeiten gab es Probleme, wenn Gruppen (nicht einzelne Personen) verschiedener Ethnien und Religion auf einem Territorium zusammenleben mussten. Zwar ist die Religionsfreiheit ein hohes Gut, aber nur wenn sie von allen Gruppen akzeptiert wird. Der Normalfall ist leider, dass sich das hin und wieder entlädt wie in Jugoslawien, heute in Syrien, Indien, Nigeria,..., bei uns im 30jährigen Krieg.

Wenn eine solche Situation besteht, muss man damit umgehen. Wenn sie nicht besteht, sollte man sie dann wirklich herbeiführen?

Jetzt werden Zig Milliarden ausgegeben, um eine starke islamische Minderheit in Europa anzusiedeln. Bisher habe ich noch kein sachliches Argument gehört, warum dieses mal alles ganz anders sein soll, zumal man ja bereits sieht, dass es wieder schief geht. Ich lasse mich aber gerne belehren.


11
 
 antonius25 18. Jänner 2016 
 

@Adson:

Lieber Adson von Melk:

Ich habe die Liste mit den drei Argumenten nicht direkt auf Sie gezielt. Das Argument mit Zarathustra war zwar von Ihnen, die anderen Argumente sind aber durchaus häufiger zu hören.
Entschuldigen Sie das bitte. Ich habe danach auch den Beitrag zur Einheit der Christen und zur Mäßigung durchaus auch als Mahnung an mich selbst geschrieben.

In der Sache muss ich aber widersprechen: Wenn die christliche Nächstenliebe verstaatlicht wird in Sozialleistungen, ist das durchaus Sozialismus, hat mit 68 nicht direkt zu tun - das gab es schon früher. Aber es führt zu einer Fehleinschätzung der Ressourcen des Staates. Es kommen Leute an, die in Deutschland weniger Verdienstmöglichkeiten haben als in ihrem eigenen Land - weil ihnen vom Sozialstaat der Lebensstandard der oberen 10% weltweit (=HartzIV) versprochen wird. Deutschland hat aber nicht die Ressourcen um dieses Versprechen zu halten. Die Wohnungen z.B. sind schlicht nicht da.


11
 
 honeybadger 18. Jänner 2016 
 

Die wenigsten sind Flüchtlinge

Nach unseren Asylgesetzen und nach der Genfer Flüchtlingskonvention sind die allerwenigsten illegalen Einwanderer das sind die nämlich, Flüchtlinge.Und der Abschaum, der diese Grapschparty veranstaltete muß wieder nach hause geschickt werden. Punkt.


10
 
 Kleine Blume 18. Jänner 2016 
 

@Adson von Melk: Versuch einer Synthese (von Weihbischof Laun)

"Ja, es ist gut, wenn sich Christen bemühen, die wirklich Armen aufzunehmen, aber es ist im ‚Sinne einer gesunden Unterscheidung von Kirche und Staat ebenso gut, wenn die Vertreter des Staates nachdenken, wie sie einen geordneten Zuzug und Rückzug und einen ebenso geordneten Schutz der einheimischen Bevölkerung organisieren können. Vielleicht auch mit Hilfe eines Grenzzaunes? Einen solchen gibt es bekanntlich auch in den USA und anderen Ländern. Auch entrüstet sich doch heute niemand über die Menschen früherer Zeiten, weil sie Stadtmauern oder die Chinesische Mauer bauten! Was wäre wohl geschehen, hätte Wien damals, 1683 keine Stadtmauer gehabt?"

(http://www.kath.net/news/53629)


10
 
 Helena_WW 18. Jänner 2016 
 

Wie ignorant war man denn über Jahre gegenüber folgenden Mitbürgern : Maghreb-Viertel D

http://www.focus.de/regional/duesseldorf/grossrazzia-in-duesseldorf-sie-stehlen-rauben-drohen-das-sagen-anwohner-des-maghreb-viertels_id_5218814.html
"Die alten Anwohner, meist selbst Zuwanderer aus der Türkei, stehen der zunehmenden Kriminalität hilflos gegenüber."
"Die alten Anwohner des „Maghreb-Viertels“ klagen seit langem über zunehmende Gewalt und Kriminalität. „Hier stehen oft 20, 30 nordafrikanische Jugendliche, sie stehlen, rauben, drohen“, zitiert „RP-Online“ einen Anwohner. Der gebürtige Türke wohnt demnach seit vier Jahren nahe des Brennpunkts in der Ellerstraße. „Meine Kinder haben Angst, auf dem Weg zur Schule, diese Stelle zu passieren, weil ihnen Schläge drohen“, sagte er der Nachrichtenseite. Der Grund seien junge, arbeitslose Migranten aus Nordafrika, die dort landeten und dann keine Zukunftsperspektive haben.
"


9
 
 Kleine Blume 18. Jänner 2016 
 

@Seramis: Danke für die Darlegung Ihrer Sichtweise u. die Infos

Interessant finde ich im Hinblick auf den Libanon, wie aus einer christlichen Mehrheit eine Minderheit wurde:

"Im Jahr 1956 wurde der Anteil der Christen im Libanon mit 54 % der Bevölkerung angegeben, bildete damit die Mehrheit gegenüber Muslimen und Drusen.[...]

Jedoch wird geschätzt, dass der Anteil der Christen aufgrund niedrigerer Geburtenraten, höherer Emigration sowie überwiegend nicht-christlicher Immigration auf etwa 39 % zurückgegangen ist und somit nicht mehr die Bevölkerungsmehrheit des Landes stellt."

https://de.wikipedia.org/wiki/Libanon#Religionen

Das könnte uns in Deutschland auch noch passieren!


8
 
 Adson_von_Melk 18. Jänner 2016 

Danke für Ihre Ehrlichkeit, @Aetius. Genau nämlich: Was da wächst ist HASS

Und das ist NICHT GUT. Einem Wiener wie mir werden Sie übrigens wenig Neues über die Bedrohung durch den Islam erzählen. Hier geht es aber um Flüchtlinge.

@antonius25

Das ist keine Zusammenfassung, sondern eine boshafte Karikatur. Es sind auch nicht die Argumente der "Linken", sondern meine. Zur Frage links/rechts und deren Irrelavanz für mich habe ich mich aber unter kath.net/news/53620 schon geäußert und möchte mich nicht wiederholen.

In Ihrer böswilligen Verzerrung meiner Aussagen (Sozialismus? für 68er Streitereien bin ich zu jung) sehe ich Nebelkerzen, aber kaum neuen Inhalt, auf den ich antworten sollte. Jedenfalls ist darin viel mehr "ad homminem" als in meinen Beiträgen, aber keine Sorge, ich bin nicht sehr empfindlich.

@Helena

Da hat Tillich recht. Das sind die Ansätze, denen ein vernünftiger und dem Gemeinwohl verpflichteter europäischer Politiker jetzt folgen kann und soll. Mehr SOLCHE Beiträge BITTE.

@Seramis, angesichts von @padre14.9.
DANKE :-)


2
 
 Helena_WW 18. Jänner 2016 
 

Abgeschottet ? Wenn man vor Ort Hilfen leistet, Existenzaufbau in Nachbarregionen unterstützt

in Kooperation mit UHCR, Exitenzaufbau zusammen mit Missionsarbeit in weltweiten Krisengebieten, nach Subsidiaritätsprinzip und damit sehr viele erreichen kann, dann ist das definitiv _nicht_ abgeschottet.
Ich halte es vielmehr für abgeschottet, passiv abwartend, die Selektion vorzunehmen, nur denen zu helfen die über Fähigkeit (Gesundheit, Kraft) und Geldmittel verfügen um nach EU/D einzureisen. Da bleiben die Hilfsbedürftigsten, Arme, Schwache, Kranke, Frauen und Kinder auf der Strecke.


5
 
 wandersmann 18. Jänner 2016 
 

@antonius25

"Offensichtlich sind die Frauen also Hetzer, die die Vergewaltigungen erfunden haben."

Wenn Sie mal die Pressetexte genauer lesen, dann steht da immer, dass die Vergewaltiger nordafrikanisch aussehen!!.

In Wirklichkeit stecken da nämlich deutsche, patriachale Männer hinter, die sich nur als Nordafrikaner verkleidet haben, damit sie den Flüchtlingen die Schuld in die Schuhe schieben können.
Und zu Karneval wird das mit dem Verkleiden noch schlimmer werden.

Claudia Roth diagnostiziert ganz richtig: "Das Problem sei nicht mit den Flüchtlingen ins Land gekommen, ..."

Was wir brauchen ist keine Flüchtlingsdebatte, sondern "Wir müssen Männergewalt viel stärker in den Blick nehmen als bisher."

http://www.freiewelt.net/nachricht/roth-gruene-will-maennergewalt-staerker-bekaempfen-10064997/?tx_comments_pi1[page]=1&cHash=523ed2c2a5f29e9d70b38b2faed3eba5

Genau. Und ein Verkleidungsverbot für partriachale Männer, möchte ich hinzufügen.


6
 
 Seramis 18. Jänner 2016 
 

@Sputnik

"Statt für ihre Überzeugung zu kämpfen, fliehen diese wehrfähigen Männer hierher und wer soll/kann dann z.B. in Syrien den IS-Terror beenden?"

Ja genau, die sollen in Syrien bleiben und den IS bezwingen, und die anderen Rebellengruppen und natürlich Assads Armee. Ist doch ganz einfach, man braucht nur eine Elitekämpferausbildung, ein Waffenarsenal und keine Familie, die man dabei in Gefahr bringt. Ferner Gegner, die immer danebenschießen und einen aus jeder Gefangenschaft entkommen lassen sowie irgendeinen Trick, mit dem man überlegene Waffentechnik wie Panzer, Artillerie, Kampfflugzeuge, Fassbomben, Giftgas und Drohnen ausschalten kann. Dürfte kein Problem sein.

Ich hab's: Wir schicken eine Ladung DVDs mit Rambo-Filmen und Chuck-Norris-Streifen dahin, damit die doofen Syrer lernen, wie das geht.


2
 
 Glocke 18. Jänner 2016 
 

wenn die Hirten

die Herde zum Respekt einer feindlichen Ideologie geradezu verpflichten, kann das n i c h t, wie behauptet, dem Frieden dienen! Im Gegenteil: die Wölfe werden immer dreister!

Aus dem Alltag - stichwortartig:

Im Supermarkt vor einigen Wochen! Ruhige Zeit, wenige Kunden - Vier teilverschleierte Frauen vor einer Glasvitrine mit Gefrierprodukten im Gespräch - ältere Dame versucht vergeblich dort ranzukommen -

plötzlich fährt eine der "Walküren" herum - schreit die alte Frau an - ich zitiere wörtlich - :

Jetzt sind w i r hier - jetzt mußt Du warten - Du HURE von HITLER!

Schocksekunde, auch bei mir und zwei weiteren Kunden!

Alte Frau zittert und schluchzt heftig und stammelt vor sich hin "ich wollte doch nur ein Päckchen Erbsen!"

Ich bringe sie zum Filialleiter - er holt die Erbsen - nein, da sagt er gar nichts, er bekommt nur Ärger, tut ihm leid!

Wenigstens rief er ein Taxi für die zitternde Frau - und hat es im voraus bezahlt!


10
 
 antonius25 18. Jänner 2016 
 

Es ist die Woche der Einheit der Christen

Beten wir füreinander, dass wir mehr Verständnis füreinander aufbringen. Auf beiden Seiten der Debatte.

Das Schweigekartell von Politik, Medien und Privatpersonen (und ich will hier niemanden persönlich beschuldigen für diesen gesellschaftlichen Prozess), das jetzt langsam aufbricht, hat ein Zerrbild der Realität erzeugt. Es ist auch Zeit für uns, unsere Wahrnehmung der Realität zu überdenken und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Wenn also der andere eine abstruse Meinung vertritt, heißt das nicht, dass er bösartig ist, oder dass er nicht aus dem Evangelium argumentiert, sondern, er nimmt vielleicht die Realität anders wahr. So will ich auch meine Liste "linker Argumente" weiter unten verstanden wissen.

Das römische Reich wurde letztendlich christlich, weil die Römer sich sagten: "Schaut wie sie sich lieben!"
Versuchen wir bei aller inhaltlicher Differenz (die wir nicht ausblenden dürfen), dass wir immer diese Liebe füreinander aufbringen, so schwer es fällt.


6
 
 Seramis 18. Jänner 2016 
 

@Kleine Blume (ca. vor 19 Stunden)

Wenn man bombardiert wird, ist es für eine Flucht ohnehin zu spät. Prophylaktisch zu fliehen ist keine leichte Entscheidung, weil man fast alles aufgibt: Beruf, Haus, Besitz, Freunde. In Syrien ist die Lage aber derart gefährlich (Assad, IS, Rebellen, Russland und Amerika mischen auch mit), dass viele Menschen ihre Haut erstmal in Nachbarländer retten und dann weitersehen.

Bitte einmal "Libanon Flüchtlinge" googlen: Bis zu zwei Millionen syrische Flüchtlinge im Vier-Millionen-Staat Libanon. Diese Situation muss man sich einfach mal klar machen. Der Rest erfolgt dann wie beschrieben.


3
 
 Seramis 18. Jänner 2016 
 

@Steve Acker

Schön, dass Sie gegenüber Theodor69 die Political Correctness (oder wie ich lieber sage: gute Manieren) verteidigen. Sie sollten dann aber nicht gleich selber respektlos werden und seine Eminenz Dr. Rainer Maria Woelki als "Wölki" bezeichnen.

Zweitens: "Kann sich der Kardinal vorstellen,dass die Menschen einfach Angst haben dass ihren Frauen und Töchtern das gleiche passiert? "

Das kann er sicher. Wir sind alle empört über die Exzesse in Köln und anderswo, zumal diese Praktiken schon lange bekannt gewesen sein sollen. Wir haben aber jedes Jahr über 7.000 angezeigte Vergewaltigungen, die sich zum größten Teil im Bekanntenkreis ereignen und über die so gut wie nie berichtet wird. Parallel gibt es einen (!) Thread über Gewalt, Missbrauch und Vergewaltigungen bei den Regensburger Domspatzen, und in den Kommentaren wird wie gewohnt verharmlost, relativiert und die ach so bösen Medien verdächtigt.

Kardinal Woelki ist nicht gefühllos, aber auch nicht hysterisch, sondern einfach besonnen.


3
 
 antonius25 18. Jänner 2016 
 

Das christliche Abendland werde nicht dadurch gerettet, «dass wir die Schotten dicht machen»

In der Tat, das wäre zu wenig, aber es ist eine conditio sine qua non.

Davon abgesehen, das christliche Abendland ist eh schon untergegangen. Aber was wir jetzt haben, ist immer noch besser als wenn wir ein Millionenheer von Jungmoslems dafür bezahlen, in unser Land zu kommen. Das führt wie jede Variante des Sozialismus in die Katastrophe und in diesen Tagen kommt ja immer mehr ans Licht, was bisher als Staatsgeheimnis gehütet wurde. Was bisher als rechtsradikale Verschwörungstheorie galt, entpuppt sich jetzt als Wahrheit: Nämlich dass die Kriminalität der "Flüchtlinge" horrend ist und dass die Politik alles unternommen hat, um das vor der Öffentlichkeit zu verbergen.


13
 
 antonius25 18. Jänner 2016 
 

Ich fasse mal die Argumente der Linken zusammen:

"Ihr seid nicht katholisch, sondern folgt Zarathustra."

"Wenn ihr die Lösung nicht im Sozialismus seht, seid ihr reiche Prasser, die den armen Lazarus nicht speisen wollen."

"Wenn wir nicht mehr Moslems einwandern lassen, geht das Abendland unter und ihr steht auf einer Stufe mit dem Sowjetregime, das in Berlin die Mauer gebaut hat."

"Wer meint, dass die Zuwanderer die eigene Not verschärfen, irrt." - Die Not der Vergewaltigten wurde durch die Zuwanderer verschärft. Offensichtlich sind die Frauen also Hetzer, die die Vergewaltigungen erfunden haben.


Fazit: Die Realität hat das linke Weltbild eingeholt, und es kommen nur noch ad hominem "Argumente".


10
 
 Helena_WW 18. Jänner 2016 
 

AvM : siehe MP Tillich zur Kenntnisnahme

http://www.focus.de/politik/deutschland/blauaeugig-in-der-krise-ministerpraesident-tillich-wir-haben-laengst-parallelgesellschaften-zugelassen_id_5218135.html

"Deutschland habe es bereits in den vergangenen 15 Jahren nicht geschafft, viele der Zuwanderer zu integrieren. „Wir haben längst Parallelgesellschaften zugelassen. Jetzt sind eine Million zusätzliche Menschen in wenigen Monaten zu uns gekommen. Das ist ein enormes Problem.“"

"Deutschland müsse laut Tillich nun als Sofortmaßnahme unabhängig von der EU das Flüchtlingswerk UNHCR unterstützen, damit die Flüchtlingslager in Jordanien, im Libanon und in der Türkei besser ausgestattet werden."
"„Diese Ausgaben wären deutlich geringer als die zu erwartenden Kosten, wenn noch mehr Flüchtlinge in unser Land kommen“, sagte Tillich. „Zudem müssen wir über die Erweiterung der sicheren Drittstaaten sprechen. Und wir brauchen mehr bilaterale Ankommen, um Abschiebungen zu vereinfachen.“
"
Ergänzung zu http://kath.net/news/53641


5
 
 Aetius 18. Jänner 2016 
 

@Adson v. Melk

Ich habe noch nie etwas von Nietsche gelesen und hatte bisher auch nicht das Bedürfnis dazu.
Ich rede halt mit normalen Leuten. Und bei denen wächst der Hass. Und dieser Hass kann sich jederzeit auch gegen die Kirche richten, wenn diese sich als Helfer der Islamisierung darstellt.
Ich wende ja immer ein, daß, wenn Kard. Woelki und die deutschen Bischöfe der Maßstab des Christlichen sind, die Kirche es 2000 Jahre lang falsch verstanden hat. In dieser Zeit hat sie sehr wohl dem Islam widerstanden.
Schon mal etwas von Lepanto gehört und Belgrad?
Leider verfängt das immer weniger.


7
 
 padre14.9. 18. Jänner 2016 

Kardinal Woelki " marodierenden "

das Wort kommt aus der Soldatensprache. Waren das Soldaten, wenn ja, von wem?
Organisiert waren sie ja zum Teil.
Männerhorden ist keine richtige, sonderm eine höchst ungenaue Bezeichnung.
Wo war Kardinal Woelki als vor dem Dom Mädchen und Frauen um ihre Ehre, Gesundheit, Freiheit, verzweifelt schrien. Vor dem Dom, stundenlang!


8
 
 Adson_von_Melk 18. Jänner 2016 

Das interessante und durchaus erschreckende an Diskussionen wie dieser

ist die zwanglose Leichtigkeit, mit der sich manche im Zweifelsfall doch lieber für den 'Zarathustra' entscheiden als für das Evangelium. Ich bin mir aber so sicher wie über sonst kaum etwas, dass der katholische Glaube hierfür nicht die geringste reelle Handhabe bietet. Daher steige ich jetzt vom hohen theoretischen Ross und bedanke mich zuerst bei Hrn. Knoch für die konkreten Argumente.

Ich stimme zu: Was wir hier für Flüchtlinge ausgeben, fehlt in den Lagern, wo das WIRKLICHE Elend herrscht. Dazu kommen noch die Unsummen, die von kriminellen, manchmal mörderischen Schlepperbanden eingesackt werden. Es ist völlig richtig, in den Lagern zu helfen, und wirklich gelöst kann das Problem nur in den Herkunftsländern werden.

Es ist auch legitim, zwischen Kriegsflüchtlingen und Einwanderern zu unterscheiden, und man wird Mittel finden müssen, den Zustrom zu verlangsamen. Aber: Hic Rhodos, hic salta! Wir haben auch denen zu helfen, die schon vor unseren Füßen liegen.


3
 
 Kleine Blume 18. Jänner 2016 
 

@Adson von Melk: Gabriel-Interview + Leid der Frauen am Kölner Hbf

Gestern im Interview sprach Vizekanzler Sigmar Gabriel davon, neben der Türkei auch den Libanon und Jordanien finanziell zu unterstützen (ab Minute 4:20):
http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-4209.html

Konkrete Zahlen nannte er dabei nicht.

Bei allem Respekt für die Leiden in Flüchtlingslagern in den genannten Ländern -
ich möchte in Ihr Mitgefühl auch die Frauen am Kölner Hbf einbezogen wissen, die Opfer einer allzu großzügigen "Asyl"politik wurden.


6
 
 Adson_von_Melk 18. Jänner 2016 

@Aetius: Hieß ein Onkel von Ihnen vielleicht Nietzsche?

Ich fand den "Antichrist" eine sehr anregende Lektüre, Sie anscheinend auch, besonders der "junge Fürst, an der Spitze seiner Regimenter, prachtvoll als Ausdruck der Selbstsucht und Selbstüberhebung seines Volks" scheint es Ihnen angetan zu haben.
Jedenfalls wurzeln Ihre "Fragen" in der geistigen Atmosphäre dieses Buches, und mit dieser Feststellung könnte man es ja eigentlich schon genug sein lassen.

Der Deutlichkeit halber möchte ich hinzufügen: Es ist schon was dran an dem Vorwurf 'Skalvenreligion' - denn das Schwache hat Gott erwählt, und sein Reich ist (anders als das Mohameds) nicht von dieser Welt.

Die Kirche hatte schon zu Zeiten des echten Aetius nicht die Aufgabe, das römische Reich zu retten. Gerade deswegen ist es ihr übrigens gelungen, es zu überleben und die Werte seiner Zivilisation zu bewahren und weiterzugeben.
Auch heute, werter @Aetius, sind der Kirche, zumal der Catholica, Völker und Nationen im wörtlichen Sinn gleichgültig (gleich gültig).


1
 
 Adson_von_Melk 18. Jänner 2016 

Tja, @Blume, von den berühmten drei Milliarden war bisher halt nur die REDE

während die Flüchtlinge seit Jahren in den Lagern leiden. Bisher habe ich auch nur von der Türkei gehört, wenn Sie Ihre 'Annahmen' bezüglich Jordanien und insbesondere des besonders hart betroffenen Libanon durch Zahlen untermauern könnten, wäre ich erfreut und dankbar.

@Anita-Therese
JA, das sollen wir verstehen. Ich verweise auch Sie auf das Gleichnis vom armen Lazarus. Wenn Sie, so wie @Blume, noch Schwierigkeiten haben, den Zusammenhang mit der aktuellen Situation zu erkennen, dann fragen Sie doch einen aufgeweckten Volksschüler, der kann Ihnen das erläutern.

"für seine Taten ist jeder SELBER verantwotlich"
Was für eine eindrucksvolle Herzlosigkeit angesichts der Lage.

Ich würde sagen, dass wir (insbesondere in einer Demokratie) für das verantwortlich sind, dem wir zustimmen. Pegidas sind zB. mit verantwortlich dafür, MIT WEM sie spazierengehen.
Allgemein sind wir dafür mitverantwortlich, in welche Situationen wir Menschen bringen: Wehe uns für deren Verzweiflung.


2
 
 Walter Knoch 18. Jänner 2016 

Das Gegenteil von gut

ist nicht schlecht, es ist gut gemeint. Nochmals zu Adson von Melk u. a. Was ist es denn anders als moderner Imperialismus, wenn wir die (männliche) Generation aus den Ländern, die in der Armutsskala unten rangieren, zu uns holen, so dass sie dort fehlen, wo sie gebraucht werden. Über unser Tun, mit unserem Mammon zu verlocken, beklagen sich mehr und mehr Stimmen aus Schwarzafrika.
2. Punkt: Wer soll einen Kontrapunkt setzen, zu dem Wüten von islamischen Terrorgruppen, wenn nicht die eigene männliche Jugend. Wir schicken weiße, westliche Truppen - und beim nächsten Kollateralschaden wächst wieder neuer Hass.
Letzter Punkt: Es fehlt bei uns - auch so mein Eindruck - in kirchlichen Kreisen die Einsicht, dass wir uns - hic Rhodos, hic salta - mit einem Übel beschäftigen müssen, das einen Namen hat. Unser Problem heißt auch Mohammed, sein Leben, seine Worte, seine Offenbarung.
Aber dieses Problem wird zu meinen Lebzeiten und zu Lebzeiten meiner Tochter nicht gelöst. Da bin ich mir sicher


8
 
 Walter Knoch 18. Jänner 2016 

Berliner Maurer

zu Adson von Melk: Kleine Blume etc. darf man die Naivität nicht abkaufen .."
Ihnen kaufe ich die Naivität auch nicht ab. Sie wissen ja sehr wohl, dass die Berliner Mauer niemanden abwehrte. Nein, sie hat eingesperrt.
Zur chinesischen Mauer: Ja mei, China gibt es erst seit vorgestern und China selbst genau so. Was Sie vorbringen ist das reine Ärgernis. Diese Mauer hat über Jahrhunderte geholfen!!!!!
Wer spricht denn von nicht helfen wollen. Die Art wie derzeit geholfen wird, ist kontraproduktiv, ist schädlich und verschwendet, wenn wir schon von den Zuständen in den Lagern sprechen, Mittel, die dort und auch anderswo entschieden fruchtbarer eingesetzt werden könnten, als hier bei uns.
Dort in den Lagern fehlt ja Alles. Wir könnten, mit dem was wir hier für einen "Flüchtling" aufwenden, ein vielfaches Mehr an Nothilfe leisten, beitragen, dass sich dort die Zustände bessern, erträglicher werden.
Wer von unseren Gutmenschen spricht heute noch von Zimbabwe. Nur als gedanklicher Anstoß.


8
 
 Aetius 18. Jänner 2016 
 

Recht?

Haben am Ende die Recht, die sagen, das Christentum sei die Religion des Selbstmordes und schwäche die Völker bis zur Selbstaufgabe? Haben die Recht, die sagen, die Krieger Karl Martells und die Ordensritter seien nur getaufte Heiden gewesen, die von germanischem Kampfethos getrieben waren, aber den christlichen Glauben nicht verstanden hätten?
Hat meine nur noch mit Pfefferspray hinausgehende Tochter recht, wenn sie sich wegen der Äußerungen Kard.Woelkis, des Papstes und der deutschen Bischöfe von der Kirche abwendet?
Ahnen Leute wie Adson v. Melk eigentlich, was sich über ihnen und der Kirche zusammenbraut?


9
 
 Helena_WW 17. Jänner 2016 
 

Nicht Generaiisierend Vorverurteilend von Flüchtlingen reden aber von "Männerhorden"?

Nein das ist aber auch nicht PC. Man muss die Tätergruppe schon genau benennen und wahrheitsgemäß feststellen, dass deren pervers Übergriffe ganz spezifisch zur Ideologie dieser Tätergruppe gehören, Taharrush gamea, Tahrir-Platz.
Durch Männerhorden unserer Wertekultur, die auf dem Christlichen beruht, kann ich mich als Frau nämlich ganz selbstverständlich unbesorgt, völlig frei und unbelästig, meist noch freundlich und höfflich behandelt hindurch bewegen, auch ohne #armlänge Abstand. Als MINTlerin war das auch normal mit "Männerhorden" in einer Vorlesung zu sitzen, auch mal als einzige Frau mit mehr als 300 Männern in einer Vorlesung, vor "Nännerhorden" Vorträge zu halten, bis nachts zusammen an Experimenten zu arbeiten.


9
 
 Anita-Therese 17. Jänner 2016 
 

@ Adson von Melk: absolut falsch ...

Die Menschen wollen aus den Lagern weg und ein besseres Leben haben? Das sollen wir verstehen?
Es gibt ein Recht auf Leben - aber KEIN Menschenrecht auf ein "besseres Leben".
Die Hilfe müsste dort vor Ort (in den Lagern und im Krisenland selbst) ansetzen - nicht hier bei uns.
... und: "wollen Sie die Verantwortung für die zusätzlichen Toten übernehmen ...?" - SORRY, aber für seine Taten ist jeder SELBER verantwotlich - und wenn die Migranten meinen, sich diesem Risiko aussetzen zu wollen - dann bitte. Ich billige jedenfalls nicht Ihre ideologische Schuldzuweisung.


14
 
 Labrador 17. Jänner 2016 
 

"Kundschaft" da kommt also schon zu den derzeit aufgenommenen noch eine ganze "Sippen" nach


"kräftige Männer sind, das erklärt Darwin: Nur die Harten kommen durch"
und wegen der Härte dieses Weges sind die Gewänder der jungen Männer so zerlumpt, die Gesichter vor Hunger eingefallen ... (Ironie-warnung)

Da stimmen wir überein: "Wahr ist jedoch, dass die Mühseligsten und Beladensten nach wie vor in den Lagern"


"Eminenz sagte: Der Bedarf wäre geringer ohne unseren 'erfolgreichen' Waffenhandel"
Wo werden den all die deutschen Waffen eingesetzt? Wo benutzt der IS (oder libysche Clans) deutsches Gerät, Leo2 oder Tornado, Eurofighter oder U214, Fregatten oder G3/G36 etc. Wer schießt derzeit scharf mit deutschen Waffen?
- DE selbst gegen den IS und in Afghanistan
- Saudiarabien im Jemen? Tonados & Eurofighter sind aber aus UK, derzeit noch keine deutschen Leo2 geliefert, lok. Lizenzproduktion von G3 und G36

politisch zwar sehr korrekt, aber viiiel heiße Luft lieber Kardinal Wölki ...


9
 
 Steve Acker 17. Jänner 2016 
 

theodor- Fortsetzung.

Ebenso schrecklich ist folgender Satz:
"Sie fürchteten, dass ihre eigene Not durch die Zuwanderer verschärft werde"
Kann sich der Kardinal vorstellen,dass die Menschen einfach Angst haben dass ihren Frauen und Töchtern das gleiche passiert? Das hat einfach gar nichts mit "eigenem Süppchen kochen " zu tun!
Ich bin erschüttert über seine Rede.

Letzte Woche war ein interessanter Artikel in der Welt über Flüchtlinge die wieder heimkehren, weil sie merken dass Deutschland doch nicht das schlaraffenland ist.


9
 
 Steve Acker 17. Jänner 2016 
 

Theodor, schön dass sie den "Hetzer" zurücknehmen

Wenn das gegen Foristen gerichtet war, wäre das eine ziemliche Unverschämtheit.
Ich will versuchen Ihre Frage zu beantworten. Ich vermute den Artikel über Papst Franziskus haben nicht so viele gelesen.Der Titel deutet nicht daraufhin dass es um die Flüchtlinge ging,der Text ist lang.Ich weiss auch nicht ob der Papst über die Sylversternachtsexzess in vollem Umfang
informiert war.Er erwähnt nur die Terrorgefahr,nicht aber diese neu aufgetretene Bedrohung,die jede Frau jederzeit überall treffen kann.
Mich und wahrscheinlich einige andere beschäftigen die Sylv.ereig.zur Zeit sehr,und da stösst eine Meldung über Wölki,vor dessen Haustür das geschah,natürlich gleich ins Auge.Wölki weiss was geschah, und ich finde er relativiert das auf ziemliche schreckliche Art.Es gibt mehr als genug Hinweise darauf woher die Männerbanden kamen.Ebenso auch dass solche Übergriffe in arabischen Ländern Alltag sind.Das blendet Wölki aus.


7
 
 Helena_WW 17. Jänner 2016 
 

Hängen Missachtung der Würde von Frauen und Kinder und Terror und Gewalt nicht zusammen?

Müsste man nicht da ansezten an der Wurzel des Übels. Wer, welche superreichen Länder steuern und finanzieren die IS Terroristen, auch zur Verbeitung ihrer Machtposition? Mit welcher Art "Handel" haben diese sich außer ihrem Ölhandel über Jahrhunderte bereichert? Auf wessen Kosten ? Ohne je Reparationen oder humanitäre Hilfen zu leisten. Auch jetzt nicht ! Welche Ideologie ist in diesen Ländern die brutal autoritär herrschende Staatsideologie? Welches schlimme Frauenbild ist dort vorhanden, wie werden dort Frauen und Kinder misshandelt und unterdrückt? Wie wird von solchen Ideologen, die Welt in brachial in zu den ihren gehörende sogenannt "Gläubige"(Unwort) und "Ungläubige", die man willkürlich behandeln kann eingeteilt. Welches Fundamental anderes Menschenbild hat das Christentum. Was ist unsere Wurzel, als Christen?


7
 
 Adson_von_Melk 17. Jänner 2016 

@Zenith: Kennen Sie das südliche Querhausfenster des Kölner Doms?

http://www.koelner-dom.de/index.php?id=19150

Es ist wunderschön, besonders an einem sonnigen Tag. Dann entstehen durch die reinen, klaren Farben der Einzelgläser Farbenspiele auf den gegenüberliegenden Säulen und Wänden des Domes. Wenn die Luft gleichzeitig weihrauchgeschwängert ist, erfüllen sogar regenbogenfarbene Lichtstrahlen den Raum unter den Gewölben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Richter-Fenster

Kard. Meisner hat dieses Fenster gehasst. Wenn Sie das nächste Mal in Köln sind, schauen Sie doch mal rauf und denken Sie an mich. ;-)


0
 
 Kleine Blume 17. Jänner 2016 
 

@Adson von Melk: Versuch einer Antwort

Die Türkei wird mit Mitteln aus der EU unterstützt - es ist von 3 Milliarden Euro die Rede.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/fluechtlingskrise-woher-die-3-milliarden-euro-fuer-die-tuerkei-kommen-sollen-13936058.html

Ich nehme auch an, dass Jordanien und der Libanon finanziell unterstützt werden und nicht alles aus dem eigenen Haushalt bezahlen.

Das Asylrecht ist dafür da, dass Menschen, die an Leib und Leben gefährdet sind, eine Zuflucht finden, wo sie in Sicherheit leben können, bis die Bedrohungslage vorüber ist.

Dass "Menschen dort weg wollen und ein besseres Leben suchen" ist schon nachvollziehbar - allein - ist das Asylrecht für derartige soziale Umverteilungsphantasien da?

Wenn ich mich in die Fußgängerzone stelle und 100-Euro-Scheine verteile, dann werden die meisten zugreifen - ob bedürftig oder nicht.

Genauso wirken die sozialen Anreize der Bundesrepublik Deutschland - der ursprüngliche Sinn des Asylrechts geht verloren.


11
 
 Chris2 17. Jänner 2016 
 

“marodierende Männerhorden“

Kein Kommentar...


7
 
 Adson_von_Melk 17. Jänner 2016 

Weder @Blume noch @Wandersmann darf man die Naivität abkaufen, das sie hier zu Markte tragen

Das würde bei @Blume ja bedeuten, dass sie noch nie von den Zuständen in den Lagern der Türkei, Jordaniens, des Libanon gehört hat, drei Ländern die jeweils Millionen Flüchtlinge aufgenommen haben ohne über die dt. Mittel zu verfügen. So dumm kann man nicht sein, dass man nicht versteht, warum Menschen dort weg wollen und ein besseres Leben suchen.

Und @Wandersmann?

Mauern haben noch nie gehalten, fragen Sie die Römer, Chinesen und Berliner. Wollen Sie die Verantwortung für die zusätzlichen Toten übernehmen, die der fruchtlose Versuch kostet, die Grenzen dicht zu bekommen?

Das "Schlechte", das über dem Recht des Staates steht, heißt übrigens Naturrecht. Heutzutage befragen Sie dazu am besten den (katholischen) Theologen Ihres Vertrauens. Die Menschenrechte werden in der Regel dazu gezählt.

"auch wenn der Papst das anders sieht"
Vor drei Jahren war es auf kath.net noch eines der stärksten Argumente 'wie der Papst es sieht'. Tempora mutantur?


4
 
 Kleine Blume 17. Jänner 2016 
 

@Adson von Melk: Lk 16,19-31

Den Zusammenhang, den Sie zum "Beispiel vom reichen Mann und vom armen Lazarus" herstellen, kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Ich gehe mal auf die soziale Lage von Lazarus ein:

Lazarus ist arm, liegt vor der Tür des Reichen, hat Hunger und bekommt gar nichts zu essen, und sein Leib ist voller Geschwüre und er stirbt dann.

Ich bin kein Experte, was die Lage in Nordafrika betrifft, hätte aber die Lage in diesen Ländern jetzt nicht so gravierend eingeschätzt, dass große Teile der Bevölkerung dort verhungern; auch wenn es uns in Europa besser geht.

Ich weiß nicht, was man mit Entwicklungshilfe etc. in diesen Ländern ausrichten kann, um diesen Menschen eine Ausbildung und einen besseren Lebensstandard zu bieten.

In Europa sind viele Staaten bereits hoch verschuldet (auch die BRD). Die große Anzahl von Muslimen unter den Flüchtlingen macht vielen Angst, nicht zuletzt wegen Gewaltanwendung von dieser Seite. Von daher meine Zurückhaltung.


11
 
 Zenith 17. Jänner 2016 
 

Also...,

@ Adson_von_Melk
"Einmal noch Dombeleuchtung und ich fange an zu schreien. (Hausherr ist außerdem das Domkapitel.)"
Sie werden aber nicht wirklich glauben, dass so eine Aktion ohne die Zustimmung des Kardinals stattfindet??


15
 
 wandersmann 17. Jänner 2016 
 

Dann verstehe ich die Aufregung nicht.

"All den Dichtmachern und Mauerbauern hier sei gesagt, dass sie die Grenzen in der Praxis nicht dichtmachen KÖNNEN,"

Warum denn dann die Aufregung? Lasst uns dann doch versuchen die Grenzen dicht zu machen.

Die Linken sagen: "Das klappt nicht." und die Konservativen haben ihren Willen.

Wenn es nicht klappen kann, wieso sollte man dann etwas dagegen haben?


"es laut Menschenrechtskonvention nicht DÜRFEN"

dann ist das aber eine schlechte Menschenrechtskonvention, wenn die in dieser Frage mehr über den Staat bestimmen kann, als der Staat selber.


"und als Christen nicht WOLLEN."

Ich hatte schon mehrfach die Meinung geäußert, dass das keine Frage von Christsein oder Nächstenliebe ist, sondern von Staatsräson.
Ob jdn. ein guter Christ ist, das entscheidet sich an dieser Stelle eben gerade nicht. Unsere Religion schreibt nicht eine bestimmte Sozialpoltik vor. Auch wenn der Papst und die deutschen Bischöfe das wohl anders sehen.


11
 
 Piggalotov 17. Jänner 2016 
 

Nur ein Aspekt: Muslimische Islamkritiker unterstützen

Ein recht langer Artikel der mich nachdenklich gemacht hat:
http://derstandard.at/2000029150970/Ihr-taeglich-Stueck-Frau-grapschen-Die-Vorfaelle-von-Koeln-und


1
 
 Theodor69 17. Jänner 2016 
 

@wedlerg

Dann nehme ich das Wort "Hetzer" zurück - aber dennoch hätte ich gern eine Antwort auf meine Frage.


1
 
 Sputnik 17. Jänner 2016 
 

Adson_von_Melk

Also Ihre Erklärung für den 2/3-Anteil junger Männer an den Zuwanderern kann mich nicht überzeugen. Mich stört insbesondere folgendes: Statt für ihre Überzeugung zu kämpfen, fliehen diese wehrfähigen Männer hierher und wer soll/kann dann z.B. in Syrien den IS-Terror beenden? Unsere Soldaten? Da lobe ich mir die Kurden, deren Peschmerga-Kämpfer sich dem IS entgegenstellen. Und wenn ein Teil dieser zugewanderten Männer, vor allem in Überzahl sich an wehrlosen Frauen vergreift, müßten sie eigentlich umgehend in ihr Herkunftsland abgeschoben werden. Da das jedoch auf Grund verschiedener Hemmnisse nicht durchführbar ist, werden wir künftig mit einer zunehmenden Zahl von "Kölner Vorkommnissen" leben müssen. Und zum Engangement von Kardinal Woelki fällt mir nur ein: Gut gemeint, ist nicht gut gemacht.


17
 
 Colonia 17. Jänner 2016 
 

Merkels bischöflicher Propagandist oder Diener des Herrn ?

Seine politische Silvesterpredigt hat der Erzbischof von Köln noch "übertroffen". Waren die "marodierenden Banden" etwa deutsche "Hetzer" ? Er thematisiert nicht die tatsächlichen Täter, sondern arbeitet sich an Kritikern der Merkelschen Flüchtlingspolitik ab, die er beschimpft. Kardinal Woelki als Paladin der Bundeskanzlerin ? Neuauflage der "Einheit von Thron und Altar" ? "Unser" Erzbischof ist leider in seinen ausschließlich tagespolitischen Bekenntnissen Stellungnahmen nurmehr peinlich.


22
 
 Kleine Blume 17. Jänner 2016 
 

@Seramis: Adsons Kundschafterthese

Zu 1)
"Wenn nur einer geht, wird das Risiko minimiert."

Was mich irritiert:
Wenn z.B. bombardiert wird, dann müssen doch ALLE fliehen, nicht nur einer.

Wenn es sich die anderen leisten können, zurückzubleiben, dann sind sie doch schon in Sicherheit. Dann verstehe ich nicht, warum noch ein einzelner bis nach Deutschland "fliehen" muss.

Wie sie das Ganze beschreiben, so klingt es, als wäre die Flucht-Strecke gefährlicher als der Krieg, vor dem man flieht.

Zu 2)
Das mit den Kosten, die anfallen, leuchtet mir noch eher ein; aber sind die Kosten überhaupt noch nötig?

Wenn die Lage so sicher ist, dass nicht ALLE fliehen müssen, dann stellt sich mir die Frage, warum man nicht gleich dort bleibt, wo man in Sicherheit ist.


18
 
 Adson_von_Melk 17. Jänner 2016 

@wedlerg: Ich weiß als Ösi nicht sehr viel über die DDR. Ein Copyright auf das Wort "Hetzer"

hat sie aber sicher nicht. Inhaltlich rechtfertigen Sie es mit Ihrem Beitrag recht nachhaltig.

All den Dichtmachern und Mauerbauern hier sei gesagt, dass sie die Grenzen in der Praxis nicht dichtmachen KÖNNEN, es laut Menschenrechtskonvention nicht DÜRFEN und als Christen nicht WOLLEN.
Die Verantwortung für GESCHLOSSENE Grenzen ist es, die der Kardinal nicht tragen kann noch will. Wahrscheinlich hat er kürzlich wieder mal das Gleichnis vom armen Lazarus und dem reichen Prasser gelesen.

@Blume:
An der genannten Bibelstelle ist es schon ein bisschen mehr als "bedauerlich", dass der arme Lazarus draußen verreckt. Aber unser Experte @Labrador wird sicher gleich um die Ecke kommen, um die nötige Empathie einzufordern ;-)
Wenn das nicht genügt, lesen Sie dieses furchtbare und bedrohliche Gleichnis doch noch einmal nach. Es steht Lk 16, 19-31.


3
 
 Seramis 17. Jänner 2016 
 

Ergänzungen zu Adsons Kundschafterthese

1. So eine Flucht ist ziemlich riskant, viele bleiben buchstäblich auf der Strecke, ertrinken, ersticken, werden ausgeraubt oder erschlagen. Wenn nur einer geht, wird das Risiko minimiert.

2. Transport, Verpflegung, Bestechungsgelder und vor allem die Schleppergebühren kosten viel Geld. Ein Handy ist unbedingt erforderlich. Das können die meisten Familien nur für eine Person zahlen.


1
 
 Walter Knoch 17. Jänner 2016 

Ich wünsche mir zurück

einen Kardinal Meisner, zurück den leider so früh verstorbenen Bischof Dyba.
Wo kennt der Islam die Würde der Frau? Wo kennt der Islam Menschenrechte? Wo kennt der Islam Freiheit? Wo kennt er die freie Wahl des Bekenntnisses?
Ich trete ein für den Agnostiker in Marokko, ich trete ein für die junge Bahai im Iran, ich trete ein für die Koptin in Ägypten? Ich trete ein für die Christin in Pakistan? Ich trete ein für den Atheisten in Somalia? Ich trete ein für den Polytheisten in Nigeria und vor allem - da auch geografisch nahe - dafür, dass die junge türkischstämmige Frau aus Castrop-Rauxel ihr freies selbstbestimmtes Leben führen kann, das so viele Mädchen u. Frauen auch bei uns nicht führen können.
Wer übernimmt die Verantwortung für dieses Freilandexperiment? Wir holen uns fremde Konflikte ins Land. Kaum 2 Jahre iet es her, als man den "arabischen Frühling" feierte. Was ist daraus geworden? Wer in dem allgemeinen Jubel Zweifel anmeldete, wurde als rechter Bedenkenträger abgestempelt.


17
 
 jabberwocky 17. Jänner 2016 

Massengrab Mittelmeer

Die vielen Menschen, die bei der Überquerung des Mittelmeers ertrinken, sind nicht primär eine Schande für Europa, sondern für Afrika.


15
 
 wedlerg 17. Jänner 2016 
 

@Theodor: "Hetzter" ist DDR-Kampfbegriff

Wer diesen Begriff verwendet, ist in der Diskussion schon in das ideologisch linke Lager abgetaucht. Insofern ist ihre Stellungnahme vielleicht sozialistisch up to date, aber keiner Antwort wert. Einige Deutschen Bischöfe wiederum unterscheiden sich kaum noch von GRÜNEN, LINKEN und FeministInnen. Sie alle zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Realität ignorieren, realisitische Stimmen als rassistisch diffamieren und einen Kampf gegen "rechts" immer dann anstimmen, wenn eigentlich die Versäumnissse von Links aufzuarbeiten wären bzw. die Missstände tabuisiert werden sollen. Aktuell sind die Missstände gigantisch, weil wir muslimische Männer mit "Flüchtling" bezeichnen, unabhängig davon, woher sie kommen, was sie machen und welche Probleme sie bringen. Wer Flüchtlingen helfen will, muss Unbeteiligte abweisen und Kriminelle ausweisen. Sonst werden die Opfer, die der Nächstenliebe bedürfen nochmal Opfer und die Hilfsbedürftigen ausgenutzt. Das und nichts anderes muss die Kirche vertreten.


21
 
 Wiederkunft 17. Jänner 2016 
 

Mauer

Ich mach jetzt mein Gartentor für alle weit auf, das die Leute es nicht so schwer haben meine Gartenmauer zu überwinden. Schauen wir mal, was mit meinem Haus und Garten passieren wird!!


19
 
 derGl?ckliche 17. Jänner 2016 
 

Kann denn der Herr Kardinal die Verantwortung für offene Grenzen übernehmen?

Das christliche Abendland, soweit es diesen Titel überhaupt verdient, wird auch nicht durch offene Grenzen gerettet werden, sondern nur durch Jesus Christus.
Der Kardinal sollte sich gut überlegen ob er Menschen der Hetze bezichtigt, oder ob es tatsächlich nötig ist die Grenzen zu schließen und Migranten muslimischen Glaubens abzuweisen.


32
 
 Theodor69 17. Jänner 2016 
 

Wo sind die Hetzer geblieben,

als der Papst vor kurzem über die Flüchtlinge sprach (http://www.kath.net/news/53549)? Vielleicht kann mich da jemand aufklären. Ist die Linie vom Papst eine andere als die von den dt. Bischöfen? Sind die Worte vom Papst nicht wirklich ernst zu nehmen, weil er im Vatikan keine Ahnung von den wirklichen Vorkommnissen hat? Darf man (oder muss man um katholisch zu wirken) Bischöfe kritisieren, aber beim Papst gehört sich das nicht? – Oder ein anderer Grund?


3
 
 Ebu 17. Jänner 2016 
 

Christliche Werte und christliche Pflichten

"Wem es wirklich um Christentum gehe, der müsse eintreten für «unsere Grundsätze, unsere Werte» und dabei «die Würde jeder Frau, jedes Mannes und jedes Kindes schützen>".
Gut gesagt, Herr Kardinal, aber dann erwarten wir auch, dass Sie beim nächsten Marsch für das Leben in Berlin dabei sind - und die Würde der Ungeborenen ebenso schützen wollen.
Dazu dann auch gleich noch die Würde all der friedlichen Frauen und Männer, die durch wildgewordene Gegendemonstranten massiv bedrängt werden. Wenn Sie hier endlich einmal "Flagge" zeigen, zusammen mit anderen Würdenträgern, wird man Ihre Rede von christlicher Nächstenliebe und Hilfe auch ernster nehmen, wenn sie sich auf Asylsuchende bezieht.
Es ist ja richtig, nach den Vorfällen in Köln nicht alle "in einen Topf" zu werfen, die über unsere Grenzen eingewandert sind. Christliche Nächstenliebe muss aber nach allen Seiten offen sein - und nicht nur nach der Seite, die von der Politik auch begrüßt wird.


21
 
 Kurti 17. Jänner 2016 
 

Viellicht sollte der Kardinal, wenn er sich schon politisch

äussert, auch mal weiter und tiefer nachdenken. Es sind nicht nur teilweise die deutschen Waffen, die zur Destabilisierung des Nahen Osten beitragen, sondern die ganze westliche Politik, vor allem die der USA samt England und auch Frankreich. Die haben angefangen beim Irak alles getan um den sog. arabischen Frühling herbeizubomben, was aber gründlich schief gegangen ist. Nicht einmal die Destabilsierung des Iraks hat denen gezeigt, daß sie damit aufhören müssen, nein man hat bei Lybien weitergemacht und nun auch in Syrien. Das Ergebnis, nämlich die Flüchtlinge, trifft ja dann in erster Linie uns und nicht die Vereinigten Staaten von Amerika, die weit weg vom Schuß sind und auch nur sehr, sehr wenige Syrer aufnehmen. Hierzu sollten die Bischöfe etwas sagen auch vom christlichen Standpunkt aus, aber diesen Mut haben sie nicht. Papst Joh.Paul II. hat aber schon vor dem Irakkrieg gewarnt und das sicher auch aus christlicher Überzeugung. Das alles vermisst man bei den deutschen Bischöfen.


20
 
 Kleine Blume 17. Jänner 2016 
 

@Adson von Melk

Zu den jungen muslimischen Männern:
Vielleicht ist ja an Ihrer Kundschafter-These was dran. Ich hatte das bisher immer anders gesehen und mich gewundert, warum Frauen, Kinder und Alte im Bombenhagel zurückbleiben und die jungen Männer bei uns Zuflucht suchen. Aber vielleicht ist da die Phantasie mit mir durchgegangen.

Zur Dombeleuchtung:
Wenn Sie jetzt bei mir wären, würde ich meine leckere Gulaschsuppe mit Ihnen teilen, um Ihre Verzweiflung über etwaige Meinungen anderer Poster etwas zu lindern ... ;-)


10
 
 Selene 17. Jänner 2016 
 

Ach Herr Kardinal

immer dieses relativierende "Ja, aber...."


20
 
 Cremarius 17. Jänner 2016 

Der Hirte und die eigene Herde

Eine grundsätzliche Anmerkung: Es ist unbestreitbar, dass es zur Pflicht eines Christenmenschen gehört, Menschen in Not zu helfen.

Asyl- und Flüchtlingsrecht sind allerdings Schutzrechte auf Zeit.

Die Regierung "missbraucht" diese jedoch als Einwanderungsrechte und es kommen beileibe nicht nur Schutzbedürftige.

Für die Hiesigen bedeutet das nicht unbedingt Gutes.

In Deutschland sind faktisch 10 Millionen Menschen arbeitslos, 13 Millionen arm.

Die Gefahr des Lohndumpings ist nicht von der Hand zu weisen.
Die Wirtschaft jubelt, da viele (staatlich subventionierte) Arbeitskräfte ins Land strömen.

Ob diese Entwicklung allerdings im Sinne der katholischen Soziallehre ist, ist durchaus strittig.

Ein guter Hirte behält auch seine Schafe im Blick und eine neue Allianz zwischen Thron/ Kapital und Altar ist nicht unbedingt erstrebenswert.

Diese komplexe Frage sollte daher nicht unterkomplex beantwortet werden.

"Politbischöfe" (Bischof Oster)...


28
 
 jacinta maria 17. Jänner 2016 
 

@Adson_von_Melk

Vielleicht sollte Angela Merkel ganz massiv unseren "erfolgreichen Waffenhandel", wie Sie schreiben, verbieten.


8
 
 Kleine Blume 17. Jänner 2016 
 

Burg

"Das Mittelmeer sei zum »Burggraben der Festung Europa« und zum »Massengrab« geworden." (Siehe oben.)

Zum Bild des "Massengrabs": Es ist natürlich bedauerlich, wenn Menschen auf der Flucht auf dem Mittelmeer zu Tode kommen. Die meisten benutzen jedoch mittlerweile schon die Balkanroute.

Beim Bild vom "Burggraben" schwingt mit, dass wir doch noch etwas zu verteidigen haben. Bei der Belagerung einer Burg im Mittelalter war es fatal , wenn sich innerhalb der Schutzsuchenden auch Leute befanden, die auf der Seite der Angreifer waren und die Verteidigungsmaßnahmen sabotierten bis hin zum Öffnen des Burgtors.

Der Islam will - um im Bild zu bleiben - mit aller Macht die Burg erobern, und nicht wenige Muslime mit Eroberungsabsichten sind schon in der Burg, inmitten der Gruppe der wahrhaft Schutzsuchenden.


33
 
 bernhard_k 17. Jänner 2016 
 

Hirten sollten nicht wie Politiker sprechen ...

... sondern leidenschaftlich für Jesus Christus Werbung machen! Damit die Muslime richtig neugierig werden, Jesus Christus lieben und kennen lernen und dann - logisch - zum Christentum übertreten.





r


24
 
 MHuber 17. Jänner 2016 
 

Erleuchtung ???

„der Kardinal mahnte, jetzt nicht die deutschen Grenzen vor Flüchtlingen zu schließen. Das christliche Abendland werde nicht dadurch gerettet, «dass wir die Schotten dicht machen», Wem es wirklich um Christentum gehe, der müsse eintreten für «unsere Grundsätze, unsere Werte» und dabei «die Würde jeder Frau, jedes Mannes und jedes Kindes schützen».
Ach ja ? das christliche Abendland wird durch Millionen Muslime gerettet ? Und die Würde der Frau durch den muslimischen Glauben geschützt ?? Na ich weiss nicht,- Helfen in der Not ist Christenpflicht- aber dafür gibt es andere intelligentere und vorausschauendere Lösungen.


39
 
 JohannBaptist 17. Jänner 2016 
 

Wo

gibt es denn im Islam eine Frauenwürde ?


30
 
 doda 17. Jänner 2016 

Schwache Begriffe

"Wem es wirklich um Christentum gehe, der müsse eintreten für «unsere Grundsätze, unsere Werte» und dabei «die Würde jeder Frau, jedes Mannes und jedes Kindes schützen».
Was für ein Gerede von unbenannten "Grundsätzen" und "Werten" des christlichen Glaubens!
Gott wurde in Jesus Christus Mensch. Er lebte den Willen des Vaters, erlöste uns am Kreuz und hinterließ uns so das Evangelium, die frohe Botschaft.
Das Evangelium unseres Herrn offenbart uns den Willen Gottes für uns, den wir in seiner Nachfolge leben.
Was für schwache Begriffe sind "Werte" und "Grundsätze" im Verhältnis zum Evangelium, dem Dekalog, der Bergpredigt, den Seligpreisungen, den Brotreden, den Gottesknechtsliedern, dem Hohen Lied der Liebe ...
Also haben wir nicht "Grundsätze" und "Werte", sondern im Evangelium Kunde vom Willen und den Geboten Gottes, uns vorgelebt von Christus in seiner Haltung, seinen Worten und seinem Handeln.


22
 
 Adson_von_Melk 17. Jänner 2016 

Manche haben offenbar unglaublich daran zu kiefeln, dass die Flüchtlinge mehrheitlich

junge Männer sind. Ja, @Leonid, wie würden sie es denn halten?

Wenn rund um Sie Not und Elend sind und Sie entkommen wollen, schicken Sie Ihren alten Vater auf Kundschaft, ihre schwangere Ehefrau, Ihre Tochter? Oder gehen Sie nicht doch selbst oder schicken einen Ihrer Söhne? (Während sich die Sippe um Frauen und Kinder kümmert.)

Dass die meisten Ankommenden kräftige Männer sind, das erklärt Darwin: Nur die Harten kommen durch. Wahr ist jedoch, dass die Mühseligsten und Beladensten nach wie vor in den Lagern dahinvegetieren.

"unsere Soldaten müssen dort kämpfen"
Wie Eminenz sagte: Der Bedrarf wäre geringer ohne unseren 'erfolgreichen' Waffenhandel.

@Spatz:
Vielen Dank! Sie stützen meine anhand der "zutiefst verstörenden Exzessen" von Kard. Marx entwickelte These, dass deutsche Bischöfe einfach NICHTS mehr sagen können, das in diesem Forum nicht kritisiert würde.

PS.
Einmal noch Dombeleuchtung und ich fange an zu schreien. (Hausherr ist außerdem das Domkapitel.)


6
 
 Silvio 17. Jänner 2016 
 

Kopie von BK Merkel

Ich habe ironischerweise den Eindruck, Kardinal Woelki hat sich seine Rede hinsichtlich Naivität in Bezug auf die derzeitige Masseneinwanderung von Frau Merkel abkopiert.
Natürlich darf man das in Köln geschehene nicht verallgemeinern und natürlich muss aufgepasst werden, dass ein hirnloser Rechtsextremismus nicht noch mehr Öl ins Feuer gießt und natürlich muss den Menschen die zu uns kommen (wie auch den Einheimischen) mit Christlicher Nächstenliebe begegnet werden. Fakt ist aber: Wir steuern auf eine fast nicht mehr zu stoppende Islamisierung zu mit allen ihren Auswirkungen. Unsere Christlich-Abendländische Kultur ist in allerhöchster Gefahr, zumal diese Entwicklung von unserer Linksregierung in Berlin samt den gleichgeschalteten Linksmedien (die ö.r. eingeschlossen) in höchstem Maße befeuert wird. Eine Europäische Lösung in der Flüchtlingsfrage, - ja wer da noch drauf hofft, der ist echt naiv, die EU als Wertegemeinschaft ist für mich tot.


43
 
 SpatzInDerHand 17. Jänner 2016 

Herr Kardinal, mit Respekt: Ihr Ausdruck von den "marodierenden Männerhorden"

ist politisch absolut nicht korrekt, sobald er auf irgendwelche Ausländer angewendet wird. Sollen wir für Sie das Licht am Dom ausschalten? ;)

Ernsthaft, Herr Kardinal, ich frage mich: Könnte es sein, dass Sie von der Realität eingeholt wurden?


34
 
 Leonid 17. Jänner 2016 
 

Wölki: Viele Menschen flüchteten aus ihren Heimatländern vor Terror und Gewalt.

Ja es fliehen viele Menschen aus ihren Heimatländern. Aber macht es Sie nicht nachdenklich Herr Kardinal, dass 80 % davon nur Männer sind? Was ist das für eine Kultur, in der die Männer abhauen und die Frauen und Kinder in den Gefahren zurücklassen. Beispiel Syrien: Dort herrscht Krieg und die kriegstauglichen Männer kommen zu uns und unsere Soldaten müssen dort kämpfen. Und so ähnlich ist es mit den Flüchtlingen aus anderen Ländern. Dazu kommt, dass die Flüchtlingsströme künstlich erzeugt werden. (Informieren Sie sich über Herrn Soros und seine Organisationen) Interessiert Sie das alles überhaupt nicht Herr Kardinal? Interessiert Sie überhaupt nicht, dass das deutsche Volk dank unkontrollierter Immigration und jahrzehntelanger Abtreibung am Aussterben ist? Mir scheint, dass die führenden Hirten der katholischen Kirche feige geworden sind und sich untertänig dem Mainstream anpassen.


44
 
 Karlmaria 17. Jänner 2016 

Wem es wirklich um Christentum gehe

Und wie viel Praktikanten und Ausbildungsplätze bietet H.H. Kardinal Woelki in Seiner Diözese an. Rein proportional müssten es etliche tausend sein. Und die Kirche sollte doch mit gutem Beispiel vorangehen und überproportional viele Praktikanten und Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Nur dadurch dass unsere Zuwanderer den lieben langen Arbeitstag mit Deutschen zusammen sind kann Integration stattfinden. Kurse können das nicht leisten denn da sind unsere Zuwanderer wieder unter sich!


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Woelki

  1. Staatsanwaltschaft eröffnet keine Ermittlungen gegen Woelki
  2. Kölner Theologie-Hochschule weist FAZ-Behauptungen zurück!
  3. Deutsche Medien verbreiten nach Kleriker-Hetze Fake-News über Kardinal Woelki
  4. Woelki wehrt sich gegen Anschuldigungen von Kirchenrechtler Schüller
  5. "Gerettet wird der ganze Mensch!"
  6. Kardinal Woelki obsiegt vor Gericht
  7. Hinrichtung nach 'Stimmungsbild'
  8. Teilnehmerin am Synodalen Weg wirft Kardinal Woelki Machtmissbrauch vor
  9. Ehemaliger Bundesrichter Thomas Fischer kritisiert ‚Dämonisierung’ von Kardinal Woelki
  10. Gottesdienste „nicht irgendein kulturelles oder ökonomisches Angebot“







Top-15

meist-gelesen

  1. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  2. „Wie Papst Franziskus mit den deutschen Bischöfen umgegangen ist, war eine Meisterleistung“
  3. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  4. Daniel Deckers wittert einen Eklat: Der Papst habe die deutschen Bischöfe „düpiert“
  5. Bischof Oster nach Ad-Limina-Besuch: Habe „an keiner Stelle Zugeständnisse“ des Vatikan wahrgenommen
  6. Eine einmalige kath.net-Reise ans Ende der Welt - NORDKAP + LOFOTEN
  7. Deutsche Bischöfe kehren angeschlagen aus Rom zurück
  8. Bätzing behauptet: Brief von Papst an das „pilgernde Volk Gottes“ sei wichtige Orientierung gewesen
  9. "Maßgebliche Kritiker sprechen offen von einem latenten Schisma"!
  10. Homosexualität: Gott-gewollt oder Darwinischer Irrtum?
  11. Italien: "Singende Nonne" Suor Cristina ist aus ihrem Orden ausgetreten
  12. Callboys, Nutten und Drogenjunkies - Wie wärs mit einem (Neben-)Job in der ‚deutschen Kirche‘?
  13. Nach dem Ad-limina-Besuch – Deutsche Bischöfe sitzen in der selbstgestellten Falle
  14. Vatikan äußert beim DBK-Ad-Limina-Besuch "Bedenken und Vorbehalte" gegenüber dem Synodalen Weg!
  15. Roma locuta causa finita

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz