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Der Tod dieser Unschuldigen Kinder war ein heiliger Tod

28. Dezember 2015 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
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Märtyrer, unfähig sich zu deinem Sohn zu bekennen, und doch durch seine Geburt verherrlicht - Gedanken zum Fest der unschuldigen Kinder des Sel. John Henry Newman.


Rom (kath.net)
Zu Recht feiern wir den Tod dieser Unschuldigen Kinder; denn es war ein heiliger Tod. Wenn uns die Umstände Christus näherkommen lassen, wenn wir für Christus leiden, so ist das gewiss ein unsagbares Privileg – wie immer das Leiden sein mag, selbst wenn wir im Moment nicht erfassen, welch wunderbarer Gunsterweis da auf sie herabkam; aber diese Segnung durch den Herrn – war sie nicht ein echtes Privileg?


Ebenso tritt das Massaker von Betlehem für die Kinder an die Stelle eines Sakraments. Das war der Liebesbeweis des Sohnes Gottes gegenüber den Kindern, die diesem Leiden unterworfen waren. Alle, die ihm nahe kamen, haben mehr oder weniger gelitten, schon wegen dieses Kontakts – so, als strömte eine geheime Kraft von ihm aus, die die Seelen durch die Leiden dieser Welt reinigt und heiligt. Das war der Fall bei den Unschuldigen Kindern.

Ja, schon Jesu Gegenwart nimmt die Stelle eines Sakraments ein: alle seine Taten, alle seine Blicke und Worte vermitteln denen Gnade, die bereit sind, sie an- und aufzunehmen, und das gilt umso mehr für alle, die bereit sind, seine Jünger zu werden. Schon seit den Anfängen der Kirche galt ja ein solches Martyrium als eine Art Taufe, eine echte Bluttaufe, die dieselbe sakramentale Wirkung hat wie das Wasser der Wiedergeburt. Wir sind also angehalten, diese kleinen Kinder als Märtyrer anzusehen und aus dem Zeugnis ihrer Unschuld Nutzen zu ziehen.


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Lesermeinungen

 Konrad Georg 3. Jänner 2016 
 

Die Resl von Konnersreuth war Zeugin

Sie sah sich bei Ihren Schauungen immer dabei stehen. Und Anwesende beobachteten die Resl genau.
Zuerst ist ihr Gesichtsausdruck voll Empörung und Entsetzen, dann hebt sie den Kopf und schaut strahlend den Seelen der Kinder nach, die zum Himmel aufsteigen.

Mit ihrem gewaltsamen Tod an Jesu statt haben sie Die Bluttaufe empfangen und konnten so in den Himmel kommen. Ungetauft verstorbene Kinder kommen ins Paradies.

Eine im Hl. Land wirkende Ordensfrau hat sterbende Moslemkinder, wenn es irgend ging, getauft. Dafür hatte sie immer einen Krug mit Wasser dabei. Einmal hatte sie das Wasser weggegossen, um im Gehorsam rechtzeitig zurück zu kommen. Da kam eine Araberin mit ihrem sterbenden Kind auf sie zu. Plötzlich war der hl. Josef neben ihr und gab ihr einen Krug mit Wasser. so konnte das Kind in den Himmel kommen.

Bei der Messe zur Grundsteinlegung einer von ihr angestoßenen Kirche sah der Zelebrant hunderte jubelnde Kinderseelen.
[Rumebe (?), Bundeslade]


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 Victor1978 28. Dezember 2015 
 

Und doch...

Und doch werden die Unschuldigen Kinder in der Kirche schon immer als Martyrer, also Zeugen Christi, verehrt. Vielleicht stimmt Ihre Definition doch nicht?


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 Beobachter 28. Dezember 2015 
 

Martyrium?

Als Martyrium - Zeugnis - kann doch wohl nur ein Leiden bezeichnet werden, dass bewusst aus Liebe zu Christus auf sich genommen wird. Nicht auf das Leiden als solches kommt es an, sondern auf die dahinterstehende und es durchdringende Hingabe an Gott, die sich durch nichts irre machen lässt und darin zu letzter Größe reifen kann. Das Maassaker von Bethlehem war so gesehen einfach nur ein Verbrechen, das von Gott zutiefst abgelehnt und nicht als Verherrlichung gesehen wird. Natürlich bin auch ich davon überzeugt, dass die ermordeten Kinder von Gottes Liebe mit offenen Armen aufgenommen wurden.- Diese kritische Bemerkung ändert übrigens nichts daran, dass ich Newman sehr schätze, insbesondere seine "Zustimmungslehre"


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