Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  3. 'Einige sähen mich lieber tot'
  4. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
  5. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  6. Genderkompatible Monstranz
  7. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  8. Ein 'Katholik aus dem Rheinland'
  9. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  10. „Die Feier des Gottesdienstes ist der zentrale Auftrag der Kirche“
  11. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  12. DBK-Kopf Bätzing: „Die Themen, die das aufzeigen, liegen alle auf dem Tisch des Synodalen Weges“
  13. Vatikan führt "Grünen Pass" gegen Covid-19 ein
  14. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  15. Franziskus wünscht sich lebendige und kreative Kirche in Europa

Der 'Islamische Staat' plant eine Endzeitschlacht

27. August 2015 in Weltkirche, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Strategiepapier: Ab 2017 will IS die Weltherrschaft an sich reißen


Washington (kath.net/idea) Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) strebt die Weltherrschaft an. Das geht aus einem Strategiepapier hervor, das in Pakistan entdeckt wurde. Ab 2017 ist danach ein endzeitlicher Kampf gegen alle „Ungläubigen“ und die Errichtung eines Kalifats für alle 1,6 Milliarden Muslime geplant. Allah werde ihnen den Sieg schenken. Die Menschheit solle sich darauf einstellen, dass man jeden köpfen werde, der sich gegen Allah auflehne. Danach werde auf der ganzen Welt Frieden herrschen, heißt es in dem Dokument. US-Sicherheitsbehörden schätzen das Papier unter dem Titel „Eine kurze Geschichte des Kalifats des Islamischen Staates“ als authentisch ein. General Michael T. Flynn, früherer Direktor des US-Verteidigungsnachrichtendienstes, mahnte dazu, das Dokument ernstzunehmen. Es beschreibe die Ziele der Terrororganisation. Presseberichten zufolge vergleichen einige US-Sicherheitsexperten das Dokument mit Adolf Hitlers „Mein Kampf“. In dieser Propagandaschrift legte er bereits Mitte der zwanziger Jahre seine Pläne für die Judenvernichtung und die Weltherrschaft der Nationalsozialisten dar.


Strategie in sechs Phasen

Das IS-Papier stellt die Strategie des IS in sechs Phasen dar. In der ersten vom Jahr 2000 bis 2003 ging es um „Erweckung“. Da rief IS zu einer Großoperation gegen die USA auf, um einen „Kreuzzug“ gegen den Islam zu provozieren. Darauf folgte von 2004 bis 2006 die Phase „Furcht und Schrecken“, in der IS zum einen die Vereinigten Staaten in Konflikte verwickelte und gleichzeitig Unterstützungsorganisationen in der muslimischen Welt aufbaute. Von 2007 bis 2010 ging es unter dem Motto „Eigenständigkeit“ um Einmischung in Iraks Nachbarstaaten, besonders Syrien. Von 2010 bis 2013 wollte der IS unter dem Stichwort „Erpressung“ „westliche Interessen“ angreifen, um die Wirtschaft zu schwächen. Von 2013 bis 2016 soll das erste regionale „Kalifat“ errichtet werden, und von 2017 bis 2020 folgt der Endkampf.

IS-Henker will in Großbritannien „Ungläubige“ enthaupten

Nach Einschätzung von Sicherheitsexperten dehnt IS gegenwärtig seinen Einflussbereich vom Mittleren Osten nach Nordafrika aus. Das nächste Ziel sei Asien. Besonders in Afghanistan und Pakistan wolle IS die zerstrittenen muslimischen Kräfte vereinen und eine Terrorarmee aufstellen.

In einer westpakistanischen Provinz stehen nach Angaben christlicher Missionare bereits schätzungsweise bis zu 12.000 potentielle Kämpfer bereit. Spanischen Terrorexperten zufolge sind etwa 800 europäische IS-Kämpfer aus Syrien und Irak zurückgekehrt, um in Europa Anschläge zu verüben. Der Brite Mohammed Emwazi – bekannt als „Dschihad John“ – hat in einem neuen Video angekündigt, er werde in Großbritannien „Ungläubige“ enthaupten. Er war Anfang 2015 in mehreren IS-Videos als Henker westlicher Geiseln zu sehen. Schätzungen zufolge haben sich insgesamt etwa 4.000 Personen aus westlichen Ländern dem IS in Syrien und dem Irak angeschlossen; darunter sollen 550 Frauen und Mädchen sein.

Islamismus außer Kontrolle: Wer stoppt die Fanatiker?



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Schimmelreiter 28. August 2015 

Von wann ist das Papier?

Möchte man uns weismachen, dass alle bisherigen Strategien aufgegangen sind oder ist das der Versuch, die bisherigen Entwicklungen im eigenen Sinn zu deuten, als wären sie Teil eines Plans gewesen?


4

0
 
 RetoGe 28. August 2015 
 

@Kleine Blume

Leider scheint es so zu sein. Allerdings ist es ja nicht das erste mal :-( .

Manchmal erinnern mich diese Karten an gewisse Auslegungen des Buches Daniel AT.


2

0
 
 bellis 27. August 2015 

Selene

ich fürchte wir haben keine Zeit, bis zu den nächsten Wahlen zu warten. Wir bekommen jetzt, was wir Jahrzehnte gewählt haben. Viele denken, sie haben immer gleich gewählt, sie haben sich nicht informiert, dass die Namen gleich, die Ziele aber ganz anders wurden. Besser wir arbeiten ganz schnell auf Neuwahlen hin.


10

0
 
 Chris2 27. August 2015 
 

Sind wir militärisch gerüstet?

Die großen Heere des Kalten Krieges sind abgerüstet, die Armeen und Munitionsvorräte auf kleinere High-Tech-Scharmützel eingestellt. Ich hoffe, man stellt sich zumindest hinter den Kulissen auf die neue Bedrohungslage ein. Nach außen hat man sich ja schon praktisch unterworfen - fehlt nur noch das Gesetz gegen "Verunglimpfung des Islam" und die entsprechenden (Scharia-) Strafen dazu...


15

0
 
 mirjamvonabelin 27. August 2015 
 

Es stimmt schon

@myschkin
Hochmut
kommt vor dem Fall!
Aber bis dahin, bis zum Fall, werden diese noch sehr viel Leid anrichten.
Auch Hitler und andere Ideologien hatten keinen Bestand, aber sie haben viel Leid angerichtet und Schäden angerichtet die irreparabel sind oder Jahrzehnte andauern.


14

0
 
 HX7 27. August 2015 
 

Lernen von der Orthodoxie

Die Ostkirchen sind meist orthodox und haben mehr Erfahrung als Minderheit unter dem Islam zu überleben. Der koptische Patriarch warnt den Westen immer wieder eindrücklich. Entweder totale Blauäugigkeit von Seiten der Politik bis zur Kirche oder der totale Hass. Beides ist falsch.


20

0
 
 Paddel 27. August 2015 

Diese Nachricht überrascht nicht

jedoch mit dem Köpfen und Morden können sie nie aufhören, der IS hasst sich doch selbst.


17

0
 
 Selene 27. August 2015 
 

Schon länger bekannt

Dieses Papier wurde vor kurzem u.a. bei t-online veröffentlicht.

Die Weltherrschaft war schon immer das Ziel des Islam.

Aber weder die USA noch die europäischen Staaten sind bereit, etwas dagegen zu tun. In Deutschland und Österreich zumindest bereiten die Politiker begeistert den nationalen und kulturellen Selbstmord vor.

Und die großen Kirchen und deren Vertreter machen begeistert mit und auch der Papst scheint die Gefahr nicht richtig einzuschätzen.

Hitler wurde auch nicht rechtzeitig gestoppt und die Nähe des radikalen Islam zur NS - Ideologie ist gut erkennbar.

Wer nicht hören will, muss fühlen.

Außer dem Gebet sollte man sich überlegen, welche Parteien man wählt in Zukunft.


30

0
 
 myschkin 27. August 2015 
 

Hochmut

kommt vor dem Fall!

Welch ein großkotziges Geschwätz. Die werden sich noch wundern.


6

0
 
 Prophylaxe 27. August 2015 
 

Bei der Untätigkeit der westlichen

Vorzeigedemokraten, die mit Abtreibungsrechten, Gender und HomoEhe geistig ausgelastet sind, bei Köpfungen von Christen nicht einmal mit der Wimper zucken, bei Zerstörungen von römischen Tempeln völlig ruhig sind, und immer noch beschäftigt sind, Putin und Assad von der Macht zu vertreiben, weil sie sich die Bodenschätze dieser Länder aneignen wollen, die Hunderten IS- Rückkehrern nicht einmal Sozialleistungen oder die deutsche Staatsbürgerschaft aberkennen, die nichts propagieren außer ''Islam ist Frieden'', während sie für die ermordeten rel. Minderheiten im Irak nichts tun, bei einer solchen Untätigkeit gepaart mit Unfähigkeit wundert mich nichts mehr. Der Westen wollte Chaos und wird es bekommen


32

0
 
 mirjamvonabelin 27. August 2015 
 

Die Lösung wär so simpl

Warum fällt es uns so schwer den Rosenkranz zu beten?
Sie haben so recht
@Rolando
mit ihren Gedanken und es stimmt
"vorm Fernseher geht's nicht!"


20

0
 
 Rolando 27. August 2015 
 

Die Muttergottes

"Islamismus außer Kontrolle: Wer stoppt die Fanatiker?"
Die Muttergottes
Rosenkranz
Rosenkranz
Rosenkranz
Solange die Menschheit nicht Jesus annimmt ist kein Friede, menschliche Anstrengungen ohne Gebet sind erfolglos!
Bekehrung, Gebet, Beichte, Hl,Messe, Fasten, Hl.Schrift. Die, die meinen nichts tun zu können, können das meist tun, es geht sogar im Krankenzimmer und Altenheim, beim Autofahren, Spazierengehen, in der Kirche, Zuhause, usw. man muss es tun, vorm Fernseher geht's nicht!


32

0
 
 JohnPaul 27. August 2015 

"Eine kurze Geschichte des Kalifats ..."

Ist das Zufall, oder ist der Name des Papiers der Sicherheitsbehörden eine Anspielung auf Solowjews "Eine kurze Geschichte vom Antichrist"? Passen täte es leider ...


14

0
 
 Kleine Blume 27. August 2015 
 

IS und Europa

Zur Einschleusung von IS-Leuten nach Europa:
http://m.welt.de/politik/ausland/article143186475/Das-naechste-grosse-Schlachtfeld-ist-Europa.html


16

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Karl-Peter Schwarz: "Werden die Islamisten ihren Krieg gegen Europa gewinnen?"
  2. Chefredakteur-Digital der WELT: ‚Hören wir auf, uns etwas vorzumachen!’
  3. Viele Tote bei erneuten Angriffen auf Christen in Burkina Faso
  4. Offenbacher Islamisten wollten „möglichst viele Ungläubige“ töten
  5. Hohe Haftstrafen nach gescheitertem Attentat nahe Notre Dame/Paris
  6. Präsident Macron: Rastlos gegen die islamistische „Hydra“ vorgehen
  7. Ismail Tipi: „Tausende Menschen, die unsere Demokratie nicht achten“
  8. Muslim Mansour kritisiert MDR: „Das ist kein Journalismus“
  9. Fünf Frauen vor Gericht: Attentatsversuch nahe Notre Dame/Paris 2016
  10. Angeklagter Islamist voller Christenhass







Top-15

meist-gelesen

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  3. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  4. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  5. Genderkompatible Monstranz
  6. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  7. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  8. „Willkommen bei Maria vom Sieg!“
  9. Mel Gibson: ‚Ich bin ein Sünder, aber ich kenne den Unterschied zwischen Hirten und Mietling’
  10. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
  11. 4.500 Teilnehmer beim 17. Marsch für das Leben in Berlin
  12. 'Einige sähen mich lieber tot'
  13. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  14. "Mit grosser Sorge verfolgen wir die Skandale um das kathol. Nachrichtenportal kath.ch"
  15. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz