Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  2. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  3. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Wahrheit ist heilsrelevant
  7. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  8. Es gibt keine zweite Chance mehr
  9. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  10. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  11. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  14. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  15. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“

Katholiken protestieren erfolgreich, Bahn entfernt Jesus-Bodenplakate!

11. Juni 2015 in Deutschland, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Stiller Protest von vier Katholiken war erfolgreich: „Es verletzt unsere religiösen Gefühle, wenn Passanten Jesus Christus tausendfach ins Gesicht treten“, „würde dasselbe Poster an der Wand hängen, wären wir gar nicht hier“.


Essen (kath.net) „Jesus ist kein Fußabtreter!“ Dieses Plakat hielten am Montagvormittag vier Katholiken im Essener Hauptbahnhof in stillem Protest hoch. Sie stellten sich schützend vor ein Klebeposter, sodass die Passanten der stark frequentierten Passage nicht mehr über das Bodenplakat gehen konnten. Darüber berichtete die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ). Das Bodenposter zeigte einen männlichen Oberkörper, auf den ein eher klassisches Bild von Jesus mit Dornenkrone eintätowiert ist. Über dem Kopf Jesu stand der Satz „Dein Wille geschehe“. Über und unter dem Kunstmotiv waren die Worte „Arbeit“ und „Stinkt“ geschrieben. Das Bodenposter gehört zur aktuellen Plakatkampagne des Kulturfestivals Ruhrtriennale und war in verschiedenen nordrhein-westfälischen Bahnhöfen auslegt worden.


„Es verletzt unsere religiösen Gefühle, wenn Passanten Jesus Christus tausendfach ins Gesicht treten“, zitierte die WAZ Albert Brandhorst, Lektor in einer katholischen Kirchengemeinde. „Würde dasselbe Poster an der Wand hängen, wären wir gar nicht hier.“ Ein katholischer Organist stellte fest, dass selbst Muslime kein Verständnis dafür hätten, „dass hier auf Jesus herumgetreten wird“.

Eine Triennale-Sprecherin betonte: „Es war und ist in keiner Weise beabsichtigt, den christlichen Glauben zu diffamieren oder religiöse Gefühle zu verletzen“. Trotzdem wurde der Protest ernstgenommen und bereits am Montagnachmittag das Bodenplakat im Essener Hauptbahnhof durch Sicherheitspersonal entfernt, berichtete die WAZ. Auch in Bochum wurde die Werbung demontiert, die Deutsche Bahn erläuterte dazu: „Durch die Proteste kam es zu Menschenansammlungen, so dass der reibungslose Zugang zu Bahnsteigen und Fahrplänen nicht mehr gewährleistet war.“

Nach Angaben der „Welt“ wurden inzwischen auch in Duisburg, Dortmund und Köln die Bodenplakate entfernt. Die Deutsche Bahn erläuterte, man habe sich für ein einheitliches Vorgehen entschieden. Derzeit prüfe die Bahn alternative Werbemöglichkeiten an der Wand.

Fotos findet sich im Artikel der WAZ: Bahn entfernt Jesus-Plakat der Ruhrtriennale nach Demo.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  6. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  7. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  8. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  9. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  10. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  13. Fossile Bäume lösen Debatte um Arche Noah und die Sintflut aus
  14. Wahrheit ist heilsrelevant
  15. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz