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Deutsche Bischofskonferenz gegen Einführung der «Homo-Ehe»

26. Mai 2015 in Deutschland, 18 Lesermeinungen
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DBK-Sprecher Kopp: Der Verzicht auf das Merkmal der «Verschiedengeschlechtlichkeit der Ehepartner» könne dazu beitragen, das «bisherige Eheverständnis um eine wesentliche Dimension zu verkürzen».


Bonn (kath.net/KNA) Die katholische Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) haben Forderungen nach einer Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften zurückgewiesen. Der Pressesprecher der Bischofskonferenz, Matthias Kopp, sagte am Dienstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Bonn, die Forderung nach einer Gleichstellung von Ehe und Lebenspartnerschaften gehe zu weit. Das Rechtsinstitut der Ehe umfasse nicht nur die Partnerschaft zwischen Frau und Mann allein, sondern auch das Elternpaar, das Sorge und Verantwortung für Kinder trägt. «Daher gehört es auch zur Grundstruktur des verfassungsrechtlichen Eheverständnisses, dass die Ehe von einer Frau und einem Mann eingegangen wird. Denn Ehe und Familie sind wesenhaft miteinander verknüpft.» Der Verzicht auf das Merkmal der «Verschiedengeschlechtlichkeit der Ehepartner» könne dazu beitragen, das «bisherige Eheverständnis um eine wesentliche Dimension zu verkürzen».


Auch ZdK-Präsident Alois Glück wandte sich gegen eine Gleichstellung von Ehe und gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Zwar würden auch in Lebenspartnerschaften Werte wie in einer Ehe gelebt, erklärte er in Bonn. Es gebe aber «mindestens den einen fundamentalen Unterschied»: Die Ehe zwischen Mann und Frau habe «im Hinblick auf Kinder als die Zukunft unserer Gesellschaft unbestreitbar eine besondere Bedeutung». Dies festzustellen, sei keine Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften. Schon heute sei die Gesetzeslage mit Blick auf die unterschiedlichen Lebensformen und Verantwortlichkeiten angemessen.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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