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Zeitschriftenverleger gegen geplante EU-Richtlinie

2. Mai 2015 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Bislang dürfen Journalisten alle Informationen verwerten, die ihnen zugespielt werden, solange sie diese nicht illegal erworben haben, dies soll nach Wunsch einiger EU-Politiker allerdings geändert werden.


Hamburg (kath.net/KNA) Eine geplante EU-Richtlinie zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen beunruhigt laut einem Bericht im «Spiegel» (Samstag) den Verband der Zeitschriftenverleger (VDZ). Sie soll Berichterstattung verhindern, die auf internen Papieren beruht. Das könne die investigative Berichterstattung über Unternehmen wesentlich beschränken, sagte Christoph Fiedler, der beim VDZ für Europa- und Medienpolitik zuständig ist.


Bislang dürfen Journalisten alle Informationen verwerten, die ihnen zugespielt werden, solange sie diese nicht illegal erworben haben. Nach der neuen Richtlinie wäre Berichterstattung allenfalls noch erlaubt, wenn sie rechtswidriges Verhalten enthüllen würde.

Am 7. Mai soll der Rechtsausschuss des EU-Parlaments über die Richtlinie abstimmen, bevor sich der Europarat mit dem Thema beschäftigt.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Kardiologe 4. Mai 2015 
 

Geteilter Meinung

Da bin ich durchaus geteilter Meinung. Beschuldigte können sich oft auch durch Angriffe von -nennen wir sie beim Namen- Heckenschützen nicht erwehren. Das ist auch eine Seite der Medaille. Die Herstellung der Pressevielfalt wird hierdurch aber auch nicht erreicht und diese wäre ein vordringliches Thema.


0
 
 Pieter02 2. Mai 2015 
 

Europarat

Nein, es ist nicht der Europarat, um den es geht, sondern der Entwurf wird dann im "Europäischen Rat oder dem Rat der Europäischen Union, auch EU-Ministerrat genannt" (Wikipedia s.v. "Europarat") verhandelt.


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