Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  9. Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
  10. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  11. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  12. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  13. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  14. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  15. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò

US-Bischof verpflichtet Angestellte auf die katholischen Sexualnormen

5. Februar 2015 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Richtlinie des Erzbistums San Francisco: Katholiken, die andere Ansichten als die offizielle Lehre der Kirche verträten, «schaffen vergiftende Konfusion über unsere fundamentalen Werte».


San Francisco (kath.net/KNA) Der Erzbischof von San Francisco, Salvatore Cordileone, hat die Beschäftigten katholischer Schulen in seiner Diözese auf die Einhaltung der Sexualnormen der Kirche verpflichtet. In einer am Mittwoch (Ortszeit) vom Erzbistum veröffentlichten Richtlinie, deren Inhalt ab dem kommenden Jahr Bestandteil der Handbücher für die rund 500 Lehrer und Beschäftigten an den Bildungseinrichtungen wird, heißt es, Katholiken, die andere Ansichten als die offizielle Lehre der Kirche verträten, «schaffen vergiftende Konfusion über unsere fundamentalen Werte».


In der Richtlinie werden alle sexuellen Beziehungen außerhalb der Ehe als «ernsthaft böse» bezeichnet. Ausdrücklich führt das Dokument als Beispiele Ehebruch, Selbstbefriedigung, Vielweiberei, Pornographie und homosexuelle Beziehungen an. Genauso bewertet werden Empfängnisverhütung sowie «künstliche Reproduktions-Techniken» und Klonen.

Weiter erwartet das Dokument von den Angestellten der Schulen, in der gesellschaftlichen Diskussion über die staatliche Zulassung gleichgeschlechtlicher Ehen klar Position zu beziehen. «Das zivile Recht muss die Definition von Ehe als Bund zwischen einem Mann und einer Frau bewahren.»

Das Erzbistum hebt in einer Presseerklärung hervor, die Klarstellungen seien nicht Teil der Arbeitsverträge. Unklar blieb, was mit Lehrern und katholischen Angestellten geschieht, die sich nicht an die Weisungen des Handbuchs halten. Cordileone betont in einem Begleitschreiben an die Lehrer, es gehe nicht darum, jemanden aus dem Lehrkörper auszugrenzen, sondern «dem enormen Druck der Gegenwartskultur» etwas entgegenzusetzen.

Kritiker der Verhaltensrichtlinie beanstanden den Ton des Dokuments. Die Worte des Erzbischofs stünden, so etwa die Human Rights Campaign in einer Erklärung vom Mittwoch, im klaren Gegensatz zu den Worten von Papst Franziskus, der nicht ausgrenzen wolle.

Ein Sprecher der Diözese erklärte gegenüber der Zeitung «San Francsico Chronicle», das Dokument enthalte nichts wirklich Neues. «Das ist lediglich eine Klarstellung dessen, was seit Jahren besteht.»

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto Petrusfigur auf dem Petersplatz (c) kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Das kirchliche Amt zwischen Wahrheit und Selbstreferenz – Vom Selbstausdruck zum Christuszeugnis
  2. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  3. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  4. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  5. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  8. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  9. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  5. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  6. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  14. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  15. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz