Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  13. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  14. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  15. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein

Causa 'Hollemann': ÖDP wehrt sich gegen Verleumdungskampagne

30. Jänner 2015 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Partei stellt klar: "ÖDP ist weder rechts noch links sondern eine wertorientierte Partei der Mitte!. Abtreibungen müssen hinterfragt werden dürfen" - Erzbistum München möchte keine Stellungnahme zur Kampagne gegen einen Lebensschützer abgeben


München (kath.net)
Nachdem am Mittwoch die Wahl von Markus Hollemann als Referent für Umwelt und Gesundheit in der Stadt München gescheitert war, hat sich am Freitag die amtierende Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) zu den Vorgängen in der bayerischen Landeshauptstadt geäußert. Sie habe absolut kein Verständnis für die Kampagne von Grünen und SPD gegen ihre Partei, sagte Gabriela Schimmer-Göresz laut einer Presseaussendung: "Ich bin in großer Sorge um die Meinungsfreiheit in unserem Land, wenn man sich zu familienpolitischen Fragen in unserer Gesellschaft nicht mehr kritisch äußern darf. Wir bekommen hier langsam ein politisches Klima, welches sich keine demokratische Partei wünschen kann“, so Schimmer-Göresz.


Die Stadtratsparteien hatten zugleich ein Vermittlungsgespräch der ÖDP abgelehnt. „Meiner Ansicht nach ist Hollemann das Bauernopfer eines internen Machtkampfes zwischen CSU und SPD im Münchner Rathaus. Grüne und SPD haben gleichzeitig die Chance gesehen der ÖDP massiv politisch zu schaden. Das wurde eiskalt ausgenutzt!“, so die Bundesvorsitzende der ÖDP.

Auch betonte die Bundesvorsitzende, dass die ÖDP vor allem in Süddeutschland mit über 450 Mandaten erfolgreich kommunale Politik mitgestalte. Dies fände in Bündnissen mit Grünen, SPD und Linkspartei genauso erfolgreich statt wie mit CDU/CSU. Im Europaparlament sind wir mit einem Abgeordneten Mitglied in der Fraktion der Grünen / Freie Europäische Allianz. „Uns als rechtskonservativ zu verunglimpfen ist deshalb selbst auf der politischen Bühne nicht fair! Wir sind eine Partei der politischen Mitte: ökologisch, sozial und wertorientiert. Die Ökonomisierung der Familienpolitik begleiten wir sehr kritisch. Die Ehrfurcht vor allem Leben hat für uns eine hohe Priorität. Abtreibungen müssen hinterfragt werden dürfen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Frauen sind vom Staat so zu gestalten, dass beispielsweise die ökonomischen Zwänge einer Abtreibung stark verringert werden. Dies ist Programmlage der ÖDP: Ein klares Bekenntnis zur derzeitigen Gesetzeslage. Uns deshalb als ‚rechts‘ zu verunglimpfen, wie von den Grünen geschehen, entspricht absolut nicht meinen Vorstellungen von einer respektvollen demokratischen Kultur und widerspricht auch der viel gelobten Meinungsfreiheit“, so Schimmer-Göresz.

Kath.net hat zu den Vorgängen in München auch Kardinal Marx um eine Stellungnahme ersucht. Ein Sprecher teilte gegenüber kath.net mit: "Es ist keine Stellungnahme von Kardinal Marx zu diesem Thema vorgesehen."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kulturkampf

  1. Freispruch für deutschen Pastor Latzel: Kritik an Schwulenparade ist keine Volksverhetzung
  2. Friedrich Merz thematisiert Verbot der Gendersprache
  3. "Mainstream-Bischöfe sind das Letzte, was wir brauchen!"
  4. Nach der Synode laufen die Angriffe auf Kardinal Woelki
  5. Synodaltheater zweiter Akt
  6. Relativismus und Intoleranz. Das Ende der Bemühung um Objektivität.
  7. 'Je leerer die Kirchen, umso größer die Friday for Future Umzüge'
  8. Peter Hahne: "Der wahre 'Friday for Future' ist der Karfreitag"
  9. Deutsche trauen sich nicht, offen ihre Meinung zu sagen!
  10. "Ich bin ein Klimaaktivist wider Willen"







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  3. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  4. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  5. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  6. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  7. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  8. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  9. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  10. „Das Ende von Maria 2.0“
  11. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  12. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  13. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  14. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  15. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz