Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  2. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  3. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  4. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  7. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  8. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  9. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  10. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  11. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  12. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  13. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  14. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  15. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?

Bosbach: «Scharia-Polizei» kann «unsere Rechtsordung nicht hinnehmen»

7. September 2014 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


CDU-Politiker Bosbach kritisiert, dass in Wuppertal «unter der Überschrift 'Scharia-Polizei'» Patrouille gelaufen wird, während Menschen «vor den terroristischen Gruppen des Islamistischen Staates» um ihr Leben rennen


Hamburg (kath.net/KNA) Der Vorsitzende des Bundestagsinnenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), hat die sogenannte «Scharia-Polizei» scharf verurteilt. «Auf der einen Seite rennen Menschen um ihr Leben vor den terroristischen Gruppen des Islamistischen Staates», sagte er am Samstag auf NDR Info. «Und die gleichen Glaubensgenossen laufen in Wuppertal Patrouille unter der Überschrift 'Scharia-Polizei'. Das kann unsere Rechtsordnung nicht hinnehmen», sagte Bosbach (Foto). Schon wegen der Gleichzeitigkeit dieser Ereignisse sei das Ganze «so ausgesprochen perfide».

Der CDU-Politiker stellte sich hinter die Ankündigung von Nordrhein-Westfalens Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD), das Vorgehen der «Scharia-Polizei» nicht zu dulden und alle rechtlichen Möglichkeiten dagegen auszuschöpfen. Sollte ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz vorliegen, könne das «durchaus ernste Konsequenzen für die Betroffenen haben», sagte Bosbach. Möglicherweise liege auch ein strafrechtlicher Tatbestand vor, da junge Menschen als Zielgruppe angesprochen würden, um sie zu einem bestimmten Verhalten oder Unterlassen zu nötigen. «Das ist in meinen Augen ein ganz eindeutiger Verstoß gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung», so der Politiker.


Weiter sagte Bosbach, anders als Verfassungsschützer gehe er von wesentlich mehr als 400 gewaltbereiten Dschihadisten aus Deutschland aus, die für die Terrormiliz IS im Irak oder in Syrien kämpfen. Einige Dutzend seien inzwischen zurückgekehrt. «Das ist die Gruppe, die uns unter dem Gesichtspunkt Innere Sicherheit die größte Sorge macht, wegen der Kombination von Radikalisierung und Brutalisierung, durch Erfahrungen im Kampfgeschehen im nahen Osten.» Personen ohne deutschen Pass werde die Einreise verboten. «Denn wer als nicht-deutscher Staatsangehöriger eine Gefahr für die innere Sicherheit und Ordnung insbesondere unter dem Gesichtspunkt Terrorismus darstellt, hat keinen Anspruch auf Einreise.» Da dies bei deutschen Staatsbürgern nicht möglich sei, prüfe Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU), «ob nicht die deutsche Staatsangehörigkeit dann verloren werden kann, wenn jemand in einer 'privaten' terroristischen Armee mit Kriegswaffen kämpft mit dem Ziel, einen islamistischen Staat zu etablieren», sagte Bosbach.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto: (C) CDU/CSU-Fraktion


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  2. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  3. Vereinigte Arabische Emirate schränken staatliche Förderung für Studieren in Großbritannien ein
  4. Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
  5. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  6. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  7. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  8. Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘
  9. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab
  10. BILD: ‚Die Islamisten werden immer mehr – und die Regierung tut NICHTS dagegen’






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  14. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  15. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz